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Veröffentlicht am 16.08.2025

Mehr Spannungsroman

Mittsommer
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Wir sind an der Küste von Dorset, wo am Sonnwendwochenende "The Manor", ein neues Luxushotel eröffnet werden soll. Es wird eine Wellness-Oase für die Reichen und Schönen. Die Bewohner der anliegenden Dörfer ...

Wir sind an der Küste von Dorset, wo am Sonnwendwochenende "The Manor", ein neues Luxushotel eröffnet werden soll. Es wird eine Wellness-Oase für die Reichen und Schönen. Die Bewohner der anliegenden Dörfer sind alles andere als erfreut darüber. Der nahe Wald soll für luxuriöse "Holzhütten" noch weiter abgeholzt werden, auf dem eine sehr mystische Stimmung liegt. Den Kindern wird von klein auf von den schwarzen Rabenvögeln erzählt, die darin hausen. Die Geschichte soll sie vom betreten des Waldes abhalten. Doch auch die Erwachsenen meiden den Wald. Bei der Eröffnungsfeier wird ausgelassen gefeiert, während einige Dorfbewohner die Party immer wieder gezielt stören. Die Katastrophe tritt ein und das neue Hotel brennt bis auf die Grundmauern ab. Am nächsten Morgen wird unterhalb der Klippen eine Tote mit einer schwarzen Feder in der Hand gefunden....

Wir erleben den Thriller aus der Sicht von fünf Protagonisten: Francesca, die sehr exzentrische Londoner Unternehmerin und nunmehrige Hotelbesitzerin und ihr Mann Owen, ein Stararchitekt; Partygast Bella, die ein Geheimnis verbirgt; der neunzehnjährige Kellner Eddie, der im Dorf wohnt und Detective Walker. Sie alle lassen uns teilhaben an ihren Erlebnissen während der Mittsommernacht. Zusätzlich gibt es noch Rückblenden in die Vergangenheit und Einblicke in ein Tagebuch aus dem Jahre 2010. Es erzählt über den Sommer von damals aus der Sicht eines Teenagers. Dabei spielen auch Francesca und ihre Brüder, sowie weitere Jugendliche aus dem Ort eine Rolle.

Der Plot ist komplex und Lucy Foley hat die Handlung sehr geschickt aufgebaut. Erst nach und nach fügen sich die einzelnen Puzzleteile zusammen. Dabei kommt einiges ans Tageslicht, was wiederum ganz neuen Enthüllungen Raum gibt. Alle Figuren und Handlungsstränge hängen zusammen, aber man weiß lange Zeit nicht in welcher Form. Ein bisschen hat es mir trotzdem an Spannung gefehlt und es hat etwas gedauert, bis mich die Geschichte richtig gepackt hat.
Die einzelnen Charaktere sind vielschichtig. Niemand ist derjenige, der er zu sein scheint. Die oberflächlichen Reichen und Schönen, die sich als naturverbunden darstellen, habe ich genauso empfunden, wie sie beschrieben wurden. Die Atmosphäre war greifbar und das Setting perfekt gewählt.

Für mich kam der Teil um die Mystik der Raben und die heidnischen Bräuche und Traditionen etwas zu kurz, auch wenn ich normaler Weise in Thrillern nichts "Übernatürliches" mag. Trotzdem wird das Thema immer wieder aufgegriffen und war mir am Ende dann fast zu wenig bearbeitet. Die Auflösung war jedoch gelungen.

Als Thriller würde ich "Mittsommer" allerdings nicht wirklich einordnen. Spannungsroman passt da etwas besser.


Fazit:
Ein sehr interessantes Thema, welches Lucy Foley hier gewählt hat. Atmosphärisch top, aber sehr komplex und dennoch mit einigen Längen. Manche Dinge wirken etwas konstruiert. Trotz allem hat mich "Mittsommer" gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Das Smugglers Inn

A Taste of Cornwall: Eine Prise Liebe
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Von Katharina Herzog habe ich bereits ihre Romane unter ihren Namen Katrin Koppold gelesen, die sie zu Beginn ihrer Schriftstellerkarriere veröffentlicht hat. Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen.
Mit ...

