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Veröffentlicht am 31.07.2025

Traumatisch

Das Geschenk des Meeres
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Dorothy verliert ihren Sohn in einer rauen Gewitternacht. Vermutlich wurde er ins Meer gespült. Man hat ihn nie gefunden und so konnte Dorothy nie mit ihrer Trauer abschließen, da immer noch die Hoffnung ...

Dorothy verliert ihren Sohn in einer rauen Gewitternacht. Vermutlich wurde er ins Meer gespült. Man hat ihn nie gefunden und so konnte Dorothy nie mit ihrer Trauer abschließen, da immer noch die Hoffnung in ihr keimte, dass er eines Tages zurück kommt.
Als in einer kalten Winternacht ein kleiner Junge in Skerry angespült wird bricht Dorothys Trauma auf.
Sie erlebt alles erneut, sieht in dem Jungen ihren verloren geglaubten Sohn und doch realisiert sie immer wieder, dass es eigentlich nicht sein kann, denn ihr eigenes Kind müsste längst erwachsen sein.

Dorothy kommt als junge Lehrerin in das kleine Dorf Skerry. Sie ist anders als die anderen. Durch die Erziehung einer strengen Mutter ist sie sehr in sich gekehrt und zurückweisend. Sie wirkt auf andere eher arrogant und unnahbar.
Einzig Joseph scheint diese Unnahbarkeit durchbrechen zu können und erkennt die Frau die dahinter steckt.
Aber ihn darf sie nicht lieben. Er gehört einer anderen.

Das Dorf ist gut dargestellt.
Ein Pfarrer, der seine Seelen genau zu kennen scheint
Ein Dorfladen in dem es neben allerlei Käuflichem auch den besten Tratsch gibt.
Ein Fischer, dem die Frauenherzen zufliegen.
Eine Familie in der der Vater oft zu viel trinkt und dann Frau und Kinder in Angst und Schrecken versetzt.
Eine junge Frau, die dem erschreckenden Alltag durch Heirat entkommen will.
Ein junger Mann, der Männer liebt, dies aber in der Dorfgemeinschaft nicht ausleben darf.
Ein Junge der nicht spricht und aus dem Meer gekommen ist.

Alles sehr dramatisch und eher ein wenig düster geschrieben.
Die Zeitstränge springen zwischen Damals und Jetzt und die Kapitel zwischen einzelnen Charakteren, die in ihren Kapiteln immer in der Ich Form berichten.

Mich hat das Buch fasziniert und gleichzeitig auch ein bisschen runter gezogen, da es für die beiden jungen Frauen im Buch nie wirklich gut lief.

Das Ende hat mich dann aber ausgesöhnt mit Skerry, dem Verlust den Dorothy erleiden musste, den Querelen der Liebenden und ihrer bohrenden Eifersucht.

Ein schöner Abschluss und ein gelungenes Buch

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Die Erben der Ritter der Tafelrunde

Jewel & Blade. Die Wächter von Knightsbridge
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Harper gerät aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Leidenschaft in eine elitäre Londoner Gesellschaftsgruppe, die sich die Wächter nennt.

Sie kann mittels Schmuckstücken Visionen hervorrufen, die der Gemeinschaft ...

Harper gerät aufgrund ihrer Herkunft und ihrer Leidenschaft in eine elitäre Londoner Gesellschaftsgruppe, die sich die Wächter nennt.

Sie kann mittels Schmuckstücken Visionen hervorrufen, die der Gemeinschaft Erklärungen zum Fortbestand ihrer Art gibt, denn die böse Hexe Morgan versuchte schon vor tausend Jahren Artus und die Seinen zu vernichten.



Harper scheint ein Mädchen, wie Millionen anderer zu sein, bis ihr der Junge Archer ein Schmuckstück in den Laden bringt.

Das stellt ihr Leben total auf den Kopf und alles was sie bisher für real gehalten hat, scheint plötzlich anders zu sein.

So kommt in ihr plötzlich die Frage auf, ob sie den Weggang des geliebten Vaters wirklich richtig verstanden hatte.

Auch ihre Familie scheint plötzlich größer, als zuvor gedacht.

Sie kommt nach London und erlebt dort Dinge, die sie sich niemals erträumt hätte. Schöne und auch grausame.



Sie ist eine sehr angenehme Protagonistin, die jedoch was den Fantasybereich ihres Lebens angeht, sehr unwissend und damit naiv an viele Sachen herangeht.

Was es mir etwas erschwert hat, waren die , für mich, recht ähnlichen Namen.



Eine spannende Geschichte über Liebe, Eifersucht, Intrigen und Verrat.

Da es eine Dilogie ist hatte ich gegen Ende schon die Befürchtung das es mit einem üblen Cliffhanger endet, aber es ist auszuhalten. Im September wird der zweite Band in meiner Onleihe frei und ich freue mich schon darauf zu erfahren, wie es Harper und ihren Lieben dort weiter ergeht.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Seniorinnenermittlerduo

Eierlikör und Todesschüsse
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Anneliese liebt Krimis über alles. Als in ihrem Hunsrückdorf eine junge Frau per Kopfschuss im Wald ermordet wird, startet sie mit den Ermittlungen. Ihre Freundin Loni treibt sie ebenfalls dazu an.
Als ...

Anneliese liebt Krimis über alles. Als in ihrem Hunsrückdorf eine junge Frau per Kopfschuss im Wald ermordet wird, startet sie mit den Ermittlungen. Ihre Freundin Loni treibt sie ebenfalls dazu an.
Als Ermitterlerduo sind die beiden echt gut. Was Anneliese zu schnell ist, gleicht die , mit Bedacht agierende Loni , wieder aus.
Sie ist es auch, die die richtigen Schlüsse zieht und Annliese später von ihrem Ergebnis informiert.

