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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.08.2025

Konnte mich nicht ganz überzeugen

Boys of Tommen 5: Taming 7
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Endlich die lang ersehnte Geschichte von Gibsie und Claire. Sind die beiden wirklich solche Sonnenscheine oder verbirgt sich dahinter doch eine andere Seite?
Bereits in Binding und Keeping 13 fand ich ...

Endlich die lang ersehnte Geschichte von Gibsie und Claire. Sind die beiden wirklich solche Sonnenscheine oder verbirgt sich dahinter doch eine andere Seite?
Bereits in Binding und Keeping 13 fand ich Gibsie besonders interessant und so witzig. Auf den ersten Blick meint man er ist wirklich so ein kleiner unbeholfener Spaßvogel, aber das meiste ist nur Fassade. Ich habe mich unglaublich auf seine Geschichte gefreut und natürlich gehofft, dass er und Claire zueinander finden.
Ich fand es toll, dass man auch weiterhin von den anderen aus der Freundesgruppe gelesen hat und nicht so viel Zeit vergangen ist. Allerdings muss ich sagen, dass ich teilweise andere Vorstellungen von Gibsie hatte. In Band 1 und 2 kam er mir eher wie ein typischer Draufgänger vor. Immer Mädels am Start und sehr erfahren. Ich weiß nicht ob ich das falsch verstanden habe oder es einfach nie richtig deutlich geäußert wurde. Außerdem dachte ich die Gefühle zwischen Gibsie und Claire sind zwar für die anderen bekannt, aber nicht, dass sie das so offen untereinander kommuniziert haben. Sie sagen andauernd, dass sie sich lieben und dennoch passiert nicht mehr. Ich hatte vorher auch eher den Eindruck, dass sie privat nicht sooo viel Zeit miteinander verbringen und etwas unbeholfen und schüchtern sind, aber gut.
Ich war zunächst etwas enttäuscht, dass die beiden nur ein Buch bekommen und nicht wie die anderen zwei. Teilweise war mir dann das ewige hin und her zu langatmig. Es ist eigentlich nicht wirklich was passiert. Die beiden kamen lange Zeit keinen Schritt weiter und ich habe keine Entwicklung in der Beziehung gesehen. Lediglich am Schluss ist Schwung in die Geschichte gekommen. Hier hätte ich mir dann einige Szenen ausführlicher gewünscht und auch die Gedankengänge wären wichtig gewesen. Interessant wäre auch noch das Leben nach der Enthüllung für mich und wie sich die Charaktere dadurch entwickeln, aber vielleicht liest man dazu noch was in einem anderen Buch.
Lizzie kam mir in Johnnys und Shannons Bücher auch anders vor. Dass sie so permanent gegen Gibsie schießt war mir gar nicht so bewusst. Ich hätte auch gern noch Caiomhes Brief gelesen um es besser zu verstehen, aber vielleicht ist dies Teil von Lizzies Geschichte.
Der Schreibstil ist gewohnt einfach und locker. Meiner Meinung nach waren manche Szenen aber wirklich schlecht übersetzt.
Ich bin gespannt wie es mit den Tommen Boys und Girls weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Mordermittlung mal anders

Not Quite Dead Yet
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Als Jet an Halloween nach Hause kommt, wird sie zu Hause überfallen und brutal niedergeschlagen. Sie überlebt zwar diesen Abend, aber hat nicht länger als eine Woche bis die Verletzung sie tötetn wird. ...

