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Veröffentlicht am 13.06.2025

Sanft und verletzlich reihen sich die Gedankenperlen aneinander…

Perlen
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Ich bin ganz ehrlich: Mit poetischen Werken habe ich es nicht so und wenn ich das irgendwo als Beschreibung lese, mache ich normalerweise einen Bogen um das dazugehörige Buch. Doch „Perlen“ setzt Poesie ...

Ich bin ganz ehrlich: Mit poetischen Werken habe ich es nicht so und wenn ich das irgendwo als Beschreibung lese, mache ich normalerweise einen Bogen um das dazugehörige Buch. Doch „Perlen“ setzt Poesie nur so wohldosiert und passend als Stilmittel ein, dass es mich nicht nur erreicht, sondern emotional tief bewegt hat. Und als Person, die mit Lyrik wirklich gar nichts anfangen kann, muss ich sagen, dass mir die einleitenden Gedichte richtig gut gefallen haben.

Die Mutter der 8-jährigen Marianne geht eines Tages aus der Tür und kehrt nicht zurück. Vielleicht schon zu Beginn, mindestens aber im weiteren Verlauf wird subtil recht klar, was passiert ist. Doch es geht nicht um die Tat selbst, nicht um die Gründe. Es geht um vererbte Trauer, neu hinzugekommene Trauer sowie die Suche nach einem Umgang mit dem, was unbegreiflich und damit unüberwindbar scheint.

Der Titel und auch die Covergestaltung sind einfach ausgezeichnet gewählt. Denn Siân Hughes reiht Erinnerungen aneinander wie Perlen auf eine Kette. Manche Erinnerungen sind echt, manche nicht, und so richtig wissen wir es beim Lesen auch nicht, denn Erinnerung und Fiktion verschmelzen immer wieder miteinander. Die Kapitel sind kurz und das fand ich ebenso eine außerordentlich gute Wahl. Denn obwohl die Handlung insgesamt zusammenhängt, lassen sich die kompakten „Perlen“ leicht mit Pausen lesen.

Und Pausen sind manchmal auch wirklich angebracht - zum Verarbeiten und Durchatmen, zum Fühlen und Reflektieren. Das Werk ist nicht immer ganz zugänglich, die Sprache mit Bildern und Assoziationen versetzt, aber ich habe es überraschend gern gelesen und konnte die von Trauer und auch Ärger begleitete Liebe zwischen den Zeilen regelrecht greifen.

Ein echtes, raues Werk mit einigen schmerzhaften Themen, dem es dank leichter Schnörkel gelingt, sie erträglich zu machen. Besagte Schnörkel und Assoziationen machen den Text aber nicht unnatürlich und überladen poetisch, sondern einfach schön. Ich empfehle dieses ruhige und tiefgängige Stück Literatur von Herzen gern - eine begabte Autorin, die in ihrem Debütroman Lyrik mit zart-ernster Prosa vereint, und ein poetisches Werk für alle, die keine poetischen Werke mögen.
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TW: Selbstverletzung, Suizid, Depression, Essstörung

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Eine schonungslose und unbequeme Erfahrung, die es sich lohnt zu machen

Hunchback
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„Hunchback“ ist ein wilder Roman mit einer vulgären, extrem direkten Sprache. Das Buch ist mit seinen 90 Seiten eine einzige Erfahrung und ich halte es für ein forderndes, aber auch sehr wichtiges Stück ...

„Hunchback“ ist ein wilder Roman mit einer vulgären, extrem direkten Sprache. Das Buch ist mit seinen 90 Seiten eine einzige Erfahrung und ich halte es für ein forderndes, aber auch sehr wichtiges Stück internationaler Literatur.

Die Geschichte hat klare autobiografische Züge, die Autorin hat wie die Erzählerin selbst eine angeborene Behinderung. Das Besondere für mich ist die Selbstbeobachtung beim Lesen: Warum irritiert es mich, wenn eine behinderte Person so roh und vulgär über ihr Leben und eben auch über Sexualität schreibt? Die Autorin schafft es also exzellent, ihren Finger in die ableistische Wunde zu legen - nicht zuletzt, weil ihre Figur Shaka eben eine Behinderung und auch körperliche Leiden hat ohne dem abwertenden Bild einer „gequälten, lebensmüden Behinderten“ zu entsprechen.

