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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.01.2026

Das Jubiläum

Ostfriesenerbe
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Um es gleich zu sagen, „Ostfriesenerbe“ ist der 20. Fall für Ann Kathrin Klaasen. Ein Jubiläum - und das erste Buch dieser Reihe, das ich abgebrochen habe. Worum geht es?
Zwei Frauen werden ermordet. ...


Um es gleich zu sagen, „Ostfriesenerbe“ ist der 20. Fall für Ann Kathrin Klaasen. Ein Jubiläum - und das erste Buch dieser Reihe, das ich abgebrochen habe. Worum geht es?
Zwei Frauen werden ermordet. Eine von ihnen hatte kurz vor ihrem Tod der Kult-Kommissarin ein Vermächtnis hinterlassen. Sie gehörte zum „Club der Wissenden“, einem geheimen Club innerhalb der Polizei.
Gibt es eine Verbindung? Ist der Täter möglicherweise derselbe, der in „Ostfriesennebel“ Zielfahnder Wollenweber vom BKA getötet hatte? Ist auch Ann Kathrin jetzt in Gefahr?
Man kann Klaus-Peter Wolf wohl durchaus als Vielschreiber bezeichnen: Denn neben der Ostfriesenreihe gibt es noch die Sommerfeldt- und die Weihnachtsmannkiller-Krimis, zudem Kinder- und Jugendbücher. Da leidet dann vielleicht doch einmal die Qualität.
Wie schon im Vorgänger ist die Geschichte am Anfang witzig, später nur noch albern. Ständig möchte man Weller und Ann Kathrin zurufen: „Wann man ihr endlich eure Fischbude in Norddeich auf?“
Alles in allem für meinen Geschmack etwas „too much“. Und so habe ich nach ca. 100 Seiten, als Sommerfeldt in das Geschehen eingreift, das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Leider war es nicht meins.

Veröffentlicht am 16.01.2026

Langweilig und ermüdend

Verbrenn das Negativ
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Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Verbrenn das Negativ“, den Debütroman von Josh Winning abgebrochen.
Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen gruseligen Horrorthriller ...

Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Verbrenn das Negativ“, den Debütroman von Josh Winning abgebrochen.
Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen gruseligen Horrorthriller im Stil der 80er/ 90er Jahre hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. Das Buch ist einfach nur langweilig und dröge. Doch worum geht es?
Journalistin Laura Warren fliegt nach L.A., um vom Set einer neuen Streaming-Horror-Serie zu berichten. Dort angekommen, sieht sie, wie ein Mann von einer Brücke springt und direkt hinter ihrem Wagen aufschlägt. Hat es wieder angefangen?
Die Serie, über die sie berichten soll, ist ein Remake von The Guesthouse, einem fiktiven Horrorfilm des Jahres 1993, in dem sie die Hauptrolle spielte: Ein kleines Mädchen mit der schrecklichen Gabe, den Leuten vorhersagen zu können, wie der Needle Man sie töten wird.
Zeitungsausschnitte, Ausschnitte aus dem Drehbuch und Web-Artikel zwischen den Kapiteln haben meinen Lesefluss gestört. Zudem war mir die Protagonistin nicht sympathisch. Und so habe ich nach ca. 100 Seiten aufgegeben und das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Reine Zeitverschwendung!

Veröffentlicht am 12.06.2025

Langweilig und ermüdend

Die Festung
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Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Die Festung“ von L. D. Smithson abgebrochen.

Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen spannenden Thriller hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. ...


Um es gleich vorwegzunehmen, nach mehreren Anläufen habe ich „Die Festung“ von L. D. Smithson abgebrochen.

Schade, denn die Inhaltsangabe ließ auf einen spannenden Thriller hoffen. Doch ich wurde enttäuscht. Das Buch ist einfach nur langweilig und dröge.

Auch Clara, die eigentlich Bonnie heißt, war mir nicht sympathisch. Und so habe ich nach ca. 100 Seiten aufgegeben und das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Leider war es so gar nicht meins.

Veröffentlicht am 03.01.2024

Spannung, wo bist du?

Die Spiele
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Um es vorwegzunehmen, „Die Spiele“ habe ich nach etwa einem Drittel abgebrochen. Stephan Schmidt hat unter dem Pseudonym Stephan Thome bereits einige Romane geschrieben. Nun also neuer Verlag, neues Genre.
Der ...

Um es vorwegzunehmen, „Die Spiele“ habe ich nach etwa einem Drittel abgebrochen. Stephan Schmidt hat unter dem Pseudonym Stephan Thome bereits einige Romane geschrieben. Nun also neuer Verlag, neues Genre.
Der Klappentext hatte mein Interesse geweckt. Denn Krimis, die in Asien (Shanghai) verortet sind, gibt es ja nicht so viele. Dazu Schauplätze in Afrika (Mosambik) und Deutschland (Berlin). Doch ich wurde enttäuscht. Das Buch ist einfach nur langweilig und dröge.
Zudem geht es immer nur um das Eine: Sex! Das hat mir nicht gefallen. Deshalb habe ich nach ca. 100 Seiten aufgegeben und das Buch vorzeitig abgebrochen. Ich wollte dann auch gar nicht mehr wissen, ob der Journalist Thomas Gärtner den IOC-Funktionär Charles Murandi ermordet hat oder nicht.

Fazit: Abgebrochen. Leider war es so gar nicht meins.

Veröffentlicht am 16.09.2023

Horror trifft Science-Fiction

Ein Fluss so rot und schwarz
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Um es vorwegzunehmen, „Ein Fluss so rot und schwarz“ habe ich nach etwa einem Drittel abgebrochen. Anthony Ryan hat sich als Fantasy- und Science-Fiction-Autor einen Namen gemacht. Das wusste ich vorher ...

Um es vorwegzunehmen, „Ein Fluss so rot und schwarz“ habe ich nach etwa einem Drittel abgebrochen. Anthony Ryan hat sich als Fantasy- und Science-Fiction-Autor einen Namen gemacht. Das wusste ich vorher nicht. Sonst hätte ich als Krimi-/ Thriller-Leserin nie zugegriffen. Doch worum geht es?
Sechs Menschen erwachen auf einem Schiff. Ohne jede Erinnerung. Der siebte ist tot. Was ist passiert? „Ein Fluss so rot und schwarz“ ist eine Dystopie, eine Horrorgeschichte. Handelt es sich um ein Experiment? Ein Geisterschiff mit Zombies? Die irgendeine Mission erfüllen müssen?
Die Figuren sind nach bekannten Schriftsteller*innen benannt: Huxley, wie „Schöne Neue Welt" von Aldous Huxley, Pynchon, Rhys, Plath, Golding und Dickinson. Zusammen sind sie Polizist, Soldat, Ärztin, Physikerin, Historiker und Polarforscherin.
„Ein Fluss so rot und schwarz“ ist ein Buch mit einem hohen Ekelfaktor. Alle wurden operiert, ihre Schädel aufgeschnitten. Warum und von wem? Zitat: „Warmes Blut tropfte aus dem ausgefransten Loch in ihrer Stirn“. Splatter-Alarm!
Die Stimmung ist düster, so dass manche Szenen albern erscheinen. Zitat: „Die sind eine global agierende geheime Sekte marsianischer Echsenwesen, die arische Kinder zum Frühstück verspeisen und uns auf dieses Boot verfrachtet haben, als Teil ihrer extrem undurchsichtigen Verschwörung.“
Das war mir echt „too much“. Deshalb habe ich nach Kapitel 4 aufgegeben und das Buch vorzeitig abgebrochen.

Fazit: Abgebrochen. Mehr als verstörend.