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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.07.2025

Das Traumschiff zwischen Ost und West

Ein grenzenloser Sommer
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Cover: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte und macht schon neugierig auf das Buch, die beiden Menschen an Bord des Schiffes geben einem schon ein Traumschiff- Gefühl und durch die Kleidung ...

Cover: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte und macht schon neugierig auf das Buch, die beiden Menschen an Bord des Schiffes geben einem schon ein Traumschiff- Gefühl und durch die Kleidung wird klar, dass das Buch nicht in der Gegenwart handelt, sondern uns zurück in die 80er Jahre führt.

Inhalt: Sommer 1988: Der zwanzigjährige Ronni und die Mittzwanzigerin Sabine lernen sich an Bord der MS Arkona kennen, einem Kreuzfahrtschiff der DDR. Sie ist Jurastudentin und reist in der gehobenen Klasse, er ist ein einfacher Steward. Sie lebt in Frankfurt am Main, er stammt aus Dresden. Ihre Reise führt sie nach Skandinavien, die großen Hafenstädte der Ostsee entlang, mit ausnahmslos westdeutschen Gästen, ostdeutscher Besatzung – und der Stasi an Bord. Ronni und Sabine fühlen sich bald zueinander hingezogen, obwohl ihre Lebenswelten so unterschiedlich sind. Treffen können sich die beiden nur heimlich. In der Schiffswäscherei tauschen sie sich über ihre Lieblingsfilme aus, über ihre Sorgen, ihre heimlichen Träume. Doch dann wird ihre Beziehung entdeckt, und die Staatssicherheit setzt Ronni unter Druck. Er muss sich entscheiden – für sein Land oder für die Liebe.

Meine Meinung: Der Schreibstil war locker und einfach zu lesen und deshalb sind die Seiten auch nur so dahin geflogen und ich hatte das Buch in wenigen Tagen durchgelesen. Sehr bildhaft und lebendig beschreibt der Autor das Traumschiff- Gefühl an Bord der MS Arkona und die teils extravaganten Wünsche der Passagiere, denn damals war das Traumschiff noch eher der Elite der Gesellschaft vorbehalten. Da das Buch wechselnd aus Sicht von Ronni und Sabine beschrieben wird, liest sich die Geschichte abwechslungsreich und man kann sich noch besser in die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonisten einfühlen. Ronni war mir sehr schnell sympathisch, er genießt durch einen wichtigen Onkel mehr Privilegien als andere junge Männer in der DDR und ist anfangs auch etwas naiv aber im Laufe des Buches entwickelt sich der Charakter wirklich weiter und das war schön zu lesen. Mit Sabine musste ich erst warm werden. Sie hat ein Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen und wirkt anfangs recht zickig und unnahbar, auch sie entwickelt sich weiter aber ich hätte mir bei ihr noch ein wenig mehr Gefühl gewünscht. Besonders gut gefallen an diesem Buch haben mir die historischen Begebenheiten, die der Autor gekonnt in die Geschichte eingeflochten hat und die wirklich interessant zu lesen sind. Ich durfte etwas dazu lernen und das ganz nebenbei und mit Spaß. Das Buch ist Liebesgeschichte, Historie der DDR und sogar ein wenig Krimi in einem und das macht das Buch sehr unterhaltsam. Lediglich die Liebesgeschichte hätte ich mir noch ein wenig präsenter gewünscht, vorallem von Sabine. Die Geschichte ist insgesamt aber ein tolles Erlebnis und ein Mix aus verschiedenene Genre der mich bestens unterhalten kannte und mir wirklich gefallen hat, deshalb gebe ich hier gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Interessierte .

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.06.2025

Zaubershows und Praterluft

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Cover: das Cover ist wieder wunderschön und passt hervorragend zu den anderen Teilen der Totengräber- Reihe. Das alte Wien im Hintergrund und der gruselige Handabdruck im Vordergrund, stimmen schon auf ...

Cover: das Cover ist wieder wunderschön und passt hervorragend zu den anderen Teilen der Totengräber- Reihe. Das alte Wien im Hintergrund und der gruselige Handabdruck im Vordergrund, stimmen schon auf einen spannenden, historischen Kriminalroman ein.

