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Veröffentlicht am 15.09.2025

Welcome Home

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause, hier bist du sicher. Oder? ist ein Psychothriller von Arno Strobel. Da ich seine Bücher sehr gerne lese habe ich mich schon auf das neue Buch gefreut. Doch ...

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause, hier bist du sicher. Oder? ist ein Psychothriller von Arno Strobel. Da ich seine Bücher sehr gerne lese habe ich mich schon auf das neue Buch gefreut. Doch leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Es beginnt Spannend und atmosphärisch verliert dies aber im Laufe des Buches.

Marco ist gerade mit seiner Frau Ines und der gemeinsamen Tochter in ihr neues Haus gezogen. Schnell lernen sie ihre neuen Nachbarn in der Siedlung kennen und eigentlich fühlen sie sich auch wohl. Doch Nachts passieren merkwürdige Dinge. Als eine Frau ermordet im leerstehenden Nachbarhaus gefunden wird, wird die Atmosphäre in der Siedlung beängstigender. Es herrscht Angst und Misstrauen.

Der Schreibstil des Autors war wieder sehr schön. Arno Strobel hat eine leichte, flüssige und atmosphärische Art zu schreiben. Zudem fängt er die düstere Stimmung und die vorherrschende Angst gut ein. So war ich am Anfang der Geschichte richtig gefesselt und habe mit den Protagonisten mit überlegt wie jemand unbemerkt ins Haus und wieder raus kommt. Es gibt keine Einbruchsspuren und alle Türen sind verschlossen. Auch bietet die Siedlung und die neuen Nachbarn viel Möglichkeiten für Spekulationen. Dies machte es mir anfangs recht leicht in die Geschichte zu kommen. Doch leider verlor sich dieses Gefühl im Laufe des Buches. Die Spannung ging mit jedem Kapitel mehr verloren.

Die Geschichte bekommt ab ungefähr der Hälfte des Buches einen unrealistischen und konstruierten Beigeschmack. Ich kann mir nicht vorstellen das so was wirklich passiert. Was mich am meisten störte war, dass man aufgrund eines Hinweises plötzlich zu der Lösung gefunden hat. Ich kann nicht näher darauf eingehen ohne zu spoilern, allerdings war dies eine etwas ungünstige Lösung und für mich nicht nachvollziehbar. Das Ende war zwar schlüssig und bietet noch ein paar Überraschungen ist insgesamt aber vorhersehbar.

Es war ein guter Thriller für zwischendurch. Er hat zwar seine Schwächen kann ihn aber gut lesen. Ich kenne bessere Bücher des Autors.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt

Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt
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Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt von Frida Skybäck ist ein Mix aus Spannungs- und Unterhaltungsroman.

Wenn ich vor dem Lesen nur den Titel genommen hätte, hätte ich eine ganz andere Geschichte ...

Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt von Frida Skybäck ist ein Mix aus Spannungs- und Unterhaltungsroman.

Wenn ich vor dem Lesen nur den Titel genommen hätte, hätte ich eine ganz andere Geschichte erwartet. Meines Erachtens passt der Titel nicht so gut zu dem Buch. Ja Bücher spielen eine Rolle, aber eher eine untergeordnete und nicht so präsent wie ich es mir dachte. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte wurde ich neugierig auf die Geschichte. Ein alter vermissten Fall und eine Schwester die nach 30 Jahren nach Antworten sucht und dafür nach Schweden reist.

Anfangs hatte ich meine Probleme in das Buch rein zu kommen. Mir war nicht ganz klar wohin die Geschichte gehen soll. Auch der Schreibstil machte auf mich einen behäbigen Eindruck. Es wirkte sehr schleppend und nichtssagend. Erst als die Handlung in zwei Zeitebenen aufgeteilt wurde, wurde es etwas besser. Der Vergangenheitsteil war wesentlich interessanter und spannender. Im Gegenwartsteil passiert eigentlich nicht viel, außer das einem die verschiedenen Protagonisten vorgestellt und ihre Leben dargelegt werden.

Die Autorin baut verschiedene Themen wie Trauer, Verlust und Freundschaft mit ein. Gerade im Vergangenheitsteil gibt es düstere und tiefergehende Themen die nach und nach zu Tage kommen.

Das Ende ist nicht ganz so unerwartet und so etwas in der Art hatte ich mir schon gedacht gehabt. Es gab noch einen Showdown der für mich nicht nötig gewesen ist und das Buch unnötig in die Länge gezogen hat.

