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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2025

Zu viel Zufall

Versprich mir, dass du tanzt
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Adams letzter Wunsch war es, dass seine Frau Lily ihren ehemals besten Freund Josh aufsucht und sich mit ihm ausspricht. Nachdem sie dazu bereit ist, macht sie sich auf den Weg um Josh zu finden, aber ...

Adams letzter Wunsch war es, dass seine Frau Lily ihren ehemals besten Freund Josh aufsucht und sich mit ihm ausspricht. Nachdem sie dazu bereit ist, macht sie sich auf den Weg um Josh zu finden, aber das insgeheim ersehnte Aufeinandertreffen nach all den Jahren verläuft ganz anders als sie es sich erhofft hat.
Dani Atkins hat hier wieder eine emotionale Geschichte über Verluste und Neuanfänge geschrieben. Der Schreibstil ist dennoch angenehm und obwohl sehr ehrlich, nicht zu melancholisch. Die vielen Rückblicke aus Lilys Perspektive sorgen dafür, dass man Adam auch, obwohl er bereits verstorben ist, noch gut kennenlernt. Ebenso auch Lily und Josh in der Vergangenheit. Alle sind sehr gefühlvolle Menschen und jeder auf seine Weise liebenswert.
Ich muss schon sagen, diese Geschichte baut sehr auf Zufällen und Schicksal auf. Das war meist ok, aber manchmal war es mir dann auch einfach zu viel. Es vergeht mir zu viel Zeit, bis etwas passiert und zum Ende hin wurden die Ereignisse nur noch angerissen. Dort hätte ich mir dann ein bisschen mehr gewünscht.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Boys of Tommen 5: Taming 7
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Endlich die lang ersehnte Geschichte von Gibsie und Claire. Sind die beiden wirklich solche Sonnenscheine oder verbirgt sich dahinter doch eine andere Seite?
Bereits in Binding und Keeping 13 fand ich ...

Endlich die lang ersehnte Geschichte von Gibsie und Claire. Sind die beiden wirklich solche Sonnenscheine oder verbirgt sich dahinter doch eine andere Seite?
Bereits in Binding und Keeping 13 fand ich Gibsie besonders interessant und so witzig. Auf den ersten Blick meint man er ist wirklich so ein kleiner unbeholfener Spaßvogel, aber das meiste ist nur Fassade. Ich habe mich unglaublich auf seine Geschichte gefreut und natürlich gehofft, dass er und Claire zueinander finden.
Ich fand es toll, dass man auch weiterhin von den anderen aus der Freundesgruppe gelesen hat und nicht so viel Zeit vergangen ist. Allerdings muss ich sagen, dass ich teilweise andere Vorstellungen von Gibsie hatte. In Band 1 und 2 kam er mir eher wie ein typischer Draufgänger vor. Immer Mädels am Start und sehr erfahren. Ich weiß nicht ob ich das falsch verstanden habe oder es einfach nie richtig deutlich geäußert wurde. Außerdem dachte ich die Gefühle zwischen Gibsie und Claire sind zwar für die anderen bekannt, aber nicht, dass sie das so offen untereinander kommuniziert haben. Sie sagen andauernd, dass sie sich lieben und dennoch passiert nicht mehr. Ich hatte vorher auch eher den Eindruck, dass sie privat nicht sooo viel Zeit miteinander verbringen und etwas unbeholfen und schüchtern sind, aber gut.
Ich war zunächst etwas enttäuscht, dass die beiden nur ein Buch bekommen und nicht wie die anderen zwei. Teilweise war mir dann das ewige hin und her zu langatmig. Es ist eigentlich nicht wirklich was passiert. Die beiden kamen lange Zeit keinen Schritt weiter und ich habe keine Entwicklung in der Beziehung gesehen. Lediglich am Schluss ist Schwung in die Geschichte gekommen. Hier hätte ich mir dann einige Szenen ausführlicher gewünscht und auch die Gedankengänge wären wichtig gewesen. Interessant wäre auch noch das Leben nach der Enthüllung für mich und wie sich die Charaktere dadurch entwickeln, aber vielleicht liest man dazu noch was in einem anderen Buch.
Lizzie kam mir in Johnnys und Shannons Bücher auch anders vor. Dass sie so permanent gegen Gibsie schießt war mir gar nicht so bewusst. Ich hätte auch gern noch Caiomhes Brief gelesen um es besser zu verstehen, aber vielleicht ist dies Teil von Lizzies Geschichte.
Der Schreibstil ist gewohnt einfach und locker. Meiner Meinung nach waren manche Szenen aber wirklich schlecht übersetzt.
Ich bin gespannt wie es mit den Tommen Boys und Girls weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Mordermittlung mal anders

Not Quite Dead Yet
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Als Jet an Halloween nach Hause kommt, wird sie zu Hause überfallen und brutal niedergeschlagen. Sie überlebt zwar diesen Abend, aber hat nicht länger als eine Woche bis die Verletzung sie tötetn wird. ...

