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Veröffentlicht am 20.07.2025

Wenn Stolz auf Leidenschaft trifft und aus Hass langsam Nähe wird

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)
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Crushing Souls ist für mich eine dieser Geschichten, die man aufschlägt und plötzlich tiefer drin steckt, als man gedacht hätte. Schon auf den ersten Seiten spürt man die knisternde Spannung zwischen Fiona ...

Crushing Souls ist für mich eine dieser Geschichten, die man aufschlägt und plötzlich tiefer drin steckt, als man gedacht hätte. Schon auf den ersten Seiten spürt man die knisternde Spannung zwischen Fiona MacKenzie und Duncan McKinnon – zwei Menschen, die sich nicht ausstehen können, sich aber trotzdem ständig über den Weg laufen. Fiona ist ehrgeizig, temperamentvoll und trägt die Last, als Tochter eines mächtigen Rennstallbesitzers nie wirklich gesehen zu werden. Duncan hingegen wirkt kontrolliert, fast unnahbar – der Vorzeigefahrer des Teams und Fionas größter Dorn im Auge. Oder ist es eher ein Stachel im Herzen?

Was zwischen den beiden passiert, ist keine klassische Enemies-to-Lovers-Story, sondern ein wunderbar intensives Haters-to-Lovers: voller bissiger Wortwechsel, stiller Verletzlichkeit und einem Knistern, das sich langsam, aber unaufhaltsam in echte Nähe verwandelt. Carolin Wahl schafft es, die Anziehung zwischen den beiden nicht plakativ zu inszenieren, sondern leise, glaubwürdig und mit vielen emotionalen Zwischentönen. Es geht nicht nur um Liebe, sondern auch um Selbstwert, Loyalität und den Mut, für sich selbst einzustehen – selbst wenn das bedeutet, Grenzen zu überschreiten.

Besonders gelungen finde ich das Motorsport-Setting. Die Formel-1-Welt wird hier nicht einfach romantisiert, sondern wirkt greifbar und authentisch – mit all ihrem Druck, der Öffentlichkeit und den hohen Erwartungen. Gleichzeitig bleibt immer genug Raum für die zwischenmenschlichen Themen, die das Buch tragen. Fiona wächst einem schnell ans Herz – nicht, weil sie perfekt ist, sondern weil sie kämpft. Um Anerkennung, um Respekt, um ihren Platz im Leben. Und Duncan? Der entwickelt sich von einem verschlossenen Eisklotz zu einem vielschichtigen Charakter, dessen Beweggründe man immer besser versteht.

Ja, es gibt Stellen, die sich ein wenig ziehen, und einige Konflikte hätte ich mir emotional noch eine Spur tiefer gewünscht. Aber unterm Strich hat mich das Buch gepackt, berührt und neugierig auf mehr gemacht. Es ist ein großartiger Auftakt für die Dilogie – mit Vollgas ins Herz, ohne kitschig zu werden.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Zwischen Feuer, Fae & Verlangen – ein magischer Auftakt voller Spannung und Spice

Gilded Wings
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Gilded Wings hat mich von der ersten Nacht in einer geheimnisvollen Bibliothek gepackt. Morgan, eine leidenschaftliche Bücherliebhaberin, stolpert durch einen Anruf in eine Welt voller Magie, Drachen-Götter ...

Gilded Wings hat mich von der ersten Nacht in einer geheimnisvollen Bibliothek gepackt. Morgan, eine leidenschaftliche Bücherliebhaberin, stolpert durch einen Anruf in eine Welt voller Magie, Drachen-Götter und dunkler Geheimnisse. Der Moment, in dem sie das Portal zur Welt der Fae entdeckt, hat mein Leserinnen-Herz sofort höher schlagen lassen

Lord Drager – sexy, autoritär, gleichzeitig rätselhaft und gefährlich – tritt in ihr Leben. Doch es dauert nicht lange, bis sein Drachen-Bruder Zahak ins Spiel kommt, und plötzlich steht Morgan zwischen zwei mächtigen, sehr unterschiedlichen Fae-Wesen – ein hitziges Love-Triangle, das bei mir innerlich ordentlich Funken versprüht hat

Was ich besonders mochte: Jaymin Eve schreibt flüssig und lädt sofort zum Weiterlesen ein. Die Bibliothek als nächtliches Portal war eine geniale Idee – einzigartig, kreativ und magisch angehaucht

Morgans Stimme, ihre Neugier und auch ihre Unsicherheiten machten sie für mich zu einer eindeutig unterhaltsamen Protagonistin – nicht perfekt, aber authentisch.

Achtung: Dieses Buch ist sehr spicy. Schon früh gibt es Szenen, die ordentlich einheizen – wer auf sinnliche Fantasy mit viel Leidenschaft steht, wird hier definitiv glücklich. Und wer wie ich auf Drachen und Fae steht, kommt voll auf seine Kosten
.
Absolut gelungen sind die farbenfrohe, bildhafte Beschreibung der Fae-Welt: Pflanzen, magische Wesen, Intrigen – alles wirkt groß, lebendig und geheimnisvoll. Die Spannung steigt bis zum dramatischen Finale – und dann dieser Cliffhanger, der mich schier verzweifeln lässt, weil Band 2 schon so dringend her muss .