Von Katharina Herzog habe ich bereits ihre Romane unter ihren Namen Katrin Koppold gelesen, die sie zu Beginn ihrer Schriftstellerkarriere veröffentlicht hat. Mittlerweile sind einige Jahre ins Land gegangen.
Mit "Eine Prise Liebe", dem Auftaktband der "A Taste of Cornwall" Reihe, sind wir wieder in Cornwall unterwegs.
Sophie Dubois lebt in London und ist eine sehr erfolgreiche Restaurantkritikerin, die als ehrliche und konstruktive Kritikerin bekannt ist. Doch bei der medienwirksamen Eröffnung des neuen Restaurants "Runaway" des Models Annabelle Scott, fällt ihre Kritik ziemlich vernichtend aus, was einen enormen Shitstorm zur Folge hat. Ihr Chef verordnet ihr eine "Auszeit" und schickt sie nach Cornwall. Ihre Aussage, dass sie an jedem Ort der Welt ein Sterne-Restaurant erfolgreich eröffnen könnte, soll Sophie seiner Meinung nun beweisen. Das "Smugglers Inn" in Port Haven sucht schon einige Zeit einen Nachfolger. Die Lage ist top, doch an der Übernahme sind einige Bedingungen geknüpft, die bisher niemand eingehen wollte. Sophie hat nicht wirklich eine Wahl und unterzeichnet den Vertrag, der nicht nur den Erwerb der etwas eigenwilligen Mitarbeiter, sondern auch des Wolfshundes des ehemaligen Besitzers beinhaltet. Ebenso ist keinerlei Veränderung der Inneneinrichtung erlaubt. Wenigstens der Koch scheint sein Handwerk zu verstehen.
Um ihre Spuren gekonnt zu verwischen ändert Sophie ihren Namen von Dubois auf Wilde um, dem Mädchennamen ihrer Mutter. Außerdem war ihr Vater Antoine Dubois, der vor einem Jahr verstorben ist, ein berühmter Starkoch, der auf der ganzen Welt nach Inspiration gesucht und die Familie verlassen hat, als Sophie noch ein Kleinkind war. Mit neuem Namen und neuer Inspiration geht Sophie ans Werk....

Mit dabei beim Umzug nach Cornwall sind Riley, die Tochter von Sophie, die mitten in der Pubertät steckt und diesen als persönlichen Angriff auf sich empfindet. Anders als ihre Enkelin sieht Tanya, die etwas exzentrische Mutter von Sophie ihr neues Leben in Cornwall. Nachdem sie wegen Anbau von Cannabis und den daraus gebackenen Keksen, die sie an ihre Mitbewohner in der Seniorenresidenz verteilt hat, rausgeflogen ist, freut sie sich auf eine Veränderung. Sie findet in Port Haven sehr schnell Anschluss. Ihre Figur ist sehr lebendig und sympathisch dargestellt, während Riley sich immer mehr zurückzieht. Erst als sie gestrandete Wale an der Küste findet und aktiv an deren Rettung mithilft, taut sie etwas auf.

Sophie hingegen verärgert relativ schnell die Einwohner von Port Haven und sieht ihren Plan aus dem "Smugglers Inn" ein Sternerestaurant zu machen und endlich ihre Kochshow zu bekommen, davonschwimmen. Als Städterin versteht sie deren Traditionsbewusstsein nicht und sieht nur ihre Neuerungen als positiv. Als jemand beginnt den Pub zu sabotieren, stehen auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter auf wackeligen Beinen...
Sophie erscheint vor allem zu Beginn nicht uneingeschränkt sympathisch, was sie auf jeden Fall authentischer macht. Mit der Zeit verändert sich ihr Fokus und sie stellt sich auch ihrem Trauma.

