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Veröffentlicht am 10.11.2025

Sehr unterhaltsam, aber nicht ganz zufriedenstellend

Magisterium - Das 5. Jahr
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Mit Band 5 endet die Magisterium-Reihe rund um eine magische Schule, die vom Protagonisten Call und seinen Freunden besucht wird. Wie bereits in den vorangegangenen Bänden geht es vor allem um Freundschaft, ...

Mit Band 5 endet die Magisterium-Reihe rund um eine magische Schule, die vom Protagonisten Call und seinen Freunden besucht wird. Wie bereits in den vorangegangenen Bänden geht es vor allem um Freundschaft, Identität und den schmalen Grat zwischen Gut und Böse.

Anders als der vierte Teil spielt der finale Band wieder zu großen Teilen im Magisterium. Hierdurch kam es zur ersehnten Wiedervereinigung mit bekannten Figuren wie etwa Warren, worüber ich mich sehr gefreut habe. Trotzdem kehrt nicht alles zum Alten zurück, denn die Stimmung bleibt merklich angespannt und alles steuert auf den großen Showdown zu.

Abseits der Vorbereitungen für den letzten Kampf liegt der Fokus vor allem auf den Verschlungenen. Während diese für mich in den übrigen Bänden noch eher ein abstraktes Konzept blieben, wurde ihnen in diesem Band endlich ein aktiverer Part zugestanden. Auf diese Weise gelingt es den Autorinnen, die Welt und das Magiesystem noch etwas komplexer zu gestalten.

Die im letzten Teil eingeführte Liebesgeschichte zwischen Call und Tamara wurde auch in diesem Band mal mehr und mal weniger konsequent in die Handlung eingebunden. Auf mich wirkte sie stellenweise wie ein Lückenfüller, denn sie bot meinem Empfinden nach nicht viel Mehrwert für das Geschehen. Viel lieber hätte ich mehr über die Vater-Sohn-Beziehung zwischen Alistair und Call gelesen, denn Calls Vater hat sich über die Reihe hinweg zu einer meiner Lieblingsfiguren entwickelt.

Etwas enttäuscht hat mich, dass im Vergleich zu Band 4 wenig Rücksicht auf ethische und moralische Fragen genommen wurde. Vor allem das Ende lässt mich aufgrund dessen mit gemischten Gefühlen zurück.
Generell hätte dieser Band gerne ein paar mehr Seiten haben dürfen, um nicht nur ethischen Fragen, sondern auch dem finalen Kampf mehr Raum zu geben. Letztendlich hat dieser Band bei mir nämlich mehr neue Fragen aufgeworfen als beantwortet.

Alles in allem hat mich der finale Band der Magisterium-Reihe wieder gut unterhalten, jedoch wird das Ende der Reihe insgesamt nicht ganz gerecht.

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Veröffentlicht am 28.09.2025

Eine süße Liebesgeschichte für gemütliche Lesestunden

Bookish Belles – Was zwischen den Zeilen steht
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In „Was zwischen den Zeilen steht“ geht es um die Kindheitsfreunde Scarlet und Aden. Jedoch ist Aden schon lange in Scarlet verliebt und auch diese beginnt sich zu fragen, ob ihr Traummann nicht bereits ...

In „Was zwischen den Zeilen steht“ geht es um die Kindheitsfreunde Scarlet und Aden. Jedoch ist Aden schon lange in Scarlet verliebt und auch diese beginnt sich zu fragen, ob ihr Traummann nicht bereits in ihrer Nähe ist …

Mit Band 2 der „Bookish Belles“-Reihe beweist Kelly Moran wieder einmal, dass sie die Queen der Cozy Romance ist. Der Roman bietet sympathische Protagonisten, eine tolle Freundesgruppe und ein gemütliches Kleinstadt-Setting.

Beide Protagonisten mochte ich auf Anhieb. Scarlet ist sehr fürsorglich und auf Harmonie bedacht, weshalb sie sich lange von ihrer Mutter kleinhalten lässt. Im Verlauf der Handlung lernt sie jedoch, dass sie nicht auf die Anerkennung anderer angewiesen ist. Es war berührend, zu lesen, wie sie beginnt, ihr Leben nach dem auszurichten, was sie glücklich macht.
Auch Aden habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er ist eher ruhig und hat das Gefühl, nicht gut genug für Scarlet zu sein. Mithilfe seiner Freunde und Scarlet kann er diese Unsicherheit jedoch Stück für Stück ablegen.

