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Veröffentlicht am 12.10.2025

Antarktis und Pinguine ergibt Liebe

The Penguin Paradox
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Emerie darf in die Antarktis um dort Pinguin Forschung über das Partnerschaftsverhalten zu schreiben. Doch leider ist auch Beckett dort, der Technologe, den wie gar nicht leiden kann. Doch in der Zeit ...

Emerie darf in die Antarktis um dort Pinguin Forschung über das Partnerschaftsverhalten zu schreiben. Doch leider ist auch Beckett dort, der Technologe, den wie gar nicht leiden kann. Doch in der Zeit dort stellt sich heraus, dass Emerie Beckett völlig falsch eingeschätzt hat. Finden nicht nur die Pinguine zusammen sondern auch sie?

Meine Meinung:
Das Cover und der Farbeschnitt sind toll gestaltet und gefallen mir richtig gut. Die beiden Personen auf dem Cover sind zusammen mit den Pinguinen sehr süß.
Aber noch besser gefällt mir allerdings der Schreibstil von Greta Milan.
Sie schafft es innerhalb von wenigen Seiten, den Protagonisten Leben einzuhauchen und sie interessant zu machen. Gretas Schreibstil ist humorvoll und angenehm, ich wollte gar nicht aufhören zu lesen.

Emerie ist eine sympathische und intelligente junge Veterinärmedizinerin, die Forschung an Pinguinen betreibt.
Dass sie nun in die Antarktis darf, ist ein Glücksgriff zumindest wenn man davon ansieht, dass der Technologe Beckett das Forschungsteam leitet und sie diesen nicht leiden kann.
Beckett dagegen kann nicht verstehen, was Emerie gegen ihn hat und der clevere, empathische Techniker normalerweise mit jeder Person zurecht kommt.

Ich fand die Spannung zwischen den beiden sehr interessant und vor allem die kleinen Streits waren unterhaltsam. Die Emerie sind Beckett sind sehr gegensätzlich, was dazu führt, dass es immer wieder zu Missverständnissen kommt. Während Emerie zu Beginn nichts hinterfragt, ändert sich das in Laufe der Handlung.
Mir hat es gut gefallen, dass Beckett Emerie aus ihrem Schneckenhaus herauslocken und sie richtig kennenlernen möchte. Ich habe direkt gemerkt, dass es ihm ernst ist und er sich auf sie einlässt. Emerie dagegen glaubt nicht an die Liebe, was es ihr erschwert, Bindungen einzugehen. Aber Beckett lässt nicht, das fand ich toll umgesetzt, den es hat ihn trotzdem nicht aufdringlich wirken lassen.

Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn es ein bisschen zu viel Drama war. Das hätte es für mich nicht gebraucht.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte über die Liebe, Pinguine und das aufbauen von Bindungen. Emerie und Beckett sind ein interessantes Paar, das mir tolle Lesestunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Gefühle oder Logik?

The Charlie Method
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Charlie ist nach außen hin eine mustergültige Studentin. Doch sie hat einige Geheimnisse, die nicht jeder erfahren soll. Als Charlie dann Will und Beckett kennen lernt, bringen die beiden Eishockey Spieler ...

Charlie ist nach außen hin eine mustergültige Studentin. Doch sie hat einige Geheimnisse, die nicht jeder erfahren soll. Als Charlie dann Will und Beckett kennen lernt, bringen die beiden Eishockey Spieler ihr Leben komplett durcheinander.
Kann das gut gehen oder muss sich Charlie für einen Weg entscheiden?

Meine Meinung:
Das Cover ist ansprechend gestaltet, die Farben sind gut gewählt. Trotzdem ist es leider nicht ganz nach meinem Geschmack, es wirkt auch mich zu eintönig.

Aber da es um den Inhalt geht, wiegt dieser viel mehr. Und der hat mir deutlich besser gefallen.
Der Schreibstil von Elle Kennedy ist sehr angenehm zu lesen. Flüssig, humorvoll und trotzdem sehr gefühlvoll. Die Kombi gefällt mir richtig gut.

Charlie ist eine sympathische junge Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht ganz gefunden hat. Sie will für alle perfekt sein, weiß aber gar nicht wer sie selbst ist.
Auch Will muss nach außen hin der perfekte Politikersohn sein und eigentlich passt Eishockey spielen gar nicht dazu.
Beckett dagegen geht alles entspannt an und nimmt vieles nicht ernst, die einzige Ausnahme ist Eishockey.

Die Beziehung zwischen den dreien entwickelt sich langsam und der innere Kampf ist besonders Charlie anzumerken, die sich in die Erstellung von Listen stürzt.
Allgemein muss Charlie mit vielen Themen innerhalb von kürzester Zeit umgehen, was mir richtig leid getan hat für sie.
Ich fand es zwar schön, wie die Beziehung zu Beckett und Will in dieser Zeit gewachsen ist, aber für mich war einfach zu viel in die Handlung gequetscht.

Das Ende war gelungen und hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:
Eine etwas andere Liebesgeschichte, die mir aber gut gefallen hat. Charlie, Beckett und Will passen gut zusammen, auch wenn ihre Beziehung etwas unkonventionell ist. Mal war anderes und ganz ohne Klischees.

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Wem ist zu trauen?

Never Trust Your Fake Husband
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Mit Amnesie aufzuwachen ist schon schlimm, aber das auch noch in einer fremden Stadt und zusätzlich in eine Verfolgungsjagd verwickelt zu sein, ist niemandem zu wünschen. Wem kann man trauen und ist Sawyer ...

Mit Amnesie aufzuwachen ist schon schlimm, aber das auch noch in einer fremden Stadt und zusätzlich in eine Verfolgungsjagd verwickelt zu sein, ist niemandem zu wünschen. Wem kann man trauen und ist Sawyer wirklich, so hilfsbereit wie er sich ausgibt oder verfolgt er noch andere Ziele?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet, mir gefallen die Grafiken und wie der Titel eingearbeitet wurde.
Der Titel selbst ist sprechend und macht richtig Lust auf die Geschichte.
Ich mochte den Schreibstil von Ally Carter sehr gerne. Er ist direkt, witzig und spannend. Allerdings habe ich mich mit der Erzählweise sehr schwer getan. Ich bin leider kein Fan des personalen Erzählers und habe deshalb lange gebraucht, um in die Handlung hineinzukommen.

Die Protagonistin leidet an Amnesie, sie und ich lernen sie also gleichzeitig kennen. Das sorgt für einige Überraschungen, denn ihre sture, empathische und kreative Art ist alles andere als vorhersehbar.
Sawyer ist ein Geheimagent und will sie unterstützen und aus der Gefahrenzone bringen. Dabei kommt der geheimnisvolle, ruhige und sarkastische Agent immer wieder an seine Grenzen.
Doch gemeinsam sind die beiden wirklich toll und ihre Suche nach der Wahrheit ist spannend und interessant.
Ich mag es, wie sich die Geschichte entwickelt und finde es gelungen, wie das Thema Amnesie als Stilmittel eingesetzt wurde.

Durch die Verfolgungsjagden hat sich das Buch angefühlt wie ein rasanter Film und hat mir beim Lesen viel Spaß gemacht.

Mein Fazit:
Eine interessante Protagonistin und spannende Verfolgungsjagden mit viel Ungewissheit, sorgen für tolle Unterhaltung. Ich hatte viel Spaß und hoffe auf einen zweiten Band.

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Veröffentlicht am 01.07.2025

Cupcakes und Schlittschuhe

The Game Changer – Die Liebe ist ein süßes Spiel
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Delilah war schon immer in Ian, den besten Freund ihres Bruders verliebt. Als Ian als Gast in ihrer Fernsehsendung auftritt, in der es ums Backen geht, bemerken die beiden schnell, dass es zwischen ihnen ...