Die Geschichte spielt im wunderschönen Cornwall und sorgt für eine bildgewaltige Kulisse. Erzählt wird aus verschiedenen Sichten einzelner Charaktere, jedoch in 3. Person.
Katharina Herzog erzählt in ihrem gewohnt leichten und atmosphärischen Schreibstil eine nette Geschichte mit einem interessanten Plot. Jedoch macht sie meiner Meinung einfach zu viele Töpfe auf. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Restaurants, allerdings fließen auch andere Themen ein, die mir schlussendlich fast zu viele wurden. Die im Klappentext angedeutete Love-Story bleibt eher ein Nebenschauplatz, was mich aber nicht gestört hat.
Obwohl der Roman eher leicht daherkommt und nicht allzu sehr in die Tiefe geht, vermittelt Katharina Herzog einige Botschaften, die sie uns näher bringt, wie "Wahre Stärke bedeutet, dass man auch Schwäche zeigen darf" oder dass man hinter die Fasse der Menschen schauen sollte.
Im Folgeband wird Annabelle Scott die zentrale Figur sein, über die wir mehr erfahren werden.

Fazit:
Wohlfühlroman mit einer wunderschönen Kulisse, der jedoch etwas zu sehr an der Oberfläche bleibt und keine wirklichen Überraschungen bereit hält.

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Kommt nicht ganz an den ersten Teil heran

Dunkle Künste und ein Daiquiri
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Auch den zweiten Teil der Guild Codex Spellbound Reihe habe ich als Hörbuch gehört. Ich mag einfach die Sprecherin, der ich gerne folge.
Tori möchte weiterhin im Craw and Hammer arbeiten und wartet auf ...

Auch den zweiten Teil der Guild Codex Spellbound Reihe habe ich als Hörbuch gehört. Ich mag einfach die Sprecherin, der ich gerne folge.
Tori möchte weiterhin im Craw and Hammer arbeiten und wartet auf ihren Vertrag mit der Gilde, als ihre drei Freunde Aaron, Ezra und Kai den Auftrag erhalten einen Schwarzmagier auf die Spur zu kommen und ihn auszuliefern. Dieser entführt junge magische Begabte, die danach spurlos verschwunden bleiben. Tori bietet sich als Lockvogel an und soll undercover ermitteln. Sie möchte das zuletzt entführte Mädchen Nadine nach Hause holen. Doch sehr schnell erkennt sie, dass sie bereits dem abtrünnigen Mythiker ausgeliefert ist und ihre Freunde in großer Gefahr schweben. In der Welt des Schwarzmagiers lernt sie bald, dass dieser eigentlich ziemlich sexy und nicht ganz so böse ist, wie sie dachte. Dafür gibt es dunkle Künste und böse Hexen, die nach ihrem Leben trachten. Vor allem aber fragt sich Tori, wie sie wieder zurück in das Craw and Hammer und zu ihren drei Freunden kommt, denn die Parallelwelt, in der sie gelandet ist, hat keinen Weg zurück....

Auch diesmal fand ich die schlagfertige Tori richtig cool und mochte ihre impulsive Art. Warum mir dieser Band nicht so gut, wie der Vorgänger gefallen hat?
Ich bin kein richtiger Fantasyleser und deshalb gab es hier einige Elemente, die mir zu viel davon hatten, wie z. Bsp. das Auftauchen von Drachen. Außerdem gab es ein paar Augenroll-Momente, wenn Tori den sexy Schwarzmagier besser kennenlernt. Vermisst habe ich auch ihre drei Freunde, die in diesem Teil doch sehr lange abwesend sind.
Die Geschichte ist trotzdem wieder sehr humorvoll und locker-leicht erzählt. Das Ende ist actionreich, spannend und lässt wieder Spielraum für die Fortsetzung.

