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Mirja103

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.06.2025

Was ist wirklich passiert?

Before we were innocent
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Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, jeweils aus der Perspektive von Bess. 2008 war sie mit zwei Freundinnen im Urlaub in Griechenland. Eine von ihnen hat den Urlaub nicht überlebt. Was ist ...

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, jeweils aus der Perspektive von Bess. 2008 war sie mit zwei Freundinnen im Urlaub in Griechenland. Eine von ihnen hat den Urlaub nicht überlebt. Was ist dort passiert? 10 Jahre später lebt Bess sehr isoliert. Plötzlich steht Joni vor ihrer Tür und fordert sie auf, ihr ein Alibi zu geben. Ihre Verlobte ist verschwunden, aber sie scheint sich keine Sorgen zu machen.

Stück für Stück erfährt man mehr über die komplizierte Freundschaft der jungen Frauen und die Zeit in Griechenland. Sympathisch war mir keine von ihnen. Jede scheint nur auf den eigenen Vorteil bedacht zu sein und Zusammenhalt gibt es nur an der Oberfläche. Joni agiert auch 10 Jahre später noch sehr manipulativ. Bess Verhalten konnte ich nicht immer nachvollziehen.

Ich fand die beiden Zeitstränge spannend und es gab überraschende Wendungen. Sehr realistisch ist leider beschrieben, wie die Medien bei solchen Fällen agieren.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.06.2025

Ungewöhnlicher Roadtrip

Tage wie Salzwasser
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Atlanta ist schwanger und ihr Freund hat vor kurzem Suizid begangen. Dies kam für sie vollkommen überraschend. Es gab keine Anzeichen und er hat keinen Abschiedsbrief hinterlassen. Atlanta quält sich mit ...

Atlanta ist schwanger und ihr Freund hat vor kurzem Suizid begangen. Dies kam für sie vollkommen überraschend. Es gab keine Anzeichen und er hat keinen Abschiedsbrief hinterlassen. Atlanta quält sich mit der Frage nach dem Warum und denkt, dass sie das Kind ohne ihn nicht bekommen kann. Völlig durcheinander verursacht sie einen Unfall mit Radfahrerin Enza. Diese macht sich Sorgen um Atlanta und will ihr eine Nachricht hinterlassen, bevor sie mit dem Motorrad nach Sizilien fährt. Spontan fährt Atlanta mit. Sie hat ein Notizbuch mit 4 Namen und Adressen aus unterschiedlichen Ländern gefunden und hofft, dass diese Personen ihr bei der Suche nach Gründen für Maltes Suizid helfen können.

Auf dem ungewöhnlichen Roadtrip trennen sich die beiden Frauen zunächst, setzen ihn dann aber doch gemeinsam fort. Dabei wachsen sie zusammen und finden heraus, was wichtig ist und was sie brauchen.

Das Buch hat viele berührende Momente. Es ist interessant, wie die Frauen ihren Weg gehen und sich weiter entwickeln. Dabei helfen sie sich ,oft unbewusst, gegenseitig.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Die Charaktere sind gut dargestellt und man fühlt mit ihnen. Es ist vielleicht nicht ganz glaubwürdig, dass sich Enza so schnell für Atlanta verantwortlich fühlt, aber die Geschichte ist unterhaltsam, berührend und hat humorvolle Momente.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Spannender Fall und tolles Team

Die gute Tat
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Rezension zu Die gute Tat von Hubertus Borck
Spannender Fall und tolles Team
von Mirja103 vor ein paar Sekunden


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Rezension

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Mirja103vor ein paar Sekunden
Ich mag diese Reihe sehr, weil ich das Ermittler-Duo sympathisch finde und sie in Hamburg spielt. Inzwischen sind Franka und Alpay ein gut eingespieltes Team. In diesem Band beweist Alpay, wie sehr er sich weiterentwickelt hat und darf sogar die Leitung übernehmen. Franka unterstützt ihn in ihrer gewohnt leicht "kodderigen" Art, manchmal fällt es ihr aber doch schwer, die Zügel aus der Hand zu geben. Ich bin neugierig, wie sich die Veränderungen innerhalb der Abteilung entwickeln und wer im nächsten Band ermitteln wird.

