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Veröffentlicht am 20.08.2025

Ganz nett

Venatrix 1: Venatrix - Dämonenjäger von nebenan
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Wenn man zu einer Dämonenjägerfamilie gehört, sollte man keinen Dämonenhund als Haustier haben.
Oder?

Während einer Dämonenjagd trifft Gero auf einer Baustelle auf einen kleinen süssen, zotteligen, etwas ...

Wenn man zu einer Dämonenjägerfamilie gehört, sollte man keinen Dämonenhund als Haustier haben.
Oder?

Während einer Dämonenjagd trifft Gero auf einer Baustelle auf einen kleinen süssen, zotteligen, etwas feurigen Hund. Fünkchen ist eigentlich völlig harmlos, aber das müssen Gero und seine Schwester Belladonna ihren Eltern doch irgendwie erstmal klar machen. Ein Hundetrainer muss her und den gibt es leider nur in Infernalia, der Dämonenwelt. Ob sie den finden, bleibt abzuwarten, doch leider treffen sie nicht nur die alte Besitzerin des Dämonenhundes, Gero und Belladonna entkommen auch gerade noch so einem Schnitter, eines der gefährlichsten Wesens von Infernalia – zumindest sieht es so aus. An Belladonnas Geburtstag geht die „Party“ dann richtig ab und die Ereignisse überschlagen sich. Was hat der Hund damit noch zu tun und wie geht das ganze aus?

Leider müssen mein Ältester und ich sagen, das wir mit der Story von Hendrik Lambertus nur mäßig warm wurden. Die Dialoge sind ganz cool gehalten, auch der Verlauf der Handlung ist an und für sich keine schlechte Idee. Das Setting hat mir ganz gut gefallen, weil es abwechslungsreich gestaltet war. Wir mochten die Protagonisten und ihre Abenteuer schon recht gern.

Aber der Schreibstil hat uns irgendwie nicht so komplett abholen können, wie gewünscht. Ab und zu waren langatmige Passagen drin und auch die Spannung kam nicht so richtig auf. Den Finger kann ich jetzt nicht direkt drauf halten, woran es gelegen hat, aber wir werden nach diesem Teil leider für uns persönlich mit der Reihe abschließen. Vielleicht findet ihr mehr Spaß an dem ersten Teil „Venatrix – Die Dämonenjäger von nebenan“.

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Veröffentlicht am 13.08.2025

Ganz spannend

Knights & Heirs 2. Die Erben der Schlange
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Mags hat die Knights auf dem schnellsten Wege verlassen, der ihr möglich war. Wem sie vertrauen kann, steht in den Sternen und selbst dann ist es immer noch nicht sicher, ob die Wahl, die sie getroffen ...

Mags hat die Knights auf dem schnellsten Wege verlassen, der ihr möglich war. Wem sie vertrauen kann, steht in den Sternen und selbst dann ist es immer noch nicht sicher, ob die Wahl, die sie getroffen hat die Richtige ist, denn die Zweifel ziehen sich durch das ganze Buch. Und Cyrus kämpft immer noch damit sich von seinem Vater nicht manipulieren zu lassen.

Positiv möchte ich das Setting und die gebotene Spannung in dieser kreativen Handlung hervor heben. Der Verlauf des zweiten Teils der Dilogie kratzte ständig an den Nerven und bot so viele Intrigen, das man an jeder Ecke eine bekam und die Übersicht verlor, wer gut und wer nun böse war. Das hat mich bis zum Schluss unterhalten und selbst der finale Showdown konnte dem Ganzen noch das i – Tüpfelchen aufsetzen.

Die Hörbuchsprecher haben hier auch tolle Arbeit geleistet. Jeder konnte seinem Charakter eine authentische Persönlichkeit verleihen und durch die Detailliebe von Rena Fischer in den Charakteren auch jeden besonders erscheinen lassen. Das hat mir gut gefallen. Ihr Schreibstil ist leicht und gut zu lesen, angenehm in der Wortwahl und abwechslungsreich.

