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Veröffentlicht am 28.07.2025

Finde die Liebe deines Lebens und entdecke die Liebe zum Leben

Love Life
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Meine Meinung

Schon wieder ein Ratgeber ?!

Ich hatte schon einige Ratgeber gelesen, viele davon klingen ähnlich und bringen am Ende doch nicht viel. Oder man legt es weg, weil es zu viel Fachsprache ...

Meine Meinung

Schon wieder ein Ratgeber ?!

Ich hatte schon einige Ratgeber gelesen, viele davon klingen ähnlich und bringen am Ende doch nicht viel. Oder man legt es weg, weil es zu viel Fachsprache ist. Bei „Love Life“ von Matthew Hussey war das Gefühl aber schon anders. Es liest sich leicht, fast so, als würde dir jemand einfach direkt aus dem echten Leben erzählen. Keine komplizierten Theorien, sondern Situationen, die man kennt. Manche Gedanken kannte ich, aber wie sie hier erklärt werden, fand ich wirklich positiv.

Was mich besonders überzeugt hat, war sein Fokus auf Selbstwert. Nicht im plakativen Sinn von Selbstliebe, wie man ihn oft zu hören bekommt, sondern vielmehr im Zusammenhang mit Handlungen. Wie du dich selbst behandelst, wie du deine Grenzen ziehst, was du tolerierst und was nicht. Er macht deutlich, dass niemand deine Zeit oder Energie verdient, nur weil er Interesse zeigt. Klingt simpel, aber in der Praxis vergessen das viele – auch ich manchmal!

Hussey bleibt bei seinen Aussagen nie in der Analyse stehen, sondern bietet konkrete Denkansätze und Handlungsimpulse. Das hat mich wirklich gut abgeholt, weil es nicht darum geht, jemanden zu beeindrucken oder sich zu verstellen, sondern um Klarheit darüber, was man selbst eigentlich will.

Gut fand ich auch, wie er das Thema Anziehung aufbricht. Er zeigt, dass Anziehung allein nicht reicht. Es braucht Respekt, gemeinsame Werte, emotionale Reife.

Nicht alles war neu für mich. Einige Stellen fühlten sich bekannt an, besonders wenn man sich schon länger mit dem Thema Beziehungen und persönlicher Entwicklung beschäftigt. Aber es war gut strukturiert und hat vieles auf den Punkt gebracht, was man zwar vielleicht weiß, aber nicht immer bewusst vor Augen hat.

Unterm Strich ist „Love Life“ für mich kein Wunderwerk, aber ein solides Buch mit einem klaren Kern. Es hat mir geholfen, mich zu sortieren, ein paar Dinge in meinem Verhalten besser zu verstehen und neue Maßstäbe zu setzen. Ich nehme daraus vor allem mit, dass es nie darum gehen sollte, anderen zu gefallen, sondern darum, echt zu bleiben und dabei zu prüfen, wer das wirklich sieht und respektiert.

Das Buch verändert dich nicht grundlegend, aber es hält dir ehrlich den Spiegel vor und zeigt, wo du dir selbst nicht treu warst.


Über den Autor

Matthew Hussey ist ein New York Times-Bestsellerautor, Speaker und Coach, der sich auf Dating und Partnerschaft spezialisiert hat. Sein YouTube-Kanal ist mit über einer halben Milliarde Aufrufen weltweit die Nummer 1 für Hilfe rund um Beziehungsthemen. Er schreibt einen wöchentlichen Newsletter und ist der Gastgeber des Podcasts Love Life With Matthew Hussey. Hussey bietet den Mitgliedern seiner privaten Community auf LoveLifeClub.com ein monatliches Coaching an. In den letzten 15 Jahren hat sein bewährter Ansatz Millionen von Menschen durch authentische, aufschlussreiche und praktische Ratschläge inspiriert, die es ihnen nicht nur ermöglichen, die Liebe zu finden, sondern sich auch selbstbewusst zu fühlen und ihr Glück selbst in die Hand zu nehmen. Er lebt in Los Angeles.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Drei Leben, drei Wege

Was wir sind
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Meine Meinung

Ich habe das Hörbuch „Was wir sind“ von Anna Hope im Rahmen einer LB-Hörrunde gehört und habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte dreht sich um drei Frauen – Hannah, Cate und Lissa ...