Der Fall ist sehr spannend. Erst scheint nichts zusammen zu passen, dann doch und schließlich sieht alles wieder ganz anders aus. Es macht Spaß, die Ermittlungsarbeit zu begleiten und den Eifer der Figuren zu spüren. An einer Stelle hatte ich den gleichen Verdacht wie Alpay und obwohl es eigentlich nicht so sein kann, haben wir am Ende Recht behalten.

Der Schreibstil ist wie immer sehr angenehm. Alle Szenen sind anschaulich beschrieben. Die Charaktere sind mir inzwischen ans Herz gewachsen und ich freue mich auf weitere Bände.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

Kann Liebe alles überwinden?

Maikäferjahre
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Im Zentrum des Romans stehen die Zwillinge Anni und Tristan. Wir begleiten sie durch die letzten Kriegsmonate und die ersten Jahre danach. Annie muss mit ihrer Tochter aus Dresden fliehen und lernt dabei ...

Im Zentrum des Romans stehen die Zwillinge Anni und Tristan. Wir begleiten sie durch die letzten Kriegsmonate und die ersten Jahre danach. Annie muss mit ihrer Tochter aus Dresden fliehen und lernt dabei den jüdischen Musiker Adam kennen und lieben. Tristan wird über England abgeschossen und schwer verletzt. Vor allem die Pflege der Krankenschwester Rosie hilft ihm beim Überleben. Auch die beiden verlieben sich. Haben die beiden Paare eine Chance, glücklich miteinander zu werden? Sie stoßen auf viele Vorbehalte und Hürden, versuchen aber immer weiter zu kämpfen.

Der Autorin gelingt es sehr gut, die unterschiedlichen Situationen darzustellen. Gut gefallen hat mir, dass zu Beginn eines neuen Abschnitts kurz die wichtigsten historischen Entwicklungen benannt werden. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Im Wechsel wird aus Annies und aus Tristans Sicht erzählt. An manchen Stellen gibt es für meinen Geschmack zu viele glückliche Zufälle. Insgesamt hat mich der Roman aber sehr gut unterhalten und ich habe mit den Charakteren gelitten und mitgefiebert. Das Ende bleibt offen, so dass ich mich frage, ob es eine Fortsetzung geben soll. Einen konkreten Hinweis gibt es darauf aber nicht.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Von Föhr nach New York und zurück

Das Licht in den Wellen
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Eher unfreiwillig wandert Inge 1947 nach New York aus. Alles ist ihr fremd: die große Stadt, die Sprache, die Menschen. Immerhin gibt es viele weitere Auwanderer, mit denen sie ihre Muttersprache Friesisch ...

Eher unfreiwillig wandert Inge 1947 nach New York aus. Alles ist ihr fremd: die große Stadt, die Sprache, die Menschen. Immerhin gibt es viele weitere Auwanderer, mit denen sie ihre Muttersprache Friesisch sprechen kann. Schließlich lebt sie sich doch ein und fühlt sich wohl dort. Irgendwann gibt es Gründe, dass sie zurück auf die Insel zieht.

Der Klappentext trifft für mich nicht ganz zu. Inges Leben wird geschildert, unterbrochen von Abschnitten in der Gegenwart. Da gibt es dann auch Szenen, in denen Inge ihrer Enkelin aus ihrem Leben erzählt. Irritierend fand ich, dass ein Abschnitt plötzlich aus Sicht von Inges Sohn erzählt wurde und deswegen statt Inge und Hauke Mom und Dad verwendet wurde.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Der Autor schildert sehr anschaulich, welche Schwierigkeiten Inge hat und wie sie sich weiterentwickelt. Das Geheimnis, warum sie auswandern "musste" schwingt zwischen den Zeilen immer mal mit und wird erst zum Ende gelüftet. Dadurch wurde ich immer neugieriger. Aufgrund des flüssigen Schreibstil fliegt man geradezu durch die Seiten. Ich freue mich auf die Fortsetzung im nächsten Jahr!

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