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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.06.2025

Die stille Stimme eines Bauernmädchens

Die Farbe von Milch
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Schon nach wenigen Sätzen muss man feststellen, dass dieses Buch anders ist. Wobei es einem auch bereits vor dem Lesen hätte, klar sein müssen, denn immerhin wurde es mit dem folgenden Satz vom Verlag ...

Schon nach wenigen Sätzen muss man feststellen, dass dieses Buch anders ist. Wobei es einem auch bereits vor dem Lesen hätte, klar sein müssen, denn immerhin wurde es mit dem folgenden Satz vom Verlag beworben: "Die bewegende Geschichte eines Bauernmädchens erzählt in einer herausragenden Sprache".
Das Buch handelt von Mary, einem knapp 15 Jahre alten Bauernmädchen, das im England des 19ten Jahrhunderts lebt. So weit so gewöhnlich, ungewöhnlich ist es deswegen, weil die Geschichte eigenhändig von Mary geschrieben wurde. Dadurch ist die Sprache eher einfach gehalten, es gibt fast ausschließlich Hauptsätze und auch Satzzeichen sind Mangelware. Direkte Rede kommt zwar sehr häufig vor, wird aber nicht durch die eigentlich vorgeschriebenen Satzzeichen gekennzeichnet. Sehr gewöhnungsbedürftig, aber meiner Meinung nach auch authentisch. Ich habe allerdings auch einiges an Kritik zu diesem gewählten Stilmittel gelesen. So tun sich viele Leser aufgrund der mangelnden Satzzeichen schwer mit dem Lesen, und bemängeln, dass Mary auf der anderen Seite aber auch teils schwierige Wörter fehlerfrei schreiben kann. Ich kann diese Kritiken bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, denke aber, dass wenn die Autorin auch noch absichtlich Rechtschreibfehler eingebaut hätte, dies zwar durchaus der Authentizität gutgetan, das Lesen des Buches aber fast unmöglich gemacht hätte.
Doch die Sprache ist nicht das einzige, das recht einfach gehalten ist. Auch die Geschichte an sich ist eher einfach gestrickt und an manchen Stellen durchaus vorhersehbar. Die eine oder andere kleinere Überraschung hat Autorin Nell Leyshon dann aber doch noch auf Lager.
Trotz oder gerade vielleicht auch wegen ihrer Einfachheit konnte mich die Geschichte so ziemlich von Anfang an fesseln. Die Erzählung ist ehrlich, roh und schnörkellos. Mary nennt die Dinge beim Namen und beschönigt dabei nichts. Sie beschreibt ihren Alltag und ihr sehr karges und entbehrungsreiches Leben mit klaren Worten, ohne zu jammern oder mitleidserregend zu wirken. Es ist eben wie es ist und sie kennt es nicht anders. Auch düstere und nicht so angenehme Dinge beschreibt Mary nüchtern und fast wirkt sie dabei emotionslos. Dies ist aber meiner Meinung nach auf die Tatsache zurückzuführen, dass Mary in ihrem Leben keinen Platz für Gefühle hat und es nicht gelernt hat, dieses auszudrücken.
Im Umkehrschluss bedeutet das aber nicht, dass die Erzählung die Leserin oder den Leser kalt lässt. Mich persönlich hat das Buch sehr berührt und bewegt. Vor allem wenn man sich vor Augen hält, dass es noch immer Gegenden auf der Welt gibt in dem die von Mary beschriebenen Dinge noch heute passieren. In denen Frauen und Kinder noch immer einfach nur Ware und billige Arbeitskräfte sind.
Trotz kleinerer Schwächen hat mich diese Erzählung in seinen Bann gezogen und ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Auch wenn ich es ab einem gewissen Punkt am liebsten getan hätte. Marys Geschichte hat mich auf vielen Ebenen berührt und zum Nachdenken gebracht und für mich ist dieses Kleinod eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Die Jahreszeiten humorvoll erklärt

Der Sonnendieb
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Vogel und Eichhörnchen, die beiden Hauptfiguren, kennen wir bereits aus einem anderen Buch der Blätterdieb-Reihe. Schon damals waren sowohl der kleine Leser als auch ich ganz begeistert. Die beiden Figuren ...

