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Veröffentlicht am 10.07.2025

Schöner Urlaubskrimi

Inselnächte
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Inselnächte ist der bereits 8.Fall mit dem Inselpolizisten Martin Ziegler sowie der Ärztin Anne Wagner. Ausserdem spielen die Paare Ruth Keiser und Oskar Schirmeier, Daniela und Frank Prinzen sowie Marthe ...

Inselnächte ist der bereits 8.Fall mit dem Inselpolizisten Martin Ziegler sowie der Ärztin Anne Wagner. Ausserdem spielen die Paare Ruth Keiser und Oskar Schirmeier, Daniela und Frank Prinzen sowie Marthe Dirkens eine Rolle. Zwar ist jeder Fall in sich abgeschlossen, es wäre aber von Vorteil mit dem ersten Band anzufangen. Hier spielen noch jede Menge andere Protagonisten eine Rolle, wofür ich das Personenregister anfangs ganz hilfreich finde. Der Fall selbst ist dieses Mal etwas verworren. Ein Kind wird in den Dünen verschüttet, überlebt aber zum Glück weil schnell Hilfe da war. Dann wird aber einige Tage später an eben der Stelle eine Leiche gefunden, welche zu einer Inselfamilie gehört. Bei den Ermittlungen kommt so einiges ans Tageslicht.

Den Fall finde ich ausgesprochen spannend und auch sehr gut durchdacht. Mir hat es dieses Mal aber zu lange gedauert bis richtige Spannung auf kam. Durch die vielen Protagonisten und die kurzen Kapitel fand ich es das ein oder andere Mal verwirrend. Das Buch ist mit seinen fast 500 Seiten sehr dick und so brauchte ich einige Tage um es zu lesen. Vor allem mit Marthe hatte ich meine Probleme, fand sie echt nervig und anstrengend.Trotz allem ist der Schreibstil wieder sehr angenehm. Inselflair und Urlaubsfeeling sind gegeben, Spannung ebenfalls.

Ein schöner Küstenkrimi, der mir neben einem interessanten Fall eine Urlaubszeit auf der Insel gebracht hat.

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Veröffentlicht am 07.07.2025

Amüsant zu lesen

Mord im Wattenmeer
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Von Daniela Gesing kenne ich bereits einige andere Krimis und da ich Nordseekrimis mag fiel mir ihr neues Buch Mord im Wattenmeer sofort auf. Das Cover ist ortstypisch und passt mit den Putzutensilien ...

Von Daniela Gesing kenne ich bereits einige andere Krimis und da ich Nordseekrimis mag fiel mir ihr neues Buch Mord im Wattenmeer sofort auf. Das Cover ist ortstypisch und passt mit den Putzutensilien vor dem Haus perfekt zum Inhalt. Das Format ist handlich und das Schriftbild gut lesbar. Inhaltlich geht es um Femkes ersten Fall. Femke ist Reinigungskraft für Ferienhäuser, ihr Traumberuf wäre aber eine Detektei und wie das Schicksal dann so spielt, findet sie in einem Ferienhaus eine Tote. Unfall oder Mord? Es spielt übrigens in Dangast und dort soll es einen hervorragenden Rhabarberkuchen geben. Ich persönlich bevorzuge da Krabben mit Rührei, lecker.

Daniela Gesing konnte mich mit ihrem Krimi gut unterhalten. Dangast kannte ich noch nicht, wird aber toll dargestellt und beschrieben, so dass man sich fühlt als wäre man mittendrin. Ich war auf jeden Fall literarisch in Urlaub. Die Charaktere sind gut in Szene gesetzt und wenn auch hier und da ein wenig Zufall zuviel war, konnte mich die Geschichte gut unterhalten. Das liegt wohl daran weil die Charaktere sympathisch sind und der Ort Dangast mich für sich einnehmen konnte. Ich habe das Buch zügig zu Ende gelesen, besonders da ich zuerst mehrere Täter in Verdacht hatte, was sich dann geändert hat und ich wissen wollte ob mein Verdacht wirklich stimmt.

Für Küstenkrimiliebhaber eine perfekte Urlaubslektüre, unblutig, spannend, amüsant und unterhaltsam. Bei einer Fortsetzung wäre ich sofort wieder dabei.

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Veröffentlicht am 03.07.2025

Einfach

Fast & Tasty
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Das Kochbuch habe ich nun bereits seit längerem. Hauptnutzer sind unsere Mädchen, denn die kennen Achim von den sozialen Medien und waren neugierig auf sein erstes Kochbuch. Das Buch hat ein nutzerfreundliches ...