Als Jet an Halloween nach Hause kommt, wird sie zu Hause überfallen und brutal niedergeschlagen. Sie überlebt zwar diesen Abend, aber hat nicht länger als eine Woche bis die Verletzung sie tötetn wird. Obwohl Jet es bisher nie eilig hatte irgendwelche Aufgaben zu erledigen setzt sie nun alles daran, den Täter innerhalb der ihr verbleibenden Zeit zu finden und ihren eigenen Mord aufzuklären. Ihr Freund Billy steht ihr in dieser Zeit zur Seite und gemeinsam finden sie so einiges raus, aber die Zeit drängt.
Das Buch startet gleich, ohne viel Vorwissen, am Tatabend, also an Halloween. Das hat mir schon mal gut gefallen und man konnte sich eigentlich unvoreingenommen auf Tätersuche begeben. Natürlich hatte man so auch keine Anhaltspunkte über die Personen in Jets Leben oder deren Vorgeschichte und eventuelle Motive.
Zunächst konnte ich mir gar nicht vorstellen, wie das funktionieren soll, dass man seinen eigenen Mord aufklären kann. Denn wenn man bereits tot ist, was bei einem Mord ja nun mal so ist, kann man schlecht Beweise sammeln. Aber gut, Jet überlebt den Anschlag vorerst, nur um dann gesagt zu bekommen, dass eine Blutung sie dann doch noch in absehbarer Zeit umbringen wird. Das war wirklich bitter und irgendwie auch ironisch, aber auch eine echte Chance.
Die ganze Thematik war schon spannend, auch wenn einiges ein bisschen unrealistisch und auch viel Glück im Spiel war. Ich kenne ein paar Personen mit viel leichteren Kopfverletzungen oder Blutverlust und die wären alle sicherlich nicht einfach aufgestanden und so durch die Gegend gelaufen oder Auto gefahren.
Der Schreibstil ist eher nüchtern, was aber sehr gut zu Jet und ihrer Geschichte passt. Die einzelnen Charaktere sind individuell und man erfährt nur einen kleinen Teil aus deren Leben und deren Eigenschaften. Dadurch war mir jetzt keiner besonders sympathisch, außer Billy.
In dieser einen Woche passiert unglaublich viel und einiges konnte mich sogar überraschen. Bis es am Ende zum großen Showdown kommt, konnte ich mich auf keinen Täter festlegen.
Ein gutes Buch, bei dem man aber über die eine oder andere Ungereimtheit hinwegsehen muss.

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Veröffentlicht am 10.07.2025

Engel und Schneeflocke

The Darlington - Henry & Kate
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Seit dem Tod ihrer Mutter lebt die 20-jährige Kate auf der Straße. Mit kleineren Taschendiebstählen hält sie sich über Wasser. Als sie das Handy des Hotelerben Henry klaut, könnte sie das finanziell einige ...

Seit dem Tod ihrer Mutter lebt die 20-jährige Kate auf der Straße. Mit kleineren Taschendiebstählen hält sie sich über Wasser. Als sie das Handy des Hotelerben Henry klaut, könnte sie das finanziell einige Monate entlasten. Doch Henry ortet schnell sein Handy und somit auch Kate. Dennoch lässt er sich auf einen Deal mit ihr ein, der das Leben beider verändert.
Der Einstieg in das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte beginnt interessant und nimmt schnell Fahrt auf. Der Schreibstil ist angemessen, modern und flüssig zu lesen, was typisch für dieses Genre ist.
Die Protagonisten sind mit Anfang 20 zwar noch jung, aber leben kein typisches ihrem Alter entsprechendes Leben. Beide haben schon einiges erlebt, wenn auch völlig unterschiedlich und insbesondere Henry wurde in dieses Leben mit den vielen Aufgaben und der großen Verantwortung schon früh hinein geschubst. Kates Leben war in den letzten Jahren auch alles andere als leicht. Das Verhalten ihrer Mutter hatte Auswirkungen auf das gesamte Leben ihrer Tochter, so dass Kate allein nicht mehr Fuß fassen konnte. Ihre Charaktereigenschaften haben mir besonders zu Beginn sehr gut gefallen, zum Ende hin waren sie dann nicht mehr ganz so stark ausgeprägt. Henry ist ein sehr liebenswerter und aufgeschlossener Mann, was eigentlich untypisch für die Kreise ist, in denen er verkehrt.
Die Liebesgeschichte zwischen den beiden entwickelt sich sehr langsam und meiner Meinung nach hätten sie auf jeden Fall mehr Zeit miteinander verbringen können und müssen. Aufgrund der fehlenden Zusammentreffen konnte ich die Intensität zwischen den beiden nicht zu 100 % fühlen.
Die Abläufe im Hotel fand ich aber interessant und mir hat sehr gut gefallen, dass sich fast alles im Darlington abspielt. Die Atmosphäre kam gut rüber.
Das Buch endet mit einem üblen Cliffhanger und ich möchte auf jeden Fall wissen wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 23.06.2025

