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Veröffentlicht am 13.04.2026

Layla - aber eigentlich eher Leeds

Layla
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Der Klapptext gibt über den Inhalt des Buches quasi nichts preis. Genau wie Verity wird es unter der Rubrik "Romance" geführt. Da ich Verity total genial fand, war ich sehr neugierig auf Layla. Aufgrund ...

Der Klapptext gibt über den Inhalt des Buches quasi nichts preis. Genau wie Verity wird es unter der Rubrik "Romance" geführt. Da ich Verity total genial fand, war ich sehr neugierig auf Layla. Aufgrund des Covers dachte ich, es hätte ebenfalls diese Thriller-Elemente.

Und ich Trottel hoffte das bis zum Schluss. Ich dachte wirklich, die Geschichte löst sich damit auf, aber nein. Es ist wirklich eine Romance.

Dieses Buch ist eine Geister-Geschichte. Dagegen habe ich erst einmal nichts, denn jeder kann glauben woran auch immer er möchte, aber dann hätte ich es lieber wissenschaftlicher und authentischer gehabt. So habe ich jetzt die ganze Zeit darauf gewartet, dass am Ende herauskommt, dass Leeds total gestört ist und Layla ihm alles heimzahlen will, aber nichts könnte ferner der Wahrheit entsprechen.

Fakt ist: Layla und Leeds lieben sich. Und allein diese Tatsache finde ich schon voll eigenartig. Denn wie sie sich ineinander verlieben, finde ich fragwürdig und nicht greifbar. Das gilt auch für den gesamten restlichen Verlauf der Story. Alles ging unfassbar schnell zwischen den beiden und zum Wendepunkt hin gehen die zwei zurück an den Ort, an dem sie sich kennenlernten. Ab da geht die Geistersache los. Richtig nerdy fand ich den Typen aus dem Forum, der ihm als einziger helfen konnte, ohne dass man etwas über ihn erfährt. Wtf???

Eigentlich spielt das gesamte Buch in dem Bed & Breakfast, in dem Leeds und Layla sich kennenlernten und immer wieder habe ich mich gefragt, wie die den Aufenthalt bezahlen, denn keiner von ihnen geht ja anscheinend einem Job nach.. Alles sehr fragwürdig. Es gibt auch nicht viele Personen, die in dem Buch mitspielen: Layla, Leeds, Leeds` Ex sowie Laylas Schwester und Schwager.

Leeds wirkte am Anfang total weird auf mich, weshalb ich mit einem ganz anderen Ausgang der Story rechnete. Schade!

Der Grund für zwei Sterne ist eigentlich lediglich der, dass es so easy geschrieben ist, dass man das Buch schnell weglesen konnte und das Fiebern aufs Ende, wenn man etwas erwartet.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Jakob & Dieter - Freunde oder Spione?

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Ich durfte an einer Leserunde teilnehmen und las zum ersten Mal ein Buch vom Autor Kristof Magnusson. Auch habe ich nie zuvor einen Spionageroman gelesen. Ich habe es mir leider ganz anders vorgestellt.

Es ...

Ich durfte an einer Leserunde teilnehmen und las zum ersten Mal ein Buch vom Autor Kristof Magnusson. Auch habe ich nie zuvor einen Spionageroman gelesen. Ich habe es mir leider ganz anders vorgestellt.

Es geht hier um Dieter Germeshausen, der als Bundesbeamter beim Geheimdienst arbeitet und Jakob Dreiser, der von Beruf Dichter ist.

Sie lernen sich auf einer Gartenparty kennen und Dieter heuert Jakob für einen Spionageauftrag an. Anfangs fing das Buch etwas holprig an, aber der erste Spionageauftrag war sehr unterhaltsam.

Doch danach zog sich das kurze Buch extrem. Den zweiten Auftrag vollzogen sie gemeinsam. Plötzlich gab es langatmige familiäre Hintergrundgeschichten, die nicht zur Handlung beitrugen. Auch waren die Charaktere in sich irgendwie nicht schlüssig. Anfangs wird Dieter vergiftet (gleich im Prolog), aber wer steckt dahinter?