Meine Meinung

Ich habe das Hörbuch „Was wir sind“ von Anna Hope im Rahmen einer LB-Hörrunde gehört und habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Geschichte dreht sich um drei Frauen – Hannah, Cate und Lissa – die schon lange befreundet sind. Ich habe zu Beginn etwas gebraucht, die einzelnen Protagonistinnen mit ihrem Leben auseinanderzuhalten,das wurde aber besser, je mehr man erfuhr.
Sie sind Anfang vierzig und jede von ihnen steckt gerade in einer anderen Lebensphase. Hannah wünscht sich ein Kind, Cate ist frischgebackene Mutter und fühlt sich überfordert, und Lissa versucht, als Schauspielerin Fuß zu fassen, bleibt aber erfolglos. Ich finde es geht viel um Fragen wie: Was macht ein erfülltes Leben aus? Was erwarten andere von mir? Und was will ich selbst eigentlich?

Mir hat gefallen, dass der Roman ruhig erzählt ist und die Figuren ernst genommen werden. Es geht darum (deshalb auch sehr authentisch) was viele Menschen in diesem Alter beschäftigt. Trotzdem muss ich sagen, dass ich mit den drei Frauen nicht richtig warm geworden bin. Sie wirken oft verschlossen und sehr mit sich selbst beschäftigt. Besonders Hannah und Lissa fand ich teilweise anstrengend. Ich konnte mich nicht wirklich in sie hineinversetzen.

Die Stimme von Julia Meier, die das Hörbuch spricht, fand ich angenehm. Sie liest ruhig, klar und ohne viel Schnörkel. Das passt gut zum Stil des Buches. Auch wenn man schneller hört (z.B. 1,5), bleibt sie gut verständlich. Ich fand es gut, dass sie nicht übertrieben emotional liest, sondern dem Text seinen Raum lässt.

Insgesamt ist „Was wir sind“ ein ruhiges, nachdenkliches Hörbuch. Es geht um Freundschaft, Lebenswege und die Frage, was aus Träumen wird, wenn man älter wird. Für mich war es kein leichtes, aber ein ehrliches Hörbuch, das zum Nachdenken anregt.


Über die Autorin

Anna Hope wurde 1974 in Manchester geboren. Sie studierte Englische Literatur in Oxford und Schauspiel an der Royal Academy of Dramatic Art. 2014 stand sie mit "Wake" auf der Shortlist des National Book Award für den besten Debütroman. Anna Hope lebt in Sussex, südlich von London. Bei Hanser erschienen ihre Romane Was wir sind (2020) und Der weiße Fels (2023).



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Veröffentlicht am 22.07.2025

Ein etwas anderer Krimi - Kriminalpoesie

41'285 km² Verbrechen
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Meine Meinung

„41 285 km² Verbrechen“ ist kein gewöhnlicher Krimi. Statt einer durchgehenden Geschichte bekommt man viele sehr kurze Texte die oft nur ein paar Zeilen lang sind. Jeder erzählt eine kleine ...

Meine Meinung

„41 285 km² Verbrechen“ ist kein gewöhnlicher Krimi. Statt einer durchgehenden Geschichte bekommt man viele sehr kurze Texte die oft nur ein paar Zeilen lang sind. Jeder erzählt eine kleine Szene ein Verdacht ein Verbrechen ein seltsamer Moment. Manchmal versteht man sofort worum es geht manchmal bleibt vieles offen.

Am Anfang war ich unsicher was ich damit anfangen soll. Doch nach und nach hat mich die ungewöhnliche Form überzeugt. Die Texte sind knapp aber oft sehr treffend. Sie regen zum Nachdenken an und bleiben im Kopf. Manche sind witzig andere eher düster oder rätselhaft.

Das Buch lässt sich gut Stück für Stück lesen. Es ist nichts für Leute die eine durchgehende Handlung oder klassische Spannung erwarten. Aber wenn man Lust auf etwas anderes hat ist es eine spannende Sammlung die auf ihre eigene Weise fesselt. Für mich war es ein überraschendes und originelles Leseerlebnis.


