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Veröffentlicht am 13.01.2022

Einfach nicht das, was ich lesen wollte.

Wir trafen uns im Dezember
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Ganz London erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Aufgeregt zieht Jess nach Notting Hill, um ihre Träume zu verwirklichen. Am ersten Abend in ihrer neuen WG trifft sie auf Alex, mit dem sie Wand an Wand ...

Ganz London erstrahlt in weihnachtlichem Glanz. Aufgeregt zieht Jess nach Notting Hill, um ihre Träume zu verwirklichen. Am ersten Abend in ihrer neuen WG trifft sie auf Alex, mit dem sie Wand an Wand wohnen wird. Von der ersten Sekunde an fühlt sich Jess zu ihm hingezogen – nur leider verstoßen romantische Beziehungen untereinander gegen die Hausregeln. Als Jess beschließt, sich von den Regeln nicht aufhalten zu lassen und Alex ihre Gefühle zu gestehen, ist es zu spät. Hautnah muss sie miterleben, wie er sein Glück mit einer anderen genießt. Ihr bleibt nur noch die Freundschaft mit Alex. Doch wenn sie gemeinsam die Stadt erkunden, bricht Jess‘ Herz jedes Mal ein Stück mehr. Schenkt das Schicksal ihr eine zweite Chance mit Alex?

Irgendwie hatte ich dieses Jahr leider nicht besonders viel Glück mit angeblichen Winterbüchern. Ich hatte mir erhofft, dass dieses Buch zu großen Teilen im Winter spielen würde, aber eigentlich findet nur das erste Treffen im Winter statt und der Rest der Handlung erstreckt sich über das nächste Jahr.
Dementsprechend war ich schon zu Anfang enttäuscht. Das Buch war dadurch nicht schlecht, sondern einfach nicht das, was ich lesen wollte.
An sich ist es eine ganz normale Friends-to-Lovers-Geschichte mit einem etwas seltsamen Grund, wieso die beiden nicht zusammen sein dürfen.
Die Protagonisten an sich waren okay, aber leider hatte ich von beiden kein richtiges Bild vor Augen, da der Fokus gefühlt mehr auf der Beschreibung der Gegend als auf den Protagonisten bzw. ihrer Liebesgeschichte gelegen hat. Deswegen konnte ich die Gefühle der beiden leider nicht wirklich nachempfinden.
Zudem gab es dann noch ein ziemlich unnötiges Liebesdreieck, was ich an Geschichten sowieso nicht so mag.

Alles in allem einfach nicht das, was ich lesen wollte.

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Veröffentlicht am 21.10.2021

Mir fehlte die Spannung

Dance into my World
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Weil Jade in ihrer Heimatstadt von ihrer Vergangenheit verfolgt wird, flieht sie nach New York, um dort Mode zu studieren.
Solange sie noch auf einen Studienplatz wartet, jobbt sie in einem Cafe, in dem ...

Weil Jade in ihrer Heimatstadt von ihrer Vergangenheit verfolgt wird, flieht sie nach New York, um dort Mode zu studieren.
Solange sie noch auf einen Studienplatz wartet, jobbt sie in einem Cafe, in dem sie auch Olivia kennenlernt, die sie in den Move District einlädt. Beim Tanzen kann Jade sich fallen lassen und trifft dort auch auf Austin. Aber wird sie ihre Mauer für ihn senken können?

