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Veröffentlicht am 28.07.2025

Ein Roman zum Wegträumen!

Das Versprechen eines Sommertags
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Darum geht es:
Ein Sommer, der alles verändert!
Isabelle kehrt mit ihrer Familie auf die geliebte Finca ihrer Eltern nach Mallorca zurück. Ein Ort voller Erinnerungen. Doch diesmal ist alles anders: Ihre ...

Darum geht es:
Ein Sommer, der alles verändert!
Isabelle kehrt mit ihrer Familie auf die geliebte Finca ihrer Eltern nach Mallorca zurück. Ein Ort voller Erinnerungen. Doch diesmal ist alles anders: Ihre Ehe steht vor dem Aus, der Alltag zehrt an ihr, und die bevorstehende Feier zur goldenen Hochzeit ihrer Eltern verlangt ihr viel ab. Sie versucht, stark zu bleiben, für ihre Kinder, für ihre Familie. Aber dann taucht Ben auf. Ihre große Sommerliebe von vor 15 Jahren. Die unerwartete Begegnung weckt längst verdrängte Gefühle in ihr. Mallorca ist auf einmal nicht mehr nur ein Ort für Erinnerungen, sondern wird erneut zum Schauplatz großer Emotionen. Und da ist dieses alte Versprechen, das sie Ben damals gegeben hat.

Mein Leseeindruck:
Manche Bücher liest man und spürt sofort: Das ist genau das Richtige zur richtigen Zeit.
„Das Versprechen eines Sommertags" ist genau so ein Buch. Es hat mich nicht nur bestens unterhalten, sondern auch berührt, nachdenklich gemacht und mit einem warmen Gefühl zurückgelassen. Im Mittelpunkt steht Isabelle, zwischen altem Schmerz und neuen Gefühlen. Die Autorin schreibt mit einer Leichtigkeit und Wärme, die sofort ins Herz geht. Man sieht die Sonnenstrahlen auf dem Meer tanzen, hört das Zirpen der Zikaden und spürt förmlich den mallorquinischen Sommer auf der Haut. Die Charaktere wirken authentisch, greifbar und entwickeln sich auf eine Weise, die glaubwürdig und berührend ist. Auch die emotionale Entwicklung von Isabelle hat mich sehr berührt. Themen wie Familie, Selbstfindung und verpasste Chancen wurden einfühlsam behandelt. Ich mochte, wie behutsam mit der Vergangenheit und dem „Was wäre, wenn …“ umgegangen wurde. Und nicht zuletzt: Das Ende war rund, gefühlvoll und absolut stimmig.

Fazit:
4,5/5 ⭐️ Ein Roman zum Eintauchen, Mitfühlen und Wegträumen.

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Veröffentlicht am 15.06.2025

Vergangenheit und Gegenwart werden kunstvoll verbunden!

Zypressensommer
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Darum geht es:
Die junge Hamburger Goldschmiedin Julia Matthiesen verschlägt es in das idyllische toskanische Dorf Lucignano. Ein Ort, den sie nie zuvor gesehen hat, der ihr aber auf seltsame Weise vertraut ...

Darum geht es:
Die junge Hamburger Goldschmiedin Julia Matthiesen verschlägt es in das idyllische toskanische Dorf Lucignano. Ein Ort, den sie nie zuvor gesehen hat, der ihr aber auf seltsame Weise vertraut erscheint. Hier wuchs ihr Großvater Gianni auf. Doch über seine Vergangenheit schwieg er stets. Gemeinsam mit dem charmanten Einheimischen Matteo begibt sich Julia auf Spurensuche. Ihre Recherchen führen sie zurück in die Wirren der 1940er-Jahre, als die Resistenza gegen die Faschisten kämpfte. Im Schatten der Olivenhaine entdeckt Julia die Geschichte zweier Brüder, eine verbotene Liebe und ein lang gehütetes Familiengeheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.