Stattdessen schreibt die Protagonistin selbst Sätze wie „Wie eine normale Menschenfrau ein Kind empfangen und abtreiben – das ist mein Traum“ ins Internet und wirft hier anhand eines polarisierenden Themas Fragen rund um Normalität auf. Das Selbstbestimmungsrecht sollte schließlich für alle gelten, gleichzeitig finden sich behinderte Menschen oft irgendwo zwischen Fetischisierung und Entsexualisierung wieder. Beim Schreiben wandert die Autorin auf einem Pfad voll triefendem Sarkasmus, zynischer Direktheit und offener Vulgarität - ich mochte das sehr gern, eben genau weil es so aufwühlt. Aber das vor dem Lesen für sich selbst einzuordnen ist sicher nicht verkehrt.

Ich mochte auch die ehrliche und unaufgeregte Darstellung des Lebens einer behinderten Person. Über die tägliche Schleimabsaugung inklusive technischer Details wird ebenso geschrieben wie über Pflegeheim-Routinen, Arbeit und Sexualität. Immer wieder lernen wir, wie ableistisch unsere Welt gestaltet ist - klugerweise wird z. B. auch auf die Barrieren der Buchwelt hingewiesen.

Die Protagonistin lebt trotzdem verhältnismäßig privilegiert, weil sie sehr wohlhabend ist. Das kann kritisiert werden, aber ich wüsste nicht, warum solche Figuren nicht auch in der Literatur stattfinden sollten. Außerdem ist Ableismus eine so tiefgreifende und noch wenig beachtete Diskriminierungsform, dass ich diese Kritik irgendwie ein wenig fehlgeleitet finde. Nichtsdestotrotz konnte ich auch nicht alle Handlungen Shakas nachvollziehen und erwartungsgemäß passiert auf den wenigen Seiten vieles recht schnell.

Mit dem Ende war ich völlig überfordert, keine Ahnung, was genau uns Saou Ichikawa da sagen wollte. 🙈 Deshalb ziehe ich auch ein bisschen was von der Bewertung ab. Und doch empfehle ich diese sehr kurze, aufwühlende, grenzenauslotende Geschichte, weil sie eine Perspektive abbildet, die viel zu selten Raum bekommt. Lasst euch von diesem Stück japanischer Literatur herausfordern und bildet euch ein eigenes Urteil.

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Veröffentlicht am 23.05.2025

Porträt einer Frau zwischen Glamour und Abhängigkeit

Teddy
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Zum Hörbuch: Cathleen Gawlich fand ich als Sprecherin wirklich hervorragend gewählt. Ihre Stimme verkörperte für mich sehr gut, wie ich mir Teddy vorstelle: Eine Frau, die unterschätzt wird, aber eigentlich ...

Zum Hörbuch: Cathleen Gawlich fand ich als Sprecherin wirklich hervorragend gewählt. Ihre Stimme verkörperte für mich sehr gut, wie ich mir Teddy vorstelle: Eine Frau, die unterschätzt wird, aber eigentlich genau weiß, was sie will. Außerdem ist es ihr eindrucksvoll gelungen, anderen Figuren eigene Stimmen zu verleihen. Zusätzlich mochte ich die leichte Sassyness, mit der gesprochen wurde - das passte gut zum scheinbar Glamourösen der Handlung. Die Kapitel sind dank der Datumsangaben und auch der Einordnung des Jetzt sehr gut voneinander trennbar. Ein tolles Hörerlebnis!

Zum Buch selbst: Ich bin in meiner Einschätzung zur Protagonistin und zur Handlung selbst wirklich unentschlossen. Ich fand, dass der Handlungsaufbau schlau konstruiert ist - und zwar insofern, dass Teddy sehr lang die Spannung aufgebaut lässt und uns trotzdem am Anfang gleich klar wird, dass irgendetwas passiert ist. Dazu muss ich aber auch sagen, dass mir die Handlung zumindest im letzten Drittel doch etwas zu lang war, was mich im Hörbuch nicht großartig gestört hat, aber im Buch wahrscheinlich schon.

Mir fällt mein Urteil deshalb so schwer, weil Teddy keine einfache Figur ist. Sie wirkt, und das gilt auch fürs Hörbuch, interessanterweise gleichzeitig total naiv und kindlich, aber auch ziemlich abgebrüht. Sie scheint einerseits ein glamouröses Leben zu wollen und beneidet berühmte Persönlichkeiten um ihren Status, ihre Kleidung, ihr Make-Up und ihr Leben im Allgemeinen. Andererseits möchte sie vielleicht auch einfach ein gutes Leben führen und ist gar nicht so scharf auf den Ruhm?

