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Veröffentlicht am 11.06.2025

Schwächer als die Vorgänger

Vengeance of the Pirate Queen - Fürchte meine Rache
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In Vengeance of the Pirates Queen geht es im Gegensatz zu Band 1 und 2 nicht um Alosa, sondern um Sorinda. Da Alosa und Riden im Buch nur am Rand vorkommen, kann das Buch auch unabhängig von den Vorgängern ...

In Vengeance of the Pirates Queen geht es im Gegensatz zu Band 1 und 2 nicht um Alosa, sondern um Sorinda. Da Alosa und Riden im Buch nur am Rand vorkommen, kann das Buch auch unabhängig von den Vorgängern gelesen werden.
Der Schreibstil von Tricia Levenseller ist wie gewohnt flüssig und ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Im Verlauf des Buches musste ich jedoch feststellen, dass mir die Handlung nicht wirklich zugesagt hat. Generell hatte ich das Gefühl, dass das Buch eher für die Liebesgeschichte geschrieben wurde und nicht, weil es in der Welt wirklich noch mehr Geschichten zu erzählen gab.
An sich habe ich nichts dagegen einzuwenden, wenn sich die Geschichte eher auf die Beziehung der Protagonisten fokussiert, jedoch hat mich auch die Liebesgeschichte nicht ganz überzeugen können. Leider gab es eher wenig Interaktionen zwischen Sorinda und Kearan, wodurch die Gefühle bei mir nicht angekommen sind. Das lag auch zum Teil daran, dass beide als Figuren eher blass geblieben sind.

Alles in allem ein dritter Band, der nicht viel zur vorherigen Handlung beiträgt.

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Veröffentlicht am 24.11.2023

Gute Idee, holperige Umsetzung

Secrets of the Campbell Sisters, Band 1 - April & May. Der Skandal
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Meine Erfahrungen im Bereich historische Romanze beschränken sich in diesem Jahr vor allem auf die Wallflowers-Reihe so wie verschiedene Bücher von Julia Quinn außerhalb der Bridgerton-Reihe. Die Autorin ...

Meine Erfahrungen im Bereich historische Romanze beschränken sich in diesem Jahr vor allem auf die Wallflowers-Reihe so wie verschiedene Bücher von Julia Quinn außerhalb der Bridgerton-Reihe. Die Autorin Lyla Payne hatte ich bisher nicht auf meinem Radar, jedoch hat mich das Konzept, die Liebesgeschichte zweier Schwestern in einem Buch zu vereinen, sehr angesprochen.
Im Buch begleiten wir April und May, deren Familie verarmt ist, weswegen die Schwestern in der Reihenfolge ihres Alters gute Partien auf dem Heiratsmarkt machen sollen. Während April noch mit einem Skandal aus der letzten Saison zu kämpfen hat, ist May fest entschlossen, ihre Schwester zu verkuppeln.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir relativ leicht, da der Schreibstil einfach gehalten ist und der Leser durch die Rückblenden schnell einen Überblick darüber gewinnt, was in der letzten Saison vorgefallen ist. Generell lag vor allem in der erste Hälfte der Fokus sehr auf der Liebesgeschichte von April, die aber leider durch viele Wiederholungen gekennzeichnet ist. Fast die ganze Handlung um sie baute darauf aus, dass sie und Nathaniel nicht miteinander gesprochen haben, weswegen ich das Gefühl hatte, dass sich alles etwas im Kreis dreht.
May hingegen wirkte über weite Strecken des Buches wie ein Nebencharakter, da es zwar Kapitel aus ihrer Sicht gab, es sich in diesen aber immer um April gedreht hat. Erst zum Ende hin konnte man mehr über sie erfahren, jedoch geschah das Ganze etwas überstürzt und war deswegen für mich nicht so nachvollziehbar. Meiner Meinung nach wäre es besser gewesen, die Geschichte doch auf zwei Bücher aufzuteilen, anstatt May noch überstürzt in eine Beziehung zu stecken.
Ansonsten gab es auch einiges, das ich gerne mochte. So zum Beispiel die Figuren Emma und Anne und auch die Freundschaft zwischen Matthew und Nathaniel. Dem gegenüber stehen aber ein paar Ungereimtheiten im Bezug auf den historischen Kontext sowie das generelle Problem, dass vieles Off-Screen abgehandelt wird und deshalb nicht immer nachvollziehbar ist. Dadurch wirkte alle Figuren sehr eindimensional und wirklich individuelle Merkmale wurden kaum herausgearbeitet.