Inhalt: Die Geschichte führt den Leser nach Wien 1896: Bei dem Zaubertrick »Die zersägte Jungfrau« stirbt eine junge Bühnendarstellerin. Inspektor Leopold von Herzfeldt ermittelt, ebenso ist die Reporterin Julia Wolf auf eine große Story aus. Julia kommt ausserdem einem weiteren Verbrechen auf die Spur, die in den Prater führt. Dort verschwinden Frauen, die keiner groß vermisst. Leo wendet sich wieder einmal an seinen Freund Augustin Rothmayer, den Totengräber.

Meine Meinung: Ich kenne bereits die anderen Teile der Totengräber- Reihe und sie haben mir immer sehr gut gefallen. Ich mag den Mix aus Kriminalroman und historischem Roman sehr gerne und der Autor verwebt beide Genre wirklich perfekt miteinander! Natürlich ist es immer schöner, wenn man die Bücher in der richtigen Reihenfolge liest, aber ich denke dieses Buch könnte man auch gut ohne Vorwissen lesen. Der Schreibstil war, wie auch schon in den anderen Roman sehr locker und leicht zu lesen und vorallem wieder sehr bildlich. Wien, den Prater und die Zelte der Zauberer konnte ich mir richtig vorstellen und bin ganz ins Wien der alten Zeit versunken. Auch das ab und an der Wiener Dialekt im Buch durchkommt hat mir gut gefallen und hat noch eine bessere Atmosphäre geschaffen. Vorallem von der Beschreibung des Praters war ich beeindruckt, die ganzen Schausteller, die Buden und die Tiere, alles wurde wirklich toll beschrieben und man merkt es dem Autor an, dass er selbst schon dort war und ihn der Prater fasziniert hat. Leo und vorallem Augustin fand ich wieder sehr sympathisch und gerade Augustin hat bei mir wieder für kleine Lacher und Schmunzler gesorgt. Ich mag den Totengräber einfach sehr gerne und, wie immer, hätte er gerne noch eine größere Rolle einnehmen dürfen. Schade war, dass diesmal keine Ausschnitte aus dem neuesten Buch vorgekommen sind, ich habe diese immer sehr gerne gelesen. Julia dagegen mag ich meist recht gerne, aber hier kam sie mir auch das ein- oder andere mal sehr zickig und eingebildet vor. Der Krimi wurde zwar wieder recht spannend erzählt und gut beschrieben, aber leider konnte mich das Bch diesmal nicht ganz so mitreissen wie ich das erwartet habe und wie ich das von den anderen Teilen der Reihe kannte. Es gab immer wieder etwas zähe Passagen im Buch, die man hätte kürzen dürfen. Sehr schön fand ich dagegen, dass man einiges über die damalige Zeit in Wien erfährt und so etwas neues lernen konnte. Die Auflösung fand ich gut ausgearbeitet, auch wenn die Täter für mich keine Überraschung waren und ich damit gerechnet habe. Ich gebe deshalb diesmal 4 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung für Fans der Reihe.


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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2025

Entführungen und mehr

Die Kriminalistinnen. Der stumme Zeuge
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Cover: Das Cover passt wunderbar zum zweiten Teil der Reihe und fügt sich somit sehr gut ein. Außerdem erinnert das Coverbild ein wenig an die Zeit der 70er Jahre und passt daher auch ganz gut zum Inhalt.

Inhalt: ...

Cover: Das Cover passt wunderbar zum zweiten Teil der Reihe und fügt sich somit sehr gut ein. Außerdem erinnert das Coverbild ein wenig an die Zeit der 70er Jahre und passt daher auch ganz gut zum Inhalt.

Inhalt: Dezember 1970: Die vierjährige Liese verschwindet spurlos von einem Kinderkarussell – Hinweise sprechen für eine Entführung. Kommissarin Lucia Specht und das Team des Düsseldorfer Polizeipräsidiums setzen alles daran, den Täter zu finden. Doch während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, wird Lucia überraschend von höchster Stelle abgezogen: Sie soll verdeckt im berüchtigten Kölner Ganovenmilieu ermitteln. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse, und Lucia muss eine schwerwiegende Entscheidung treffen.