Ich fand Loni sehr angenehm und habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Ihre Ermittlungen liefen dezenter. Sie hörte mehr zu, als Anneliese, bei der es auf den schnellen Ermittlererfolg anzukommen schien.

Lustig, wie die beiden sich immer wieder gegenseitig halfen und sich auch in die Schranken wiesen. Das Eierlikörchen hat sein Übriges dazu beigetragen.

Da ich in der Nähe wohne, konnte ich mir die Orte, die immer wieder eingefügt wurden ,gut vorstellen.
Ein CosyCrime, von deren Sorte ich mir mehr anhören möchte, wenn es auch nicht wirklich mega spannend , und es schon erstaunlich war, wie die Ermittlungen die beiden dann auf den richtigen Pfad führten.
Unblutig aber unterhaltsam.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Maj und die Kinder

Im Finsterwald
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Maj ist Kindermädchen bei den Guldins, seit die Mutter mit ihren fünf Kindern total überfordert ist. Seit die Geschäfte Herrn Guldins schlecht laufen ist sie für alles im Haus zuständig. Eines Sonntagnachmittags ...

Maj ist Kindermädchen bei den Guldins, seit die Mutter mit ihren fünf Kindern total überfordert ist. Seit die Geschäfte Herrn Guldins schlecht laufen ist sie für alles im Haus zuständig. Eines Sonntagnachmittags im Winter besucht sie mit den Kindern, wie so oft das Naturhistorische Museum, als es zu einen tragischen Ereignis kommt,

Das Cover ist eher schlicht und auch ein wenig unheimlich. Genau wie die Geschichte und ihre Protagonistin.

Der Roman spielt im verschneiten Göteborg in den 20 er Jahren des letzen Jahrhunderts.

Die gesamte Familie Guldin war mir etwas suspekt und unheimlich und ihr Kindermädchen topte das Ganze für mich noch.

Gut gefallen hat mir Nils Gunnarsson, der Ermittler. Ellen, seine Ex- Geliebte, die er als Betreuerin der Kinder anrief, als er und sein Chef Maj verhören wollten, macht auch einen guten Ermittlerjob, auch wenn sie vielleicht ein wenig zu unbedarft an die Sache heran geht.

Während der gesamten Geschichte bleibt der Spannungsbogen gut gespannt, auch wenn so manche Passagen nur schmückendes Beiwerk zu sein scheinen, da sie in der späteren Aufklärung des Falls keine Erwähnung mehr finden.

Erschreckend fand ich, wie überzeugend manche Menschen mit ihrer Fantasie sein können. So glaubt man Dinge gesehen zu haben, obwohl sie gar nicht da gewesen sein konnten.

Ebenso erstaunlich war für mich die tatsächlich Auflösung des Falls. An alles hätte ich gedacht, aber damit hätte ich nie gerechnet.

Der Roman war für mich streckenweise gruselig, aber trotzdem so spannend, das ich ihn kaum aus der Hand legen konnte.

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Veröffentlicht am 16.06.2025

Mamma Carlotta und die Jugendfreundin

Wellenbrecher
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Als Mamma Carlotta mal schauen will, wo es ihre Enkelin Carolin beruflich hin verschlagen hat trifft sie nicht nur auf ihre Jugendfreundin sondern stolpert mal wieder über einen Toten. Natürlich muss sie ...

Als Mamma Carlotta mal schauen will, wo es ihre Enkelin Carolin beruflich hin verschlagen hat trifft sie nicht nur auf ihre Jugendfreundin sondern stolpert mal wieder über einen Toten. Natürlich muss sie helfen dem Mörder auf die Spur zu kommen.

Das Cover des Hörbuchs ist mal wieder seemännisch. Wellen und die obligatorische Möwe.
Wellenbrecher so heißt das Hotel italienischen Namens auf Sylt, in dem Carolin eine Ausbildung angefangen hat.
Sie macht dort erstaunliche Entdeckungen mit denen sie natürlich sofort zu ihrem Papa geht, damit dieser ermitteln kann.
Mamma Carlotta ist in meinen Augen eine alte Dame, wie Miss Marpel. Allerdings war hier irgendwo zu hören, das sie 60 Jahre alt ist. Wenn ich mich da nicht verhört habe passt das Bild das das Hörbuch von ihr zeichnet nicht wirklich, denn sie erscheint mir eher wie Ende 70. Allerdings ist sie echt der Knaller. Mit ihrer Art ist sie irgendwie immer da, wo es was zu ermitteln gibt. Ihre Lieblingskneipe ist eine Imbissbude, die eher ein bisschen schmuddelig ist. Da aber der Besitzer und der zweite Gast, der schon fast zum Inventar gehört, sehr maulfaul sind, bleibt für das , was Mamma Carlotta zu erzählen hat mehr Raum. Deshalb liebt sie diesen Treffpunkt so sehr, dass sie sogar ihrem Schwiegersohn so manches verschweigt.
Auf jeden Fall wieder witzige Dialoge und mit der Staatsanwältin und Mamma Carlotta wieder super Ermittler.
Allerdings hätte es ein bisschen kürzer sein dürfen, denn die Geschichte schwenkte doch hin und wieder ab, so das sich für mich das Spannungsmoment nicht lange aufrecht erhalten ließ. Deshalb ziehe ich auch einen Stern ab.

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