Mein Leseeindruck:

Der Roman hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Mit Julia Matthiesen bin ich gerne auf eine besondere Reise gegangen – in ein kleines, idyllisches Dorf in der Toskana, das für sie zunächst fremd und doch auf seltsame Weise vertraut ist. Teresa Simon versteht es meisterhaft, Julias persönliche Geschichte mit den dramatischen Ereignissen der Vergangenheit zu verweben. Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen. In der Gegenwart, wo Julia auf den Spuren ihres Großvaters wandelt, und in den 40er Jahren, zur Zeit der italienischen Resistenza. Besonders beeindruckt hat mich, wie eindringlich und respektvoll die Autorin den italienischen Widerstand schildert. Eine mutige Bewegung gegen den Faschismus. Tief erschüttert hat mich die Darstellung der Zwangsarbeiter in dieser Zeit. Wie entsetzlich diese Menschen behandelt wurden, unter welchen Bedingungen sie leben und leiden mussten. Das hat mich beim Lesen sehr betroffen gemacht. Diese Kapitel gehen unter die Haut und bleiben im Gedächtnis. Frau Simon hat nichts beschönigt, aber auch nie ins Sensationelle abgedriftet. Eine große Stärke des Buches. Was mich darüber hinaus begeistert hat, ist die atmosphärische Dichte. Ich war selbst erst letztes Jahr in der Toskana, und beim Lesen konnte ich die Landschaft regelrecht sehen, riechen und fühlen. Die Olivenhaine, die kleinen Gassen, das Licht – alles wurde so lebendig beschrieben, dass ich mich sofort wieder dorthin versetzt fühlte. Julia ist eine wunderbar authentische Figur. Ihre Entschlossenheit, sich ihrer Familiengeschichte zu stellen, ihr Mut und ihre wachsende Verbindung zu Matteo haben mich berührt. Ein großartig recherchierter, tiefgründiger und zugleich fesselnder Roman über Erinnerung, Verlust, Liebe und den Mut, sich der Vergangenheit zu stellen.

Fazit:
4,5/5 Sterne! Ein eindrucksvoller Roman, der Vergangenheit und Gegenwart kunstvoll verbindet und dabei tief berührt. Unbedingt lesenswert!

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Eine Geschichte die lange nachhallt!

Am Meer ist es schön
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Darum geht es:
Als die achtjährige Susanne zur Kur an die Nordsee geschickt wird, glauben ihre Eltern, ihr damit etwas Gutes zu tun. Doch im „Haus Morgentau“ erwartet sie keine unbeschwerte Zeit, sondern ...

Darum geht es:
Als die achtjährige Susanne zur Kur an die Nordsee geschickt wird, glauben ihre Eltern, ihr damit etwas Gutes zu tun. Doch im „Haus Morgentau“ erwartet sie keine unbeschwerte Zeit, sondern strenge Regeln, Demütigungen und harte Strafen. Wer sich nicht fügt, wird bestraft und niemand außerhalb der Mauern erfährt davon, denn selbst die Post der Kinder wird zensiert. Doch Susanne gibt nicht auf. Gemeinsam mit anderen Kindern versucht sie, dem grauenhaften Alltag zu entkommen – mit mutigen Tricks, mutigen Ideen und einer großen Portion Widerstandskraft. Ein einschneidender Vorfall brennt sich unauflöslich in Susannes Erinnerung ein, sodass viele Jahre später das Erlebte in ihren Träumen sie immer wieder einholt. Lange Zeit danach weiß sie: Es ist Zeit, sich dem Dunkel ihrer Kindheit zu stellen.
Mein Leseeindruck:
Dieses Buch hat mich tief berührt und schockiert zugleich. Basierend auf wahren Begebenheiten erzählt Barbara Leciejewski die fiktive Geschichte der kleinen Susanne, die 1969 zur Kur an die Nordsee geschickt wird. In der Hoffnung auf Erholung. Doch was sie und ihre kleinen Freunde Moni, Rüdiger, Holger und Matti erleben, ist alles andere als heilsam. Strenge Regeln, harte Strafen und emotionale Kälte. Mit einem feinfühligen und zugleich kraftvollen Schreibstil nimmt die Autorin Barbara Leciejewski uns auf zwei Zeitebenen mit – zurück in Susannes Kindheit und in ihre Gegenwart, fast 50 Jahre später, als sie sich endlich ihrem Trauma stellt. Mit jeder Seite wachsen einem die Figuren mehr ans Herz. Ihr Schmerz, ihre Hoffnung und ihr Mut gehen beim Lesen direkt ins eigene Herz über. Manche Seiten waren schwer zu ertragen, nicht wegen des Schreibstils, sondern wegen der grausamen Realität, die geschildert wird. Und doch konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen. Die intensive Recherche der Autorin spürt man auf jeder Seite. Die Thematik der Verschickungskinder, ein dunkles Kapitel der deutschen Nachkriegszeit, wird im Roman eindrucksvoll sichtbar gemacht. Das Ende hat mich mit einem glücklichen Gefühl zurückgelassen.
Fazit:
4,5/5 Sterne! Ein wichtiges, mutiges und bewegendes Buch, das lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 14.05.2025

Liebe überlebt selbst dort, wo alles andere zerbricht!

