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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.07.2025

Leider nicht so meins da zu konstruiert und unglaubwürdig

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Wird der Klappentext gelesen, so hat man zunächst den Eindruck, dass eine kleinere Lüge vollkommen in Ordnung ist. Denn man macht sich dadurch interessanter und schadet keinem damit. Oder etwa doch?

Zu ...

Wird der Klappentext gelesen, so hat man zunächst den Eindruck, dass eine kleinere Lüge vollkommen in Ordnung ist. Denn man macht sich dadurch interessanter und schadet keinem damit. Oder etwa doch?

Zu Beginn war ich sehr begeistert von dem Buch und musste es unbedingt lesen. Doch leider hat mich meine Begeisterung auch recht schnell wieder verlassen und schlug schnell in Verachtung der Hauptperson gegenüber um. Denn diese log nicht nur, um voranzukommen, sondern auch sehr oft auf Kosten anderer, was auch erheblichen Schaden hätte anrichten können.

Bis zur Hälfte des Buches wird die Geschichte aus der Sicht von Sloane beschrieben und wie sie in diese Situation gekommen ist. Dabei lernen wir die Lockharts kennen, wobei Violet sehr sympathisch wirkt und Jay als recht unnahbar, da dieser sehr vertieft in seine Arbeit scheint, was nach einer Weile eine gewisse Unglaubwürdigkeit bei mir zurückließ.
Nach etwa der Hälfte wird die Geschichte aus der Perspektive von Violet beschrieben und welche Absichten sie eigentlich verfolgt. Ab diesem Zeitpunkt fielen die Sympathiepunkte rapide bergab.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt ein Buch gelesen habe, wo ich wirklich keinen der Charaktere mochte und mich nur noch die Spannung am Lesen hielt.

Denn das ist es: Das Buch ist dennoch in gewisser Art sehr unterhaltsam und ich wollte unbedingt wissen, wie dies noch ausgeht, wobei mich die Geschichte sehr an ‚Gone Girl‘ oder die Bücher von McFadden erinnert hat.
Wobei es mir am Ende leider doch zu viel wurde und mir alles zu sehr durchdacht und konstruiert wirkte.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Genretypisch mit viel spice

The Darlington - Henry & Kate
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Alles beginnt damit, dass Henry und Kate sich mehr oder weniger zufällig im Park begegnen. Denn Kate lebt auf der Straße und klaut Henrys Handy, um dies zu verkaufen, um sich von den Schulden zu befreien ...

Alles beginnt damit, dass Henry und Kate sich mehr oder weniger zufällig im Park begegnen. Denn Kate lebt auf der Straße und klaut Henrys Handy, um dies zu verkaufen, um sich von den Schulden zu befreien und Essen kaufen zu können.
Wie der Zufall es so will, bekommt Henry Mitleid mit Kate und nimmt sie bei sich im Hotel auf. Dankbar für diese Chance fängt sie bei ihm an zu arbeiten und beide kommen sich näher.

Dieses Buch hat alles, was eine Geschichte aus dem Genre benötigt: zwei attraktive Protagonisten, Spicy Scenes, eine Lovestory – abgerundet mit einer Spur Dramatik, um die Spannung zu steigern.
Allerdings muss ich an dieser Stelle sagen, dass es mir an der einen oder anderen Stelle etwas zu viel war. Gerade als es an die Beschreibungen von der gewaltigen Bratwurst bis hin zum Engpass des Golfs von Mexiko ging (ich denke, wir wissen alle, was hier gemeint ist). Auch hätte ich das Drama am Ende nicht wirklich gebraucht, da es eher deplatziert wirkte und mir der Eindruck vermittelt wurde, dass bestimmte Substanzen an dieser Stelle verharmlost werden.

Henry und Kate erschienen mir mitunter etwas naiv in ihren Handlungen und Entscheidungen. Gerade was das Thema Einzug oder den Umgang mit der Vergangenheit anbelangte. Da hätte ich mir etwas mehr Umsicht erwartet – gerade, weil Henry eine Person der Öffentlichkeit ist.
Doch gab es auch Personen, die ich durchaus sehr spannend fand, wie Grace oder Olivia, über die ich sehr gern mehr erfahren hätte.

Der Schreibstil ist recht flüssig gehalten, sodass man recht schnell durch das Buch kommt und durch gewisse Differenzen und die immer wiederkehrende Vergangenheit von Kate das Buch gern liest.

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Interessante Idee mit spannenden Perspektiven und langatmigen Schreibstil

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
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Nachdem ich vor etwas über einem Jahr bereits ein Buch von dem Autor gelesen hatte und dieses mit Agatha Christie verglichen wurde, war ganz klar: Ich muss dieses Buch lesen!

Zu Beginn war ich hierbei ...

Nachdem ich vor etwas über einem Jahr bereits ein Buch von dem Autor gelesen hatte und dieses mit Agatha Christie verglichen wurde, war ganz klar: Ich muss dieses Buch lesen!

