Profilbild von Elite1304

Elite1304

Lesejury Star
offline

Elite1304 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Elite1304 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.06.2025

Ein Diebstahl, der zum Bestseller wird

Yellowface
0

Diese satirische Geschichte wird aus der Sicht von June Hayward erzählt, die seit dem College eine "Freundin" der Bestsellerautorin Athena Liu ist.

Zu Beginn der Story merkt man sofort, dass June viel ...

Diese satirische Geschichte wird aus der Sicht von June Hayward erzählt, die seit dem College eine "Freundin" der Bestsellerautorin Athena Liu ist.

Zu Beginn der Story merkt man sofort, dass June viel Neid für Athena empfindet. Sie waren Zimmergenossinnen auf dem College und Athena landet einen Bestseller nach dem nächsten, während das Debüt von June gefloppt ist. Trotz allem wirkt Athena immer freundlich und kein bisschen verurteilend. Die beiden Frauen verabreden sich hin und wieder und eines Abends landen sie noch auf ein paar Drinks in Athenas Wohnung. Dort stellt June dann auch fest, dass sie Spaß mit ihrer Freundin haben kann. Athena zeigt ihr sogar ein Manuskript und bittet sie es zu lesen, was June zunächst verweigert. Als die zwei ein Pancake-Wettessen veranstalten, bei dem Athena erstickt, wird June Zeugin eines Todesfalls, der ihr Leben verändern wird. In der Nacht stiehtl sie das Manuskript ihrer Freundin und geht zur Therapie.

Sie muss den Tod von Athena und die Tatsache, dass sie es mitansehen und ihr nicht helfen konnte, zunächst verarbeiten. Doch dann fragt ihr Agent, ob sie neuen Lesestoff verfasst hat und ihr fällt das Manuskript in ihrer Tasche wieder ein. Sie liest es, ist begeistert und vervollständigt es. Als sie es einreicht, wird es sofort veröffentlicht. Es wird Junes erster Riesenerfolg. Sie landet auf der Bestsellerliste, ist zu etlichen Lesungen eingeladen und verdient eine Menge Geld. Allerdings ist es ein Kriegsroman, der den ersten Weltkrieg aus der Sicht der Chinesen wiederspiegelt. June ist eine weiße Frau, die von der Gesellschaft schnell als Rassistin bezeichnet wird. Allerdings geht der Shitstorm erst so richtig los, als jemand in der Öffentlichkeit der sozialen Netzwerke angibt, dass June das Buch von Athena nur gestohlen hat.

Fortan nimmt alles seinen Lauf. Sie verstrickt sich in Lügen, versucht eigene Werte zu schreiben, scheitert aber. Dann veröffentlicht sie eine Novelle, bei der der Anfang wieder einmal von Athena gestohlen ist. Sie versinkt in Selbstzweifel, glaubt nicht mehr an sich, hat keine eigenen Ideen.

Immer wieder ist sie Shitstorm ausgesetzt und wird erpresst. Irgendwann glaubt sie, Athena würde noch leben und verliert beinahe den Verstand. Wie die Story ausgeht, verrate ich nicht.

Ich muss sagen, der Beginn der Story war für mich das Interessanteste. Als Athena und June sich trafen und plauderten, hat man einen Eindruck von Athena gewinnen können und konnte sich eine Meinung über die Frauen bilden. Nachdem sie verstarb, mochte ich den Rest nicht mehr wirklich. Ich fand die Geschichte nicht spannend, nicht nervenaufreibend, nichts. Wo kamen auf einmal die Personen her, die wussten, dass die Textstellen und Manuskripte gestohlen waren? Das Ende fand ich auch recht fahl.

Und ganz ehrlich? Ich habe wirklich gehofft, dass der Leser irgendwann von der Autorin June Hayward begeistert sein wird, weil sie eigene Texte schreiben kann, aber sie ist so von Athena besessen und ihre Verstrickungen vertieft, dass sie eigentlich nichts Eigenes zustande bringt und das ist doch mehr als fraglich.

Ich weiß wirklich nicht, warum das Buch so gefeiert wurde und so viele gute Bewertungen hat. Mich hats nicht überzeugen können.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2025

Eine katholische Schauspielerin, die sich in einen Kollegen verliebt

Miss Hollywood - Mary Pickford und das Jahr der Liebe
0

Was soll ich über dieses Buch sagen? Es hat über 500 Seiten, hätte aber um mehr als die Hälfte gekürzt werden können.

