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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2025

Interessante Idee mit spannenden Perspektiven und langatmigen Schreibstil

Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle
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Nachdem ich vor etwas über einem Jahr bereits ein Buch von dem Autor gelesen hatte und dieses mit Agatha Christie verglichen wurde, war ganz klar: Ich muss dieses Buch lesen!

Zu Beginn war ich hierbei ...

Nachdem ich vor etwas über einem Jahr bereits ein Buch von dem Autor gelesen hatte und dieses mit Agatha Christie verglichen wurde, war ganz klar: Ich muss dieses Buch lesen!

Zu Beginn war ich hierbei hin und weg, denn es passt einfach alles:
Unser Protagonist hat die Möglichkeit, den Mord aufzuklären und schlüpft dabei in acht verschiedene Rollen bzw. Persönlichkeiten. Was irgendwie recht cool ist, da wir zudem lernen, was ihn von seinen Wirten unterscheidet, wer mit wem auskommt und welche Gefahren und Fallstricke dort lauern.

Anfangs habe ich das buch auch sehr gern gelesen, muss aber auch gestehen, dass ich mich mit voranschreiten irgendwann etwas verloren gefühlt hatte.
Das lag unter anderem am Springen der Zeiten – erst ist man in Tag 4, schläft ein und erwacht in Tag 2 und erlebt dort etwas, um dann wieder zurück in Tag 4 zu gelangen. Gleichzeitig fand ich manche Ausdrucksweisen und Charaktere sehr krass dargestellt. So wurden zum Beispiel die Körpermaße und die Schwerfälligkeiten von Ravencourt zu arg und diskriminierend dargestellt. Die krankhaften Neigungen von Derby wiederum sehr anschaulich und erschreckend.
Auch waren manche Beschreibungen einfach zu langatmig und detailliert. Denn für mich als Leser reicht es aus, wenn mir meine Umgebung grob mitgeteilt wird und der Rest meiner Fantasie überlassen wird. Da brauche ich kein genaues Bild.

Erst gegen Ende hatte mich der Autor wieder, als es um die Auflösung des Falles ging und den Hintergrund des Anwesens bzw. des Durchlebens der verschiedenen Blickwinkel ging.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Ein großes Finale – oder auch nicht?

Save Us: Special Edition
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Endlich habe ich den letzten Band der #MaxtonHall – Reihe gelesen und was soll ich sagen? So sehr gecatched wie der erste Band hat mich dieser nicht.
Wir sind immer noch beim Anschlussjahr von Ruby und ...

Endlich habe ich den letzten Band der #MaxtonHall – Reihe gelesen und was soll ich sagen? So sehr gecatched wie der erste Band hat mich dieser nicht.
Wir sind immer noch beim Anschlussjahr von Ruby und hoffen, dass sie auch die letzten Wochen noch übersteht, um dann endlich am College ihrer Träume studieren zu können. Doch auch dieses Buch hat wieder einige Höhen und Tiefen parat.

Das Buch beginnt mit der ersten Hürde, welche relativ schnell gemeistert wird. Wer die Reihe schon kennt, kann sich in etwa vorstellen, wie der finale Band ausgehen wird und genau das hat auch an manchen Stellen ein wenig den Lesespaß geraubt. Da es einfach zu vorhersehbar war. Gerade gegen Ende wurde nochmal ein bisschen zusätzliches Drama eingebaut, um die Spannung aufrecht zu erhalten und dem Ganzen vielleicht noch einmal den gewissen Kick zu geben, aber mir war es an der Stelle dann einfach zu viel.
Viel mehr hätte mich an dieser Stelle das Leben unserer Nebenfiguren interessiert, die sich im Laufe der Geschichte immer weiterentwickelt haben, aber am Ende irgendwie so weit in den Hintergrund getreten sind, dass plötzlich nur noch unsere zwei Protagonisten im Vordergrund standen und irgendwie auf der Stelle verharrten. Denn gerade Ember, Lydia und Wren haben eine starke Entwicklung hingelegt, die ich gern weiterverfolgt hätte.

Der Schreibstil hat sich im Vergleich zu den vorherigen Bänden wenig geändert und ist weiterhin sehr angenehm, sodass man nur so über die Seiten fliegt. Gerade die unterschiedlichen Erzählperspektiven lassen die Handlung etwas aufblühen.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Warum mich dieses Buch nicht ganz so überzeugen konnte….

Der kleine Prinz
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Ein jeder hat bestimmt schon mal vom kleinen Prinzen gehört oder sogar das Buch gelesen. Ich hatte es vor einigen Jahren geschenkt bekommen und brauchte einige Zeit, bis ich es verstanden habe. Daher habe ...

Ein jeder hat bestimmt schon mal vom kleinen Prinzen gehört oder sogar das Buch gelesen. Ich hatte es vor einigen Jahren geschenkt bekommen und brauchte einige Zeit, bis ich es verstanden habe. Daher habe ich es nach all der Zeit erneut in die Hand genommen und erneut gelesen um zu schauen, ob sich mein Bild auf das Buch seither verändert hat.

