Mit Schwächen
Die Tochter des Doktor MoreauNachdem mir der Debütroman der Autorin so gut gefallen hatte, habe ich dieses Buch mit großer Freude erwartet. Damals war die Geschichte und der Schreibstil einfach mal was neues für mich und konnte mich ...
Nachdem mir der Debütroman der Autorin so gut gefallen hatte, habe ich dieses Buch mit großer Freude erwartet. Damals war die Geschichte und der Schreibstil einfach mal was neues für mich und konnte mich begeistern. Bei „Die Tochter des Doktor Moreau“ handelt es sich um eine Neuinterpretation der Insel des Doktor Moreau und die Autorin greift die Geschichte neu auf. Der Schreistil und die Atmosphäre konnten mich wieder begeistern.
Die Geschichte beginnt sehr langsam und wird abwechselnd aus der Sicht von der Tochter Carlota und des Angestellten Montgomery erzählt. Manchmal erfährt man auch die selbe Szene aus beiden Perspektiven, was mir nicht ganz so gut gefallen hat. Es geht um die Experimente des Doktors, der Hybriden aus Menschen und Tieren erschafft.
Die Geschichte plätschert langsam vor sich hin. Es passiert fast nichts. Am Ende kommt auf ein paar Seiten noch Spannung auf, allerdings nur kurz. Ich hatte mir irgendwie mehr Geheimnisse und Action vorgestellt. Die Charaktere bleiben relativ blass und ich hatte nicht immer eine Verbindung zu ihnen. Erst am Ende wurden sie interessanter.
Ein Blick in menschliche Abgründe und gruselige Details habe ich allerdings bekommen. Ich gebe dem Buch 3,5/5 Sternen. Es hatte einige Schwächen und definitiv zu wenig Spannung. Ich habe das Gefühl, man hätte mehr draus machen können. Dennoch hat es mich gut unterhalten, mich nachdenken lassen und wer eine entspannte Geschichte sucht, ist hier richtig.