Es ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben. Die Kapitel unterteilen ...

Was soll ich über dieses Buch sagen? Es hat über 500 Seiten, hätte aber um mehr als die Hälfte gekürzt werden können.

Es ist aus der Sicht des auktorialen Erzählers geschrieben. Die Kapitel unterteilen sich in Mary`s und Douglas` Sicht der Dinge. Mary ist hier im Zentrum der Geschichte. Sie ist eine junge Schauspielerin, Mitte 20, die vorrangig Rollen verkörpert, in denen sie Teenager oder Kinder darstellt.

Sie ist sehr erfolgreich und wohlhabend und bringt ihre beiden Geschwister von dem Gehalt mit durch und ihre Mutter, die zugleich ihre Managerin ist. Mary ist streng religiös und hört immer artig auf ihre Mutter. Sie ist verheiratet mit Owen, einem Alkoholiker, der gern mal handgreiflich wird.

Douglas hingegen ist ebenfalls verheiratet mit Beth, einer Frau, die den Ruhm und das Geld genießt, ihm aber auch den Rücken frei hält. Außerdem haben sie einen gemeinsamen Sohn.

Als Douglas`Mutter stirbt, offenbart er seiner langjährigen Freundin Mary, dass er tiefe Gefühle für sie hat. Das passiert jedoch bereits in den ersten Seiten bzw. Kapiteln. Danach dreht es sich nur noch um die beiden, um ihre heimliche Affäre, die eigentlich zu einer Beziehung werden soll, aber Mary steht dadurch in den Medien und Klatschspalten schlecht da, weil sie ja in ihren Rollen immer ein artiges kleines Mädchen darstellt. Außerdem sitzt ihre Mutter ihr im Nacken. DIe Hürde besteht darin, dass beide aus der Affäre eine Beziehung machen wollen und zugleich ihre Karrieren nicht gefährden oder gar verlieren wollen.

Jedoch zieht sich das Buch ungemein und ich habe bis zuletzt auf den Spannungsbogen gewartet. Wo war er? Ich meine, sie haben ihr Verhältnis gleich zu Beginn und ab da an sind die Seiten mit den Gedanken gefüllt, wie nur jemals was aus ihnen werden soll und ob sie das Richtige tun, bla bla.

Einzig der Schreibstil war gut. Es war seichte Lektüre, die man so eben mal weglesen konnte.

Kein tiefgründiger Roman oder spannende Charaktere. Und auch die Kriegszeit ist hier nur hintergründig.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2025

My always my never

XX - my always, my never
0

SPOILERALARM


Seit "Run Baby run" lese ich alles der beiden Autorinnen. Doch in jeder Reihe ist es so, dass die Bücher gut anfangen, aber schlecht enden.


Der Beginn von XX war mein Highlight. Es gab ...

SPOILERALARM


Seit "Run Baby run" lese ich alles der beiden Autorinnen. Doch in jeder Reihe ist es so, dass die Bücher gut anfangen, aber schlecht enden.


Der Beginn von XX war mein Highlight. Es gab so viele Protagonisten, die alle unter einander auch so viele zwischenmenschliche Beziehungen hatten. Das fand ich großartig. Aber alle Personen tauchen so unterschiedlich auf, dass man manchmal gar nicht wusste um wen es nun eigentlich hauptsächlich geht. Teil 3 hat mir schon nicht mehr so gefallen, weil es nur um Catalina & Ilian ging. Zayden und Irina tauchen seit dem vorletzten Buch nicht mehr so häufig auf wie Rosalie & Sergio. Dabei fand ich Zayden und Irina viel interesannter, viel komplizierter. Seit Teil 2 gibt es diese zwischenmenschlichen Beziehungen nur noch sporadisch. So ist der extreme Draht der Zwillinge nicht mehr existent. Sie haben eigentlich nicht mehr viel miteinander zu tun. Rosalie und Irina haben auch kaum noch Momente miteinander.


Auch zum Ende von XX (wobei ich inhaltlich nicht verstehe, warum diese Reihe zu Ende ist, da es nicht so wirkt) weiß Sergio immer noch nicht wer seinen Vater einst erschossen hat. Und auch Alayna hat keine Ahnung von ihrer Beziehung zu den Estebans. Somit ist eigentlich nichts gelüftet.


Zaydens Abstecher nach Spanien hätte unspektakulärer nicht sein können. Man erfährt hier nichts Konkretes, er knüpft halt Kontakte. Wahrscheinlich muss man das stark verallgemeinern, wenn man selbst keine Ahnung hat was er da machen soll.