Die Entwicklung von Freundschaft hin zu mehr war meiner Meinung nach sehr authentisch umgesetzt. Zu Beginn schleichen die beiden umeinander herum und liefern sich hitzige Wortgefechte. Hier wurde bereits deutlich, wie viel den beiden aneinander liegt. Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass die beiden nach ihrem ersten Kuss sofort erkennen, dass es keine Option ist, wieder zum „Davor“ zurückzukehren, da sich die Dynamik der Beziehung so oder so verändern wird.

Abgesehen von den Protagonisten gab es viele interessante Nebenfiguren, da sowohl Aden als auch Scarlet eine tolle Freundesgruppe haben. Umso mehr freue ich mich, dass es noch einen dritten Band geben wird, der sich Dorothy und Forest widmet.

Mein einziger kleiner Kritikpunkt betrifft den Ablauf der Handlung abseits der Liebesgeschichte. Im Mittelteil hätte ich mir einen etwas stärkeren roten Faden gewünscht, da mir erst im letzten Drittel wirklich bewusst wurde, worauf die Handlung zusteuert. Die Auflösung der Problematik hat mir dann aber sehr gut gefallen.

Alles in allem eine süße Liebesgeschichte für gemütliche Lesestunden, bei der mich vor allem der liebevolle Umgang der Figuren miteinander überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 04.09.2025

Ein interessantes Debüt

Heir of Storms
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In „Heir of Storms“ geht es um Blaze, die bei ihrer Geburt eine Naturkatastrophe auslöste und seitdem von den meisten Bewohnern verachtet wird. Als sie für den Wettkampf um die Krone auserwählt wird, bekommt ...

In „Heir of Storms“ geht es um Blaze, die bei ihrer Geburt eine Naturkatastrophe auslöste und seitdem von den meisten Bewohnern verachtet wird. Als sie für den Wettkampf um die Krone auserwählt wird, bekommt sie endlich die Chance, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen…

Die Protagonistin Blaze war mir von Beginn an sympathisch. Seit ihrer Geburt wächst sie isoliert auf und hat die negativen Attribute verinnerlicht, die ihr von anderen Bewohnern zugeschrieben werden. Mich hat es sehr berührt, als Leser zu erleben, wie sie ihren Selbsthass im Verlauf der Handlung in Selbstvertrauen umwandelt. Zwar wirkte sie in manchen Situationen etwas naiv, jedoch macht sie eine positive Entwicklung durch und lässt sich nicht mehr kleinhalten.
Im Gegensatz zu Blaze konnten mich die beiden Love Interests als Figuren nicht ganz überzeugen. Während Hal relativ blass bleibt, ist Fox ziemlich undurchsichtig. Da der Fokus in diesem Band auf dem Weltaufbau und dem Wettkampf um die Krone liegt, hat mich die fehlende Tiefe in der Liebesgeschichte jedoch nicht so gestört. Ich denke, dass die Liebesgeschichte im zweiten Band durchaus Potenzial hat, da das Love-Triangle zum Ende dieses Bandes zum Glück bereits aufgelöst wurde.
In Bezug auf die restliche Handlung muss ich zugeben, dass ich viele Wendungen bereits vorhergesehen habe. Auch von den Prüfungen hatte ich etwas mehr erwartet. Trotzdem wurde die Handlung nie langweilig und ich hatte viel Spaß beim Lesen. Meine Freude wurde jedoch etwas durch den eher ungünstigen Umgang mit Sklaverei bzw. durch die Tatsache, dass keine der Figuren sie zu hinterfragen scheint, gedämpft. Ich hoffe, dass mit diesem Thema im zweiten Band etwas sensibler umgegangen wird.

Alles in allem ein interessantes Debüt, das trotz kleinerer Schwächen Lust auf mehr macht.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Gute Umsetzung einer wichtigen Thematik

Braver Than Ever (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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In Braver than Ever geht es um Alice, die sich auf dem Weg zu einer ADHS-Diagnose befindet, und ihren Kollegen Josh, der mit seinen ganz eigenen Problemen fertig werden muss.
Alice mochte ich als Protagonistin ...