Allerdings muss ich leider auch ein paar Dinge für mich persönlich kritisieren und daher leider sagen, das ich die Reihe nicht noch einmal hören würde. Denn Romantasy findet man hier wirklich nur wenig. Im Gegenteil. Es gibt ein paar kurze Blicke, viele verwirrende, wenig emotionale Szenen in denen es meistens nur um Vertrauensbrüche geht. Ich hab eigentlich gar nicht wirklich nach empfinden können, woher die plötzliche Anziehungskraft kommen soll. Und was mich wirklich richtig genervt hat, das sie überhaupt keine Aussprache haben. Es gibt einen Kuss und dann ist sie immer noch verwirrt und er geht nicht drauf ein, weil er los muss. Dann treffen sie sich wieder und alles, was vorher problematisch war, was darauf hin deutete, schon wieder Vertrauensprobleme zu haben, wird in 2 Nebensätzen geklärt. Einem Blick, einem kleinen innig in die Augen schauenden Moment und das wars. Alles war in Ordnung.

Es tut mir echt leid, darauf etwas herum reiten zu müssen, aber die ganze „Beziehung“ war die ganze Zeit in meinen Augen wirklich anstrengend dar gestellt und dann kam das. Ich war nicht so happy damit und fand es hart zu akzeptieren. Mir fehlte das Knistern, die sanften, liebevollen Momente, ein wenig Wahrheit und Verbindung. Mags und Cyrus waren einfach so oberflächlich gehalten und das hat mich außen vor gelassen.

Und dann wäre da noch Stella, die manchmal mit Mags auf eine Art geredet hat, das mir das kalte Grauen kam. Das war so krass in eine Richtung drängend, dass ich teilweise das Gefühl hatte, sie wäre auch eine Fake-Person. Ihre Art zu reden war ziemlich unverschämt ab und zu und ich fand sie unangenehm und manipulierend.

Für mich passt die Ausgewogenheit in der Geschichte nicht, zumindest nicht, wenn man die Dilogie als „Romantasy“ eingliedert und ich rede da rein von der emotionalen Tiefe. Ich brauche mehr fürs Herz, wenn es um dieses Genre geht. Der Fantasyanteil war gut gemacht!

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Veröffentlicht am 27.07.2025

Das war etwas schwierig

The Wind Weaver (The Wind Weaver 1)
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Rhya, eine Halbfae auf der Flucht, wird nach einer turbulenten Entführungs- und irgendwie auch Rettungsaktion von einem desertierten General zur Weißglut getrieben. Pen ist nicht nur das Temperament in ...

Rhya, eine Halbfae auf der Flucht, wird nach einer turbulenten Entführungs- und irgendwie auch Rettungsaktion von einem desertierten General zur Weißglut getrieben. Pen ist nicht nur das Temperament in Person, er ist auch noch so widersprüchlich wie sonst keiner. Als er Rhya über lange gefährliche Wege in seine Heimatstadt bringt, ahnt der kleine Halbling noch nicht, was alles auf sie zu kommt. Das Abenteuer der Verbliebenen beginnt und die Prophezeiung nimmt seinen Lauf….

Dieses Buch ist für mich gefühlt eine zweischneidige Geschichte. Ich liebe die Art wie Rebecca Veil das Hörbuch gesprochen hat, wie malerisch das Setting beschrieben ist und auch die Idee der Fantasyhandlung hat mir ganz gut gefallen. Es ist spannend, teilweise etwas langatmig, aber generell unterhaltsam. Vor allem die Sprecherin hat hier Großes geleistet und die Geschichte lebendig gemacht. Ich liebe es, wie sie die verschiedenen Charaktere gut in Szene gesetzt hat und mit ihrer angenehmen, sehr wandlungsfähigen Stimme jeden unterschiedlich wirken lässt. Sie hat dafür gesorgt, dass ich bis zum Ende weiter gehört habe!