Vogel und Eichhörnchen, die beiden Hauptfiguren, kennen wir bereits aus einem anderen Buch der Blätterdieb-Reihe. Schon damals waren sowohl der kleine Leser als auch ich ganz begeistert. Die beiden Figuren sind zuckersüß und herrlich komisch.
Umso gespannter war ich daher auf das neueste Buch der Reihe. Und um es kurz zu machen, auch dieses Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Illustrationen sind sehr ansprechend und bunt. Die meisten Bilder sind auf das wesentliche reduziert und trotzdem gibt es immer wieder das eine oder andere kleine Detail zu entdecken. Leider muss ich allerdings anmerken, dass ich die Schriftart und vor allem auch die Schriftfarbe als nicht ideal empfinde. Gerade die schwarze Schrift ist bei den Nachtszenen schwerer lesbar. Hier hätte man eventuell eine hellere Schriftfarbe wählen können. Die Schriftart ist etwas verschnörkelt und gefällt mir optisch eigentlich recht gut. Auch mit der Lesbarkeit hatte ich keine Probleme. Allerdings könnten Leseanfänger hier Schwierigkeiten haben.
Die Texte auf den einzelnen Seiten sind recht kurzgehalten und es macht Spaß, das Buch vorzulesen. Die Zeichnungen unterstützen den Text dabei sehr gut und sowohl der kleine Leser als auch ich mussten immer mal wieder lachen. Besonders gut gefällt mir persönlich die letzte Doppelseite. Hier wird in einigen Sätzen noch einmal erklärt, warum es Jahreszeiten gibt und wie diese zustande kommen. Auch für weitere Fragen, die sich eventuell aus der Geschichte ergeben, liefert diese Doppelseite eine Erklärung. Somit ist sichergestellt, dass die Kinder auch wirklich etwas aus dieser sehr lustigen und herzlichen Geschichte lernen können.
Das Buch gehört wie bereits anfangs erwähnt zu der Blätterdieb-Reihe. Die Bücher bauen aber nicht aufeinander auf und können daher unabhängig voneinander gelesen werden. Wobei ich befürchte, wenn man sich einmal mit Vogel und Eichhörnchen angefreundet hat, werden ganz schnell auch die anderen Bände einziehen.
Bis auf die kleinen Kritikpunkte bezüglich der Schrift muss ich sagen, dass das Buch durchaus gelungen ist und ich es auf jeden Fall weiterempfehlen kann.

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Veröffentlicht am 26.06.2025

Gefangen zwischen Trauer und Ikigai

Vermissen auf Japanisch
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Asiatische Literatur ist auch auf dem deutschsprachigen Büchermarkt immer mehr im Vormarsch. Insbesondere japanische und koreanische Bücher finden langsam, aber sicher den Weg in unsere Bücherregale. Gefühlsmäßig ...

Asiatische Literatur ist auch auf dem deutschsprachigen Büchermarkt immer mehr im Vormarsch. Insbesondere japanische und koreanische Bücher finden langsam, aber sicher den Weg in unsere Bücherregale. Gefühlsmäßig war asiatische Literatur vor einigen Jahren noch ein Nischenprodukt und ich kann mich noch erinnern wie ich stundenlang durch Buchhandlungen gestreift bin, um eines der Bücher zu finden. Daher freut mich dieser Trend ganz besonders.
Ich persönlich mag die meist ruhige und nachdenkliche Art des Erzählens dieser Bücher sehr gern. Die oft sehr poetische Sprache lädt dazu ein, nicht durch die Seiten zu fliegen, sondern immer wieder über das Gelesene nachzudenken und kurz im Augenblick zu verweilen.
Der Debütroman von Yukiko Tominaga stellt hierbei keine Ausnahme dar und trotzdem sticht er auf besondere Art und Weise hervor. Denn Tominaga-san hält sich nicht an die gängigen Konventionen eine Geschichte zu erzählen. Chronologie und Struktur sucht man bei diesem Roman vergeblich. Auf den ersten Blick herrscht hier ein heilloses Durcheinander und man fragt sich beim Lesen oft, was sie sich dabei gedacht hat. Doch nimmt man sich die erkennt man Strukturen, einen roten Faden und ein System in dem Chaos.
Ich gebe ehrlich zu, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten hatte dem Buch folgen zu können. Es gibt keinen geradlinigen Ablauf in der Geschichte, sondern man springt von einer Episode zur nächsten Begebenheit, von einem Ort zum anderen. Mal ein paar Jahre vor und dann wieder zurück. Eigentlich nichts völlig Neues, doch in diesem Buch passiert dies so überraschend von einem Absatz zum nächsten. Doch wie weiter oben bereits erwähnt, es gibt es System in diesem augenscheinlichen Chaos. Man muss nur den Mut haben sich darauf einzulassen.
Dieser Roman zeichnet sich aber nicht nur durch seinen gewöhnungsbedürftigen Aufbau aus. Yukiko Tominaga widmet sich in diesem Buch einem nicht besonders leichtem, aber dafür sehr wichtigen Thema: Trauer. Jede Kultur, jede Religion, aber auch jedes Individuum hat eine eigene Art mit dem Verlust eines geliebten Menschen umzugehen. Ein sehr belastendes Thema, für das man meiner Meinung nach sehr viel Fingerspitzengefühl braucht. Denn man muss aufpassen, dass man das ganze weder ins Lächerliche zieht noch zu kitschig romantisiert darstellt. Yukiko Tominaga hat genau diese Fähigkeiten und auch die Ehrlichkeit. Denn zu Trauer gehört nicht nur die Verzweiflung über den Verlust, sondern auch die Wut und der Hass.
Die Erzählweise der Autorin hat mich tief berührt und obwohl ich wissen wollte, wie es weitergeht, habe ich das Buch oft bewusst weggelegt, um über das nachzudenken, was ich gerade gelesen habe. Wobei ich dazu sagen muss, dass mich die Geschichte nicht traurig gemacht hat, auch wenn dies aufgrund des Themas vielleicht seltsam klingt. Denn auch wenn das Hauptthema des Buches die Trauer ist, ist es doch auch eine Überlebensgeschichte; eine Geschichte die Mut und Hoffnung spendet, wenn man ein wenig hinter die Kulisse schaut.
Ein Satz, der mich besonders berührt hat und der Kyokos Leben sehr gut zusammenfasst, ist für mich: "Das Leben ist da, um zu leben, nicht um zu existieren."
"Vermissen auf Japanisch" ist ein durchaus anspruchsvoller Roman, für den man sich Zeit lassen sollte. Doch wenn man sich das Abenteuer zutraut, wird man mit vielen spannenden Einblicken in die japanische Kultur und die japanische Seele belohnt.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Hier werden mehr als nur Buchstaben durcheinandergebracht

