Who is Mary?
That's Not My NameWas tust du, wenn du nach einem Autounfall ohne jede Erinnerung am Straßenrand aufwachst? Wenn du nicht weißt, wer du bist, wo du hingehörst – und plötzlich ein Mann auftaucht, der behauptet, dein Vater ...
Was tust du, wenn du nach einem Autounfall ohne jede Erinnerung am Straßenrand aufwachst? Wenn du nicht weißt, wer du bist, wo du hingehörst – und plötzlich ein Mann auftaucht, der behauptet, dein Vater zu sein? Er zeigt dir Fotos, kennt deinen Namen, hat deine Ausweise. Alles scheint zu stimmen. Dein Name ist Mary – zumindest sagt er das.
Zur gleichen Zeit steht Drew kurz vor dem Zusammenbruch. Seit Wochen ist seine Freundin Lola spurlos verschwunden. Die Polizei und viele Bewohner der Stadt haben ihn längst als Täter abgestempelt. Für sie ist klar: Drew muss Lola etwas angetan haben. Doch er gibt die Hoffnung nicht auf. Er sucht weiter, gräbt tiefer, folgt jeder noch so kleinen Spur. Denn er glaubt fest daran, dass sie noch lebt – und dass er seine Unschuld beweisen kann.
Ein durch und durch fesselndes Buch, das mit Spannung, Wendungen und emotionaler Tiefe überzeugt. Die Geschichte wird abwechselnd aus zwei Perspektiven erzählt: aus Marys Sicht, die nach ihrem Gedächtnisverlust versucht, sich selbst und ihre Vergangenheit zu verstehen – und aus Drews Sicht, der nicht nur Lola finden, sondern auch beweisen will, dass er nichts mit ihrem Verschwinden zu tun hat. Diese zwei Erzählstränge sind geschickt miteinander verwoben und sorgen dafür, dass man als Leser ständig miträtselt. Immer wieder erhält man neue Hinweise, zieht eigene Schlüsse – und zweifelt dabei doch immer wieder an allem. Bis zum Ende bleibt unklar, wem man trauen kann. Und am Schluss ist jeder einzelne Zweifel gerechtfertigt. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn jedes weitere Detail würde euch den Lesespaß nehmen. Nur so viel: Wer spannende Geschichten mit Tiefgang liebt, wird dieses Buch verschlingen!