Und dennoch tat ich mir sehr schwer mit den Hauptcharakteren. Rhya ist zwar mutig und auch stark in ihrer Persönlichkeit. Aber wenn es um Pen geht, wenn es um die Entführung geht oder das jeder über ihren Kopf hinweg entscheidet, kommt von ihr so gut wie keine Gegenwehr. Ich finde auch Pen, ist ein Mann, der mit seiner fiesen, herrischen Art einfach nur durchsetzen will, das sie nach seiner Pfeife tanzt. Ich komme emotional bis auf ein zwei nette Momente nicht damit klar, warum sich Rhya zu ihm hingezogen fühlt. Er macht es ihr auch nicht wirklich leichter und er gibt ihr quasi erst mehr Informationen, nachdem er dazu gezwungen wird. Nicht schön!

Da ist mir der Wasser-Verliebene mit seiner Art schon lieber. Doch leider kommt er in diesem Teil nicht oft vor. Außerdem liebe ich die Nebencharaktere. Sie sind so sympathisch und liebenswert, dass ich am Ende echt Tränen vergossen habe.

Das große Ende ist sehr spannend. Das hat mir gut gefallen. Aber in der Mitte der Handlung wird es etwas seicht und zu sehr auf eine Lovestory bezogen, die nicht wirklich funktioniert. Ich muss auch leider gestehen, das ich mich nicht wirklich in Pen rein versetzen konnte. Wäre ich Rhya gewesen hätte ich ihm die H*lle heiß gemacht. Das war für mich ziemlich nervenaufreibend im schlechten Sinne.

Je nachdem wie der Klappentext sich entwickelt würde ich Band 2 lesen. Mich würde ja ein Wechsel des Loveinterests sehr freuen. Ich entscheide also später, ob ich weiter lesen möchte. Unterhaltsam war die Story und die Fantasyidee hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 07.04.2025

Ich habe leider mehr erwartet

Royals of Nightfall. Dämonenfluch (Royal Shadows 1)
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„Royals of Nightfall. Dämonenfluch“ ist der Auftakt der „Royal Shadows“-Trilogie von Julia Kuhn und mein erstes Buch der Autorin.

Felicia, eine junge Bloggerin mit dem Namen „Royal Secret Girl“ kämpft ...

„Royals of Nightfall. Dämonenfluch“ ist der Auftakt der „Royal Shadows“-Trilogie von Julia Kuhn und mein erstes Buch der Autorin.

Felicia, eine junge Bloggerin mit dem Namen „Royal Secret Girl“ kämpft immer noch mit dem Tod ihrer Mutter von vor 2 Jahren. Zu undurchsichtig blieben die Umstände um damit abschließen zu können. Felicias oberste Priorität ist aber das Leben der royalen Familie in London. Sowohl Prinz Jasper, als auch Prinzessin Leonora sind der jungen Frau schon mehr als vertraut und sie schreibt regelmäßig Posts über ihr Privatleben. Als Felicia sich bei einer royalen Party blöderweise aussperrt und einem Dämon im Hinterhof begegnet, wandelt sich ihr Leben plötzlich extrem und nachdem raus kommt, wer ihr eifriger Retter „Jace“ wirklich ist, beginnt die Story erst richtig.

Leider muss ich gestehen, dass ich mit vielen Dingen hier einfach nicht warm wurde. Felicia ist extrem naiv und sorglos am Anfang. Wer muss schon Angst vor Dämonen haben oder damit zu kämpfen haben, das die Mutter sie lange Zeit nicht in die Wahrheit eingeweiht hat? Und das Felicia ganz urplötzlich nun zur Dämonenjägerin ausgebildet werden soll um eine enorm mächtige Fürstin zu erledigen? Hm. Auch, das ihre emotionale Verbundenheit zum wichtigen Retter schnell so stark wurde, hat mich ehrlich gesagt extrem verwundert. Ich für meinen Teil, würde königliche Personen zwar auch als normale Menschen betrachten, aber das sie so gar keine Sorgen in die Richtung hat, sondern sich sofort von ihm einnehmen lässt, fand ich irgendwie befremdlich.