Meine Meinung: Ich kannte bereits den zweiten Teil der Reihe rund um die Kriminalistinnen, und da mir dieser gut gefallen hat, wollte ich nun gerne wissen wie es mit der Protagonistin Lucia und ihren Mädels von der Polizei weitergeht. Der Schreibstil war, wie auch schon im zweiten Teil, von Beginn an sehr locker und einfach zu lesen, deshalb hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, die Seiten fliegen nur so dahin und ich hatte das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Wobei die erste Hälfte des Buches deutlich mitreißender war in meinen Augen, aber dies ist natürlich auch immer Geschmackssache. Lucia Specht ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der ich mich gerne ins Leben der Kriminalistinnen gestürzt habe und dadurch dass ich die anderen Charaktere nun schon etwas besser kannte, sind sie mir mehr ans Herz gewachsen, besonders Toni mit seiner lockeren italienischen Art. Und auch Kuhn von der Düsseldorfer Polizei ist ein spannender Charakter gewesen. Ich mochte den Entführungsfall der kleinen Luise total gerne und dieser wurde in der ersten Hälfte des Buches sehr spannend, emotional und nahbar erzählt und wenn man selber Kinder hat geht einem der Fall natürlich noch mehr an Herz und Nieren. Ab der zweiten Hälfte soll Lucia dann jedoch in einer ganz anderen Sache ermitteln und der eigentliche Fall um die kleine Liese gerät immer mehr in den Hintergrund. Ich verstehe zwar, dass der Autor etwas von der damaligen Zeit einfangen möchte, aber dieser abrupte Wechsel der Krimifälle hat mir nicht so gut gefallen, ich hätte da viel lieber mehr über den Fall der kleinen Liese gelesen. Für mich war die erste Hälfte des Buches deswegen top, dann jedoch lässt das Buch aber (für mich) leider etwas nach. Das Ende ist relativ rund, auch wenn mich noch die ein- oder ander Privatsache der Charaktere interessiert hätte (Stichwort Petra oder auch Toni). Ich habe das Buch aber insgesamt sehr gerne gelesen und vergebe deshalb 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Nobody is perfect!?

Menschenhausen
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Cover: Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet und passt super zur Geschichte. In der Mitte ist die wunderhübsche Betty zu sehen, die nach Menschenhausen kommt, um sie herum die Bewohner, die alle ...

Cover: Das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet und passt super zur Geschichte. In der Mitte ist die wunderhübsche Betty zu sehen, die nach Menschenhausen kommt, um sie herum die Bewohner, die alle nicht ganz so perfekt sind wie Betty. Das Cover macht deshalb schonmal sehr gut auf das Thema aufmerksam indem es in diesem Buch geht.

Inhalt: In Menschenhausen stört sich keiner an den kleinen Makeln der anderen Bewohner, da ja niemand ganz fehlerfrei ist. Doch dann kommt die schöne Betty in die Stadt und stellt alles auf den Kopf, denn sie ist wunderschön und ohne einen Makel. Plötzlich schämen sich alle für ihre Fehler und versuchen diese zu verstecken. Irgendwann jedoch stellt sich heraus, dass die perfekte junge Frau auch nicht ganz so fehlerfrei ist wie die anderen zunächst gedacht haben.