Alles in allem steckt hinter dem Buch eine gute Idee, in der Umsetzung hapert es aber etwas. Die Protagonisten bleiben blass und die Geschichte ist durch viele Wiederholungen geprägt.

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Veröffentlicht am 07.12.2022

Blasse Protagonisten

The Way I Break
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Eigentlich habe ich „The way I break“ bereits vor über einem Monat beendet, aber es ist mir sehr schwer gefallen, meine Gedanken in Worte zu fassen. Mittlerweile habe ich sogar schon Band 2 beendet und ...

Eigentlich habe ich „The way I break“ bereits vor über einem Monat beendet, aber es ist mir sehr schwer gefallen, meine Gedanken in Worte zu fassen. Mittlerweile habe ich sogar schon Band 2 beendet und dabei ist mir klar geworden, wieso das Ganze so lange gedauert hat: im Vergleich zu Band 2 waren sowohl die beiden Protagonisten Tori und Julian als auch die Handlung ziemlich blass.
Der Einstieg in die Geschichte viel mir sehr leicht, was vor allem am lockeren Schreibstil lag, der mir bereits in der SoHo-Love-Reihe positiv aufgefallen ist. Auf den ersten Seiten passierte dann auch recht viel, aber in der Mitte des Buches habe ich leider ein wenig das Interesse an der Geschichte verloren. Die Zeit wurde sehr gedehnt, obwohl gar nicht so viel passiert ist. Bis Seite 280 waren nämlich gerade einmal drei Tage vergangen, die mir aber zwischenzeitig wie Wochen vorkamen.
Nach einen Zeitsprung ging es hingegen plötzlich ganz schnell; für mich sogar im Vergleich zum Rest zu schnell. Die Auflösung der Konflikte - vor allem im Bezug auf Toris Trauma - hätten meiner Meinung nach mehr Raum gebraucht, um wirklich nachvollziehbar zu sein. So hinterließ das Ende einen komischen Beigeschmack bei mir, da alle Probleme, ohne den Gedanken an eine Therapie, einfach gelöst wurden.
Insgesamt ist bei mir von der Handlung leider wirklich nicht viel hängengeblieben, da wenig passiert ist, das mein Interesse gefesselt hätte. Auch die Liebesgeschichte war mir relativ egal, da ich zu den Protagonisten keine Bindung aufbauen konnte.
Was ich hingegen sehr mochte, war das Thema Kochen bzw. Arbeit in einem Sternerestaurant, da ich darüber bisher in keinem Buch gelesen habe.
Auch wenn mein Fazit nun weniger gut ausfällt, will ich niemandem von Buch abraten. Dass in der Reihe einige Themen, die eher Tabu sind (Grooming, Alkoholsucht), angesprochen werden, ist meiner Meinung nach wirklich wichtig. Deswegen will ich an dieser Stelle auch bereits erwähnen, dass mir Band 2 um einiges besser gefallen hat. Meine Rezension dazu wird hoffentlich auch die nächsten Tage fertig werden.

Alles in allem wurde das Potenzial der Geschichte leider nicht ausgereizt und die Protagonisten blieben eher blass.

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Veröffentlicht am 17.08.2022

Für mich der bisher schwächste Band

Endlich bei dir in Virgin River
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Durch die Bars ziehen und Frauen kennenlernen – mehr hat Sean Riordan nicht im Sinn, als er seinen Bruder in Virgin River besucht. Doch dann steht der Pilot auf einmal seiner Exfreundin gegenüber. Beinahe ...

Durch die Bars ziehen und Frauen kennenlernen – mehr hat Sean Riordan nicht im Sinn, als er seinen Bruder in Virgin River besucht. Doch dann steht der Pilot auf einmal seiner Exfreundin gegenüber. Beinahe vier Jahre hat er Franci nicht mehr gesehen. Jetzt fragt er sich, wieso er damals vor ihr und einer festen Bindung weggelaufen ist. Nur zu gerne würde er der Liebe eine zweite Chance geben. Vor allem auch wegen seiner kleinen Tochter Rosie, von der er bis zu der unerwarteten Begegnung mit Franci nichts wusste…

