Nimh und North
The Other Side of the Sky – Die Göttin und der PrinzNimh ist eine Göttin und sie ist einsam, da sie die einzige Göttin ist und es ist nicht erlaubt, dass sie Menschen berührt. Sie wurde bereits im Alter von 5 Jahren auserwählt und seitdem hat sie nur einen ...
Nimh ist eine Göttin und sie ist einsam, da sie die einzige Göttin ist und es ist nicht erlaubt, dass sie Menschen berührt. Sie wurde bereits im Alter von 5 Jahren auserwählt und seitdem hat sie nur einen Findelkater, mit dem sie schmusen kann. Eine furchtbare Vorstellung, so alleine zu sein. Außerdem hat sich bei ihr immer noch keine Fähigkeit manifestiert; ihre Vorgänger hatte Heilfähigkeiten, aber bei ihr? - Nichts. Als sie von einer unbekannten Strophe einer Prophezeiung träumt, weiß sie, dass sie handeln muss, um den Stern zu finden. Dafür begibt sie sich auf das Waldmeer.
North lebt auf den schwebenden Inseln und ist der Prinz. Die Technologie ist hier viel weiter als unten, so Nimh wohnt, doch die Technik dahinter versteht kaum einer. North möchte runter in die - laut Vorstellung - feindliche Welt unten, in der keiner mehr lebt. Doch er erhält keine Zustimmung zu seinem Plan - den er natürlich doch durchzieht und auf Nimh trifft.
Zwei quasi konträre Welten, die eine technisch viel weiter entwickelt, die andere glaubt an Magie und Götter, es gibt gefährliche Nebel und Tiere. Auch hier gab es mal die Technik, es gab Einkaufszentren und Stahlkonstruktionen.
Spannend erzählt aus diesen beiden Perspektiven und als Leser erfährt man auch immer mehr über die Welten, die jedoch dabei sind sich zu ändern. Außerdem gibt es Verschwörungen und jede Menge Gefahren.
Ein guter erster Teil einer Dilogie.