Einziger Wermutstropfen: Manchmal war mir der Fokus zu stark auf den erotischen Szenen und weniger auf emotionaler Entwicklung. Manche Nebenfiguren hätten mehr Tiefe vertragen. Ebenso wirkt Morgan manchmal etwas impulsiv oder naiv – was aber zugleich ihren Charme ausmacht.

📌 Fazit: Gilded Wings ist heiß, magisch und actionreich – perfekt für Fans von Fae, Drachen und einer guten Portion Romantasy. Wer auf ein wenig mehr weltliche Tiefe und ruhige Entwicklung steht, könnte hier aber etwas zu kurz kommen. Für alle anderen: Achtung, Suchtgefahr! Ich freue mich riesig auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Zwischen Farbexplosion & Gefühl – wenn Gegensätze sich verlieben

Painted Promises (Golden Hearts, Band 3)
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Painted Promises ist für mich der perfekte Schlussakkord einer lauten, farbenfrohen Liebesreise durch Münchens Kunstwelt. Marina Neumeier nimmt uns mit auf eine leidenschaftliche Erkundung der Gegensätze: ...

Painted Promises ist für mich der perfekte Schlussakkord einer lauten, farbenfrohen Liebesreise durch Münchens Kunstwelt. Marina Neumeier nimmt uns mit auf eine leidenschaftliche Erkundung der Gegensätze: Graffiti trifft auf klassische Malerei, Rebellion auf Ästhetik, Rivalität auf Verlangen.

Luis Herzog, tagsüber Erbe eines Auktionshauses, nachts heimlicher Sprayer, kämpft mit seiner Identität – und dem enormen Druck seiner Familie. Minnie, die bodenständige Malerin, versteht seine Kunst nicht – und das nervt sie zutiefst. Deshalb war ich sofort elektrisiert von ihrem ständigen Schlagabtausch. Beide sind irgendwo in ihrer Kunst verhaftet, beide stolz – und genau dort beginnt die Magie. Als sie gezwungen werden, gemeinsam ein Projekt für die Stadt München zu gestalten, funkt es so richtig. Dieses Forced-Proximity-Setting ist prall gefüllt mit kreativen Reibungen – und mit Witz und Emotionen.

Besonders berührt hat mich, dass es nicht nur um Liebe geht, sondern auch um Selbstfindung, Mut zur Kunst und darum, was man erträgt, um seinen Traum zu leben. Luis und Minnie sind keine perfektionierten Helden – sondern echte Menschen, verletzlich, stolz, manchmal stur, aber immer liebenswert. Diese Mischung hat mich als Leserin abgeholt und begeistert


Der flüssige, bildhafte Stil Neumeiers ließ mich manchmal schmunzeln, oft staunen – und auch nachdenklich zurück. Ich konnte die energiegeladenen Graffiti-Sessions ebenso fühlen wie Minnies sorgfältiges Pinseln. Dazu kommt das lebendige München-Setting, das wie ein stiller, glamouröser Charakter wirkt – mit High Society, versteckten Ateliers und urbanem Puls .

Ein kleiner Wunsch: ein paar Szenen hätten gerne noch etwas mehr Tiefe vertragen – ein bisschen Raum für Nachklang, um das Finale ganz auskosten zu können. Doch das ist Meckern auf sehr hohem Niveau: In Summe war es für mich ein echter Page-Turner, spannend bis zum Schluss.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Enemies, Eishockey & echte Gefühle – Elle Kennedy liefert wieder ab!

The Dixon Rule
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The Dixon Rule war für mich ein echtes Highlight – eines dieser Bücher, bei denen man nach ein paar Seiten schon weiß: Ich werde heute nichts anderes mehr machen. Elle Kennedy hat einfach dieses Talent, ...

The Dixon Rule war für mich ein echtes Highlight – eines dieser Bücher, bei denen man nach ein paar Seiten schon weiß: Ich werde heute nichts anderes mehr machen. Elle Kennedy hat einfach dieses Talent, einen sofort in ihre Geschichten hineinzuziehen – mit Humor, Spannung, viel Gefühl und genau der richtigen Portion Spice.

Diana Dixon ist eine Protagonistin, wie ich sie liebe: laut, selbstbewusst, ein bisschen überdreht, aber mit Herz am richtigen Fleck. Sie kämpft für ihre Cheerleader-Mädels, hält sich an ihre selbst aufgestellten Regeln und will um jeden Preis die Kontrolle behalten. Was sie allerdings nicht kontrollieren kann, ist ihr neuer Mitbewohner – Shane Lindley. Hockeyspieler, gutaussehend, selbstbewusst… und in ihren Augen ein absolutes No-Go.

Und genau das macht die Geschichte so spannend: Zwischen den beiden fliegen vom ersten Moment an die Fetzen. Es ist dieses herrliche Enemies-to-Lovers-Gefühl, bei dem man beim Lesen fast schon spürt, wie sehr die beiden sich eigentlich anziehen – auch wenn sie es sich selbst (und einander) nie eingestehen wollen. Als dann noch eine Fake-Dating-Situation ins Spiel kommt, war es um mich geschehen. Ich habe gelacht, mitgefiebert, geschmachtet – und manchmal einfach nur den Kopf geschüttelt, weil beide so stur sein können.

Was mich aber besonders berührt hat, war Shanes Entwicklung. Er ist kein typischer Bad Boy. Hinter seiner lässigen Fassade steckt so viel mehr: Verletzlichkeit, Tiefe, echte Gefühle. Ich habe mich wirklich in ihn verliebt. Diana hingegen war manchmal anstrengend, aber genau das hat sie so echt gemacht – nicht perfekt, aber authentisch. Ihre Art, sich selbst zu verlieren und neu zu finden, war für mich sehr nachvollziehbar.

Der Schreibstil von Elle Kennedy ist gewohnt locker, frech und gleichzeitig emotional. Ich liebe ihre Dialoge – sie sind witzig, schlagfertig, manchmal richtig süß. Besonders gefallen hat mir, wie lebendig das College-Setting rüberkam. Man hatte das Gefühl, mitten im Chaos des Studentenwohnheims zu sein, inklusive Partys, Hockeyspielen und Mitternachtssnacks auf der Couch.

Ein kleiner Kritikpunkt wäre vielleicht das letzte Drittel des Buches: Es wurde mir stellenweise etwas zu dramatisch, fast überladen mit Konflikten. Einige Entwicklungen kamen sehr plötzlich und hätten für meinen Geschmack etwas mehr Raum gebraucht. Trotzdem hat es dem Gesamterlebnis keinen Abbruch getan – ich war durchgehend emotional investiert und wollte einfach wissen, wie es mit Diana und Shane ausgeht.

The Dixon Rule ist für mich definitiv ein Lese-Highlight für alle, die Enemies to Lovers, Fake-Dating und sportliche RomComs mit Herz lieben. Es ist witzig, sexy, emotional und hat mir genau das gegeben, was ich mir von einem guten New-Adult-Roman wünsche: Herzklopfen, Bauchkribbeln und das Gefühl, beim Zuklappen des Buches etwas Schönes erlebt zu haben.

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Ein letztes Mal Dunbridge – und mein Herz bleibt dort

Dunbridge Academy - Anymore
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Ich habe so lange auf dieses Buch gewartet – und jetzt, nachdem ich Anymore beendet habe, weiß ich gar nicht, wohin mit all meinen Gefühlen.

Dieser letzte Band der Dunbridge-Academy-Reihe hat mich auf ...

Ich habe so lange auf dieses Buch gewartet – und jetzt, nachdem ich Anymore beendet habe, weiß ich gar nicht, wohin mit all meinen Gefühlen.

Dieser letzte Band der Dunbridge-Academy-Reihe hat mich auf eine ganz besondere Art berührt. Ich wusste, dass es emotional wird, aber Sarah Sprinz hat es geschafft, mich komplett in die Geschichte hineinzuziehen – von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders Olivia und Sam … ich liebe die beiden. Ihre Dynamik, ihre Vergangenheit, ihre Art, miteinander umzugehen – das war einfach so echt und greifbar. Ich habe so oft mit ihnen mitgefiebert, mitgelitten und auch gelächelt.

Was ich an der Reihe (und auch hier wieder) besonders liebe, ist das Setting: Die Dunbridge Academy ist für mich mittlerweile mehr als nur ein fiktiver Ort. Es fühlt sich fast wie ein Zuhause an. Mit jedem Kapitel hatte ich das Gefühl, wieder dort zu sein – mit all den vertrauten Stimmen, Ecken und Beziehungen. Die Nebenfiguren bekommen auch in Anymore wieder ihren Raum, was das Ganze umso runder und schöner macht. Es war wie ein großes, letztes Wiedersehen.

Die Themen, die Sarah anspricht – Freundschaft, Liebe, Schuld, Vergebung – gehen wirklich unter die Haut. Ich hatte beim Lesen immer wieder diesen Kloß im Hals, aber gleichzeitig auch so viel Wärme im Herzen.

Und ja, ich habe geweint. Natürlich habe ich geweint. Aber irgendwie war es ein gutes Weinen – weil die Geschichte genau das mit mir gemacht hat, was ich mir von einem finalen Band wünsche: Sie hat mich zurückgelassen mit dem Gefühl, dass alles genau so war, wie es sein sollte.

Mein Fazit:
Dunbridge Academy – Anymore ist ein wunderschöner, emotionaler Abschluss einer Reihe, die mich über alle vier Bände hinweg begleitet, berührt und begeistert hat. Ich werde Olivia und Sam, aber auch die ganze Academy, so sehr vermissen.

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