Die Handlung spielt ja vor allem in den 60er-Jahren. Es geht viel um Politik, Diplomatie, Spionage sowie die Beziehung zwischen den USA und Russland. Und vor allem geht es um Männer. Teddy fällt da als Protagonistin ziemlich raus, wobei sie doch durchaus auch einige Attribute hat, die ich verglichen mit anderen Figuren als männlich beschreiben würde. Dazu möchte ich gar nicht so viel im Detail sagen, da lohnt sich auf jeden Fall die Lektüre selbst. Da es eine Männerwelt ist, erfahren wir beim Lesen auch Einiges an sexistischen Kommentaren, Einschränkung der körperlichen Selbstbestimmung von Frauen und allerlei andere „Nettigkeiten“ dieser Zeit. Das hat mich phasenweise ganz schön wütend gemacht, doch dadurch, dass Teddy sich an alldem nicht wirklich zu stören scheint, war ich emotional einfach deutlich weniger involviert als ich es hätte sein können.

Ich denke, das Buch ist vor allem etwas für Menschen, die sehr gern Bücher mit starkem Charakterfokus lesen und sich auch an einer glamourösen und intrigenreichen Welt erfreuen. Die ganzen politischen Verstrickungen fand ich im Hörbuch manchmal etwas schwer zu erfassen, finde sie aber grundlegend sehr spannend. Manche Enthüllungen am Ende kamen mir irgendwie zu unspektakulär daher, vor allem verglichen mit ihrem vorherigen Spannungsaufbau. Ich kann abschließend weder sagen, dass ich total von den Socken noch dass ich enttäuscht bin. Für mich ein sehr solides Buch mit äußerst spannenden Elementen, welches ich gerne gehört habe und durchaus auch empfehle, das mich aber zumindest auf emotionaler Ebene zu wenig gecatcht hat, als dass es mich noch länger beschäftigen würde.

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Veröffentlicht am 12.05.2025

Ein eher langsamer Mittelteil, in dem ich die Figuren aber besser fand

Onyx Storm – Flammengeküsst
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Ich fand die ersten beiden Teile sehr gut und konnte sie trotz einiger Kritik kaum aus der Hand legen, so sehr war ich gefesselt. Das habe ich mir entsprechend bei „Onyx Storm“ auch erhofft, aber nicht ...

Ich fand die ersten beiden Teile sehr gut und konnte sie trotz einiger Kritik kaum aus der Hand legen, so sehr war ich gefesselt. Das habe ich mir entsprechend bei „Onyx Storm“ auch erhofft, aber nicht so ganz bekommen. Ich habe vier komplette Tage gebraucht, was mir für ein spannendes Fantasy-Buch wirklich zu lang ist. Die Cliffhanger zwischen den Kapiteln waren oft nichtig und nicht so gut gesetzt wie in den Vorgänger-Büchern. Auch der finale Cliffhanger macht mich jetzt ehrlicherweise nicht so fertig wie die der letzten Teile - das werte ich allerdings nicht als Kritik. 😃

Was mir dagegen richtig gut gefallen hat, war die Tiefe der Nebenfiguren. Ich kann persönlich nicht nachvollziehen, warum andere kritisieren, dass sie auch hier wieder blass waren. In meiner Wahrnehmung spielen sie eine deutlich größere Rolle als zuvor und bekommen überhaupt mal ein Profil. Die neuen Erzählperspektiven am Ende fand ich interessant, aber ehrlicherweise im Ton nicht so gut umgesetzt - für mich klang es immer wie eine leicht abgewandelte Version von Violet. Und doch finde ich es immer noch toll, dass hier verschiedene Identitäten einen Raum finden, ohne diese jeweils in den Mittelpunkt zu stellen. So wird z. B. oft darauf hingewiesen, dass auch gebärdet wird, was dieser Sprache eine angenehme Normalität verleiht. Richtig gut hat mir außerdem der sarkastische Humor gefallen, der die Komplexität dieser Welt doch deutlich auflockert. Und schließlich: endlich wieder richtig viel Drachen! 🫶🏻

Auch Violet als chronisch kranke Protagonistin finde ich noch immer gut. Natürlich haben wir hier einen Widerspruch insofern, dass Behinderung als eine Abweichung von der sogenannten Norm dargestellt wird, sie aber durch verschiedene Adaptionen doch wieder mit den nicht chronisch kranken Körpern mithalten soll, damit Violet dann doch die Mächtigste von allen ist. Und ich wüsste nicht, wie sich das sinnvoll auflösen ließe, wenn es halt eine Heldinnenstory sein soll. Ich finde es auch okay, wenn andere die Protagonistin nervig finden. Sich aber darüber zu beschweren, dass ihre Schmerzen wiederholt Raum einnehmen, halte ich für ableistisch.