Insgesamt war es ein nettes Buch, was aber nicht unbedingt in Erinnerung bleibt und auch keinen bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen hat.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Der Tausch

Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
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Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. Von Julie Clark ist ein interessanter Spannungsroman allerdings wäre noch Luft nach oben gewesen.

Ich war gespannt auf den Roman und hatte irgendwie ...

Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. Von Julie Clark ist ein interessanter Spannungsroman allerdings wäre noch Luft nach oben gewesen.

Ich war gespannt auf den Roman und hatte irgendwie eine spannende, rasante und abwechslungsreiche Geschichte erwartet. Bekommen habe ich eine durchwachsene Geschichte mit etwas Spannung, eher blassen Protagonisten und eine oberflächigen Handlung. Gerade nach dem Klappentext hatte ich eine etwas andere Geschichte erwartet.

Claire ist mit einem einflussreichen Mann verheiratet der sie immer wieder misshandelt und kontrolliert. Sie plant ihn zu verlassen und eine neue Identität anzunehmen. Doch ihr Plan steht kurz vorm scheitern. Völlig verzweifelt nimmt sie das Angebot von der fremden Eva an, ihre Flugtickets zu tauschen. So fliegt Claire nach Kalifornien. Doch der Tausch war nicht die beste Entscheidung denn Eva hat Claire belogen. Alles wird noch schlimmer als sie erfährt das ihr eigentliches Flugzeug abgestürzt ist und man sie offiziell für tot hält.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Man findet schnell in die Geschichte rein. Die Kapitel sind aus der Sicht Clairs und Evas geschrieben. Bei Claire erlebt man die Gegenwart und wie sie alles nach ihrer Flucht und den Flugzeugabsturz erlebt. Bei Eva ist es die Vergangenheit und was sie letztendlich zu dem Tausch der Tickets bewogen hat. Was hinter Evas Geschichte steckte hat mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht. Damit hätte ich auch nicht wirklich gerechnet. So hat das Buch einen gewissen Spannungsbogen, der aber etwas erzwungen wirkt.

Die Geschichte plätschert etwas vor sich hin und bleibt nicht unbedingt lange im Kopf. Es werden manche Szenen sehr langatmig erzählt, andere nur kurz angeschnitten. Am Ende blieben bei mir auch noch einige Fragen offen.

Das Buch hat auf jeden Fall Potenzial was nicht ausgeschöpft wurde. Die Protagonisten sind sehr einseitig und wirken auch etwas statisch. Es hat sich recht angenehm lesen lassen, für zwischendurch ist es gut geeignet. Wer hier aber einen spannenden Abwechslungsreichen Thriller erwartet wird enttäuscht. Es ist ein netter Spannungsroman mehr aber auch nicht

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Veröffentlicht am 05.07.2025

Beethovens Geliebte

Beethovens Geliebte
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Beethovens Geliebte von Claudia Romes ist Band 11 Reihe „Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“. Die Bücher der Reihe behandeln immer eine andere besondere Frau und sind von unterschiedlichen ...

Beethovens Geliebte von Claudia Romes ist Band 11 Reihe „Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“. Die Bücher der Reihe behandeln immer eine andere besondere Frau und sind von unterschiedlichen Autoren geschrieben. Zudem sind alle Bücher in sich abgeschlossen und können separat gelesen werden.

Ich habe schon einige Bücher der Reihe gelesen und mochte bisher die Kombination aus Fakten und Fiktion. So bekam man einen tollen Einblick in die Leben und Gefühle der jeweiligen Person. Bei Beethovens Geliebte war ich völlig ratlos was auf mich zukommt. Denn Babette Koch war mir bis dato völlig unbekannt. Das Beethoven allerdings oft verliebt war aber seine einzig wahre Liebe die Musik war, war mir bekannt. Daher war ich Neugier auf das Buch.

Man lernt in dem Buch Babette Koch kenne. Sie wuchs als Wirtstochter auf. Im Zehrgarten ihrer Mutter betreibt sie einen Lesesalon und lernt die Künste der verschiedensten Dinge kennen und viele verschiedenen Männer. Auch ihr Kindheitsfreund Ludwig van Beethoven ist oft dabei.

Das Buch liest sich recht gut. Der Schreibstill ist flüssig und leicht so lässt es sich schnell lesen. Allerdings fehlt es ihm etwas an Handlung und Substanz. Im Grunde plätschert die Geschichte vor sich hin. Es passiert nicht wirklich viel. Am Anfang lernt man Babette und ihre Familie kennen. Auch in welchem Verhältniss Kochs und die van Beethovens stehen. Erst im letzten Drittel kommt es zu einigen er Begegnungen das man davon reden kann, das Babette Beethovens Geliebte war. Bis dahin merkt man eher unterschwellig, dass die beiden mehr als bloße Freundschaft für einander empfinden.