Das Kochbuch habe ich nun bereits seit längerem. Hauptnutzer sind unsere Mädchen, denn die kennen Achim von den sozialen Medien und waren neugierig auf sein erstes Kochbuch. Das Buch hat ein nutzerfreundliches Hardcover auf dem sich auf gelbem Hintergrund in schwarz weiß Kochutensilien, Zutaten und der Autor verteilen. Das Inhaltsverzeichnis gestaltet sich modern, die Kapitelüberschriften sind in Englisch und Deutsch gehalten, auf den ersten 13 Seiten gibt es Infos zur Küchenphilosophie, dem Vorratsschrank und Ofengerichten. Die einzelnen Gerichte selbst sind einfach, es werden auch Fertigprodukte wie z.B. Blätterteig genutzt. Die Zutaten sind normal, also entweder hat die schon jeder Zuhause oder aber findet man in jedem Supermarkt. Meistens finden sich noch Ideen zum Aufpimpen oder eine Variante. Ausserdem gibt es Hinweise zur Zubereitungszeit, vegetarisch, laktosefrei etc. Jedes Gericht wird von einem toll gestalteten Foto auf der Doppelseite begleitet. Unser aller Highlight war und ist die mit Spargel gefüllte Hähnchenbrust. Allerdings hatten wir auch noch nie ein Kochbuch aus dem man wirklich so gut wie alle Gercihte nachkochen kann und die uns dann auch allen schmecken. Was mir hier nicht so gut gefällt sind einige Ofengerichte, denn die brauchen oftmals viel länger als angegeben.

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Veröffentlicht am 24.05.2025

Gut aufgebaut

The Island - Auf der Flucht
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Hotelmanagerin Lola flieht aus Hong Kong nach Keeper Island, was auf den ersten Blick aussieht wie das Paradies auf Erden. Doch das täuscht, denn hier regiert das Geld und die Macht der Reichen und Schönen.

Der ...

Hotelmanagerin Lola flieht aus Hong Kong nach Keeper Island, was auf den ersten Blick aussieht wie das Paradies auf Erden. Doch das täuscht, denn hier regiert das Geld und die Macht der Reichen und Schönen.

Der Anlagenchef treibt eines Morgens tot im Meer und auch die extravaganten Gäste scheinen alle einiges an Geheimnissen mit sich zu tragen. Es wird gelogen und betrogen und anscheinend sogar gemordet.

Mir hat sofort das Cover gefallen. Es vermittelt Sommer, Sonne, Leichtigkeit. Lola ist ein Charakter, mit dem ich nicht so richtig warm werden konnte. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was ihr in Hong Kong passiert ist bzw. warum sie von dort fliehen musste. Ständig hat sie Angst auf Keeper Island entdeckt zu werden. Das Hotelpersonal spielt hier irgendwie nur eine Nebenrolle, kommt aber sehr häufig vor und das sind für mich die Passagen, die unnötige Längen vermitteln, weil nichts passiert. Ansonsten finde ich den Schreibstil sehr angenehm und gut lesbar. Mehrere Male dachte ich auch den Mörder nun zu kennen, aber schnell wird mein Verdacht dann wieder verworfen, da es nicht passt und ich nicht weiß, wem ich hier überhaupt noch vertrauen kann. Ich musste hier wirklich schon bis zum Schluss lesen, um endlich zu erfahren, was wirklich passiert war. Ganz zum Schluss gibt es dann noch einen richtigen Bam Effekt und ich frage mich ob eine Fortsetzung eventuell schon in der Schublade liegt?

Obwohl es mich nicht so ganz flashen konnte, hat es mich doch gereizt Seite für Seite zu lesen. Nicht nur das Cover spricht an, es ist auch ein empfehlenswertes Buch. An einigen Stellen ist es richtig atmosphärisch geschrieben und man bekommt ein Inselfeeling vom Feinsten.

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Veröffentlicht am 21.05.2025

Schräg

Vollblutspießer
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Vollblutspiesser von Chris Nolde hat mich wegen des lustigen Vorgartenzwergs sofort angesprochen. Max ist von Berlin nach Bonn gezogen und lebt nun anstelle eines aufregendes Künstlerlebens einen ganz ...

Vollblutspiesser von Chris Nolde hat mich wegen des lustigen Vorgartenzwergs sofort angesprochen. Max ist von Berlin nach Bonn gezogen und lebt nun anstelle eines aufregendes Künstlerlebens einen ganz normalen Bürojob. Leider passt ihm das auf Dauer aber überhaupt nicht, er ist mit allem unzufrieden und findet sich plötzlich in einer freiheitsliebenden, radikalen und Drogenkonsumierenden Gruppe wieder. Wie das endet, ist eigentlich schon vorprogrammiert.

Chris Nolde lässt einen hier an dem Leben von Max teilhaben. Max ist auf der Suche nach Zufriedenheit und durchläuft dabei einige Dinge in seinem Leben, die nicht ganz förderlich für ihn sind. Der Schreibstil ist ruhig, es liest sich interessant, an einigen Stellen witzig, an manchen Stellen nachdenklich stimmend und auch tiefgründig. Wie stellt man sich sein Leben vor? Kann man es so umsetzen wie man es wünscht? Chris Nolde packt hier ein nicht leichtes Thema an, denn irgendwann fragt sich jeder einmal in seinem Leben, ob das schon alles gewesen ist. Ist man ein Spießer nur weil man einem geregelten Job nachgeht und eine Familie hat?

Max ist ein Charakter, der mir anfangs alles andere als sympathisch war, denn mit seinem Lebensstil konnte ich mcih überhaupt nicht identifizieren. Im Laufe der Geschehnisse bessert sich aber das Verhältnis. Mit den anderen Charakteren ging es mit ähnlich. Allerdings sind alle so gut dargestellt, dass man während des Lesens Bilder davon im Kopf hat und das lässt alles lebendig wirken.

Ich weiß nicht, ob der Roman für jeden empfehlenswert wäre, ich habe alleine aus den Gründen weiter gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob Max am Ende doch noch die Kurve kriegt.

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