Als Jet an Halloween nach Hause kommt, wird sie zu Hause überfallen und brutal niedergeschlagen. Sie überlebt zwar diesen Abend, aber hat nicht länger als eine Woche bis die Verletzung sie tötetn wird. Obwohl Jet es bisher nie eilig hatte irgendwelche Aufgaben zu erledigen setzt sie nun alles daran, den Täter innerhalb der ihr verbleibenden Zeit zu finden und ihren eigenen Mord aufzuklären. Ihr Freund Billy steht ihr in dieser Zeit zur Seite und gemeinsam finden sie so einiges raus, aber die Zeit drängt.
Das Buch startet gleich, ohne viel Vorwissen, am Tatabend, also an Halloween. Das hat mir schon mal gut gefallen und man konnte sich eigentlich unvoreingenommen auf Tätersuche begeben. Natürlich hatte man so auch keine Anhaltspunkte über die Personen in Jets Leben oder deren Vorgeschichte und eventuelle Motive.
Zunächst konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie das funktionieren soll, dass man seinen eigenen Mord aufklären kann. Denn wenn man bereits tot ist, was bei einem Mord ja nun mal so ist, kann man schlecht Beweise sammeln. Aber gut, Jet überlebt den Anschlag vorerst, nur um dann gesagt zu bekommen, dass eine Blutung sie dann doch noch in absehbarer Zeit umbringen wird. Das war wirklich bitter und irgendwie auch ironisch, aber auch eine echte Chance.
Die ganze Thematik war schon spannend, auch wenn einiges ein bisschen unrealistisch und auch viel Glück im Spiel war. Ich kenne ein paar Personen mit viel leichteren Kopfverletzungen oder Blutverlust und die wären alle sicherlich nicht einfach aufgestanden und so durch die Gegend gelaufen oder Auto gefahren.
Der Schreibstil ist eher nüchtern, was aber sehr gut zu Jet und ihrer Geschichte passt. Die einzelnen Charaktere sind individuell und man erfährt nur einen kleinen Teil aus deren Leben und deren Eigenschaften. Dadurch war mir jetzt keiner besonders sympathisch, außer Billy.
In dieser einen Woche passiert unglaublich viel und einiges konnte mich sogar überraschen. Bis es am Ende zum großen Showdown kommt, konnte ich mich auf keinen Täter festlegen.
Ein gutes Buch, bei dem man aber über die eine oder andere Ungereimtheit hinwegsehen muss.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Engel und Schneeflocke

The Darlington - Henry & Kate
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Seit dem Tod ihrer Mutter lebt die 20-jährige Kate auf der Straße. Mit kleineren Taschendiebstählen hält sie sich über Wasser. Als sie das Handy des Hotelerben Henry klaut, könnte sie das finanziell einige ...

Seit dem Tod ihrer Mutter lebt die 20-jährige Kate auf der Straße. Mit kleineren Taschendiebstählen hält sie sich über Wasser. Als sie das Handy des Hotelerben Henry klaut, könnte sie das finanziell einige Monate entlasten. Doch Henry ortet schnell sein Handy und somit auch Kate. Dennoch lässt er sich auf einen Deal mit ihr ein, der das Leben beider verändert.
Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt interessant und nimmt schnell Fahrt auf. Der Schreibstil ist angemessen, modern und flüssig zu lesen, was typisch für dieses Genre ist.
Die Protagonisten sind mit Anfang 20 zwar noch jung, aber leben kein typisches ihrem Alter entsprechendes Leben. Beide haben schon einiges erlebt, wenn auch völlig unterschiedlich und insbesondere Henry wurde in dieses Leben mit den vielen Aufgaben und der großen Verantwortung schon früh hinein geschubst. Kates Leben war in den letzten Jahren auch alles andere als leicht. Das Verhalten ihrer Mutter hatte Auswirkungen auf das gesamte Leben ihrer Tochter, so dass Kate allein nicht mehr Fuß fassen konnte. Ihre Charaktereigenschaften haben mir besonders zu Beginn sehr gut gefallen, zum Ende hin waren sie dann nicht mehr ganz so stark ausgeprägt. Henry ist ein sehr liebenswerter und aufgeschlossener Mann, was eigentlich untypisch für die Kreise ist, in denen er verkehrt.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich sehr langsam und meiner Meinung nach hätten sie auf jeden Fall mehr Zeit miteinander verbringen können und müssen. Aufgrund der fehlenden Zusammentreffen konnte ich die Intensität zwischen den beiden nicht zu 100 % fühlen.
Die Abläufe im Hotel fand ich aber interessant und mir hat sehr gut gefallen, dass sich fast alles im Darlington abspielt. Die Atmosphäre kam gut rüber.
Das Buch endet mit einem üblen Cliffhanger und ich möchte auf jeden Fall wissen wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Nette Sportsromance

My Idea of No. 14
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Leah Herst möchte nichts mehr als endlich von ihrem Vater als Football Trainerin gesehen zu werden. Beim analysieren von Trainigsvideos wird sie auf Sam Ashton, Mr. Irrelevant, aufmerksam. Er könnte ihr ...

Leah Herst möchte nichts mehr als endlich von ihrem Vater als Football Trainerin gesehen zu werden. Beim analysieren von Trainigsvideos wird sie auf Sam Ashton, Mr. Irrelevant, aufmerksam. Er könnte ihr zu Ruhm und Anerkennung verhelfen und sie ihm. Oder beide schießen sich gegenseitig ins Aus.
Bei My idea of No. 14 handelt es sich um eine lockere Sports Romance. Neben dem romantischen Teil nimmt hier auch der Sport einen großen Raum ein. Footballfans können sich freuen, denn hier wird mit Fachbegriffen jongliert und strategische Spielzüge erläutert. Da sowohl Leah als auch Sam die meiste Zeit in Ihrem Job als Spieler bzw. Trainer verbringen, dreht sich fast ihr gesamtes Leben um den Sport und die Karriere. Ich muss sagen, da blieb meiner Meinung nach die Liebesgeschichte etwas zu oberflächlich und kam mir insgesamt zu kurz. Die Gefühle waren mir nicht intensiv genug. Evtl. lag das an den Zeitsprüngen oder den Perspektivenwechseln.
Der Schreibstil war aber locker und angenehm und ich kam wirklich zügig voran. Von der ein oder anderen Person hätte ich gern noch etwas mehr erfahren. Erin fand ich unterhaltsam und Chase war auch sehr interessant.
Eine schöne Geschichte mit ein wenig Drama.

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