Leider muss ich sagen, dass mir dieser Band der Virgin River Reihe bisher am wenigsten gefallen hat. Dies lag vor allem daran, dass mir die Entwicklung der Liebesgeschichte viel zu sprunghaft war und mir der Protagonist Sean zusätzlich unsympathisch.
Sean und Franci führten bereits vor Jahren eine Beziehung, die Sean sehr locker halten wollte während Franci sich Kinder und Ehe wünschte. Ich hatte mir erhofft, dass sich vor allem Sean in den vier Jahren ohne Kontakt weiterentwickelt, aber leider ist dies - obwohl es der Klappentext verspricht - nicht der Fall. Grundsätzlich geht es wieder nur um Lust - ohne Rücksichtnahme auf Rosie - und Sean
bietet Franci gleich nachdem er von Rosie erfährt aus Pflichtgefühl die Ehe an und versteht dann gar nicht, wieso Franci davon nicht hellauf begeistert ist.
Auch der Umgang mit Francis Beziehung, die sie bei Sean Rückkehr führt, hat mir überhaupt nicht gefallen. Generell ist Betrug ein Thema, das für mich ein ziemliches No-Go ist und wie das Ganze hier gelöst wurde, war einfach beschämend.
Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich das total rückständige Frauenbild, das auch schon in anderen Büchern der Reihe bereits durchschien. Kommentare wie „Make Up ist nur etwas für Mädchen“ machten das Leseerlebnis nicht unbedingt besser.
Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Buch dann am besten gefallen hat, wenn die „Liebesgeschichte“ nicht im Vordergrund stand. Vor allem die sich parallel entwickelnde Liebesgeschichte von Francis Mutter hat mir recht gut gefallen und auch das Wiedersehen mit den anderen Charakteren führte dazu, dass ich das Buch letztendlich doch beendet habe.

Alles in allem der für mich bisher schwächste Band der Reihe, der mich mehr den Kopf schütteln lies, als dass er mich unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 07.02.2022

Geschichte hat für mich nicht funktioniert

Step into my Heart
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Olivia träumt davon, von ihrer großen Leidenschaft - dem Tanzen - leben zu können. Als sie für eine Tour gebucht wird, scheint ihr Traum zum greifen nah - wäre da nicht Dax, der als Choreograf bei jedem ...

Olivia träumt davon, von ihrer großen Leidenschaft - dem Tanzen - leben zu können. Als sie für eine Tour gebucht wird, scheint ihr Traum zum greifen nah - wäre da nicht Dax, der als Choreograf bei jedem Training anwesend ist. Früher gehörter er zur Clique ihrer Tanzschule, aber nach einem Unfall verließ er das Tanzstudio verbittert. Nun ist er zurück und mit ihm die Gefühle, die Olivia schon früher in seiner Nähe empfunden hatten..Früher gehörte er zur Clique des Tanzstudios, doch nach einem Unfall distanzierte er sich von ihnen. Doch jetzt ist er zurück und mit ihm die Gefühle, die Olivia schon damals für ihn empfand...

Ich weiß nicht genau, wie ich meine Gefühle zum diesem Buch ausdrücken soll, denn gleichzeitig verlief die Handlung irgendwie sehr langsam und für mich doch zu schnell.
Den ersten Kuss gab es gefühlt schon nach dem ersten Treffen, aber die Gefühle blieben dabei auf der Strecke. Ich konnte als Leser überhaupt nicht nachvollziehen, wieso Olivia Dex plötzlich so toll fand, obwohl er sich wirklich schlimm verhalten hat und auch Dex 180-Grad-Wendung war für mich unverständlich. Öfters habe ich mir gewünscht, dass es auch Kapitel aus seiner Sicht gäbe, denn ihn als Charakter habe ich einfach nicht verstanden.
Neben der Beziehung hatten die beiden dann noch eigene Konflikte, deren Rolle für die Handlung aber kaum nennenswert ist. Für mich wirkten es so, als hätten die Charaktere dadurch krampfhaft Tiefe bekommen sollten, was eher den gegenteiligen Effekt hatte.
Mein größtes Problem war nämlich, dass mir die Charaktere zu flach waren. Olivia definiert sich nur über das Tanzen - mehr scheint es da nicht zu geben und bei Dex verhält sich das ganze ähnlich. Zuerst hatte ich bei ihm noch Hoffnung, aber nachdem seine „harte Schale“ weg war, hatte auch er kein Konfliktpotenzial mehr.
Ingesamt war es einfach so, dass mir oft die Motivation zum Weiterlesen fehlte, da sich die Handlung wieder sehr gezogen hat, die Liebesgeschichte parallel aber super schnell ablief. Genauso wenig passte das Ende, das für meinen Geschmack viel zu überhastet und überladen war, zum eigentlichen Erzähltempo und dem Rest der Geschichte.

Neben all der Kritik gab es auch in diesem Buch wieder Stellen, die ich wirklich gerne gelesen habe, aber für mich hat die Geschichte mit diesen Charakteren als ganzen so einfach nicht funktioniert.

Alles in allem werde ich die Reihe, nachdem mich Band 1 schon nicht überzeugen konnte, nun zur Seite legen.

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