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Veröffentlicht am 05.08.2025

Ende mit klassischer Rollenverteilung

Prinzessin Fibi und der Drache
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Fibi würde so gerne Abenteuer erleben, doch Prinzessinnen sollten lieber lieb und adrett sein.
Eines Tages versetzt ein Drache das Königreich in Angst und Schrecken und viele Drachentöter kommen, um ihn ...

Fibi würde so gerne Abenteuer erleben, doch Prinzessinnen sollten lieber lieb und adrett sein.
Eines Tages versetzt ein Drache das Königreich in Angst und Schrecken und viele Drachentöter kommen, um ihn zu besiegen, was ihnen allerdings nicht gelingt.
So macht sich Fibi auf den Weg um heraus zu finden, was den Drachen so aggressiv gemacht hat.

Hier wird mit Rollenklischees Schluss gemacht. Warum sollte eine Prinzessin immer nur lieb und nett sein, und kann nicht, wie die Männer, einem Drachen gegenüber treten.

Mit weiblicher Klugheit geht die Prinzessin der Sache auf den Grund und kann so das Königreich vom gefährlichen Drachen befreien, ohne ihm ein Leid anzutun.

Eine schöne Geschichte, die aufzeigt, das man nicht immer gegen andere kämpfen muss, sondern besser Ursachenforschung betreibt, und das Prinzessinnen auch anders können.

Der Text ist durch kleine, Einzelbilder unterbrochen, die zum Textverständnis beitragen.

Uns hat die Geschichte gut gefallen.

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Die Hillary von Spreeweide

Ihr habt es gut, ihr habt ja mich
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Ich liebe Renate Bergmann mit all ihren Macken. Kenne schon Bücher und Hörbücher mit ihr, wobei ich beim Lesen immer ihre Hörbuchstimme im Ohr habe, wenn sie ihre Lebensweisheiten von sich gibt.

In diesem ...

Ich liebe Renate Bergmann mit all ihren Macken. Kenne schon Bücher und Hörbücher mit ihr, wobei ich beim Lesen immer ihre Hörbuchstimme im Ohr habe, wenn sie ihre Lebensweisheiten von sich gibt.

In diesem Band muss Ariane, Stefans Frau, bei den Eltern in Leipzig aushelfen.
Da Oma Nate den beiden beim Hausbau finanziell unter die Arme gegriffen hatte, gibt es in deren Haus eine Souterrainwohnung für die Zeit, wenn Renate nicht mehr alleine leben kann.
Das nutzt die Online Omi jetzt, um nahe bei der Familie sein zu können, um Stefan zu unterstützen.

Wie gut, dass Spreeweide nur ne halbe Stunde von Spandau entfernt ist, denn Frau hat schließlich auch immer mal wieder noch Verpflichtungen in der Stadt, allein schon die Friedhofsbesuche bei ihren vier Verflossenen.

Mit Witz und Rentnercharme klärt die Online Omi über den Unterschied zwischen Stadt und Land auf, deckt Probleme im Nahverkehr, Generationsunterschiede und die Probleme der Frauen in der Politik auf.

Und schwups, schon steckt sie mitten im Wahlkampf, um es den alten Männern im Ort und Bürgermeister Brummer im besonderen, zu zeigen.

Ich musste wieder häufig schmunzeln und habe an manchen Stellen auch herzhaft gelacht, da ich meine Oma in so manchen Ansichten wieder erkannt habe.

Immer wieder gerne.

Freue mich schon aufs nächste Buch, oder Hörbuch mit Renate Bergmann, Kurt und Ilse mit ihrem Kojota, Gertrud und Gunter mit Norbert und Stefan und Ariane mit den Kindern.

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Wunderschöne Geschichte über eine besondere Geige und ihre Besitzerinnen

Der Mondscheingarten
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Da ich von Corina Boman gerade das Buch,Die Frauen vom Rosenhag gelesen hatte, nahm ich mir dieses Buch mit, das mir in der Bücherei in die Hände fiel.
Ich mochte den Schreibstil und fand auch dieses Buch ...

Da ich von Corina Boman gerade das Buch,Die Frauen vom Rosenhag gelesen hatte, nahm ich mir dieses Buch mit, das mir in der Bücherei in die Hände fiel.
Ich mochte den Schreibstil und fand auch dieses Buch sehr gut geschrieben.

Die Protagonistinnen Lilly in der Gegenwart und Rose in der Vergangenheit ,haben mir sehr gut gefallen. Zwei beeindruckende Frauen zu ihrer Zeit, auf wundersame Weise mit einander verbunden.

Lilly bekommt Besuch von einem alten Mann, der ihr eine schöne Geige bringt, die angeblich ihr gehört. Mit der Geige macht sie sich auf eine Reise in die Vergangenheit und ans andere Ende der Welt.

In drei Zeitsträngen kann der Leser die Geschichte verfolgen, die zum Ende des 19. Jahrhunderts bei Rose beginnt.
Zwischendrin in den 1920 taucht eine Helen mit der Geige auf, die dann 2011 ihren Weg zu Lilly findet.

Dramatisch die Geschichten um Rose und Helen. Bezaubernd die Geschichte um Lilly.
Fantastisch deren zufällige Begegnungen, die von einer übernatürlichen Macht gelenkt zu scheinen.
Da ich so etwas selbst schon erlebt habe, bin ich sicher, das da jemand agiert hat, um gerade Lilly zu den Zeiten Hilfe zu schicken, wo sie sie am dringendsten brauchte.

