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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2018

Mittelprächtig

Das Meer löscht alle Spuren
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Die dänische Journalistin Nora soll in England die Frau eines iranischen Schriftstellers. Auf der Flucht nach Europa verliert sich ihre Spur. 

Ich empfand das Buch als sehr anstrengend. Der Schreibstil ...

Die dänische Journalistin Nora soll in England die Frau eines iranischen Schriftstellers. Auf der Flucht nach Europa verliert sich ihre Spur. 

Ich empfand das Buch als sehr anstrengend. Der Schreibstil ist nicht wirklich überzeugend, er wirkt eher plump. Die Handlung selbst kommt nicht überzeugend rüber, es wirkt alles irgendwie "an den Haaren herbeigezogen" und man weiß eigentlich sehr schnell, wie das Ende sein wird. Spannung kommt dabei erst fast zum Schluß auf. Ebenso empfinde ich das Thema mittlerweile als sehr abgedroschen und mittlerweile einfach nervend. Man stolpert mittlerweile in fast jedem dritten Buch über dieses Thema. 

Ein Buch, welches man lesen kann, wenn man sich einfach nur "berieseln" lassen möchte.

Veröffentlicht am 08.07.2025

Zu viel Psyche

Die unbekannte Schwester
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Carlotta Fiore, Tochter der berühmten und von allen Seiten verehrten Opernsänger Maria Fiore, bekommt ihre so lange herbeigesehnte Anstellung bei der Polizei in Wien. Doch ihre Kollegen, allen voran der ...

Carlotta Fiore, Tochter der berühmten und von allen Seiten verehrten Opernsänger Maria Fiore, bekommt ihre so lange herbeigesehnte Anstellung bei der Polizei in Wien. Doch ihre Kollegen, allen voran der weibliche Teil, nimmt sie nicht mit offenen Armen auf. Niemand ahnt, daß Carlotta gar nicht Marias leibliche Tochter ist - sie hat Carlotta entführt. Direkt an ihrem ersten Tag wird Carlotta zu einem vermeintlichen Selbstmord eines Journalisten gerufen. Carlotta wird klar, daß er etwas über sie wußte. Als auch noch ihre Stiefschwester verschwindet, rennt Carlotta die Zeit davon.


Ich war etwas enttäuscht von dem Buch. Hier steht nicht der Fall selbst im Mittelpunkt, sondern das Privatleben und die psychischen Probleme von Carlotta. Ein Krimi ist das nicht wirklich. Eher ein Roman. Vielleicht hätte ich ihn spannender gefunden, wenn ich die ersten beiden Bände auch gekannt hätte. Vor allem der Psychoteil hat für mich viel zu viel Platz eingenommen. Die Charaktere werden nicht vorgestellt, es wird wohl vorausgesetzt, daß man die Serie kennt. Sehr schade.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.01.2025

Ich hatte anderes erwartet

Der Ruf des schwimmenden Gartens
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"Der Ruf des schwimmenden Gartens" ist für Zwischendurch nal gut geeignet, auch wenn dieser Roman sehr umfangreich ist. Er läßt sich gut lesen, die Autorin schreibt sehr flüssig und ihre Beschreibungen ...

"Der Ruf des schwimmenden Gartens" ist für Zwischendurch nal gut geeignet, auch wenn dieser Roman sehr umfangreich ist. Er läßt sich gut lesen, die Autorin schreibt sehr flüssig und ihre Beschreibungen sind sehr bildhaft. Dabei übertreibt sie es allerdings auch manchmal. Man hat den Eindruck, daß sie in die Insel selbst sehr verliebt ist. Fast könnte man anhand dieses Buch eine Sightseeing-Tour über die Insel machen. Dies und die Tatsache, daß manche Stellen doch etwas kitschig geraten sind, drücken die Spannung streckenweise gen Null. Man hat es hier eher mit einem Roman der seichten Art zu tun, den man gut zwischendurch lesen kann, ohne viel darüber nachzudenken. Die Charaktere sind typisch für dieses Genre und die Zeit und auch die Handlung ist absolut vorhersehbar und bietet kaum eine Überraschung. Eigentlich schade.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.06.2019

Enttäuschung

Golden Cage. Trau ihm nicht. Trau niemandem. (Golden Cage 1)
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Camilla Läckberg versucht mit "Golden Cage" einen neuen Weg einzuschlagen. Statt wie bisher Krimis aus Fjällbacka zu schreiben, soll es nun ein Thriller in Stockholm sein. Wäre sie mal in Fjällbacka geblieben! ...

Camilla Läckberg versucht mit "Golden Cage" einen neuen Weg einzuschlagen. Statt wie bisher Krimis aus Fjällbacka zu schreiben, soll es nun ein Thriller in Stockholm sein. Wäre sie mal in Fjällbacka geblieben! "Golden Cage" hat mich leider überhaupt nicht für sich eingenommen. Die Charaktere sind mir schlicht zu plump und unglaubwürdig. Die Frau erwischt ihren Mann im eigenen Bett mit einer anderen und dann trennt er sich von ihr? Umgekehrt ja.... Nebenbei waren mir diese Bettgeschichten auch einfach zu viel. So eine Detailgenauigkeit gehört in ein anderes Genre... Unerklärlich war es mir auch, wie Faye von der Frau aus der Vergangenheit (die man in Rückblicken genauesten vorgestellt bekommt) zu Dr jetzigen Duckmaus mutieren kann.

Veröffentlicht am 25.07.2018

Mittelprächtig

Familie und andere Trostpreise
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Der neurotische Sonny erbt an seinem 21. Geburtstag das Vermögen seines Vaters - nun ist er Millionär. Er beschließt von Amerika nach England zu reisen, um seine Mutter zu suchen. Diese hat sich nie um ...

Der neurotische Sonny erbt an seinem 21. Geburtstag das Vermögen seines Vaters - nun ist er Millionär. Er beschließt von Amerika nach England zu reisen, um seine Mutter zu suchen. Diese hat sich nie um ihn gekümmert. Die Suche nach ihr wird schwerer, als Sonny es sich vorgestellt hat. 

Irgendwie kam ich mit der Geschichte nicht so zurecht, wie ich erhofft hatte. Ich hatte auf eine lustige Familiengeschixhte gehofft - aber das war es größtenteils nicht. Für eine ernstere Geschichte fehlte allerdings wiederum der Tiefgang, so daß ich das Buch schlecht einordnen kann. Auch blieb mir Sonny fremd. Gelesen habe ich das Buch eher wie ein Beobachter aus der Ferne.