Maikäferjahre
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Darum geht es:

Frühjahr 1945: Europa ist vom Krieg gezeichnet. Anni flieht mit ihrer kleinen Tochter und dem halbjüdischen Geiger Adam aus dem brennenden Dresden. Auf ihrer gefährlichen Reise durch das ...

Darum geht es:

Frühjahr 1945: Europa ist vom Krieg gezeichnet. Anni flieht mit ihrer kleinen Tochter und dem halbjüdischen Geiger Adam aus dem brennenden Dresden. Auf ihrer gefährlichen Reise durch das zerstörte Deutschland suchen sie einen Ort der Sicherheit. Schließlich finden sie Unterschlupf bei Annis Schwiegereltern in einem abgelegenen Tiroler Bergdorf. Dort werden sie vor eine schmerzhafte Entscheidung gestellt. Anni darf nur bleiben, wenn Adam geht.

Zur gleichen Zeit kämpft Annis Zwillingsbruder Tristan ums Überleben. Als junger Luftwaffenpilot gerät er nach einem Absturz in die britische Kriegsgefangenschaft. Dort begegnet er Rosalie, einer einfühlsamen Krankenschwester. Trotz gesellschaftlicher Konventionen und gesetzlicher Verbote entsteht zwischen den beiden eine tiefe, verbotene Liebe.





Mein Leseeindruck:

Die Autorin Sarah Höflich hat mit einer wundervollen sprachlichen Feinfühligkeit und einer berührenden Intensität einen emotionalen historischen Liebesroman zu Papier gebracht. Sie versteht es meisterhaft, das Grauen des Krieges mit zarten Momenten der Nähe zu durchbrechen. Selbst die furchtbaren Szenen bekommen in der Geschichte eine würdige Form. Die inneren Kämpfe der Protagonisten, ihre Zweifel, ihre unerschütterliche Sehnsucht - all das ist mit großer Empathie erzählt. Und immer wieder habe ich mir diese eine Frage gestellt: Was vermag Liebe wirklich in Zeiten der Zerstörung? Die Briefe zwischen den Zwillingen Anni und Tristan sind ein emotionaler Anker in dem Roman. Sie geben Hoffnung und eine Tiefe, die lange nachwirkt. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung.





Fazit:

4,5/5 Sterne! Zwei berührende Liebesgeschichten verweben sich in diesem Roman mit den Themen Schuld, Hoffnung und Vergebung. Liebe überlebt selbst dort, wo alles andere zerbricht!

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Emotionale Wucht!

Bis ans Meer
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Darum geht es:
Januar 1945: Frieda flieht mit ihrer Tochter aus Schlesien, während ihr Mann Karl an der harten, grausamen Front kämpft. Frieda und Karl haben sich einander geschworen, sich nach dem Krieg ...

Darum geht es:
Januar 1945: Frieda flieht mit ihrer Tochter aus Schlesien, während ihr Mann Karl an der harten, grausamen Front kämpft. Frieda und Karl haben sich einander geschworen, sich nach dem Krieg wiederzufinden und die Hoffnung und den Glauben an ihre Liebe aufrechtzuerhalten. Jahrzehnte später entdeckt Friedas Enkelin eine dramatische Familiengeschichte, die bis in die Gegenwart wirkt und ihre eigene unerbittliche Angst vor Nähe und Bindung erklärt.


Mein Leseeindruck:
„Bis ans Meer“ beruht auf wahren Ereignissen. Es ist die sehr persönliche Familiengeschichte der Autorin. Allein diese Tatsache hat das Lesen außerordentlich besonders gemacht. Der tiefgründige und flüssige Schreibstil von Peggy Patzschke hat mich direkt mitten ins Herz getroffen. Sie hat für ihren Roman eine wundervolle, passende Sprache gefunden. Ich liebe Bücher, die auf zwei Zeitebenen erzählt werden. Bis ans Meer spannt ein fesselnder Bogen zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Dieser gelungene Bogen hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen. Peggy Patzschke hat es geschafft, mich in die Welt von Frieda zu entführen. Ich konnte mich hervorragend in sie hineinversetzen. Meine Emotionen haben in sämtlichen Richtungen aufgeblitzt. Hoffnung, Enttäuschung, Elend und Leid gingen mir sehr nahe.
Fazit:
Bis ans Meer hat eine wichtige Thematik, über die gesprochen werden muss! Die Geschichte ist unheimlich tiefgründig, tieftraurig, aber auch hoffnungsvoll. Von Herzen empfehle ich dieses Buchschätzchen!

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