Viele Fragen bleiben unbeantwortet. Das Ende ist offen und wirkt abgeschnitten, als würde der Rest des Buches fehlen.

Es gab aber auch unterhaltsame Charaktere wie Dominique und die zwischenmenschliche Beziehung zwischen Jakob und Dieter war auch manchmal zum Schmunzeln. Aber der gesamte Spionage-Part war mir ehrlich gesagt zu salopp. Da hätte ich mir viel mehr von erhofft. Mehr Spannung, mehr Witz, mehr Risiko.

Das Buch hat mir nicht gefallen und ich würde auch keine Fortsetzung davon lesen.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Lizie & Tristan

Wie die Luft zum Atmen
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Ich habe erst beim Hören festgestellt, dass das Buch von Brittainy C. Cherry eigentlich schon sehr alt ist und ursprünglich mit einem anderen Cover erschien. Das Buch hat ja unglaublich viele Bewertungen ...

Ich habe erst beim Hören festgestellt, dass das Buch von Brittainy C. Cherry eigentlich schon sehr alt ist und ursprünglich mit einem anderen Cover erschien. Das Buch hat ja unglaublich viele Bewertungen und die meisten davon sind sehr positiv.

Diese Ansicht kann ich leider nicht teilen. Ich mag die Autorin eigentlich sehr gern. "Wenn Donner und Licht sich berühren" fand ich damals großartig. Aber die Story hier hat mir (fast) gar nicht gefallen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mit den Sprechern auch nicht so warm wurde, besonders mit ihm nicht. Er klang so viel älter als sie und seine Stimme war die tiefste und abgefuckteste, die ich je gehört habe. Das war mir für die Story irgendwie ein bisschen too much. Aber von vorn:

Es geht hier um zwei gebrochene Menschen: Liz, eine junge Frau, die vor einem Jahr ihren Mann Steven durch einen Autounfall verlor und seither alleinerziehende Mutter für die gemeinsame Tochter Emma ist. Tristan, ein junger Mann, der seine Frau und seinen Sohn bei einem Unfall verlor (was das genau für ein Unfall war, erfährt man später in der Story). Als Tristan seine Familie verliert, ist er am Boden zerstört und verändert sich danach sehr. Er meidet seine Eltern, die für ihn da sein wollen. Doch seine Mutter war bei dem Unfall dabei und kam mit wenigen Blessuren davon und sein Dad und er waren zum Unfallzeitpunkt gemeinsam unterwegs. Also entfremdet er sich und lebt fortan zurückgezogen und zieht in einen Ort, in dem er zufällig Liz` Nachbar ist. Sie lernen sich jedoch kennen, bevor sie merken, dass sie Haus an Haus wohnen. Liz verzieht sich nach dem Tod ihres Mannes zu ihrer Mutter, die jedoch selbst ein sehr kritisches Leben führt.

Es geht in diesem Buch um Trauerbewältigung, um familiäre Bindung, Freundschaft und wie man wieder zurück ins Leben findet. Anfangs benutzen sich Tristan und Liz um über ihre verstorbenen Partner hinwegzukommen, doch irgendwann verändert sich die Beziehung der beiden.