Klappentext

Ob in den eigenen vier Wänden, am Arbeitsplatz, bei einem Spaziergang im Wald oder in den Weiten des Internets – Verbrechen geschehen überall und zu jeder Zeit. Kommissär Müller und Detektivwachtmeisterin Gülay Sermeter von der Basler Kriminalpolizei und Bucher Manfred von der Polizei Zürich haben sich dem Kampf gegen die Gesetzlosigkeit verschrieben und berichten in poetischer Form von Hunderten Kriminalfällen aus allen Ecken der Schweiz. Kurzkrimis einmal völlig anders!


Über den Autor

Raphael Zehnder wurde 1963 in Baden AG geboren und verdiente sein Geld als Schallplattenverkäufer, Nachtwächter und Musikjournalist, bevor er in französischer Sprach- und Literaturwissenschaft promovierte. Er arbeitet als Redaktor beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF. 2015 wurde er mit dem »Zürcher Krimipreis« ausgezeichnet. www.raphaelzehnder.ch

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Veröffentlicht am 21.07.2025

Rückkehr und Neubeginn

Ein Morgen mit dir
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Meine Meinung und Inhalt

Ich habe "Ein Morgen mit dir" gelesen und es ist für mich ein ruhiger, gefühlvoller Roman. Die Geschichte begleitet die Protagonistin Saskia, die ihre Karriere in Hamburg unterbricht, ...

Meine Meinung und Inhalt

Ich habe "Ein Morgen mit dir" gelesen und es ist für mich ein ruhiger, gefühlvoller Roman. Die Geschichte begleitet die Protagonistin Saskia, die ihre Karriere in Hamburg unterbricht, um sich um ihren demenzkranken Vater zu kümmern. Dabei wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert und beginnt, ihr Leben neu zu hinterfragen. Eine Frage, wie ich fine, die man sich vielleicht selbst auch mal stellt / gestellt hat und oder stellen sollte ?!

Der Schreibstil ist leicht und angenehm. Die Szenen im Dorf sind stimmungsvoll beschrieben. Die Atmosphäre wirkt warm und glaubwürdig. Man merkt, dass das Buch Trost und Vertrautheit vermitteln will.Trotzdem bleibt die Hauptfigur oft distanziert. Ihre Entwicklung wirkt zurückhaltend. Vieles läuft in klaren Bahnen. Überraschungen gibt es kaum bis wenig. Einige Figuren sind sympathisch, aber vorhersehbar gezeichnet.

Das Buch eignet sich gut für ruhige Lesestunden. Wer Tiefe und Komplexität sucht, wird hier eher nicht fündig. Für ein paar Stunden Auszeit funktioniert es. Nicht mehr, nicht weniger.


Klappentext

Was ist »zu Hause«? Der Ort, an dem wir jetzt leben? Oder der Ort, an dem wir als Kind aufgewachsen sind? Das fragt sich Saskia, während sie unfreiwillig sechs Wochen in ihrem Heimatstädtchen verbringt, weil sie sich um ihren kranken Vater kümmern muss. Was als Notfalleinsatz geplant war, entwickelt sich jedoch zu einer Erfahrung, die Saskias gesamtes bisheriges Leben umkrempelt und sie schließlich vor eine große Entscheidung stellt: gehen oder bleiben? Eine Frage, die sich nicht nur mit dem Kopf beantworten lässt, sondern vor allem: mit dem Herzen.


Über die Autorinnen

Schwerstern-Power: Anne Hertz ist das Pseudonym des Autorenduos Frauke Scheunemann und Wiebke Lorenz. Frauke und Wiebke sind Schwestern, die beide in Düsseldorf geboren wurden. Frauke wurde 1969 geboren, Wiebke erblickte das Licht der Welt 3 Jahre später. Bevor beide Schwestern als Journalisten arbeiteten, studierte Frauke Jura und ist promovierte Juristin, während Wiebke Anglistik studierte. Seit 2002 arbeiten sie zusammen als Autorinnen. Sie widmeten sich Liebesromanen und sind aus diesem Genre mittlerweile garnicht mehr wegzudenken. Beide leben heute gemeinsam in einem Haus in Hamburg.


