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Veröffentlicht am 07.07.2025

Wunderbare Reise um die Welt

Das Buch der Mythen und Märchen
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Yoshi Yoshitani hat in ihrem Buch "Das Buch der Mythen und Märchen" 78 Geschichten aus aller Welt vereint. Die Mythen und Märchen behandeln die Themen Freundschaft, Familie und Natur und sind rund um den ...

Yoshi Yoshitani hat in ihrem Buch "Das Buch der Mythen und Märchen" 78 Geschichten aus aller Welt vereint. Die Mythen und Märchen behandeln die Themen Freundschaft, Familie und Natur und sind rund um den Erdball angesiedelt. Hier finden sich u. a. nordische Mythologie, afrikanische Legenden und irische Sagen neben chinesischer Mythologie und Legenden der Aborigines und Inuit. Dies macht das Buch vielseitig und abwechslungsreich. Gleichzeitig entdeckt man, wie ähnlich sich doch manche Legenden aus den verschiedenen Ländern sind. Hier merkt man, daß die Geschichten früher von Dorf zu Dorf weitergetragen wurden - ohne Rücksicht auf Landesgrenzen und sich dadurch über die Welt verbreitet haben. Jede Geschichte besteht aus einer ganzseitigen, wunderhübschen Zeichnung, die mich jedesmal neu begeistert hat. Auf der gegenüberliegenden Seite dann der dazugehörige, ebenfalls einseitige Text. Dies gibt dem Buch Struktur und Übersichtlichkeit. Der eine Seite umfassende Text birgt jedoch Vor- und Nachteile. Einerseits haben die Geschichten eine angenehme Länge, andererseits wirken sie oft sehr zusammengestrichen und man merkt, daß es halt lediglich eine Kurzform ist. Aber um die Geschichten überhaupt kennenzulernen reicht dies vollkommen aus und als Nebeneffekt bekommt man Lust, sich mit den ausführlichen Geschichten zu beschäftigen.

Dieses Buch eignet sich hervorragend dazu, in die Welt der Mythen und Märchen hineinzuschnuppern. Ich habe hierdurch festgestellt, daß ich mich noch tiefer mit dieser Welt beschäftigen möchte!

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Kein Thriller, aber spannend

Das Waldhaus
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Hannah kehrt in ihr Elternhaus zurück, um ihren demenzkranken Vater zu pflegen. Dort erwartet sie eine Überraschung: Ihr Vater hält sie für ihre Mutter, die Jahre zuvor auf mysteriöse Weise starb und bittet ...

Hannah kehrt in ihr Elternhaus zurück, um ihren demenzkranken Vater zu pflegen. Dort erwartet sie eine Überraschung: Ihr Vater hält sie für ihre Mutter, die Jahre zuvor auf mysteriöse Weise starb und bittet sie immer wieder um Verzeihung. Hannah vermutet, daß er mehr über die damaligen Geschehnisse weiß, als er je zugegeben hat, oder vielleicht sogar Schuld am Tod der Mutter ist. Um die Wahrheit herauszufinden, schlüpft sie in die Rolle ihrer Mutter und ahnt nicht, daß sie damit die düsteren Geheimnisse der Vergangenheit heraufbeschwört.

"Das Waldhaus" ist das erste Werk von Liz Web. Da mir "Die Bucht" extrem gut gefiel, mußte es jetzt "Das Waldhaus" sein. Und ich wurde nicht enttäuscht! Ich war sofort mitten im Geschehen und wurde förmlich in die Handlung eingesogen. Die Autorin hat einen Schreibstil, der es dem Leser einfach macht, in das Buch hinein zu finden. Locker, leicht und flüssig vermittelt sie ein Gespür für die Atmosphäre, die Hannah umgibt. Diese ist zwar ruhig, aber doch mysteriös und geheimnisvoll, so daß man sie richtig auf der Haut spürt. Auch die Nachbarn wirken geheimnisvoll, man fragt sich, was sie damals mitbekommen haben und bis heute verheimlichen. Liz Webb spielt hier mit überraschenden Wendungen, führt den Leser in die Irre und läßt ihn miträtseln. Dadurch steigt der Spannungsbogen immer mehr an und das Buch gipfelt in einem Finale, das spannender kaum hätte sein können. Hannah wird hier sehr gut dargestellt. Sie ist nicht diejenigen, der die Herzen sofort zufliegen, aber sie entwickelt sich im Laufe der Handlung weiter und stellt sich tapfer den Geschehnissen. Dafür habe ich sie sehr bewundert. Mich hat dieses Buch begeistert zurückgelassen und ich empfehle es gern weiter!

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Veröffentlicht am 30.06.2025

Düster und atmosphärisch

Der Pfad
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Abby lebt seit 10 Jahren in Cutter's Pass, North Carolina. Der Ort birgt ein düsteres Geheimnis, denn immer wieder verschwinden Wanderer spurlos im Gebirge. Eines Nachts taucht ein Fremder im Dorf auf, ...

Abby lebt seit 10 Jahren in Cutter's Pass, North Carolina. Der Ort birgt ein düsteres Geheimnis, denn immer wieder verschwinden Wanderer spurlos im Gebirge. Eines Nachts taucht ein Fremder im Dorf auf, der das Schicksal seines Bruders aufklären will, denn auch er verschwand auf dem Pfad in die Wildnis. Abby unterstützt ihn bei seinen Recherchen und sie stoßen bei den Dorfbewohnern auf eine Mauer des Schweigens.