Fazit:
Kommt nicht ganz an den ersten Teil der Guild Codex Spellbound Reihe heran, aber unterhält wieder auf locker leichte Art und mit viel Humor.

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Ein Neuanfang auf Mallorca?

Das Versprechen eines Sommertags
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Sommer, Sand und Meer...was passt besser zu diesem tropischen Juli als Romane, die in den beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher, Schweizer und Deutschen spielen. Deshalb habe ich zum neuen Roman ...

Sommer, Sand und Meer...was passt besser zu diesem tropischen Juli als Romane, die in den beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher, Schweizer und Deutschen spielen. Deshalb habe ich zum neuen Roman von Elena Sonnenberg aka Adriana Popescu gegriffen.

Die Eltern von Isabelle verbringen ihren Lebensabend in einer Finca auf Mallorca. Sie feiern in Kürze ihre Goldene Hochzeit und Isabelle, ihr Mann Stefan und die Kinder sind natürlich eingeladen. Allerdings steht die Ehe von Isabelle und Stefan nach 15 Jahren vor dem Aus. Aus Rücksicht auf die Eltern und ihre besonderen Feierlichkeiten wollen sie den Schein wahren, um das Fest nicht zu stören. Während Isabelle noch versucht heile Welt zu spielen, hat sich Stefan gefühlsmäßig bereits von seiner Frau entfernt. Das gemeinsame Immobilienbüro soll nach dem Sommer zwar weiter bestehen und beiden die Möglichkeit geben weiterzuarbeiten.
Isabelle war neben ihrem Beruf immer für die Familie da. Sie war Mutter, Partnerin und Tochter hat sich, wie so viele von uns, zu wenig um sich selbst gekümmert. Auf der Finca trifft sie auch auf Ben, den besten Freund ihres Bruders Daniel, der einen Sommer lang mehr für sie war. Bei einem gemeinsamen Roadtrip, bei dem Isabelle damals für ihren verletzten Bruder kurzfristig eingesprungen ist, sind sich Ben und sie näher gekommen. Doch nach dem Sommer ging er für ein Jahr nach Australien. Der Kontakt brach ab und dann lernte Isabelle Stefan kennen....

Hinter dem Namen Elena Sonnenberg steckt Adriana Popescu, von der ich bereits einige Bücher gelesen habe. Diesmal nimmt sie uns mit auf eine emotionale Reise voller Erinnerungen, zweiter Chancen und einem Abschied.
Die Charaktere sind authentisch und man erhält einen Einblick in die Gefühle und Gedanken der Figuren. Besonders mit Isabelle habe ich mitgelitten und ihre Zweifel gespürt. Alte Gefühle kommen hoch und bringen Isabelle in eine Zwickmühle.

Die Entwicklung der Charaktere ist gelungen und vor allem Isabelle bemerkt, wie viel sie bisher für andere zurücksteckt hat, während ihr kaum Anerkennung oder Respekt entgegen gebracht wurde.
Auch die anderen Charaktere und Nebenfiguren sind lebendig dargestellt, vielschichtig und haben schnell mein Herz berührt. Ihre Eltern sind mir besonders ans Herz gewachsen, die eine Liebe leben, die viele Jahre überdauert hat.
Das Setting auf Mallorca wird äußerst bildhaft und stimmungsvoll dargestellt. Da ich selbst bereits zwei Mal auf dieser schönen Insel war, habe ich doch einiges wiedererkannt.

Was mir gefehlt hat, war etwas mehr Tempo. Ich empfand es fast als zu ruhig und unspektakulär. Trotzdem mochte ich den Roman gerne, der nicht nur die Wohlfühlatmosphäre rüberbringt, sondern auch Tiefe hat und einige unbequeme Wahrheiten ans Tageslicht bringt. Die Geschichte lässt einem nachdenklich, aber auch hoffnungsvoll zurück.