Unsere Meinung: Ich habe dieses Buch gemeinsam mit meinem Sohn gelesen, denn das Thema Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen ist wichtig und wir waren deshalb sehr auf die Umsetzung der Geschichte gespannt. Der Schreibstil ist leicht und locker zu lesen und passt gut zur Altersgruppe der Kinderbücher. Groß und klar ist auch die Schrift zu lesen, doch einige Worte sind groß oder klein oder in verschiedenen Farben und Formen geschrieben. Hier könnte es Leseanfängern etwas schwer fallen sich zu konzentrieren, mein Sohn der geübter Erstleser ist hatte damit jedoch keine Probleme. Er brauchte etwas Hilfe bei Sätzen, die auf französisch und spanisch geschrieben wurden, aber diese halten sich im gesamten Buch in Grenzen. Die Geschichte fanden wir richtig toll und sehr unterhaltsam. Es wird gut auf die Themen Selbstakzeptanz und Selbstvertrauen eingegangen aber auch wie es weh tun kann wenn andere über dich lachen. Mit dem Ende der Geschichte hatten wir auch nicht gerechnet und dieses konnte uns überraschen. Ganz verzaubert waren wir außerdem von den vielen, bunten Illustrationen. Diese unterstützen die Geschichte und passen ganz hervorragend zum Text und wem das Cover gefällt, der sollte sich die Illustrationen im Buch nicht entgehen lassen. Uns hat die Geschichte sehr viel Spaß gemacht und wir empfehlen sie gerne weiter. Das Buch erhält gute 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 28.05.2025

Spannender Krimi mit Flair der 70er Jahre

Die Kriminalistinnen. Acht Schüsse im Schnee
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Inhalt: Ein ungewöhnlicher Mordfall und eine aufregende Zeitreise – angelehnt an einen wahren Fall!Februar 1970: Der Millionär Theo Ellerbeck wird vor seiner Villa mit acht Schüssen getötet. Er hinterlässt ...

Inhalt: Ein ungewöhnlicher Mordfall und eine aufregende Zeitreise – angelehnt an einen wahren Fall!Februar 1970: Der Millionär Theo Ellerbeck wird vor seiner Villa mit acht Schüssen getötet. Er hinterlässt eine schöne Ehefrau sowie eine auffällig schweigsame Tochter. Ellerbeck war allseits beliebt und hatte großen Einfluss in der Düsseldorfer Kulturszene. Wer profitiert vom Tod des Mannes, der offenbar keine Feinde hatte? Lucia Specht und ihre Kolleginnen vom Düsseldorfer Präsidium übernehmen den Fall und stoßen auf Ungeheuerliches in vornehmen Kreisen.

Meine Meinung: Dies ist bereits der zweite Teil rund um die "Kriminalistinnen", ich kannte den Vorgänger nicht aber der Kriminalfall ist in sich abgeschlossen, lediglich mit den Charakteren musste ich mich etwas zurecht finden, aber gleich mehr dazu. Der Schreibstil war von Beginn an sehr locker und einfach zu lesen, deshalb hat sich ein schöner Lesefluss ergeben, die Seiten fliegen nur so dahin und ich hatte das Buch in wenigen Tagen verschlungen. Dem Autor ist es sehr gut geglückt die Zeit der 70er Jahre zu beschreiben, indem es noch einiges an Gedankengut der Nachkriegszeit gegeben hat, indem Menschen die gleichgeschlechtlich verliebt waren das Leben schwer gemacht wurde und Frauen nicht selten zum Sexobjekt degradiert wurden. Auch wie die Ehe damals so gelaufen ist und der Ehemann der Frau jederzeit den Job verbieten konnte wird gut dargestellt. Lucia Specht ist eine sehr sympathische Protagonistin, mit der ich mich gerne ins Leben der Kriminalistinnen gestürzt habe. Leider muss ich aber sagen, dass die Nebencharaktere im Vergleich zu Lucia alle eher blass geblieben sind, die männlichen Kollegen aber auch die andere Kriminalistinnen bekam in nicht so gut zu fassen und sie blieben eher im Hintergrund. Lediglich Petra ist mir von den Frauen gut im Gedächtnis geblieben. Dafür mochte ich den Kriminalfall um Ellerbeck sehr gerne und dieser war spannend erzählt und es gab einige falsche Fährten zu erkennen. Im Laufe des Buches kommt noch ein weiterer, sehr persönlicher Fall von Lucia hinzu, der für Abwechslung gesorgt hat. Am Ende wurde die Spannungsschraube nochmal richtig nach oben geschraubt und ich hatte viel Spaß mit diesem Krimi. Das Buch erhält deshalb insgesamt gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Krimifans, die auch einen Schuss historisches Flair der 70er Jahre mögen.

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