In Braver than Ever geht es um Alice, die sich auf dem Weg zu einer ADHS-Diagnose befindet, und ihren Kollegen Josh, der mit seinen ganz eigenen Problemen fertig werden muss.
Alice mochte ich als Protagonistin sehr gern. Obwohl ich selbst kein ADHS habe, konnte ich mich in sie hineinversetzen und habe mit ihr gelitten. Auch Josh war mir sympathisch, jedoch bleibt er im Vergleich zu Alice eher blass, obwohl es auch Kapitel aus seiner Perspektive gibt.
In Bezug auf die Liebesgeschichte solltet ihr euch vor dem Lesen bewusst sein, dass die Beziehung zwischen Alice und Josh eher Hintergrundrauschen ist. Das Thema ADHS und die Arbeit der beiden nehmen in der Handlung deutlich mehr Raum ein. Mir hat die Geschichte trotzdem sehr gut gefallen, weil die anderen Themen gut ausgearbeitet waren. Trotzdem hätte das Buch gerne etwas länger sein dürfen, um mehr Platz für die Entwicklung der Beziehung zu haben und ein paar der Nebenthemen – wie Joshs Probleme mit seiner Familie – zu einem runderen Abschluss zu bringen.
Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin konnte ich das Buch innerhalb weniger Tage beenden. Band 1 werde ich auf jeden Fall noch nachholen – die Einblicke, die es in Band 2 zu Josie und Ryan gab, waren bereits sehr vielversprechend.

Alles in allem ein Roman mit wichtiger Thematik, der vieles richtig macht. Das Ende hätte noch etwas runder sein dürfen.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Süße Second-Chance-Romance mit innovativem Setting

Goldcrest Manor - Velvet Meadows
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In Band eins der neuen Reihe von Yvy Kazi geht es um die Kindheitsfreunde Kenzie und Julian, die sich nach fünf Jahren Funkstille wieder näherkommen. Besonders das Setting zwischen Pferdezucht und Polo-Sport ...

In Band eins der neuen Reihe von Yvy Kazi geht es um die Kindheitsfreunde Kenzie und Julian, die sich nach fünf Jahren Funkstille wieder näherkommen. Besonders das Setting zwischen Pferdezucht und Polo-Sport hat mich angesprochen, da mir beides im Bereich New Adult noch nicht begegnet ist.

Die Protagonistin Kenzie mochte ich sehr. Ich konnte viele ihrer Gedankengänge in Bezug auf ihre Epilepsie-Erkrankung gut nachvollziehen. Mit Julian bin ich hingegen erst zum Ende richtig warmgeworden, da ich ihm seine Fehler nicht so schnell verzeihen konnte. Durch seine umsichtige Art konnte er mich dann aber doch davon überzeugen, dass Kenzie ihm sehr am Herzen liegt.
Damit zusammenhängend ging mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Kenzie und Julian vor dem Hintergrund der langjährigen Trennung doch etwas zu schnell. Ich konnte nicht so richtig verstehen, wieso Kenzie Julian plötzlich verzeihen konnte. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die beiden sich erst auf freundschaftlicher Ebene wieder annähern und sich neu kennenlernen. Trotzdem gab es viele süße Momente – und zum Glück relativ wenig Drama – zwischen den beiden.
Besonders gefallen hat mir die Dynamik zwischen Kenzie und ihrer Schwester Maeve. Generell waren die gut ausgearbeiteten Nebencharaktere ein großer Pluspunkt. Abgesehen von Julians Polo-Team haben es mir besonders Maeve und Julians bester Freund Archie angetan. Umso mehr freue ich mich, dass der nächste Band sich um diese beiden Figuren drehen wird.
Abschließend hat es mir auch das Setting angetan. Goldcrest Manor hat sich durch die detailreichen Erzählungen im Verlauf der Handlung zu einem richtigen Wohlfühlort entwickelt. Zudem hoffe ich, dass auch Julians beste Freundin Brooke eine eigene Geschichte bekommt, um dann noch tiefere Einblicke in den Polo-Sport zu erhalten.

Alles in allem eine süße Second-Chance-Romance mit innovativem Setting, bei der mir die Entwicklung der Beziehung etwas zu schnell ging.

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