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Veröffentlicht am 30.06.2025

Was passiert, wenn dein Leben zwischen zwei Buchdeckeln steht?

Die Lektorin - Ich schreibe dein Ende!
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Meine Meinung und Inhalt

Als ich „Die Lektorin Ich schreibe dein Ende“ von T. J. Hammann angefangen habe, war es vor allem die Grundidee, die mich absolut neugierig gemacht hatte. Eine Lektorin erhält ...

Meine Meinung und Inhalt

Als ich „Die Lektorin Ich schreibe dein Ende“ von T. J. Hammann angefangen habe, war es vor allem die Grundidee, die mich absolut neugierig gemacht hatte. Eine Lektorin erhält ein Manuskript, das auf verstörende Weise ihr eigenes Leben widerspiegelt.....

Der Einstieg hat mir direkt gut gefallen. Die Story beginnt direkt und schafft eine dichte, ja sogar leicht unheimliche Atmosphäre. Ich mochte, wie Realität und Fiktion hier miteinander verwoben werden. Die Idee, dass jemand Zugang zu deinem Leben hat und es über ein Manuskript lenken oder bedrohen kann, fand ich wirklich super spannend.

Die Protagonistin Lilli war mir sympathisch; Ihre Reaktionen wirkten glaubwürdig, auch wenn ich sie manchmal etwas schwer einschätzen konnte. Einige ihrer Entscheidungen kamen für mich etwas plötzlich, aber insgesamt konnte ich mich gut in ihre Situation hineinversetzen. Besonders ihre Sorge um ihre Familie hat der Geschichte emotionale Tiefe gegeben.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Die Sprache ist klar und ohne Schnörkel, dabei aber nicht platt. Ich fand es schön, dass immer wieder kleine Hinweise auf die Buchbranche eingestreut wurden. Was mir etwas weniger gefallen hat, war die Länge der Kapitel. Sie sind recht ausgedehnt, und ich hätte mir etwas mehr Struktur gewünsch.

Die Spannung war für mich zu Beginn und gegen Ende am stärksten. In der Mitte hatte ich das Gefühl, dass sich schon etwas zieht. Es gab zwar Wendungen, aber einige davon habe ich früh geahnt. Trotzdem wollte ich wissen, wie alles zusammenhängt, und war neugierig, was hinter dem Manuskript steckt.

Das Ende war in Ordnung, aber nicht ganz so überzeugend wie der Anfang. Manche Auflösungen wirkten für mich ein wenig zu schnell abgehandelt. Ich hätte mir da noch etwas mehr Tiefe oder eine ruhigere Entwicklung gewünscht.

Insgesamt würde ich sagen, dass „Die Lektorin“ ein unterhaltsamer Thriller. Auch wenn es für mich ein paar kleine Schwächen gab, hat mich das Buch gut unterhalten und mir ein paar nachdenkliche Momente beschert.

Klappentext

Ein beängstigendes Manuskript landet auf dem Schreibtisch der Lektorin Lilli Ziegler: In dem Text verschafft sich jemand Zugang zu einem Familienhaus. Nicht irgendein Haus - sondern ihr eigenes! Lilli setzt alle Hebel in Bewegung, um sich und ihre Familie zu schützen. Doch innerhalb kürzester Zeit tauchen weitere Manuskriptauszüge auf. Lilli sieht sich einem unbekannten Feind ausgesetzt, der die Menschen in ihrem Umfeld besser zu kennen scheint, als sie selbst es tut. Mit jedem neuen Textauszug gerät Lilli tiefer in das perfide Spiel des mysteriösen Unbekannten. Bald befinden sich alle, die ihr etwas bedeuten, in tödlicher Gefahr. Ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, das Ende der Geschichte in die eigene Hand zu nehmen ...

Über den Autor

Tim Jonathan Hammann, Jahrgang 1994, lebte über ein Jahrzehnt in Köln, wo sein erster Thriller »Die Lektorin« spielt. Dort studierte er auch Deutsch und Sport auf Lehramt. Heute konzentriert er sich aufs Schreiben und betreibt den Youtube-Kanal »Literatur Z«. Der Autor lebt in Bonn.

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