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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.05.2026

(K)Ein Sommermärchen

Summer Heat
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„The White Lotus“ kenne ich zwar nicht, aber die Inhaltsangabe zu „Summer Heat“ von Solveig-Marie Kastner klang vielversprechend. Doch ich wurde enttäuscht. Worum geht es?
Ein mysteriöser Einstieg in ...


„The White Lotus“ kenne ich zwar nicht, aber die Inhaltsangabe zu „Summer Heat“ von Solveig-Marie Kastner klang vielversprechend. Doch ich wurde enttäuscht. Worum geht es?
Ein mysteriöser Einstieg in Kursivschrift. Danach lernen wir Mia kennen, die zum Arbeiten an die Algarve gekommen ist, ins exklusive Platô Beach Resort. Dort trifft sie Yanis. Er kümmert sich um die Bar. Die beiden werden ein Liebespaar.
Gut gefallen hat mir, dass die Geschichte in Portugal verortet ist. Das war es dann aber auch schon. Alles ziemlich trivial. Es geht um Schönheits-/ Jugendwahn. Stalking, Erotik. Gepackt hat es mich nicht. Deshalb habe ich das Buch nach etwa der Hälfte abgebrochen.
Ständige Wiederholungen (der Plan!) gehen zu Lasten der Spannung. Mia ist eine mega unsympathische Protagonistin. Von Anfang an am Rumnölen. Was hat sie denn erwartet? Sie ist kein zahlender Gast, sondern eine Angestellte, eine Zeitarbeitskraft, für ganze 3 Monate.
Mia ist 26 Jahre alt, benimmt sich aber wie ein pubertierender Teenager. Total kindisch, dumm und naiv. Den Grund, warum sie an die Algarve gekommen ist, wollte ich irgendwann gar nicht mehr wissen. Und so habe ich nach 228 Seiten aufgegeben und das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Einfach nur peinlich!

Veröffentlicht am 22.03.2026

Das war wohl nix

REM
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Annika Strauss und Sebastian Fitzek haben zusammen einen Horrorthriller geschrieben. „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind…“
Hier ist es Jörg mit seiner Tochter Alysee. ...


Annika Strauss und Sebastian Fitzek haben zusammen einen Horrorthriller geschrieben. „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Es ist der Vater mit seinem Kind…“
Hier ist es Jörg mit seiner Tochter Alysee. Und natürlich reitet er nicht, sondern rast mit seinem Wagen durch die Dunkelheit.
»Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie aufwacht, ist ihr Vater tot.
Alysee hatte sich heimlich ein Somnakular aufgesetzt, eine Art VR-Brille und offenbar etwas Schreckliches gesehen.
21 Jahre später. Alysee hat ein Computerspiel programmiert. Auf dem Weg zur Abgabe begegnet sie der Rechtsanwältin Emilia Bergmann und erfährt, dass Jörg ihr ein altes Hotel vererbt hat.
Zusammen mit ihrem Jugendfreund Nico, mit dem sie aufgewachsen ist, begibt sie sich ins „de Ville“ und der Albtraum beginnt…
Wer „Duddits - Dreamcatcher“ (= Traumfänger) vom „Meister des Horrors“ King gelesen hat, ahnt wie die Geschichte enden könnte. Eine irre, wirre, blutige Geschichte.
„Nachtfahrt“ von Annika Strauss hatte von mir 4* bekommen. Sebastian Fitzeks Werke in der Regel auch, mindestens. Aber REM ist für mich „Ein Satz mit X.“
Dann doch lieber Vincent Kliesch „Nach einer Idee von Sebastian Fitzek“ oder gleich „Edward mit den Scherenhänden“.

Fazit: Leidlich spannende Mischung aus Grusel- und Science-Fiction-Story. Ich rate ab.

Veröffentlicht am 14.01.2026

Das Jubiläum

Ostfriesenerbe
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Um es gleich zu sagen, „Ostfriesenerbe“ ist der 20. Fall für Ann Kathrin Klaasen. Ein Jubiläum - und das erste Buch dieser Reihe, das ich abgebrochen habe. Worum geht es?
Zwei Frauen werden ermordet. ...


Um es gleich zu sagen, „Ostfriesenerbe“ ist der 20. Fall für Ann Kathrin Klaasen. Ein Jubiläum - und das erste Buch dieser Reihe, das ich abgebrochen habe. Worum geht es?
Zwei Frauen werden ermordet. Eine von ihnen hatte kurz vor ihrem Tod der Kult-Kommissarin ein Vermächtnis hinterlassen. Sie gehörte zum „Club der Wissenden“, einem geheimen Club innerhalb der Polizei.
Gibt es eine Verbindung? Ist der Täter möglicherweise derselbe, der in „Ostfriesennebel“ Zielfahnder Wollenweber vom BKA getötet hatte? Ist auch Ann Kathrin jetzt in Gefahr?
Man kann Klaus-Peter Wolf wohl durchaus als Vielschreiber bezeichnen: Denn neben der Ostfriesenreihe gibt es noch die Sommerfeldt- und die Weihnachtsmannkiller-Krimis, zudem Kinder- und Jugendbücher. Da leidet dann vielleicht doch einmal die Qualität.
Wie schon im Vorgänger ist die Geschichte am Anfang witzig, später nur noch albern. Ständig möchte man Weller und Ann Kathrin zurufen: „Wann man ihr endlich eure Fischbude in Norddeich auf?“
Alles in allem für meinen Geschmack etwas „too much“. Und so habe ich nach ca. 100 Seiten, als Sommerfeldt in das Geschehen eingreift, das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Leider war es nicht meins.

Veröffentlicht am 16.01.2026

Langweilig und ermüdend

Verbrenn das Negativ
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Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Verbrenn das Negativ“, den Debütroman von Josh Winning abgebrochen.
Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen gruseligen Horrorthriller ...

Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Verbrenn das Negativ“, den Debütroman von Josh Winning abgebrochen.
Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen gruseligen Horrorthriller im Stil der 80er/ 90er Jahre hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. Das Buch ist einfach nur langweilig und dröge. Doch worum geht es?
Journalistin Laura Warren fliegt nach L.A., um vom Set einer neuen Streaming-Horror-Serie zu berichten. Dort angekommen, sieht sie, wie ein Mann von einer Brücke springt und direkt hinter ihrem Wagen aufschlägt. Hat es wieder angefangen?
Die Serie, über die sie berichten soll, ist ein Remake von The Guesthouse, einem fiktiven Horrorfilm des Jahres 1993, in dem sie die Hauptrolle spielte: Ein kleines Mädchen mit der schrecklichen Gabe, den Leuten vorhersagen zu können, wie der Needle Man sie töten wird.
Zeitungsausschnitte, Ausschnitte aus dem Drehbuch und Web-Artikel zwischen den Kapiteln haben meinen Lesefluss gestört. Zudem war mir die Protagonistin nicht sympathisch. Und so habe ich nach ca. 100 Seiten aufgegeben und das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Reine Zeitverschwendung!

Veröffentlicht am 12.06.2025

Langweilig und ermüdend

Die Festung
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Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Die Festung“ von L. D. Smithson abgebrochen.

Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen spannenden Thriller hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. ...


Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Die Festung“ von L. D. Smithson abgebrochen.

Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen spannenden Thriller hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. Das Buch ist einfach nur langweilig und dröge.

Auch Clara, die eigentlich Bonnie heißt, war mir nicht sympathisch. Und so habe ich nach ca. 100 Seiten aufgegeben und das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Leider war es so gar nicht meins.