Die Beziehung zwischen Violet und Xaden ist keinesfalls frei von Kritik, aber ich fand sie deutlich besser als in „Iron Flame“ - die Latte hängt hier aber auch tief! 🥴 Ich fand sie in ihrer Kommunikation erwachsener, auch wenn mir diese bedingungslose Obsession bei beiden ein bisschen auf die Nerven ging. Ebenso angestrengt war ich leider auch vom Spice. Ich glaube, Yarros hat hier ihr Pulver zu früh verschossen, sodass die 6szenen austauschbar und krampfhaft eingebunden wirken. Mehr Slowburn in den ersten beiden Teilen wäre wohl fies, aber insofern vielleicht besser gewesen.

Abschließend das, was ja auch schon viele vor mir kritisiert haben: Das Buch ist mir für seine Handlung einfach zu lang, 300 Seiten weniger hätten dem Text gut getan. Gerade der Anfang war für mich echt schwer und ich habe verhältnismäßig lange gebraucht, um wieder in die Geschichte einzusteigen. 
Es passiert phasenweise ziemlich wenig, gleichzeitig gibt es mir zu viele Figuren, Namen und Orte, als dass ich mich einfach so ins Buch hätte reinfallen lassen können. Immer wieder gibt es Cues oder Situationen, in denen sich Violet über irgendetwas „wundert“, ohne dass es dann weiterverfolgt wird - was soll das denn? Einige Hinweise wurden mir auch deutlich zu lange mitgeschleift, bevor sie zur Anwendung kamen. Manches schien mir zudem einfach unlogisch konstruiert. Wahrscheinlich ist das für einen Mittelteil aber auch vertretbar und ich gehe nun erstmal wohlwollend davon aus, dass Yarros die ganzen Hinweise für die folgenden Teile braucht.

Ich möchte also wirklich wissen, wie es weitergeht, auch wenn es bislang der schwächste Teil der Reihe ist. Und ich hoffe, dass die Autorin sich nun wie angekündigt mehr Zeit nimmt und die Handlung wieder strafft. Ein Dreiteiler wäre vielleicht auch ausreichend gewesen, zumindest mit allem, was wir bis hierhin wissen. Und bitte: erweitert die Karte, wenn neue Orte dazukommen - das war für mich schon arg frustrierend!

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Veröffentlicht am 04.05.2025

Interessant und vielfältig kuratierte Anthologie

Brüste
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Die von Linus Giese und Miku Sophie Kühmel herausgegebene Anthologie hat mir insgesamt sehr gut gefallen, weil ich sie vor allem gut zusammengestellt fand. „Brüste“ verstehen sich manchmal als ganz zentrales ...

Die von Linus Giese und Miku Sophie Kühmel herausgegebene Anthologie hat mir insgesamt sehr gut gefallen, weil ich sie vor allem gut zusammengestellt fand. „Brüste“ verstehen sich manchmal als ganz zentrales Thema der Beiträge und manchmal eher als Aufhänger für eine komplexere Betrachtung vergeschlechtlichter Körper. Das Weiterdenken hat mich manches Mal überrascht, meistens aber im positiven Sinne.

Wie für Essaysammlungen üblich gefielen mir manche Texte mehr als andere, weshalb ich für Anthologien auch bislang noch nie 5 Sterne vergeben habe. Ich habe mir bereits bekannte Autor:innen noch einmal neu kennen und umso mehr lieben gelernt. Daniela Dröscher beginnt die Sammlung mit vielen für mich sehr anregenden, manchmal auch aufwühlenden Fragmenten. Miku Sophie Kühmels Beitrag konnte ich ebenso fast körperlich nachfühlen. Gemeinsam mit Linus Giese gehören sie auch zu den Autor:innen, von denen ich sowieso gern lese, was sich hier noch einmal verfestigt hat.

Dann wiederum fand ich es einfach toll, dass Menschen verschiedener Geschlechter hier geschrieben haben und so auch trans sowie nicht-binäre Perspektiven sehr viel Raum einnehmen. Sasha (im Buch noch Kirsten) Achtelik verwebt für mich so zum Beispiel sehr aufschlussreich gender affirming care für cis und trans Personen miteinander, wodurch gesellschaftliche Absurditäten und Diskriminierung mehr als deutlich werden.

Gerade die stilistisch etwas experimentelleren Beiträge waren nicht so mein Fall, weil ich klare und persönliche Texte auch ganz generell schlicht greifbarer finde. Doch auch diese tragen zu einem runden Eindruck der Anthologie bei und haben mir ein komplexes Bild eines gesellschaftlich enervierend aufgeladenen Körperteils vermittelt. Manchmal war mir die Verbindung zum Titelthema ein wenig zu weit hergeholt und doch bin ich insgesamt zufrieden.

Die Textsammlung empfehle ich gern für eine kurzweilige Lektüre, die aber auch einige Impulse setzt und in gewisser Hinsicht noch in mir nachwirken wird.

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