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Veröffentlicht am 22.06.2025

Zwischen Farbexplosion & Gefühl – wenn Gegensätze sich verlieben

Painted Promises (Golden Hearts, Band 3)
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Painted Promises ist für mich der perfekte Schlussakkord einer lauten, farbenfrohen Liebesreise durch Münchens Kunstwelt. Marina Neumeier nimmt uns mit auf eine leidenschaftliche Erkundung der Gegensätze: ...

Painted Promises ist für mich der perfekte Schlussakkord einer lauten, farbenfrohen Liebesreise durch Münchens Kunstwelt. Marina Neumeier nimmt uns mit auf eine leidenschaftliche Erkundung der Gegensätze: Graffiti trifft auf klassische Malerei, Rebellion auf Ästhetik, Rivalität auf Verlangen.

Luis Herzog, tagsüber Erbe eines Auktionshauses, nachts heimlicher Sprayer, kämpft mit seiner Identität – und dem enormen Druck seiner Familie. Minnie, die bodenständige Malerin, versteht seine Kunst nicht – und das nervt sie zutiefst. Deshalb war ich sofort elektrisiert von ihrem ständigen Schlagabtausch. Beide sind irgendwo in ihrer Kunst verhaftet, beide stolz – und genau dort beginnt die Magie. Als sie gezwungen werden, gemeinsam ein Projekt für die Stadt München zu gestalten, funkt es so richtig. Dieses Forced-Proximity-Setting ist prall gefüllt mit kreativen Reibungen – und mit Witz und Emotionen.

Besonders berührt hat mich, dass es nicht nur um Liebe geht, sondern auch um Selbstfindung, Mut zur Kunst und darum, was man erträgt, um seinen Traum zu leben. Luis und Minnie sind keine perfektionierten Helden – sondern echte Menschen, verletzlich, stolz, manchmal stur, aber immer liebenswert. Diese Mischung hat mich als Leserin abgeholt und begeistert


Der flüssige, bildhafte Stil Neumeiers ließ mich manchmal schmunzeln, oft staunen – und auch nachdenklich zurück. Ich konnte die energiegeladenen Graffiti-Sessions ebenso fühlen wie Minnies sorgfältiges Pinseln. Dazu kommt das lebendige München-Setting, das wie ein stiller, glamouröser Charakter wirkt – mit High Society, versteckten Ateliers und urbanem Puls .

Ein kleiner Wunsch: ein paar Szenen hätten gerne noch etwas mehr Tiefe vertragen – ein bisschen Raum für Nachklang, um das Finale ganz auskosten zu können. Doch das ist Meckern auf sehr hohem Niveau: In Summe war es für mich ein echter Page-Turner, spannend bis zum Schluss.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Enemies, Eishockey & echte Gefühle – Elle Kennedy liefert wieder ab!

The Dixon Rule
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The Dixon Rule war für mich ein echtes Highlight – eines dieser Bücher, bei denen man nach ein paar Seiten schon weiß: Ich werde heute nichts anderes mehr machen. Elle Kennedy hat einfach dieses Talent, ...

The Dixon Rule war für mich ein echtes Highlight – eines dieser Bücher, bei denen man nach ein paar Seiten schon weiß: Ich werde heute nichts anderes mehr machen. Elle Kennedy hat einfach dieses Talent, einen sofort in ihre Geschichten hineinzuziehen – mit Humor, Spannung, viel Gefühl und genau der richtigen Portion Spice.

Diana Dixon ist eine Protagonistin, wie ich sie liebe: laut, selbstbewusst, ein bisschen überdreht, aber mit Herz am richtigen Fleck. Sie kämpft für ihre Cheerleader-Mädels, hält sich an ihre selbst aufgestellten Regeln und will um jeden Preis die Kontrolle behalten. Was sie allerdings nicht kontrollieren kann, ist ihr neuer Mitbewohner – Shane Lindley. Hockeyspieler, gutaussehend, selbstbewusst… und in ihren Augen ein absolutes No-Go.

Und genau das macht die Geschichte so spannend: Zwischen den beiden fliegen vom ersten Moment an die Fetzen. Es ist dieses herrliche Enemies-to-Lovers-Gefühl, bei dem man beim Lesen fast schon spürt, wie sehr die beiden sich eigentlich anziehen – auch wenn sie es sich selbst (und einander) nie eingestehen wollen. Als dann noch eine Fake-Dating-Situation ins Spiel kommt, war es um mich geschehen. Ich habe gelacht, mitgefiebert, geschmachtet – und manchmal einfach nur den Kopf geschüttelt, weil beide so stur sein können.

Was mich aber besonders berührt hat, war Shanes Entwicklung. Er ist kein typischer Bad Boy. Hinter seiner lässigen Fassade steckt so viel mehr: Verletzlichkeit, Tiefe, echte Gefühle. Ich habe mich wirklich in ihn verliebt. Diana hingegen war manchmal anstrengend, aber genau das hat sie so echt gemacht – nicht perfekt, aber authentisch. Ihre Art, sich selbst zu verlieren und neu zu finden, war für mich sehr nachvollziehbar.