Ich hätte gern etwas mehr über Beethoven gelesen, der kam im Grunde recht wenig vor. Auch wie das Leben damals war und wie schwer es für die Menschen war kam etwas kurz. Gerade wenn man bedenkt dass die französische Revolution gerade im Gange war und die Franzosen auch Bonn besetzten und es einige Umbrüche gab. Das wäre noch interessant gewesen, als so einige Nonsens Szenen. Wenn man dann im Nachwort liest das es überhaupt nicht bewiesen ist das Babette und Ludwig eine Affäre gehabt haben und das gesamte Buch reine Spekulation ist, hinterlässt es bei mir einen leicht bitteren Nachgeschmack.

Ja über Babette Koch gibt es vielleicht nicht viel zu berichten, aber sie hat es von einer Wirtstochter zu einer Gräfin gebracht. Da hätte man nicht unbedingt wild über eine Affäre mit Beethoven spekulieren müssen. Denn wirklich spannender oder unterhaltsamer wurde es dadurch nicht.

Wenn man sich nicht zu sehr darauf fixiert das es sich hier um Beethovens Geliebte handeln soll, liest sich das Buch recht gut und schnell. Für zwischendurch ganz okay, bleibt aber nicht wirklich im Kopf.

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Veröffentlicht am 20.06.2025

The Surf House

The Surf House
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The Surf House Du bist im Paradies. Doch das Paradies ist tödlich. Von Lucy Clarke ist ein Spannungsroman mit Luft nach oben. Das Buch ist als Thriller deklariert, für mich war es nur ein leichter Spannungsroman.

Bea ...

The Surf House Du bist im Paradies. Doch das Paradies ist tödlich. Von Lucy Clarke ist ein Spannungsroman mit Luft nach oben. Das Buch ist als Thriller deklariert, für mich war es nur ein leichter Spannungsroman.

Bea schmeißt kurzentschlossen ihren Modeljob während eines Shootings in Marrakesch hin. Sie will ihr Leben endlich genieße, doch als sie in einer kleinen Gasse überfallen und ausgeraubt wird hat sie nichts mehr. Nur dank einer fremden Frau überlebt sie den Überfall und bekommt die Chance auf einen Job und etwas Auszeit in dem Surf House der Frau. Doch was anfangs eine gute Idee scheint, ist nicht unbedingt gut. Denn Bea wird plötzlich erpresst und dann taucht ein Gast auf der seine Schwester sucht. Diese war zuletzt im Surf House und seit einem Jahr gibt es kein Lebenszeichen von der jungen Frau.

Nachdem ich schon ein paar Bücher der Autorin gelesen habe, freute ich mich auf ihr neues Werk. Auch der Titel und der Klappentext hörten sich spannend an. Doch leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen. Zum einen war es mir zu langatmig, nichtssagend und konstruiert. Zum anderen hatte ich meine Probleme mit dem Protagonisten.

Der Schreibstil des Buches ist flüssig und bildhaft. Man findet recht schnell in die Geschichte und fühlt quasi die Sonne Marokkos, spürt den Sand und riecht das Meer. Man kann sich das Surf House die Umgebung und die Personen gut vorstellen. Es wirkt lebendig und dynamisch. Andererseits hat man das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich vorangeht. Es werden einige Szenen unnötig in die Länge gezogen, andere werden dafür sehr schnell abgehandelt.

Der Spannungsbogen ist eine Berg und Talfahrt. Die Autorin versucht zwar durch einige Wirrungen und durch Geheimnisse eine gewisse Spannung aufrecht zu halten, schafft es aber nicht dauerhaft. Am Ende überschlagen sich die Handlungen plötzlich und es wirkt alles etwas gehetzt.

Mit den Protagonisten konnte ich nicht viel Anfangen. Ich habe einfach keinen richtigen Zugang zu ihnen gefunden. Ich habe nicht verstanden wie man einer fremden Person die man nicht wirklich kennt soviel Vertrauen entgegen bringen kann und nichts hinterfragt. Das wirkt auf mich sehr naiv und unsympathisch. Die Protagonisten wirken alle sehr distanziert, unnahbar und kühl.

Es war ein netter Spannungsroman der sich gerade bei sommerlichen Temperaturen gut lesen lässt, aber ansonsten keinen großen Eindruck bei mir hinterlassen hat. Den Thriller sucht man hier vergebens. Kaum Spannung, unnahbare Protagonisten dafür gab es bildhafte und eindrucksvolle Landschafts- und Surfbeschreibungen

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