Es gab für mich zwei tolle Momente in dem Buch: 1. Als Catalina Irina befreit hat. Das war absolut witzig und mutig und typisch Catalina. Das hat auch wieder in den anfänglichen Stil von XX gepasst.


2. Als Ilian seinem Vater die Meinung sagt und das Grundstück verlässt. Da war ich baff.





Die offensichtlichen Angriffe auf Donovan und Co. haben mich gelangweilt. Wer dahinter steckt, war mal wieder offensichtlich. Hier wäre es doch cooler gewesen für Überraschung zu sorgen, weil es vielleicht die Spanier hätten sein können. Rosalies Entführung fand ich auch überflüssig, da sie schnell befreit wurde und auch hier so klar war, dass es Viktor ist. Natürlich wurde Rosalie aber nicht übermäßig gequält wie einst Irina, denn sie ist ja eine Hauptprotagonistin und taucht auch in der nächsten Reihe auf. Da kann man sie nicht seelisch so zerstören. Warum Donovan am Ende wieder so eklig zu ihr ist, habe ich im Übrigen auch nicht verstanden.





Alles in allem war es extrem vorhersehbar und unspektakulär. Schade! Es fing einst so schön an.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2025

Die berühmte Love-Story aus Edward`s Sicht

Edward - Auf den ersten Blick (Bella und Edward)
0

Ich habe jahrelang gehofft, dass Stephenie Meyer das Buch fertig stellt. Ich mag ihren Schreibstil sehr und hätte alles aus seiner Sicht gern gelesen. Denn genau dieses Buch ist viel versprechend. Es liest ...

Ich habe jahrelang gehofft, dass Stephenie Meyer das Buch fertig stellt. Ich mag ihren Schreibstil sehr und hätte alles aus seiner Sicht gern gelesen. Denn genau dieses Buch ist viel versprechend. Es liest sich genauso gut wie alle Teile zuvor, doch ist es so abrupt zu Ende, dass man einfach enttäuscht ist. Die Veröffentlichung der wenigen Zeilen hat sich meiner Meinung nach nicht gelohnt.



Schade!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.03.2025

Mason & Emilia Finale

Stay Baby Stay
0

Dieser Teil ist für mich der schlechteste.



Emilia ist mir so unsymphatisch. Sie ist schlampig und egoistisch und es ist verwunderlich, dass sie es schafft, mal einen Tag ihr Höschen anzulassen.

Sie ...

Dieser Teil ist für mich der schlechteste.



Emilia ist mir so unsymphatisch. Sie ist schlampig und egoistisch und es ist verwunderlich, dass sie es schafft, mal einen Tag ihr Höschen anzulassen.

Sie benutzt die Männer so wie ihr es passt und kann mit den Konsequenzen nicht leben. Von ihrem Therapeuten wird sie erpresst, es hat schwere Folgen, aber letztlich kümmern sich die Rushs um ihn und danach wird er auch nicht mehr erwähnt. Das fand ich schon ziemlich lächerlich. Auch ihr Geplänkel mit Riley oder wie egal ihre einzige Freundin Bridget ihr ist, lässt sie sehr egoistisch wirken und Riley sehr dumm. Trotz allem was sie ihm antut, betet er sie an und verschwendet gern sein Leben damit auf sie zu warten. Vielleicht wird Mason ja doch noch irgendwann von einem Bus überfahren, wer weiß. Rileys Rolle ist wirklich lächerlich.

Während aller Teile warte ich wie gebannt darauf, dass Olivia mal ausrastet und ihre Persönlichkeit offenbart, aber es geschieht nicht.
Dass die Eltern Emilia alles bezahlen und sich immer wieder um sie kümmern, ist extrem fragwürdig. Sie sitzt nach wie vor am Esstisch der Familie,. egal welchen Bruder sie aktuell hat. Seltsame Eltern..

Neben Keaton mag ich Mason am liebsten, weil er mir so echt vorkommt. Dennoch ist auch Tatsache, dass er nicht mit viel Intelligenz gesegnet wurde. Als er bei Tiffany nach einem Ring sucht, bin ich bezüglich seines Verstandes bald vom Glauben abgefallen..



Der Schreibstil ist absolut unvergleichlich und verdient größtes Lob. Ich würde die Bücher im Gesamten auch immer weiterempfehlen, aber die ersten Teile waren im Vergleich zu dem hier viel zu gut.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere