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Veröffentlicht am 08.04.2021

Ein Krimi rund um den kalten Krieg, aber leider kein Thriller

Geiger
4

Nach der Beschreibung hatte ich große Hoffnungen auf einen echt guten Thriller gehabt.

Kurz zum Inhalt: eine scheinbar normale Familie, die Enkelkinder waren zu Besuch und die Töchter holen ihre Kinder ...

Nach der Beschreibung hatte ich große Hoffnungen auf einen echt guten Thriller gehabt.

Kurz zum Inhalt: eine scheinbar normale Familie, die Enkelkinder waren zu Besuch und die Töchter holen ihre Kinder wieder ab. Die Großmutter winkt zum Abschied. Plötzlich klingelt das Telefon. Als die Großmutter „Agneta“ den Festnetz-Hörer abhebt, sagt jemand "Geiger" und legt auf. Sie holt eine Waffe aus dem Versteck, tritt an ihren Mann heran, der im Wohnzimmer sitzt und Musik hört, und erschießt ihn.

Diese Beschreibung hat mich so gepackt und neugierig auf mehr gemacht. Es handelt sich um ein Buch in dem es viel um den kalten Krieg geht. Dies geht aber aus dem Klappentext gar nicht hervor. Es ist ganz interessant was die Geheimdienste, Deutschland und Schweden verbunden hatte. Aber ich glaube, dass man nach der „Beschreibung des Buches“ eine völlig andere Story erwartet.

Ich hatte zwischendurch Probleme der Story zu folgen. Die vielen schwedischen Orte waren mir nicht klar, sind das Straßen, Stadtteile, Orte oder Brücken? Auch so Begriffe wie „Falukorv“ musste ich nachschlagen… Ich war leider noch nie in Schweden und musste das eine oder andere googlen um zu wissen um was sich die Story gerade dreht. Insgesamt hatte ich manchmal Probleme wo wir uns gerade in der Geschichte befinden. Ansonsten ist das Buch gut geschrieben, um es flüssig lesen zu können. Hin und wieder tauchen aber viele „Marken“ auf, was ich persönlich nicht so gut fand.

Es wird viel erzählt, im Vordergrund schien es eine ganze Weile um die Freundin der Töchter des Erschossenen „Stellan“ zu gehen. Das Thema Prostitution rückt auch immer mal wieder in den Vordergrund sowie vieles andere, aber ich will an dieser Stelle auch nicht zu viel verraten.

Fazit: Ich hatte nach der Beschreibung mehr erwartet. Für einen Thriller ist das Buch für mich zu schwach. Es sollen wohl noch weitere Teile folgen, aber ganz ehrlich, da mir dieser erste Teil nicht so gut gefallen hat, werde ich wohl auch keine weiteren Teile lesen. Schade…

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Hörbuch Rezi nach Abbruch, da es so überhaupt nicht meinen Geschmack getroffen hat

Steif und Kantig
0

Ich breche fast nie ein Hörbuch ab, aber dieses hier konnte ich mir nur zur Hälfte anhören.

Die Stimme der Sprecherin Ina Kohbus sagt mir so gar nicht zu. Sie verleiht keinem Charakter etwas Besonderes ...

Ich breche fast nie ein Hörbuch ab, aber dieses hier konnte ich mir nur zur Hälfte anhören.

Die Stimme der Sprecherin Ina Kohbus sagt mir so gar nicht zu. Sie verleiht keinem Charakter etwas Besonderes und manchmal wusste ich überhaupt nicht wer jetzt eigentlich an der Reihe ist.

Dies war mein erstes Hörbuch von der Autorin Gisela Garnschröder. Aber ich muss ehrlich sagen, der Schreibstil sagt mir gar nicht zu.

Die Story dreht sich ja um die beiden Schwestern Steif und Kantig und die zicken sich oft an. Naja, als Schwestern kann man das öfter mal machen. Ich hatte mir das Hörbuch gekauft, weil ich gerne Bücher mit Lokalkolorit lese und höre. Hier hat mich das Münsterland neugierig gemacht. Zu Anfang war die Rede von Bückeburg. Das liegt in Niedersachsen. Ich selbst wohne auch im Münsterland, aber es wurde nur einmal erwähnt, dass der Sohn (?) nach Münster fährt. Die ganze Szenerie hat überhaupt nichts mit dem Münsterland gemein. Und auch die Arbeit als Stadtführerinnen kam mir hier zu kurz.

Die ganze Story war überhaupt nicht rund. Einiges war sehr detailreich, anderes wieder nicht. So wurde von einer Person berichtet, die „DINGE“ in der Hand hatte. War das wichtig für Ermittlungen? Auf einen Bauernhof zu gehen und zu fragen was passiert sei, weil der Rettungsdienst dort steht finde ich pietätlos. Die Story kam mir sehr flach vor und überhaupt nicht spannend oder so das mit miträtseln wollte. Wie bereits erwähnt, konnte die Sprecherin auch nicht für Spannung sorgen. Und die Schwester klettern ständig aufs Grundstück der Anderen, Essen Brötchen oder trinken Kaffee.

Vielleicht habe ich nicht lange genug durchgehalten, aber hiervon werde kein zweites Hörbuch mehr kaufen.

Sorry, leider gibt es von mir hier keine Hörempfehlung.
Für das schöne Cover und die nette Idee gibt es von mir nur2 Sterne.

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Veröffentlicht am 12.12.2024

Hörbuch - Leider kein Thriller und so gar nicht nach meinem Geschmack.

Angsttraum
0

Vom Klappentext war ich total angetan, also wollte ich unbedingt dieses Hörbuch und Thriller hören. Aber sorry, dieser Thriller von Carolin Hagebölling hört sich für meinen Geschmack eher wie ein Roman ...

Vom Klappentext war ich total angetan, also wollte ich unbedingt dieses Hörbuch und Thriller hören. Aber sorry, dieser Thriller von Carolin Hagebölling hört sich für meinen Geschmack eher wie ein Roman oder eine Liebesgeschichte an. Ich konnte mich die ganze Zeit nicht mit dieser seichten Stimme der Sprecherin, Irina Salkow anfreunden. Ich finde sie könnte besser einen Liebesroman lesen/sprechen. Den Protagonisten konnte sie keinen eigenen Touch einhauchen. Um es vorweg zu nehmen. Ich fand das Hörbuch überhaupt nicht spannend. Und nach meiner Meinung wäre es vielleicht ein Cosy Krimi, wenn überhaupt.

Achtung dieser Absatz enthält Spoiler!
Marla hat Alpträume und sucht nach Behandlungsmöglichkeiten, aber diese erschließen sich mir nicht so ganz. Am Anfang vom Hörbuch gibt es noch einige Ansätze, die sich später aber irgendwie verlieren. Außerdem hat es mich gestört, dass viele Kapitel immer wieder gleich anfangen. Sie läuft und läuft und läuft. Dies hat sich auch bis zum Ende des Hörbuches durchgezogen. Und dann hat Marla diese Affäre mit der Ärztin. Diese passt so gar nicht ins Hörbuch, ist unprofessionell und auch nicht romantisch. Für mich passten die Szenen nicht in diesen Thriller. Dazu gibt es in jedem Kapitel Tagebucheinträge einer anderen Person und diese lassen einen lange im Dunkeln tappen. Was hat das Ganze mit der Story zu tun? Ich fand es ehr störend als spannend. Das Traumoptimierung sich auf das Verhalten eines Menschen auswirkt halte ich in diesem Zusammenhang überhaupt nicht für realistisch. Das Ende hingegen fand ich ebenfalls nicht gelungen, es bleiben einige Fragen offen.

Die ganze Story hat sich mir die gesamte Zeit über 476 Minuten nicht richtig erschlossen. Und so toll und ansprechend ich den Klappentext fand, um so enttäuschter war ich von der Story bzw. vom Hörbuch.
Sorry, aber da ich mich hier durchquälen musste, aufgrund der Stimme der Sprecherin, der Story und es für mich kein Thriller ist, kann ich gerade mal 2 Sterne vergeben. Ich habe ehrlich gesagt zwischendurch mehrfach überlegt, das Hörbuch sogar abzubrechen.
Für mich leider nicht empfehlenswert.

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