Jade ist vor allem zu Beginn der Geschichte sehr verschlossen. Dies wirkt sich natürlich auch stark auf die Handlung aus: Sie ist oft Zuhause, lässt niemanden an sich heran. An sich hat das sehr gut zu ihrer Vorgeschichte gepasst, aber natürlich war die Handlung zu Beginn nicht besonders spannungsgeladen.
Da ich parallel noch andere Bücher gelesen habe, ist diese Buch deswegen leider etwas untergegangen.
Auch Austin war nicht unbedingt mein liebster Charakter, da er mir wie Jade etwas zu eindimensional war. Zudem wirkte er über große Teile des Buch zu perfekt und spielte auch die meiste Zeit über keine große Rolle. Für mich war es leider nicht so nachvollziehbar, wie die beiden Gefühle für einander entwickelt haben. Die beiden hätte für mich besser als Freunde funktioniert.
Auf den letzten hundert Seiten nahm die Spannung dann doch noch zu und ich habe dieses Teil auch wirklich gerne gelesen, aber ich bin der Meinung, dass man den Spannungsbogen hätte besser über die Geschichte strecken können. Vor allem Jades Vergangenheit hätte schon früher thematisiert werden können, da schon von Beginn an offensichtlich war, welches Trauma sie mit sich trägt.
Trotzdem freue ich mich auf die weiteren Bände, da mir der Schreibstil der Autorin sehr gefallen hat und ich die Tanzelemente, die die Handlung ein wenig aufgelockert haben, wirklich mochte. Zudem war die familiäre Atmosphäre im Tanzstudio eine schöne Ergänzung zur seichten Liebesgeschichte.
Außerdem bin ich sehr auf die Geschichte von Dax gespannt, der Protagonist von Band 2 ist, da er schon in diesem Buch sehr interessant wirkte.

Alles in allem eine Slowburn-Romance mit Wohlfühlfaktor, die mich nicht ganz in ihren Bann ziehen konnte.

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Veröffentlicht am 09.12.2020

Interessante Grundidee, aber ausbaufähige Umsetzung

Die Stille zwischen uns
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Seit dem grausamen Mord an ihren Eltern spricht Mia nicht mehr.
Erst als sie wegen der Hochzeit ihrer besten Freundin Laura nach Schottland reißt, lernt sie Finn kennen, der in ihr wieder das Bedürfnis ...

Seit dem grausamen Mord an ihren Eltern spricht Mia nicht mehr.
Erst als sie wegen der Hochzeit ihrer besten Freundin Laura nach Schottland reißt, lernt sie Finn kennen, der in ihr wieder das Bedürfnis weckt, zu sprechen.
Doch Finn hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen und auch Mia wird noch von ihrer Vergangenheit verfolgt…

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht beider Protagonisten.
Mia ist seit dem Tod ihrer Eltern eher schüchtern und verschlossen. Durch Finn findet sie aber wieder Energie, um weiterzumachen.
Auch Finn hat noch mit Ereignissen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen und ist deshalb oft niedergeschlagen. Doch durch ihr Auftauchen bringt Mia die Freude in sein Leben zurück.

Die Handlung konnte mich leider nicht wirklich mitreißen.
Dies lag vor allem daran, dass es sich an manchen Stellen sehr gezogen hat. Des öfteren werden Szenen nämlich aus Sicht beider Charaktere erzählt, während wichtige Dinge gar nicht angesprochen werden. So wird Finns Vergangenheit überhaupt nicht behandelt, obwohl diese in seinen Gedanken sehr präsent war.
Auch passten die 2 Handlungsstränge für mich irgendwie nicht zusammen: Auf der einen Seite die seichte Liebesgeschichte und auf der anderen die überdramatisierten Kriminalelemente.
Die Liebesgeschichte konnte mich hierbei nicht packen, da bei mir die Gefühle nicht wirklich ankamen. Eigentlich waren die Protagonisten sofort total verliebt, weswegen auch eine generelle Entwicklung in der Geschichte gefehlt hat.
Leider konnte mich auch die Kriminalelemente nicht überzeugen, da vieles auf mich unrealistisch wirkte und die Auflösung des Ganzes sehr leicht erfolgte.

Alles in allem eine interessante Grundidee, deren Umsetzung aber mehr Authentizität und Emotionen gebraucht hätte.

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Veröffentlicht am 18.02.2020

Ein Buch mit vielen Ungereimtheiten

Falling Fast
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Eben habe ich den Roman "Falling Fast" von Bianca Iosivoni fertig gelesen. Ehrlich gesagt hatte ich mir vom Buch mehr erhofft.

Im groben handelt der Roman von Hailee, einem schüchternen Mädchen, dass ...

Eben habe ich den Roman "Falling Fast" von Bianca Iosivoni fertig gelesen. Ehrlich gesagt hatte ich mir vom Buch mehr erhofft.