Fazit:
Ein lebensnaher Roman, den es aber als Sommerlektüre etwas an Leichtigkeit fehlt. Das Setting versprüht hingegen das gewünschte Sommerfeeling und führt uns an die Nord-Ostküste von Mallorca. Es geht um alte Gefühle, eine Ehe, die vor dem Aus steht und einer Familie, die trotzdem nicht auseinander bricht.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Dunkle Geheimnisse

The Surf House
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Der Einstieg ist leicht und man ist direkt im Geschehen. Wir sind diesmal in Marokko unterwegs, wo wir Model Bea begleiten, die sich gerade für ein Shooting vorbereitet. Sie fühlt sich jedoch der ganzen ...

Der Einstieg ist leicht und man ist direkt im Geschehen. Wir sind diesmal in Marokko unterwegs, wo wir Model Bea begleiten, die sich gerade für ein Shooting vorbereitet. Sie fühlt sich jedoch der ganzen Oberflächlichkeit nicht mehr gewachsen und wirft ihren Job hin. Auf dem Weg in ihr neues Hotel verirrt sie sich in den engen Gassen von Marrakesch und wird überfallen. Der Rucksack mit ihrem Geld und ihrem Pass wird gestohlen. Glücklicher Weise kommt ihr Marnie zu Hilfe, die ihr anbietet in ihrem kleinen Surf House in Mallah für Kost und Logie auszuhelfen. Bea ist fasziniert vom kleinen Aussteigerparadies, das sich wie eine eigene kleine Community anfühlt. Sie nimmt das Angebot an, nichtsahnend was sie noch erwarten wird....
Als ein Tourist auftaucht, der nach seiner verschwundenen Schwester Savannah sucht, die das letzte Mal auf einer Party im Surf House gesehen wurde, hängt über der Idylle plötzlich eine angespannte Stimmung. Bea stößt auf kleine Ungereimtheiten und versucht herauszufinden, wo Savannah sein könnte.

Mit dem Einzug von Bea ins Surf House wird die Geschichte etwas ruhiger. Bea überdenkt ihr Leben und entdeckt die Liebe zum Surfen. Man lernt weitere Surfer kennen und erfreut sich am exotischen Schauplatz. Das Setting ist wunderbar atmosphärisch beschrieben. Man spürt direkt die Sonne auf der Haut und die Meeresbrandung. Als Binnenlandmädchen und nicht wirklich eine Wasserratte, konnte ich mit dem Surferjargon leider gar nichts anfangen. Es hat mich jedoch nicht wirklich gestört. (außerdem lese ich momentan schon wieder ungewollt im Surfermileu ;) )

Die Spannung baut sich nur langsam auf. Die Anzahl der Figuren ist begrenzt und so fängt man bald an mitzuraten, was mit der verschwundenen Backpackerin wohl passiert sein könnte. Ist sie wirklich mit den beiden Niederländerinnen abgereist? Warum ist sie einen Tag zuvor offline gegangen?

Erzählt wird aus der Sicht von Bea, wir bekommen aber auch Einblicke in Savannahs Tagebuch. So spüren wir die aufkommenden Zweifel von Bea und erhalten Kenntnisse über Savannahs Aufenthalt. Mit Seth, der nach seiner Schwester sucht, lernen wir einen gänzlich anderen Typ Mensch kennen, als die Urlauber der Surfer Community. Warum hat sich Savannah damals komplett von der Familie abgewandt und den Kontakt abgebrochen?

Als Thriller empfand ich die Geschichte nicht, auch wenn man eine unterschwellige Spannung spürt, die am Ende hin ordentlich ansteigt. Es wird rasant und es folgen einige unerwartete Twists, die mich teilweise noch ziemlich überrascht haben.


Fazit:
Trotz kleiner Schwächen und keinem richtigen Thrillerfeeling ist "The Surf House" mit der exotischen Kulisse und einem spannenden Finale ein gut zu lesender Spannungsroman, den ich gerne gelesen habe.

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