Profilbild von Danshi

Danshi

Lesejury Star
online

Danshi ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Danshi über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2025

Charmanter Reihenstart für Zwischendurch

A Wild Cowboy's Heart
0

Ich muss zugeben, dass mich das Cover von „A Wild Cowboy’s Heart“ zuerst angesprochen hat.
Die Geschichte um Maisie, die ihren Platz im Familienunternehmen sucht und auf Festival-Tour geht, fand ich erfrischend ...

Ich muss zugeben, dass mich das Cover von „A Wild Cowboy’s Heart“ zuerst angesprochen hat.
Die Geschichte um Maisie, die ihren Platz im Familienunternehmen sucht und auf Festival-Tour geht, fand ich erfrischend und süß. Besonders die Idee mit der Craftbier-Brauerei als Setting hebt sich angenehm ab.
Stacey Kennedys Schreibstil ist flüssig und macht das Buch zu einer perfekten Lektüre für entspannte Stunden – ich habe es tatsächlich in einem Rutsch gelesen.
Die Dynamik zwischen Maisie und Hayes hat mir gefallen, wobei ich mir bei Hayes manchmal mehr Tiefe und emotionale Entwicklung gewünscht hätte. Die Liebesgeschichte entwickelt sich recht schnell, passt aber zur Vorgeschichte der beiden. Insgesamt war mir der Roman etwas zu kurz, wodurch manche Konflikte und Gefühle nur oberflächlich bleiben.
Trotzdem ist es eine charmante, leicht zu lesende Romance, die ideal für zwischendurch ist.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.08.2024

Eine bewegende Lektüre

Reise nach Laredo
0

Arno Geigers „Reise nach Laredo“ entführt uns auf eine außergewöhnliche Reise, die der ehemalige Kaiser Karl V. im Jahr 1558 unternimmt. Zurückgezogen in einem abgelegenen Kloster, wartet Karl auf sein ...

Arno Geigers „Reise nach Laredo“ entführt uns auf eine außergewöhnliche Reise, die der ehemalige Kaiser Karl V. im Jahr 1558 unternimmt. Zurückgezogen in einem abgelegenen Kloster, wartet Karl auf sein Ende und lebt in einer Welt der Einsamkeit und Krankheit. Die unerwartete Begegnung mit seinem elfjährigen unehelichen Sohn Geronimo bringt eine dramatische Wendung in Karls Leben. Gemeinsam brechen sie zu einer abenteuerlichen Reise nach Laredo auf, die nicht nur Karls Welt auf den Kopf stellt, sondern ihm auch neue Perspektiven eröffnet. Diese Reise entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Entdeckungstour zur Selbstfindung, auf der Karl die wahre Bedeutung von Freundschaft, Liebe und persönlicher Freiheit erkennt.

Geigers anspruchsvoller Schreibstil fordert vom Leser Geduld und Aufmerksamkeit, bietet jedoch reichhaltige und tiefgründige Einsichten. Das Cover in sanften Rottönen spiegelt die emotionale Wärme und Tiefe der Geschichte wider und rundet das Leseerlebnis auf eindrucksvolle Weise ab.

Eine Lektüre, die lange nachhallt und den Leser dazu einlädt, über die wesentlichen Werte des Lebens nachzudenken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2026

Wenn Vertrautes zerbricht

Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?
0

Schon beim ersten Blick fällt das Cover ins Auge, das eine gewisse Wärme und Leichtigkeit ausstrahlt und damit Erwartungen an eine hoffnungsvollere Geschichte weckt. Der Roman selbst schlägt jedoch eine ...