Der Hintergrund der Story ist gar nicht so schlecht, auch die Wendung am Ende habe ich nicht kommen sehen, das war gut gemacht. Aber emotional kam für mich gar nichts rüber. Tristan war so abgefuckt und teilweise eklig, auch wortkarg anfangs, dass er mich genervt hat. Ich mochte auch die Gegend nicht, in der sie alle wohnen, denn da waren ja nur verklatschte Frauen, die sich am Leben und Elend anderer labten. Jeder kannte jeden und jeder Mann dort war offenbar in Liz verliebt. Obwohl es eine so traurige Geschichte sein sollte, habe ich die Trauer nicht gefühlt. Was der Geschichte einen absoluten Killer verpasst hat, war in meinen Augen Liz` Freundin Fae. Die war ja entsetzlich unrealistisch. Jeder kennt sicher Personen, die sich nicht binden wollen und zwanglosen Sex haben und offen darüber reden - alles kein Problem und völlig normal, aber diese Frau konnte nichts anderes als zu vögeln und 24/7 darüber zu reden. Am schlimmsten war die übertriebene Art wie sie darüber gesprochen hat: "Du bist also der Penis, der in der Muschi meiner besten Freundin war." WTF?? So würde meine beste Freundin nicht sprechen :D Fae hat alles zum Anlass genommen um über Sex zu reden. "Er mäht nur meinen Rasen." Fae: "Mäht er dir so richtig den Busch?" Wenn es um Holz ging, wollte sie wissen, wie hart und fest es ist. Sie hat sich im Grunde an allem aufgegeilt und abgesehen davon hat sie viel zu viel getrunken. In meinen Augen war das keine beste Freundin. Zum Ende hin ändert sie sich und das war auch absurd, da sie dann eigentlich nicht mehr dieselbe Person war.

Es gab gute überraschende Momente in dem Buch, aber die Personen fand ich größtenteils echt furchtbar und absolut unrealistisch.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Eine Geschichte über Personen, die in den Bergen ihr Glück suchen

Das Glück des Wolfes
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Das Buch hat tatsächlich viele gute Bewertungen und ich wundere mich darüber.

Positiv ist, dass das Buch recht dünn ist, kein dicker Wälzer. Noch dazu ist die Schrift recht groß auf den Seiten, also sehr ...

Das Buch hat tatsächlich viele gute Bewertungen und ich wundere mich darüber.

Positiv ist, dass das Buch recht dünn ist, kein dicker Wälzer. Noch dazu ist die Schrift recht groß auf den Seiten, also sehr leserlich.

Inhaltlich fand ich es wirklich sehr fad. Es geht hier primär um Fausto, ein Koch, der eigentlich ein Schriftsteller ist und der in einem Restaurant im Bergdorf Fontana Fredda arbeitet. Es herrscht dort saisonal Betrieb. Im Winter sind viele Menschen dort, die Skifahren und die dann natürlich auch in das Restaurant zur Essenszeit finden. Das Restaurant gehört der alten Dame Babette. Beschäftigt ist dort die Kellnerin Silvia, die mit Fausto ein Verhältnis eingeht. Offenbar sind sie verliebt ineinander, aber Silvia zieht es höher in die Berge. Sie möchte mehr sehen und erleben, da der Job im Restaurant sehr eintönig ist und ihre Ideen dort auch nicht wirklich Anklang finden. Generell sind die Leute im Restaurant nicht offen für Neues.

Also sind sie und Fausto zeitweise getrennt. Jeder geht seinen eigenen Weg. Er muss sich scheiden lassen und eine Wohnung verkaufen und er kümmert sich um seinen Freund Santorso, dem Mann von Babette.

In den Kapiteln liest man immer mal wieder über die vier Personen, aber vorrangig über Fausto und Silvia.

Es geht nachher auch darum, dass die Wölfe in den Bergen ihr Unwesen treiben und was sie alles anrichten.

In dem Buch taucht viel wörtliche Rede auf in sehr kurzen Sätzen. Man schafft das Buch an einem halben Tag. Leider ist der Inhalt so dünn wie die Seiten. Ich fands absolut nicht tiefgründig, ohne jeden Höhepunkt oder dramatische Wendungen und vor allem viel zu simpel geschrieben, sehr anspruchslos. Da hätte man noch was draus machen können, hätte man die Geschichte weiter gesponnen.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Ein Diebstahl, der zum Bestseller wird

Yellowface
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Diese satirische Geschichte wird aus der Sicht von June Hayward erzählt, die seit dem College eine "Freundin" der Bestsellerautorin Athena Liu ist.