Auch an der Logik haperte es an jeder Ecke. Und an wichtigen Informationen. Ich möchte hier nicht spoilern, aber so richtig nachvollziehbar war da einiges nicht. Man erfährt auch nicht wirklich etwas über die Magie und wie sie funktioniert. Oder wer die Royal Guard of Nightfall wirklich führt, wie viele Mitglieder es gibt, wer überhaupt Bescheid weiß und wie kann es sein, das so etwas wichtiges vor dem Königspaar und auch der Schwester Leonora geheim gehalten werden kann. Leonora weiß doch von den Geistern?!

Die Story bleibt oberflächlich, die Erklärungen gehen nicht zu tief und auch die Protagonisten haben es mir nicht immer einfach gemacht. Manchmal hatten sie eine nette Art miteinander umzugehen und auch die Dialoge konnten unterhalten. Für mich der beste Pluspunkt und auch der Punkt, warum ich fertig gehört habe, waren die Sprecher Dagmar Bittner und Louis Friedemann Thiele. Ich bin großer Fan Beider und habe ihre Art vorzulesen, den Charakteren etwas Leben und auch Emotionen einzuhauchen genossen und hätte ohne die Zwei vielleicht auch nicht durch gehalten. Sie machen vieles an Hörbüchern einfach noch besser.

Um am Ende noch etwas Positives beizutragen möchte ich noch etwas über das Setting sagen, denn die britische Atmosphäre, dieser Flair von London, die tollen Schauplätze auch samt Tea-Time und den kulinarische Köstlichkeiten hat mich schon mitgerissen. Das war wirklich gut gemacht.

Ich kann die Story so leider nur bedingt weiter empfehlen. Für mich wird es auch keinen weiteren Ausflug in das Setting geben.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Ganz nett

Amanda Black – Geheimoperation im Untergrund
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Amanda Black hat es geschafft ihr Erbe – die Villa Black – zu retten und somit die Ausbildung zur Schatzjägerin begonnen. Sofort gibt es auch einen neuen Fall zu lösen. Ein gefährliches Amulett ist aus ...

Amanda Black hat es geschafft ihr Erbe – die Villa Black – zu retten und somit die Ausbildung zur Schatzjägerin begonnen. Sofort gibt es auch einen neuen Fall zu lösen. Ein gefährliches Amulett ist aus dem hochgesicherten Keller verschwunden und das stellt Amanda vor eine besondere Herausforderung. Einst zerstritten möchte Tante Paula die Freundschaft zu den Thomas‘, einer anderen Schatzjägerfamilie, wieder reparieren. Doch das geht nur mit genau diesem Amulett. Ein Geist, der sein Unwesen treibt und ein doch schon etwas gruseliges Setting bekommen wir gleich noch mit serviert und voilà… der zweite Band erwartete uns mit allem Drum und Dran.

Bárbara Montes und Juan Gómez-Jurado haben einen interessanten, recht spannenden zweiten Band geschaffen. Meine 9 – Jährige hat das Buch gern gelesen. Leider bezieht sich der Spannungsbogen dieses Mal eher auf das letzte Drittel, was den Anfang etwas ruhiger, abschnittweise etwas langatmiger macht. Es fühlt sich so an, als käme die Geschichte nicht so richtig in Gang und man suchte etwas nach der Action, wenn auch die Story abwechslungsreich war.

Der Schreibstil ist locker und gut verständlich, manchmal doch mal etwas anspruchsvoller, aber angenehm zu lesen. Wir kamen gut durch, fanden den ersten Teil aber einfach spannender. Er fesselte mehr und zog mehr in den Bann.

Für Zwischendurch kann man das Buch gut lesen.

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