Der Spurenfinder
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In den letzten Jahren habe ich schon das eine oder andere Buch von Marc-Uwe Kling gelesen, sowohl aus dem Erwachsenen- als auch Kinderbereich. Die meisten davon haben mich wirklich begeistert, denn ich ...

In den letzten Jahren habe ich schon das eine oder andere Buch von Marc-Uwe Kling gelesen, sowohl aus dem Erwachsenen- als auch Kinderbereich. Die meisten davon haben mich wirklich begeistert, denn ich mag seine Art von Humor und für mich ist er einer der besten Buchstabendurcheinanderbringer.
Bei diesem Buch hat er mit seinen Töchtern zusammengearbeitet, wobei ich nicht herausfinden konnte, wie diese Art der Zusammenarbeit ausgesehen hat. Ich vermute aber, dass sie maßgeblich an der Entwicklung der Geschichte und vor allem der Charaktere Ada und Naru beteiligt und eventuell auch das Vorbild für die beiden waren.
Mit dieser Geschichte zeigt der Autor, dass er nicht nur wunderbar Buchstaben, sondern auch Genre durcheinanderbringen kann. Denn dieses Buch ist sowohl High Fantasy, Krimi, Komödie, wie auch ein Kinder- und Jugendbuch. Jemand der diese Zeilen liest, könnte nun behaupten, dass das ja dann nichts Halbes und nichts Ganzes sein kann. In den Augen mancher Leser und Leserinnen ist es das vielleicht auch, ich habe mich jedoch sehr gut unterhalten gefühlt. Und ich finde, man merkt schon einen kindlichen Einfluss in dem Buch. Denn manchmal finde ich die Handlung ziemlich sprunghaft und auch ein klein wenig unlogisch aus Erwachsenensicht. Mir ist aber bewusst, dass gerade dieses sprunghafte typisch für Kinder ist. Auch die Dialoge zwischen den Zwillingen Ada und Naru und die Kommentare ihrem Vater gegenüber sind sehr authentisch.
Ich habe ein wenig gebraucht, um mit der Geschichte warm zu werden. Auf den ersten Seiten plätschert es eher nur so dahin und man ist sich unsicher, wohin die Reise gehen wird. Sobald dann aber der Mord passiert ist, kommt die Geschichte so richtig in Fahrt und die Spannungskurve geht steil nach oben. Zwischendurch habe ich den typischen sarkastischen Klinghumor vermisst, dann jedoch festgestellt, dass er schon vorhanden ist, aber ein klein wenig gedämpfter und abgemilderter.
Erwähnenswert finde ich auch die Illustrationen im Buch. Einerseits weil ich nicht mit Illustrationen, schon gar nicht mit so vielen gerechnet habe, andererseits weil sie wirklich sehr gut gemacht sind. Sie unterstreichen die Handlung, heben gewisse Aspekte hervor und tragen deutlich zur Stimmung des Buches bei.
"Der Spurenfinder" ist ein chaotisches, lustiges und spannendes Abenteuer für die ganze Familie und ich würde das Buch fast uneingeschränkt weiterempfehlen. Einzig Personen, die weder mit Kindern noch mit Kinder- und Jugendliteratur etwas anfangen können, sollten besser die Finger davonlassen.