Zu Beginn der Story merkt man sofort, dass June viel ...

Diese satirische Geschichte wird aus der Sicht von June Hayward erzählt, die seit dem College eine "Freundin" der Bestsellerautorin Athena Liu ist.

Zu Beginn der Story merkt man sofort, dass June viel Neid für Athena empfindet. Sie waren Zimmergenossinnen auf dem College und Athena landet einen Bestseller nach dem nächsten, während das Debüt von June gefloppt ist. Trotz allem wirkt Athena immer freundlich und kein bisschen verurteilend. Die beiden Frauen verabreden sich hin und wieder und eines Abends landen sie noch auf ein paar Drinks in Athenas Wohnung. Dort stellt June dann auch fest, dass sie Spaß mit ihrer Freundin haben kann. Athena zeigt ihr sogar ein Manuskript und bittet sie es zu lesen, was June zunächst verweigert. Als die zwei ein Pancake-Wettessen veranstalten, bei dem Athena erstickt, wird June Zeugin eines Todesfalls, der ihr Leben verändern wird. In der Nacht stiehtl sie das Manuskript ihrer Freundin und geht zur Therapie.

Sie muss den Tod von Athena und die Tatsache, dass sie es mitansehen und ihr nicht helfen konnte, zunächst verarbeiten. Doch dann fragt ihr Agent, ob sie neuen Lesestoff verfasst hat und ihr fällt das Manuskript in ihrer Tasche wieder ein. Sie liest es, ist begeistert und vervollständigt es. Als sie es einreicht, wird es sofort veröffentlicht. Es wird Junes erster Riesenerfolg. Sie landet auf der Bestsellerliste, ist zu etlichen Lesungen eingeladen und verdient eine Menge Geld. Allerdings ist es ein Kriegsroman, der den ersten Weltkrieg aus der Sicht der Chinesen wiederspiegelt. June ist eine weiße Frau, die von der Gesellschaft schnell als Rassistin bezeichnet wird. Allerdings geht der Shitstorm erst so richtig los, als jemand in der Öffentlichkeit der sozialen Netzwerke angibt, dass June das Buch von Athena nur gestohlen hat.

Fortan nimmt alles seinen Lauf. Sie verstrickt sich in Lügen, versucht eigene Werte zu schreiben, scheitert aber. Dann veröffentlicht sie eine Novelle, bei der der Anfang wieder einmal von Athena gestohlen ist. Sie versinkt in Selbstzweifel, glaubt nicht mehr an sich, hat keine eigenen Ideen.

Immer wieder ist sie Shitstorm ausgesetzt und wird erpresst. Irgendwann glaubt sie, Athena würde noch leben und verliert beinahe den Verstand. Wie die Story ausgeht, verrate ich nicht.

Ich muss sagen, der Beginn der Story war für mich das Interessanteste. Als Athena und June sich trafen und plauderten, hat man einen Eindruck von Athena gewinnen können und konnte sich eine Meinung über die Frauen bilden. Nachdem sie verstarb, mochte ich den Rest nicht mehr wirklich. Ich fand die Geschichte nicht spannend, nicht nervenaufreibend, nichts. Wo kamen auf einmal die Personen her, die wussten, dass die Textstellen und Manuskripte gestohlen waren? Das Ende fand ich auch recht fahl.

Und ganz ehrlich? Ich habe wirklich gehofft, dass der Leser irgendwann von der Autorin June Hayward begeistert sein wird, weil sie eigene Texte schreiben kann, aber sie ist so von Athena besessen und ihre Verstrickungen vertieft, dass sie eigentlich nichts Eigenes zustande bringt und das ist doch mehr als fraglich.

Ich weiß wirklich nicht, warum das Buch so gefeiert wurde und so viele gute Bewertungen hat. Mich hats nicht überzeugen können.

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