Der Schreibstil des Buches ist recht einfach gehalten und aufgrund der Zeichnungen, auf die der Autor immer wieder verweist sehr anschaulich gestaltet. Daher passt das Buch in die Kategorie Kinderbuch gut.
Allerdings fand ich den Text bzw. die Kernaussagen des Buches doch weniger geeignet und musste sehr arg überlegen, was genau mit dieser Geschichte ausgedrückt werden sollte. Zwar geht es hier um Menschlichkeit und Freundschaften und wie unterschiedlich diese ausfallen können. Aber fand ich manches eher kompliziert ausgedrückt.

Wie sind eure Gedanken zu dem Buch?
Habt ihr es bereits gelesen?

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Diese Geschichte konnte mich leider nicht ganz erreichen

Zuhause unter deinem Himmel
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Könntet ihr euch vorstellen, alles stehen und liegen zu lassen und ein komplett neues Leben zu starten? Wie würde es aussehen, wenn es so komplett anders als euer bisheriges ist?

Genau darum geht es in ...

Könntet ihr euch vorstellen, alles stehen und liegen zu lassen und ein komplett neues Leben zu starten? Wie würde es aussehen, wenn es so komplett anders als euer bisheriges ist?

Genau darum geht es in dem Roman ‚Zuhause unter deinem Himmel‘.
Das Leben von Maya verläuft in sehr geordneten Bahnen. Sie lebt bei ihren Eltern, arbeitet tagsüber in deren Pension und hat einen Partner, mit dem die Eltern einverstanden sind und die ihn vergöttern. Doch leider sehnt sich Maya nach weitaus mehr und ist vollkommen unzufrieden und möchte ihre eigenen Erfahrungen sammeln.
Als sie eines Tages nick kennenlernt, scheint er ihr Ausweg aus dieser Situation zu sein.

Bei der Geschichte war ich hin und hergerissen. Auf der einen Seite bietet diese an der einen oder anderen Stelle einen gewissen Tiefgang, sodass man selbst über gewisse Dinge im Leben nachdenkt und hinterfragt, was wirklich wichtig ist. Gerade als das Leben von Nick uns seiner Gemeinschaft näher beleuchtet wurde. Auf der anderen Seite gingen mir manche Entwicklungen viel zu schnell. Dadurch wirkte manches unglaubwürdig. Gerade was die Nähe zwischen Nick und Maya anging oder die Entscheidungsfindung, wie die gemeinsame Zukunft aussehen wird.

Bis zum Schluss bin ich auch unsicher, was ich von Nick und der Gemeinschaft halten soll. Durch bestimmte Aussagen und Handlungen wirkte Nick etwas dümmlich in Bezug auf Frauen und dem Leben selbst. Antares kam mir aufgrund der Beschreibungen und der Abneigung der anderen Bewohner eher wie eine Sekte vor.

Alles in allem ist es ein unterhaltsamer Roman, der an der einen oder anderen Stelle zum Träumen und Nachdenken einlädt. Jedoch nicht ganz meinen Erwartungen entsprach.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Wie die Vergangenheit unserer Eltern uns prägt

Die Summe unserer Teile
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In diesem Buch geht es nicht nur um die Leben dreien Frauen, die dieselbe DNA teilen, sondern auch um deren Wertevorstellungen und wie sich das Leben im Laufe der Zeit verändert hat.
Der Leser lernt die ...

In diesem Buch geht es nicht nur um die Leben dreien Frauen, die dieselbe DNA teilen, sondern auch um deren Wertevorstellungen und wie sich das Leben im Laufe der Zeit verändert hat.
Der Leser lernt die drei Frauen in unterschiedlichen Aspekten ihres Lebens kennen und erfährt, wie ihr Leben sie in der Vergangenheit geprägt hat und sie zu den Menschen macht, die sie heute sind. Dabei springt die Autorin zwischen den einzelnen Jahren, Orten und Erzählperspektiven, was bei mir letzten Endes für eine ziemliche Verwirrung gesorgt hatte und ich mehrmals überlegen musste, wo ich mich befinde und wie ich das aktuelle Geschehen in das Gesamtkonzept packen muss.

Auch wenn die Perspektiven zwischen drei Generationen wechselt, so bleibt die Hauptperspektive die von Lucy – zumindest hatte ich den Eindruck beim Lesen. Das ist nicht weiter schlimm, muss ich allerdings gestehen, dass sie sich mehr und mehr zu einer unglaublich unsympathischen Person entwickelt hat, was es mir beim Lesen zusätzlich erschwert hat. Denn leider wird ihr gleich von Beginn an das Image einer jungen, egoistischen und naiven Frau übergestülpt, was sich auch im Laufe des Buches mehr und mehr vertieft.

Die Einblicke waren recht interessant, da es auch zeigt, wie stark unsere Umwelt und die eigenen Erlebnisse unser Selbst beeinflussen. Dennoch konnte mich das Buch leider nicht so recht packen, da ich mir oftmals gewünscht hätte, dass die Personen einfach miteinander reden oder nicht so egoistisch handeln. Aufeinander eingehen. Dann wären die Bindungen eventuell intensiver geworden, ein größeres Verständnis von Beginn an dagewesen. Aber sowas ist oftmals auch leichter gesagt als getan.

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