Nette Sportsromance

My Idea of No. 14
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Leah Herst möchte nichts mehr als endlich von ihrem Vater als Football Trainerin gesehen zu werden. Beim analysieren von Trainigsvideos wird sie auf Sam Ashton, Mr. Irrelevant, aufmerksam. Er könnte ihr ...

Leah Herst möchte nichts mehr als endlich von ihrem Vater als Football Trainerin gesehen zu werden. Beim analysieren von Trainigsvideos wird sie auf Sam Ashton, Mr. Irrelevant, aufmerksam. Er könnte ihr zu Ruhm und Anerkennung verhelfen und sie ihm. Oder beide schießen sich gegenseitig ins Aus.
Bei My idea of No. 14 handelt es sich um eine lockere Sports Romance. Neben dem romantischen Teil nimmt hier auch der Sport einen großen Raum ein. Footballfans können sich freuen, denn hier wird mit Fachbegriffen jongliert und strategische Spielzüge erläutert. Da sowohl Leah als auch Sam die meiste Zeit in Ihrem Job als Spieler bzw. Trainer verbringen, dreht sich fast ihr gesamtes Leben um den Sport und die Karriere. Ich muss sagen, da blieb meiner Meinung nach die Liebesgeschichte etwas zu oberflächlich und kam mir insgesamt zu kurz. Die Gefühle waren mir nicht intensiv genug. Evtl. lag das an den Zeitsprüngen oder den Perspektivenwechseln.
Der Schreibstil war aber locker und angenehm und ich kam wirklich zügig voran. Von der ein oder anderen Person hätte ich gern noch etwas mehr erfahren. Erin fand ich unterhaltsam und Chase war auch sehr interessant.
Eine schöne Geschichte mit ein wenig Drama.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

Ergreifend

A Thousand Boy Kisses: Special Edition
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Poppy und Rune sind füreinander bestimmt. Aus den Nachbarskindern werden verliebte Teenager. Doch dann muss Rune’s Familie aufgrund des Jobs seines Vaters umziehen. In dieser Zeit bricht seine geliebte ...

Poppy und Rune sind füreinander bestimmt. Aus den Nachbarskindern werden verliebte Teenager. Doch dann muss Rune’s Familie aufgrund des Jobs seines Vaters umziehen. In dieser Zeit bricht seine geliebte Poppymin ganz plötzlich und unerwartet den Kontakt zu ihm ab. Als Rune 2 Jahr später wieder zurück kommt, möchte er unbedingt wissen was genau geschehen ist. Doch manchmal ist die Wahrheit härter zu ertragen als die Ungewissheit.
Nach dem Klappentext hätte ich niemals diese Geschichte erwartet. Es ist wirklich herzzerreißend. Für mich war es schwer zu ertragen wie das Schicksal der Hauptcharaktere aussieht, obwohl die Geschichte schön erzählt ist und auch Mut macht.
Auch wenn ich traurig war, kann ich doch meinen Frieden mit dem Ende finden. Dennoch hätte ich gern noch mehr über Rune gelesen. Das hat mir ein wenig gefehlt.
Der Schreibstil konnte mich aber leider nicht so sehr überzeugen. Ich weiß nicht ob es vielleicht an der Übersetzung lag, aber ich fand es teilweise echt anstrengend. Von Anfang an schwingt eine Melancholie mit. Obwohl Poppy und Rune noch so jung sind und zu Beginn eigentlich ein normales Leben als Teenager führen, ist die Stimmung eher trist und merkwürdig. Auch die Ausdrucksweise ist nicht altersgerecht. Alles wirkt ein wenig übertrieben und unrealistisch für mich.

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