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Widersprüchlich und doch stimmig

The Serpent and the Wolf
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Rebecca Robinson und ich hatten einen etwas holprigen Start. Mit großer Freude und Begeisterung habe ich mich auf das Buch gestürzt um es nach einigen wenigen Seiten frustriert zur Seite zu legen. Der ...

Rebecca Robinson und ich hatten einen etwas holprigen Start. Mit großer Freude und Begeisterung habe ich mich auf das Buch gestürzt um es nach einigen wenigen Seiten frustriert zur Seite zu legen. Der Funke sprang überhaupt nicht über und ich habe mich mehr durch die Seiten gequält als ich das Lesen genossen habe. Daher wurden zuerst einmal andere Bücher vom SUB (Stapel der ungelesenen Bücher) gelesen. So ganz losgelassen hat mich das Buch dann aber doch nicht, worauf ich ihm schlussendlich noch eine Chance gegeben habe. Im Nachhinein bin ich darüber mehr als nur froh.
Denn der Funke kam dann doch und aus dem Funken ist mit der Zeit eine Flamme geworden. Eine sehr wechselhafte zwar, die auch immer wieder größer und kleiner wurde, aber ich brannte dann doch für die Geschichte rund um Vaasa und Reid. Wechselhaft war meine Begeisterung vor allem deswegen, weil ich manchmal das Gefühl hatte, dass die Autorin manche Dinge nicht bis zum Ende durchgedacht hatte.
Die Idee mit den verschiedenen Arten der Magie und den daraus resultierenden rivalisierenden Hexenzyklen hat mir gut gefallen. Allerdings waren die unterschiedlichen Magiesysteme für mich bis zum Schluss nicht wirklich greifbar. Dies liegt einerseits daran, dass die Autorin bewusst einige Dinge verschleiert und nicht genau erläutert. Andererseits werden auch Dinge, die sie preisgibt, nur unzureichend beschrieben. Dadurch wirkt das Magie Gesamtkonzept zwar mystischer, aber auch ein wenig unverständlich.
Gerade im Mittelteil des Buches rückt dann aber die Magie ein wenig in den Hintergrund und Politik ist eher das vorherrschende Thema. An diesen Stellen hat die Autorin mich dann auch öfters mal verloren, da ich nicht komplett durchgeblickt habe. Wobei sich einige Knoten, die ich in meinem Kopf hatte gegen Ende hin gelöst haben.
Handelnde Personen gibt es so einige in diesem Buch, wie in den meisten Büchern des Fantasy Genre. Die wichtigsten sind natürlich Vaasa und Reid, die beiden Hauptpersonen. Mit beiden konnte ich mich recht gut anfreunden und besonders gut hat mir gefallen, dass beides sehr widersprüchliche Charaktere sind. Auf den ersten Blick könnte man auch hier sagen, dass die Autorin sich ein wenig verloren hat, aber gerade hier denke ich, dass diese Widersprüche bewusst gewählt und eingesetzt wurden. Reid ist auf der einen Seite ein starker und brutaler Kämpfer, auf der anderen Seite aber auch ein sehr sensibler Mann. Ähnliches gilt für Vaasa, die sich nach außen tough gibt, innerlich aber zerrissen und von Ängsten zerfressen ist. Viele ihre Handlungsweisen im Laufe des Buches waren für mich nicht immer ganz nachvollziehbar, bis die Autorin am Ende einige der Fragen gelöst hat.
Der Schreibstil der Autorin hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen, wenn ich auch das Gefühl hatte, dass sie gewisse Wörter und Phrasen sehr häufig wiederholt. An manchen Stellen hätte ich mir, wie bereits erwähnt detailliertere Beschreibungen und mehr Informationen erhofft. Möglichweise liefert Rebecca Robinson diese aber dann im zweiten Teil. Eine Spannungskurve war vorhanden, aber nicht immer spürbar. Wobei sich gegen Ende hin, man merkt eventuell, dass mich das Ende sehr beschäftigt, die Ereignisse überschlagen und fast zu viel auf einmal passiert. Da es sich bei dem Buch um eine Dilogie handelt, bleiben am Ende einige Handlungsstränge offen.
Zusammenfassend kann man sagen, dass das Buch einige Schwächen aufweist und ich bereits besser konstruierte Bücher gelesen habe. Trotzdem konnte ich die Autorin für ihre Geschichte begeistern und am liebsten würde ich sofort mit dem zweiten Teil beginnen.

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