Mich hat die Geschichte in ihren Bann gezogen und regelrecht hypnotisiert, so dass ich nicht aufhören konnte zu lesen und wissen wollte was Lilly Neues in Erfahrung brachte.

Die Zeitwechsel sind gut gelungen und der Schreibstil von Frau Boman hat mir auch hier wieder einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen lassen.
Es hat mich sehr gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Sophie und Hauke ermitteln erneut

Tod in der Speicherstadt
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Ein weiterer Fall für Hauke Sötje und seine Verlobte Sophie.
Ein toter Kaufmannssohn, eine tote, junge Frau, ein vermisstes Mädchen.
Hauke und Sophie ermitteln wieder in Hamburg Ende des 19. Jahrhunderts.
In ...

Ein weiterer Fall für Hauke Sötje und seine Verlobte Sophie.
Ein toter Kaufmannssohn, eine tote, junge Frau, ein vermisstes Mädchen.
Hauke und Sophie ermitteln wieder in Hamburg Ende des 19. Jahrhunderts.
In den Gängevierteln herrscht große Armut, die Hafenarbeiter werden zum Streik aufgerufen, die Ermittler sind einer Schmugglerbande auf der Spur und Sophie versucht die Geliebte des Sohnes einer Bekannten ausfindig zu machen.
Immer wieder stoßen die beiden Verlobten auf Gemeinsamkeiten in ihren Ermittlungen.

Ich mag den Charakter Sophie sehr gerne. Sie hat eine sehr natürliche Art und ist immer da wo es brenzlig wird. Ihr Geld verdient sie als Lehrerin in einem Privathaushalt, aber ihre ganze Liebe gilt Hauke und ihren Ermittlungen.

Schon recht früh, war mir klar, das sich die Verhältnisse nicht so zeigen, wie sie wirklich sind.
Die Herren Bellingrodt waren mir beide mehr als unsympatisch, wobei ich den Sohn der Familie geradezu eklig fand.
Für Amalie Bellingrodt hegte ich großes Mitleid. Sie hatte bei ihrem Mann nichts zu sagen und hatte von ihren beiden Söhnen nur einen missratenen Sohn übrig behalten.

Die Ermittlugen waren schlüssig und spannend geschildert,wobei ich es streckenweise schon erschreckend fand wie obrigkeitshörig Roscher mal wieder agierte. Da lobe ich mir doch Hauke, der kein Blatt vor den Mund nimmt und sich von niemandem einschüchtern lässt.

Gerne lese ich auch den nächsten Band, sobald er mir in die Hände fällt.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Freundschaft unter Pensionstöchtern

Das Pensionat am Holstentor: Sturmschwestern
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Die vier Mädchen Fanny, Lotte, Agnes und Nora haben sich geschworen immer füreinander einzustehen.
Kein einfaches Versprechen in einer Zeit, in der Frauen noch Menschen zweiter Klasse waren.

In diesem ...

Die vier Mädchen Fanny, Lotte, Agnes und Nora haben sich geschworen immer füreinander einzustehen.
Kein einfaches Versprechen in einer Zeit, in der Frauen noch Menschen zweiter Klasse waren.

In diesem zweiten Band der Dilogie ist Fanny nun schon verheiratet und auch Lotte geht den Freundinnen zunächst fremd.
Ob die Freundschaft ganz auseinander fällt?
Auch Gesche Petersen hat es in diesem Band wieder gar nicht einfach ihr Leben und das der Mädchen in ruhigem Fahrwasser zu lassen.

Sturmschwestern ist ein gelungener zweiter Teil der Dilogie über die Mädchen im Pensionat am Holstentor.
Er zeigt auf, das die Frauen um die Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert keine einfache Stellung hatten und es für heranwachsende junge Frauen schier unmöglich schien eigene Ideen zu entwickeln und ihr Leben zu gestalten.

Männer waren an der Macht und dachten allen Ernstes, das Frauen nicht selbständig denken könnten. Und zum Erschrecken meiner, gab es auch ausreichend Frauen, die selbst daran glaubten.
Aber anhand der heutigen,politischen Lage wird uns gezeigt, das es selbst heute, mehr als 100 Jahre später noch Männer und Frauen einem solchen Irrglauben anhängen.

Gesche und ihre Mädchen sind mir schon im ersten Band sehr ans Herz gewachsen und ich freute mich, ihr Leben und dessen Entwicklung hier nun weiter verfolgen zu können.

Lotte macht in meinen Augen hier die größte Entwicklung durch.
Fanny, Gesche und Nora sind dem größten Leid ausgesetzt und selbst die Zuversichtliche Agnes hat ihr Päckchen zu tragen.

Wie gut das Gesche den Mädchen weitestgehend zur Seite stehen kann und das auch in ihrer schwärzesten Zeit eine helfende Hand beiseite steht.

Ein toller Roman über Liebe, Freundschaft, die Rolle der Frau in der Gesellschaft, die Entwicklung des Automobils und gewisser gesellschaftlicher Veränderungen, eingepackt in ein schönes Setting, mit einem Erzählstil, der die Geschichte wie einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen lies.

Ich kann die beiden Bücher für Fans historischer Romane mit starken Frauenfiguren nur empfehlen.

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