Schon beim ersten Blick fällt das Cover ins Auge, das eine gewisse Wärme und Leichtigkeit ausstrahlt und damit Erwartungen an eine hoffnungsvollere Geschichte weckt. Der Roman selbst schlägt jedoch eine deutlich ernstere, teilweise auch bedrückende Richtung ein. Im Mittelpunkt steht eine langjährige Beziehung, die durch ein Geständnis ins Wanken gerät und eine innere Krise auslöst. Statt einer dynamischen Handlung begleitet die Geschichte vor allem die gedankliche Auseinandersetzung der Protagonistin mit Verlust, Selbstwert und dem Wunsch nach Nähe.
Dabei kreisen ihre Gedanken immer wieder um dieselben Fragen, was ihre Verunsicherung zwar greifbar macht, auf Dauer jedoch auch etwas ermüdend wirkt. Die Figuren bleiben insgesamt eher auf Distanz, insbesondere die Beziehung zwischen den beiden wirkt schwer greifbar und emotional nicht immer zugänglich. Gerade hier hätte etwas mehr Entwicklung oder neue Impulse der Geschichte gutgetan.
Der Schreibstil ist klar und direkt, stellenweise sehr offen und schonungslos. Diese Ehrlichkeit passt zum Thema, wirkt aber in einigen Momenten auch recht nüchtern oder wiederholend. Die ruhige, fast kreisende Erzählweise unterstreicht die innere Zerrissenheit, nimmt der Geschichte jedoch auch Tempo und Spannung. Kleine feine Beobachtungen blitzen immer wieder auf, gehen jedoch im Gesamtbild etwas unter.
Ich habe das Buch als nachdenklich und thematisch interessant empfunden, gleichzeitig aber auch als etwas zäh in der Umsetzung. Es regt zum Reflektieren an, konnte mich emotional jedoch nicht vollständig erreichen. Insgesamt bleibt eine solide, aber nicht ganz überzeugende Lektüre.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.07.2025

Nicht ganz wie erwartet

Und plötzlich ist es wunderbar
0

Ich hatte mich auf eine romantische Wohlfühlgeschichte gefreut, wurde aber anfangs etwas aus dem Lesefluss gerissen. Was ich nämlich nicht wusste: Das Buch ist eine Fortsetzung – und das wird leider nirgends ...

Ich hatte mich auf eine romantische Wohlfühlgeschichte gefreut, wurde aber anfangs etwas aus dem Lesefluss gerissen. Was ich nämlich nicht wusste: Das Buch ist eine Fortsetzung – und das wird leider nirgends wirklich klar. Dadurch wirkten einige Szenen für mich bruchstückhaft, Beziehungen waren schwer einzuordnen, und ich hatte Mühe, ganz in die Geschichte hineinzufinden. Trotzdem habe ich weitergelesen, weil mir der angenehm lockere Schreibstil und der britische Charme der Autorin gut gefallen haben. Die Konflikte waren mir manchmal zu viel des Guten, da sie sich häufig wiederholten und etwas künstlich wirkten. Edie blieb mir als Figur ein wenig zu passiv, während Elliot beinahe zu perfekt dargestellt wurde. Das Cover gefällt mir sehr gut – es ist nicht überladen, sondern strahlt eine angenehme, romantische Atmosphäre aus und passt damit wunderbar zur Grundidee der Geschichte.

Insgesamt ein lesenswerter Roman, der mich persönlich jedoch nicht vollständig überzeugt hat. Wer den ersten Band bereits kennt, wird sich vermutlich leichter zurechtfinden und mehr Freude an der Geschichte haben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2024

Ein gestrandeter Wal und offene Fragen

Die Tage des Wals
0

"Die Tage des Wals" von Elizabeth O'Connor erzählt die Geschichte eines gestrandeten Wals auf einer abgelegenen walisischen Insel und den daraus resultierenden Veränderungen im Leben der Inselbewohner.

Obwohl ...

"Die Tage des Wals" von Elizabeth O'Connor erzählt die Geschichte eines gestrandeten Wals auf einer abgelegenen walisischen Insel und den daraus resultierenden Veränderungen im Leben der Inselbewohner.

Obwohl der Roman verschiedene interessante Themen wie uralte Traditionen, Liebe und Verrat behandelt, fehlte es mir an einer klaren und stringenten Handlung. Am Ende blieben viele Fragen offen, was den Abschluss für mich etwas unbefriedigend und verwirrend machte.

Die Hauptfigur Manod fand ich allerdings sehr sympathisch. Ihre Entwicklung und die Art und Weise, wie sie die Welt um sich herum betrachtet, waren wirklich interessant.

Insgesamt konnte der Roman meine Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Sprachlich sprach er mich nicht an, und die unterschiedlich langen Kapitel störten irgendwie meinen Lesefluss. "Die Tage des Wals" konnte mich letztlich nicht überzeugen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere