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Veröffentlicht am 02.10.2025

Das Internet

Das Internet
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„Das Internet Wie funktioniert das?“ von Prof. Dr. Larissa Suzuki ist ein nettes und unterhaltsames Sachbuch für Kinder ab 8 Jahren. Allerdings konnte es uns nicht ganz überzeugen. Wir waren von der Grundidee ...

„Das Internet Wie funktioniert das?“ von Prof. Dr. Larissa Suzuki ist ein nettes und unterhaltsames Sachbuch für Kinder ab 8 Jahren. Allerdings konnte es uns nicht ganz überzeugen. Wir waren von der Grundidee des Buches begeistert. Meiner Meinung nach sollten Kinder den Umgang mit dem Internet kennen. Daher freuten wir uns auf das Buch.

Den Kindern werden wichtige Dinge vermittelt. Es wird der Wandel der Kommunikation aufgezeigt, wie Computer entwickelt wurden, wie das Internet entstand. Es wird technisches know how vermittelt, warum man überall Internet hat aber auch wie wichtig sichere Passwörter sind und noch einiges mehr.

Es gibt viele tolle, kindgerechte und somit leicht verständliche Grafiken, Illustrationen und Bilder. So können sich die Kinder einiges besser vorstellen und leichter verstehen. Auch für Erwachsene sind diese sehr interessant und hilfreich.

Der Schreibstil ist kindgerecht und gut verständlich. Allerdings waren uns die Seiten zu überladen, zu bunt und teilweise extrem schlecht lesbar. Gerade bei einem Kinderbuch sollte man auf eine gut lesbare Schriftart achten. Hier ist es teilweise sehr verschnörkelt, geschwungen und handschriftlich. Leseanfänger, Kinder die nicht gerne Lesen oder eine Leseschwäche haben, werden an diesem Buch eher ihre Freude verlieren.

Das Buch bietet viel Spielraum um sich mit seinem Kind zusätzlich darüber zu unterhalten und weitere Informationen einzuholen. Unser Sohn konnte sich da sehr gut an seinen Papa wenden der vom Fach ist. Es gibt einige Mitmachseiten und kleine Rätsel die das ganze Buch auflockern. Auch der ein oder andere Witz ist zu finden. Ob diese aber von 8 jährigen Kindern verstanden werden bezweifle ich.

Es ist ein interessantes Sachbuch für wissbegierige Kinder, was noch Potential nach oben hat. Es ist unterhaltsam, lehrreich und doch überladen mit bunten Seiten und Illustrationen.

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Veröffentlicht am 15.09.2025

Welcome Home

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?
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Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause, hier bist du sicher. Oder? ist ein Psychothriller von Arno Strobel. Da ich seine Bücher sehr gerne lese habe ich mich schon auf das neue Buch gefreut. Doch ...

Welcome Home – Du liebst dein neues Zuhause, hier bist du sicher. Oder? ist ein Psychothriller von Arno Strobel. Da ich seine Bücher sehr gerne lese habe ich mich schon auf das neue Buch gefreut. Doch leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Es beginnt Spannend und atmosphärisch verliert dies aber im Laufe des Buches.

Marco ist gerade mit seiner Frau Ines und der gemeinsamen Tochter in ihr neues Haus gezogen. Schnell lernen sie ihre neuen Nachbarn in der Siedlung kennen und eigentlich fühlen sie sich auch wohl. Doch Nachts passieren merkwürdige Dinge. Als eine Frau ermordet im leerstehenden Nachbarhaus gefunden wird, wird die Atmosphäre in der Siedlung beängstigender. Es herrscht Angst und Misstrauen.

Der Schreibstil des Autors war wieder sehr schön. Arno Strobel hat eine leichte, flüssige und atmosphärische Art zu schreiben. Zudem fängt er die düstere Stimmung und die vorherrschende Angst gut ein. So war ich am Anfang der Geschichte richtig gefesselt und habe mit den Protagonisten mit überlegt wie jemand unbemerkt ins Haus und wieder raus kommt. Es gibt keine Einbruchsspuren und alle Türen sind verschlossen. Auch bietet die Siedlung und die neuen Nachbarn viel Möglichkeiten für Spekulationen. Dies machte es mir anfangs recht leicht in die Geschichte zu kommen. Doch leider verlor sich dieses Gefühl im Laufe des Buches. Die Spannung ging mit jedem Kapitel mehr verloren.

Die Geschichte bekommt ab ungefähr der Hälfte des Buches einen unrealistischen und konstruierten Beigeschmack. Ich kann mir nicht vorstellen das so was wirklich passiert. Was mich am meisten störte war, dass man aufgrund eines Hinweises plötzlich zu der Lösung gefunden hat. Ich kann nicht näher darauf eingehen ohne zu spoilern, allerdings war dies eine etwas ungünstige Lösung und für mich nicht nachvollziehbar. Das Ende war zwar schlüssig und bietet noch ein paar Überraschungen ist insgesamt aber vorhersehbar.

Es war ein guter Thriller für zwischendurch. Er hat zwar seine Schwächen kann ihn aber gut lesen. Ich kenne bessere Bücher des Autors.

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt

Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt
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Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt von Frida Skybäck ist ein Mix aus Spannungs- und Unterhaltungsroman.

Wenn ich vor dem Lesen nur den Titel genommen hätte, hätte ich eine ganz andere Geschichte ...

Der kleine Buchsalon am anderen Ende der Welt von Frida Skybäck ist ein Mix aus Spannungs- und Unterhaltungsroman.

Wenn ich vor dem Lesen nur den Titel genommen hätte, hätte ich eine ganz andere Geschichte erwartet. Meines Erachtens passt der Titel nicht so gut zu dem Buch. Ja Bücher spielen eine Rolle, aber eher eine untergeordnete und nicht so präsent wie ich es mir dachte. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte wurde ich neugierig auf die Geschichte. Ein alter vermissten Fall und eine Schwester die nach 30 Jahren nach Antworten sucht und dafür nach Schweden reist.

Anfangs hatte ich meine Probleme in das Buch rein zu kommen. Mir war nicht ganz klar wohin die Geschichte gehen soll. Auch der Schreibstil machte auf mich einen behäbigen Eindruck. Es wirkte sehr schleppend und nichtssagend. Erst als die Handlung in zwei Zeitebenen aufgeteilt wurde, wurde es etwas besser. Der Vergangenheitsteil war wesentlich interessanter und spannender. Im Gegenwartsteil passiert eigentlich nicht viel, außer das einem die verschiedenen Protagonisten vorgestellt und ihre Leben dargelegt werden.

Die Autorin baut verschiedene Themen wie Trauer, Verlust und Freundschaft mit ein. Gerade im Vergangenheitsteil gibt es düstere und tiefergehende Themen die nach und nach zu Tage kommen.

Das Ende ist nicht ganz so unerwartet und so etwas in der Art hatte ich mir schon gedacht gehabt. Es gab noch einen Showdown der für mich nicht nötig gewesen ist und das Buch unnötig in die Länge gezogen hat.

Insgesamt war es ein nettes Buch, was aber nicht unbedingt in Erinnerung bleibt und auch keinen bleibenden Eindruck auf mich hinterlassen hat.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Der Tausch

Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg.
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Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. Von Julie Clark ist ein interessanter Spannungsroman allerdings wäre noch Luft nach oben gewesen.

Ich war gespannt auf den Roman und hatte irgendwie ...

Der Tausch – Zwei Frauen. Zwei Tickets. Und nur ein Ausweg. Von Julie Clark ist ein interessanter Spannungsroman allerdings wäre noch Luft nach oben gewesen.

Ich war gespannt auf den Roman und hatte irgendwie eine spannende, rasante und abwechslungsreiche Geschichte erwartet. Bekommen habe ich eine durchwachsene Geschichte mit etwas Spannung, eher blassen Protagonisten und eine oberflächigen Handlung. Gerade nach dem Klappentext hatte ich eine etwas andere Geschichte erwartet.

Claire ist mit einem einflussreichen Mann verheiratet der sie immer wieder misshandelt und kontrolliert. Sie plant ihn zu verlassen und eine neue Identität anzunehmen. Doch ihr Plan steht kurz vorm scheitern. Völlig verzweifelt nimmt sie das Angebot von der fremden Eva an, ihre Flugtickets zu tauschen. So fliegt Claire nach Kalifornien. Doch der Tausch war nicht die beste Entscheidung denn Eva hat Claire belogen. Alles wird noch schlimmer als sie erfährt das ihr eigentliches Flugzeug abgestürzt ist und man sie offiziell für tot hält.

Der Schreibstil ist flüssig und leicht. Man findet schnell in die Geschichte rein. Die Kapitel sind aus der Sicht Clairs und Evas geschrieben. Bei Claire erlebt man die Gegenwart und wie sie alles nach ihrer Flucht und den Flugzeugabsturz erlebt. Bei Eva ist es die Vergangenheit und was sie letztendlich zu dem Tausch der Tickets bewogen hat. Was hinter Evas Geschichte steckte hat mich ehrlich gesagt ziemlich überrascht. Damit hätte ich auch nicht wirklich gerechnet. So hat das Buch einen gewissen Spannungsbogen, der aber etwas erzwungen wirkt.

Die Geschichte plätschert etwas vor sich hin und bleibt nicht unbedingt lange im Kopf. Es werden manche Szenen sehr langatmig erzählt, andere nur kurz angeschnitten. Am Ende blieben bei mir auch noch einige Fragen offen.

Das Buch hat auf jeden Fall Potenzial was nicht ausgeschöpft wurde. Die Protagonisten sind sehr einseitig und wirken auch etwas statisch. Es hat sich recht angenehm lesen lassen, für zwischendurch ist es gut geeignet. Wer hier aber einen spannenden Abwechslungsreichen Thriller erwartet wird enttäuscht. Es ist ein netter Spannungsroman mehr aber auch nicht

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Veröffentlicht am 05.07.2025

Beethovens Geliebte

Beethovens Geliebte
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Beethovens Geliebte von Claudia Romes ist Band 11 Reihe „Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“. Die Bücher der Reihe behandeln immer eine andere besondere Frau und sind von unterschiedlichen ...

Beethovens Geliebte von Claudia Romes ist Band 11 Reihe „Außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“. Die Bücher der Reihe behandeln immer eine andere besondere Frau und sind von unterschiedlichen Autoren geschrieben. Zudem sind alle Bücher in sich abgeschlossen und können separat gelesen werden.

Ich habe schon einige Bücher der Reihe gelesen und mochte bisher die Kombination aus Fakten und Fiktion. So bekam man einen tollen Einblick in die Leben und Gefühle der jeweiligen Person. Bei Beethovens Geliebte war ich völlig ratlos was auf mich zukommt. Denn Babette Koch war mir bis dato völlig unbekannt. Das Beethoven allerdings oft verliebt war aber seine einzig wahre Liebe die Musik war, war mir bekannt. Daher war ich Neugier auf das Buch.

Man lernt in dem Buch Babette Koch kenne. Sie wuchs als Wirtstochter auf. Im Zehrgarten ihrer Mutter betreibt sie einen Lesesalon und lernt die Künste der verschiedensten Dinge kennen und viele verschiedenen Männer. Auch ihr Kindheitsfreund Ludwig van Beethoven ist oft dabei.

Das Buch liest sich recht gut. Der Schreibstill ist flüssig und leicht so lässt es sich schnell lesen. Allerdings fehlt es ihm etwas an Handlung und Substanz. Im Grunde plätschert die Geschichte vor sich hin. Es passiert nicht wirklich viel. Am Anfang lernt man Babette und ihre Familie kennen. Auch in welchem Verhältniss Kochs und die van Beethovens stehen. Erst im letzten Drittel kommt es zu einigen er Begegnungen das man davon reden kann, das Babette Beethovens Geliebte war. Bis dahin merkt man eher unterschwellig, dass die beiden mehr als bloße Freundschaft für einander empfinden.

Ich hätte gern etwas mehr über Beethoven gelesen, der kam im Grunde recht wenig vor. Auch wie das Leben damals war und wie schwer es für die Menschen war kam etwas kurz. Gerade wenn man bedenkt dass die französische Revolution gerade im Gange war und die Franzosen auch Bonn besetzten und es einige Umbrüche gab. Das wäre noch interessant gewesen, als so einige Nonsens Szenen. Wenn man dann im Nachwort liest das es überhaupt nicht bewiesen ist das Babette und Ludwig eine Affäre gehabt haben und das gesamte Buch reine Spekulation ist, hinterlässt es bei mir einen leicht bitteren Nachgeschmack.

Ja über Babette Koch gibt es vielleicht nicht viel zu berichten, aber sie hat es von einer Wirtstochter zu einer Gräfin gebracht. Da hätte man nicht unbedingt wild über eine Affäre mit Beethoven spekulieren müssen. Denn wirklich spannender oder unterhaltsamer wurde es dadurch nicht.

Wenn man sich nicht zu sehr darauf fixiert das es sich hier um Beethovens Geliebte handeln soll, liest sich das Buch recht gut und schnell. Für zwischendurch ganz okay, bleibt aber nicht wirklich im Kopf.

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