Im groben handelt der Roman von Hailee, einem schüchternen Mädchen, dass sich auf einen Roadtrip begibt um sich selbst ihren Mut zu beweisen. In Fairwood, wo das Buch spielt, trifft sie auf Chase. Im Roman geht es, dann hauptsächlich um die gemeinsame Zeit, die die beiden verbringen.
Und genau da liegt mein Probleme. Durch die Erzählungen von dem, was die beiden unternehmen kam mir das Buch ziemlich inhaltslos vor und es viel mir schwer es nicht einfach abzubrechen. Dadurch habe ich mich gefragt worum es in diesem Buch überhaupt gehen soll? (Die Triggerwarnung hatte ich mir vor dem Lesen schon angesehen)
Auch der Schluss war für mich nicht passend zu dem was im Buch passiert ist. Das ergab für mich einfach keinen Sinn und wurde ja auch nicht weiter erklärt. Diese angeblichen Andeutungen haben für mich nur noch mehr dazu beigetragen, dass das Ende für mich keinen Sinn ergab. Dadurch, dass das Buch auch aus Hailees Perspektive erzählt wird, wird das ganze noch unglaubwürdiger.
Alles in allem ist dieses Buch für mich nicht umbedingt ein Fehlgriff aber auch keine Bereicherung gewesen. Den zweiten Teil klärt hoffentlich die Ungereimtheiten auf.

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Veröffentlicht am 03.10.2025

Leider anders als erwartet

Heavenly Bodies
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In „Heavenly Bodies“ geht es um Elara, die aufgrund einer Prophezeiung um ihr Leben fürchten muss. Nur durch eine Entführung überlebt sie den Angriff auf ihr Königreich und muss fortan mit dem Prinzen ...

In „Heavenly Bodies“ geht es um Elara, die aufgrund einer Prophezeiung um ihr Leben fürchten muss. Nur durch eine Entführung überlebt sie den Angriff auf ihr Königreich und muss fortan mit dem Prinzen des feindlichen Königreichs trainieren, um Rache zu üben …

Der Start ins Buch wurde mir unglücklicherweise erschwert, da ich nach dem Klappentext falsche Erwartungen hatte: Während im Text steht, dass Elara flieht, beginnt das Buch mit ihrer Entführung. Dieser Fehler ist wohl darauf zurückzuführen, dass das Buch im Englischen 2022 das erste Mal im Selbstverlag erschienen ist und dann für die Verlagsausgabe überarbeitet wurde. Erst bei dieser Überarbeitung wurde aus der Flucht eine Entführung. Entsprechend war der Einstieg für mich ziemlich verwirrend.

Leider habe ich auch im weiteren Verlauf nicht wirklich in die Handlung gefunden. Der Klappentext nimmt relativ viel vorweg und erst nach 250 Seiten sind die Figuren auf demselben Wissensstand wie der Leser. Ehrlich gesagt bin ich irgendwann dazu übergegangen, Textpassagen zu überfliegen, da für ein Buch, das 600 Seiten hat, relativ wenig passiert. Wenn dann mal etwas aufregendes geschah, war es bedauerlicherweise darauf zurückzuführen, dass die Figuren relativ unüberlegte Entscheidungen getroffen haben.

Dass mich die Handlung nicht richtig mitreißen konnte, ist zum Teil auch darauf zurückzuführen, dass ich mit den Protagonisten Elara und Enzo bzw. ihrer Liebesgeschichte nicht warm geworden bin. Die beiden werfen sich relativ schnell vor, dass sie einander nicht vertrauen, geben sich aber gleichzeitig keine Mühe, Vertrauen aufzubauen. Generell hatte ich das Gefühl, als Leser keinen richtigen Einblick in Elaras Gefühlswelt zu erhalten.

Ansonsten gibt es das Konzept von Licht- und Schattenmagie bereits in vielen anderen Werken. Da ich parallel auch den zweiten Teil von „The Hurricane Wars“ gelesen habe, kam ich nicht darum herum, die beiden Bücher miteinander zu vergleichen. Im Vergleich zu diesem Buch hat „Heavenly Bodies“ einen deutlich geringeren Fokus auf Politik und Worldbuilding.

Alles in allem ein Romantasyroman, bei dem mich die Liebesgeschichte leider nicht gepackt hat und der Fantasieanteil für meinen Geschmack mehr Tiefe gebraucht hätte.

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