Zu Beginn war ich hierbei hin und weg, denn es passt einfach alles:
Unser Protagonist hat die Möglichkeit, den Mord aufzuklären und schlüpft dabei in acht verschiedene Rollen bzw. Persönlichkeiten. Was irgendwie recht cool ist, da wir zudem lernen, was ihn von seinen Wirten unterscheidet, wer mit wem auskommt und welche Gefahren und Fallstricke dort lauern.

Anfangs habe ich das buch auch sehr gern gelesen, muss aber auch gestehen, dass ich mich mit voranschreiten irgendwann etwas verloren gefühlt hatte.
Das lag unter anderem am Springen der Zeiten – erst ist man in Tag 4, schläft ein und erwacht in Tag 2 und erlebt dort etwas, um dann wieder zurück in Tag 4 zu gelangen. Gleichzeitig fand ich manche Ausdrucksweisen und Charaktere sehr krass dargestellt. So wurden zum Beispiel die Körpermaße und die Schwerfälligkeiten von Ravencourt zu arg und diskriminierend dargestellt. Die krankhaften Neigungen von Derby wiederum sehr anschaulich und erschreckend.
Auch waren manche Beschreibungen einfach zu langatmig und detailliert. Denn für mich als Leser reicht es aus, wenn mir meine Umgebung grob mitgeteilt wird und der Rest meiner Fantasie überlassen wird. Da brauche ich kein genaues Bild.

Erst gegen Ende hatte mich der Autor wieder, als es um die Auflösung des Falles ging und den Hintergrund des Anwesens bzw. des Durchlebens der verschiedenen Blickwinkel ging.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Ein großes Finale – oder auch nicht?

Save Us: Special Edition
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Endlich habe ich den letzten Band der #MaxtonHall – Reihe gelesen und was soll ich sagen? So sehr gecatched wie der erste Band hat mich dieser nicht.
Wir sind immer noch beim Anschlussjahr von Ruby und ...

Endlich habe ich den letzten Band der #MaxtonHall – Reihe gelesen und was soll ich sagen? So sehr gecatched wie der erste Band hat mich dieser nicht.
Wir sind immer noch beim Anschlussjahr von Ruby und hoffen, dass sie auch die letzten Wochen noch übersteht, um dann endlich am College ihrer Träume studieren zu können. Doch auch dieses Buch hat wieder einige Höhen und Tiefen parat.

Das Buch beginnt mit der ersten Hürde, welche relativ schnell gemeistert wird. Wer die Reihe schon kennt, kann sich in etwa vorstellen, wie der finale Band ausgehen wird und genau das hat auch an manchen Stellen ein wenig den Lesespaß geraubt. Da es einfach zu vorhersehbar war. Gerade gegen Ende wurde nochmal ein bisschen zusätzliches Drama eingebaut, um die Spannung aufrecht zu erhalten und dem Ganzen vielleicht noch einmal den gewissen Kick zu geben, aber mir war es an der Stelle dann einfach zu viel.
Viel mehr hätte mich an dieser Stelle das Leben unserer Nebenfiguren interessiert, die sich im Laufe der Geschichte immer weiterentwickelt haben, aber am Ende irgendwie so weit in den Hintergrund getreten sind, dass plötzlich nur noch unsere zwei Protagonisten im Vordergrund standen und irgendwie auf der Stelle verharrten. Denn gerade Ember, Lydia und Wren haben eine starke Entwicklung hingelegt, die ich gern weiterverfolgt hätte.

Der Schreibstil hat sich im Vergleich zu den vorherigen Bänden wenig geändert und ist weiterhin sehr angenehm, sodass man nur so über die Seiten fliegt. Gerade die unterschiedlichen Erzählperspektiven lassen die Handlung etwas aufblühen.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Warum mich dieses Buch nicht ganz so überzeugen konnte….

Der kleine Prinz
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Ein jeder hat bestimmt schon mal vom kleinen Prinzen gehört oder sogar das Buch gelesen. Ich hatte es vor einigen Jahren geschenkt bekommen und brauchte einige Zeit, bis ich es verstanden habe. Daher habe ...

Ein jeder hat bestimmt schon mal vom kleinen Prinzen gehört oder sogar das Buch gelesen. Ich hatte es vor einigen Jahren geschenkt bekommen und brauchte einige Zeit, bis ich es verstanden habe. Daher habe ich es nach all der Zeit erneut in die Hand genommen und erneut gelesen um zu schauen, ob sich mein Bild auf das Buch seither verändert hat.

Der Schreibstil des Buches ist recht einfach gehalten und aufgrund der Zeichnungen, auf die der Autor immer wieder verweist sehr anschaulich gestaltet. Daher passt das Buch in die Kategorie Kinderbuch gut.
Allerdings fand ich den Text bzw. die Kernaussagen des Buches doch weniger geeignet und musste sehr arg überlegen, was genau mit dieser Geschichte ausgedrückt werden sollte. Zwar geht es hier um Menschlichkeit und Freundschaften und wie unterschiedlich diese ausfallen können. Aber fand ich manches eher kompliziert ausgedrückt.

Wie sind eure Gedanken zu dem Buch?
Habt ihr es bereits gelesen?

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