"Der Pfad" von Megan Miranda ist ein gelungener Thriller rund um ein abgelegenes Dorf. Die Autorin beschreibt diese einsame und düstere Atmosphäre sehr gekonnt. Man erhält ein Gespür dafür, wie es sich anfühlt, dort zu leben. Die Dorfbewohner waren mir allesamt suspekt, über den Weg getraut habe ich niemandem. Sie alle, inklusive Abby, wirken sehr geheimnisvoll. Abby lernt man Stück für Stück kennen, ohne dabei zu viel von ihr zu erfahren, was für die Handlung und den Spannungsbogen extrem wichtig ist. Die Spannung selbst steigert sich nämlich erst im Laufe der Geschehnisse, dann jedoch erfährt man nach und nach Details, die zum Teil aus der Vergangenheit stammen und zu einem überzeugenden Gesamtbild zusammenfließen und in einem überraschenden Ende münden. Bis dahin kann man prima rätseln, welches Geheimnis das Dorf und seine Bewohner birgt. Mir hat dieser Thriller spannende Lesestunden beschert, auch wenn er etwas Anlaufzeit benötigt.

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Veröffentlicht am 27.06.2025

Zum Träumen

Sommerfarben in der Stadt der Liebe
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Marie lebt in Paris, der Stadt der Liebe, hat aber selbst nach einer zerbrochenen Beziehung den Glauben an die Liebe verloren. So konzentriert sie sich nur noch auf ihre Studium und ihren Aushilfsjob im ...

Marie lebt in Paris, der Stadt der Liebe, hat aber selbst nach einer zerbrochenen Beziehung den Glauben an die Liebe verloren. So konzentriert sie sich nur noch auf ihre Studium und ihren Aushilfsjob im Museum. Bei einer ihrer Führungen begegnet sie Jan, der ihre Leidenschaft für Kunst teilt. Seine Einladung zu einem Ausflug nimmt Marie an, gemeinsam fahren sie in das Dorf Giverny, wo einst Monet lebte und malte. Ob Marie in Jan eine neue Beziehung gefunden hat?

Lily Martin ist das Pseudonym der bekannten Autorin Anne Stern. "Sommerfarben in der Stadt der Liebe" ist der zweite Roman ihrer Paris-Trilogie, den man sehr gut als Einzelroman lesen kann. Man trifft hier auf Marie, die nicht mehr an die Liebe glaubt und auf Jan, die beide absolute Sympathieträger sind. Maries Entwicklung ist wunderschön zu verfolgen und man hofft wirklich, daß beide zueinander finden. Der Weg dorthin ist holprig und dadurch umso interessanter. Lily Martin ist es hier gelungen, die Gefühlswelten mit ihren Höhen und Tiefen gut zu vermitteln, so daß man sich gut in die Charaktere hineinversetzen kann. Paris wird hier ebenfalls so gut beschrieben, daß man das Flair förmlich nach Hause importiert bekommt. Ihr Schreibstil ist wunderbar locker und leicht, die Geschichte liest sich sehr flüssig und es macht einfach Spaß, diese Geschichte zu lesen - auch wenn das Ende vorhersehbar ist. Denn schließlich möchte man als Leser bei diesem Genre auf die heile Welt treffen. Alles andere wäre unpassend.

Ein sehr gelungenes Buch für zwischendurch, bestens geeignet um ein paar Stunden abzuschalten!

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Veröffentlicht am 14.06.2025

Mal etwas völlig anderes

Killer-Elli
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Eine alte Dame erschießt einen Rowdy - Kommissar Kahlberg muß die Dame schleunigst finden. Nicht nur als Täterin - auch zu ihrem eigenen Schutz, denn die Komplizen sinnen bestimmt auf Rache. Seine Ermittlungen ...

Eine alte Dame erschießt einen Rowdy - Kommissar Kahlberg muß die Dame schleunigst finden. Nicht nur als Täterin - auch zu ihrem eigenen Schutz, denn die Komplizen sinnen bestimmt auf Rache. Seine Ermittlungen sind schwer, denn die alte Dame wird durch Stillschweigen der Zeugen geschützt.

Rita Janaczek hat mit "Killer-Elli" einen außergewöhnlichen Charakter erschaffen. Man erfährt nach und nach immer mehr über sie und so setzt sich das Bild einer authentischen Täterin zusammen. Sie überzeugt und auf ihre Art fand ich sie sogar sympathisch. Die Autorin wechselt in der Handlung immer wieder die Perspektiven, so daß man ein vielseitiges Bild des Geschehens erhält und die Spannung stets hoch angesiedelt ist. Sie beschreibt alles sehr bildhaft - was an manchen Stellen angebracht ist, an anderen Stellen jedoch etwas übertrieben ist und den Lesefluss leicht stört. Immer wieder streut Rita Janaczek Zeitungsartikel ein, die das vorherige Geschehen beleuchten. Dadurch wird das Geschehen vertieft und aufgearbeitet, was ich als ganz witzige Idee empfand. Die Autorin verfügt über einen leicht lesbaren Schreibstil, bei dem es Spaß macht, die Handlung zu verfolgen. Alles in allem ist "Killer-Elli" ein grundsolider Krimi, den man gern und gebannt liest!

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