Der Schreibstil von Elle Kennedy ist gewohnt locker, frech und gleichzeitig emotional. Ich liebe ihre Dialoge – sie sind witzig, schlagfertig, manchmal richtig süß. Besonders gefallen hat mir, wie lebendig das College-Setting rüberkam. Man hatte das Gefühl, mitten im Chaos des Studentenwohnheims zu sein, inklusive Partys, Hockeyspielen und Mitternachtssnacks auf der Couch.

Ein kleiner Kritikpunkt wäre vielleicht das letzte Drittel des Buches: Es wurde mir stellenweise etwas zu dramatisch, fast überladen mit Konflikten. Einige Entwicklungen kamen sehr plötzlich und hätten für meinen Geschmack etwas mehr Raum gebraucht. Trotzdem hat es dem Gesamterlebnis keinen Abbruch getan – ich war durchgehend emotional investiert und wollte einfach wissen, wie es mit Diana und Shane ausgeht.

The Dixon Rule ist für mich definitiv ein Lese-Highlight für alle, die Enemies to Lovers, Fake-Dating und sportliche RomComs mit Herz lieben. Es ist witzig, sexy, emotional und hat mir genau das gegeben, was ich mir von einem guten New-Adult-Roman wünsche: Herzklopfen, Bauchkribbeln und das Gefühl, beim Zuklappen des Buches etwas Schönes erlebt zu haben.

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Veröffentlicht am 12.06.2025

Ein letztes Mal Dunbridge – und mein Herz bleibt dort

Dunbridge Academy - Anymore
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Ich habe so lange auf dieses Buch gewartet – und jetzt, nachdem ich Anymore beendet habe, weiß ich gar nicht, wohin mit all meinen Gefühlen.

Dieser letzte Band der Dunbridge-Academy-Reihe hat mich auf ...

Ich habe so lange auf dieses Buch gewartet – und jetzt, nachdem ich Anymore beendet habe, weiß ich gar nicht, wohin mit all meinen Gefühlen.

Dieser letzte Band der Dunbridge-Academy-Reihe hat mich auf eine ganz besondere Art berührt. Ich wusste, dass es emotional wird, aber Sarah Sprinz hat es geschafft, mich komplett in die Geschichte hineinzuziehen – von der ersten bis zur letzten Seite. Besonders Olivia und Sam … ich liebe die beiden. Ihre Dynamik, ihre Vergangenheit, ihre Art, miteinander umzugehen – das war einfach so echt und greifbar. Ich habe so oft mit ihnen mitgefiebert, mitgelitten und auch gelächelt.

Was ich an der Reihe (und auch hier wieder) besonders liebe, ist das Setting: Die Dunbridge Academy ist für mich mittlerweile mehr als nur ein fiktiver Ort. Es fühlt sich fast wie ein Zuhause an. Mit jedem Kapitel hatte ich das Gefühl, wieder dort zu sein – mit all den vertrauten Stimmen, Ecken und Beziehungen. Die Nebenfiguren bekommen auch in Anymore wieder ihren Raum, was das Ganze umso runder und schöner macht. Es war wie ein großes, letztes Wiedersehen.

Die Themen, die Sarah anspricht – Freundschaft, Liebe, Schuld, Vergebung – gehen wirklich unter die Haut. Ich hatte beim Lesen immer wieder diesen Kloß im Hals, aber gleichzeitig auch so viel Wärme im Herzen.

Und ja, ich habe geweint. Natürlich habe ich geweint. Aber irgendwie war es ein gutes Weinen – weil die Geschichte genau das mit mir gemacht hat, was ich mir von einem finalen Band wünsche: Sie hat mich zurückgelassen mit dem Gefühl, dass alles genau so war, wie es sein sollte.

Mein Fazit:
Dunbridge Academy – Anymore ist ein wunderschöner, emotionaler Abschluss einer Reihe, die mich über alle vier Bände hinweg begleitet, berührt und begeistert hat. Ich werde Olivia und Sam, aber auch die ganze Academy, so sehr vermissen.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

Zwischen Luxus, Gefühlen und leisen Zwischentönen

Goldcrest Manor - Silken Waters
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Goldcrest Manor – Silken Waters von Yvy Kazi hat mich insgesamt wirklich gut unterhalten, auch wenn es für mich kein komplettes Highlight war. Trotzdem hat mich die Geschichte auf ihre eigene ruhige, emotionale ...

Goldcrest Manor – Silken Waters von Yvy Kazi hat mich insgesamt wirklich gut unterhalten, auch wenn es für mich kein komplettes Highlight war. Trotzdem hat mich die Geschichte auf ihre eigene ruhige, emotionale Art abgeholt.

Ich mochte das Setting auf dem Luxusgestüt total gerne. Diese Mischung aus Pferden, Polo und diesem gehobenen Lebensstil hat eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen, die sich durch das ganze Buch gezogen hat. Es fühlt sich irgendwie elegant, aber gleichzeitig auch nahbar an, was ich wirklich schön fand.

Auch die Geschichte rund um Brooke und Desmond hat mir gut gefallen. Brooke war für mich eine Protagonistin, die man gut verstehen konnte – sie kämpft für ihre eigenen Wünsche und versucht, sich von den Erwartungen ihres Vaters zu lösen, was sie sehr greifbar macht. Desmond hingegen wirkt am Anfang eher unsympathisch und ziemlich von sich überzeugt, aber im Laufe der Geschichte zeigt er mehr Tiefe, was mir richtig gut gefallen hat.

Die Entwicklung zwischen den beiden war für mich eines der Highlights. Dieses langsame Annähern, die Spannungen und die gemeinsame Vergangenheit haben für eine schöne emotionale Dynamik gesorgt. Besonders die ruhigeren Momente zwischen ihnen haben mir oft am besten gefallen, weil sie sich einfach echt angefühlt haben.

Der Schreibstil war angenehm und flüssig, sodass ich gut durch die Geschichte gekommen bin. Gleichzeitig hat die Autorin eine sehr stimmige, fast schon gemütliche Atmosphäre geschaffen, in die man sich gut fallen lassen konnte.

Allerdings gab es für mich auch ein paar Punkte, die mich ein bisschen rausgebracht haben. Manche Gedanken und Konflikte haben sich wiederholt, wodurch sich die Handlung stellenweise etwas gezogen hat. Außerdem hatte ich manchmal das Gefühl, dass zu viele Themen gleichzeitig angesprochen werden, ohne dass alles die Tiefe bekommt, die ich mir gewünscht hätte.

Trotzdem hat mich das Buch insgesamt gut abgeholt. Es ist eine gefühlvolle, eher ruhigere Romance mit einer tollen Atmosphäre und interessanten Charakteren, auch wenn mir das gewisse Etwas gefehlt hat, um es zu einem Highlight zu machen.

Für mich ist Silken Waters eine schöne Geschichte mit kleinen Schwächen, die ich aber trotzdem gerne gelesen habe – solide 4 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Wenn aus Freundschaft plötzlich mehr wird

Grumpy Darling
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Grumpy Darling von Alexandra Moody hat mich wirklich positiv überrascht. Ich liebe Friends-to-Lovers-Geschichten sowieso, aber diese hier hat sich einfach besonders angefühlt. Die Story rund um Paige und ...

Grumpy Darling von Alexandra Moody hat mich wirklich positiv überrascht. Ich liebe Friends-to-Lovers-Geschichten sowieso, aber diese hier hat sich einfach besonders angefühlt. Die Story rund um Paige und Grayson, die schon seit Jahren beste Freunde sind, hat mich von Anfang an abgeholt. Gerade dieses Vertraute zwischen ihnen, dieses Eingespielte, hat die ganze Geschichte unglaublich authentisch gemacht.

Paige, die ihre Bucket List fast komplett abgearbeitet hat, aber ausgerechnet beim Thema Liebe noch am Anfang steht, fand ich total sympathisch. Und dass ausgerechnet Grayson – ihr bester Freund und gleichzeitig eher der grumpy Eishockeyspieler – ihr dabei helfen soll, macht das Ganze natürlich umso interessanter. Man merkt von Anfang an, dass da mehr zwischen ihnen ist, auch wenn es keiner von beiden wirklich ausspricht.

Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen den beiden. Grayson wirkt nach außen hin oft verschlossen und mürrisch, aber gerade im Umgang mit Paige zeigt er eine ganz andere, weichere Seite. Dieses Hin und Her zwischen Freundschaft und aufkommenden Gefühlen war einfach richtig schön zu lesen. Es ist definitiv ein Slowburn, aber genau das hat es für mich so intensiv gemacht, weil sich alles ganz natürlich entwickelt.

Der Schreibstil war super angenehm und leicht, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Gleichzeitig gab es viele süße und auch humorvolle Momente, die mich immer wieder zum Lächeln gebracht haben. Die Geschichte lebt weniger von großen dramatischen Wendungen, sondern vielmehr von den Gefühlen und der Entwicklung zwischen den Figuren – und genau das hat mir richtig gut gefallen.

Natürlich erkennt man einige typische Romance-Tropes wieder, und manches ist auch ein bisschen vorhersehbar. Aber ehrlich gesagt hat mich das überhaupt nicht gestört, weil es einfach perfekt zur Geschichte gepasst hat und genau das Gefühl vermittelt hat, das ich mir von so einem Buch wünsche.

Insgesamt ist Grumpy Darling für mich ein richtig schönes Wohlfühlbuch mit viel Herz, Humor und Emotionen. Eine Geschichte, die zeigt, wie schnell sich Freundschaft in etwas Tieferes verwandeln kann – und die mich einfach mit einem guten Gefühl zurückgelassen hat.

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