Delilah war schon immer in Ian, den besten Freund ihres Bruders verliebt. Als Ian als Gast in ihrer Fernsehsendung auftritt, in der es ums Backen geht, bemerken die beiden schnell, dass es zwischen ihnen knistert. Auch die Produzenten und Ians Eishockeyverein sind begeistert und so startet ihre Fake Dating Geschichte. Doch ist es wirklich Fake oder echt?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön gestaltet und bildet Delilah und Ian perfekt ab. Auch der Titel passt gut zur Handlung und wird auf dem Cover toll in Szene gesetzt.
Der Schreibstil von Lana Ferguson ist angenehm und flüssig zu lesen. Es gibt viele humorvolle Stellen, aber auch tiefgründige Szenen. Eine tolle Mischung!

Delilah ist eine sympathische, hilfsbereite und wortgewandte Bäckerin, die mit einer Fernsehsendung bekannt gewordenen ist.
Also ihre Quoten sinken, benötigt sie einen Special Guest für ihre Sendung. Das übernimmst Ian gerne. Der zurückgezogen, ruhige und bedachte Eishockeyprofi hat Delilah schon viele Jahre nicht mehr gesehen und ist ganz überrascht darüber, wie sich diese entwickelt hat.
Doch zwischen ihnen ist das gewisse etwas und trotz Fake Dating kommen sie sich näher.
Das Fake Dating und das Kennenlernen fand ich toll umgesetzt. Es wirkt nicht aufgesetzt, sondern natürlich und auch die gegenseitigen Besuche und die Gespräche mit Delilahs Bruder Jack haben mir gut gefallen.

Ich fand es auch schön, wie sich die beiden entwickelt haben und im Laufe der Handlung immer offener und entspannter wurden. Sie haben sich gegenseitig vertraut und so gab es kein unnötiges Drama oder ähnliches.

Delilahs Bruder und Ians bester Freund Jack war etwas ganz besonderes und hat mich immer wieder zum lachen gebracht. Die Szenen mit ihm haben mir richtig gut gefallen!

Was ich etwas schade fand, waren die wenigen Momente, in denen es wirklich um Eishockey ging. Da hatte ich mir mehr erwartet und hätte mir auch mehr gewünscht. Ebenso mit der Fernsehsendung, da hätte es mehr sein dürfen.

Ians Familiendrama war gut umgesetzt und hat für mich gepasst, was auch für das Ende gilt.

Mein Fazit:
Ein tolles Buch, dem das bestimmt etwas fehlt. Trotzdem toll für den Sommer und perfekt für alle, die Fake Dating lieben!

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Veröffentlicht am 29.06.2025

Zeitschleife und Liebe

Love On Repeat
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Lara will ihr Sabbatical nutzen um ein Buch zu schreiben. Als ihr Leo in der Bibliothek vor ihrer Nase Fachliteratur klaut, ist sie sehr genervt davon und ärgert sich über ihn.
Als sie wieder an diesem ...

Lara will ihr Sabbatical nutzen um ein Buch zu schreiben. Als ihr Leo in der Bibliothek vor ihrer Nase Fachliteratur klaut, ist sie sehr genervt davon und ärgert sich über ihn.
Als sie wieder an diesem Tag aufwacht und realisiert, dass sie in einer Zeitschleife gelandet ist, scheint dies etwas mit Leo zu tun zu haben.
Doch was und warum wird ihr Leo mit jeder Begegnung sympathischer?

Meine Meinung:
Ich mag das Cover sehr gerne. Es ist schon gestaltet und bildet Lara und Leo gut ab.
Den Schreibtisch von Angela Kirchner finde ich sehr angenehm. Die Autorin schreibt gefühlvoll, flüssig und mit einer tollen Briese Humor.

So landet die strukturierte, ehrgeizige und intelligente Lara immer wieder in vorhersehbaren und chaotischen Situation, was sie so gar nicht gewohnt ist.
Wenn das passiert, ist meistens auch der ruhige, sympathische und offenherzige Journalist beteiligt, das sogleich Laras Zorn auf sich zieht.
Doch je öfter die beiden aufeinander treffen, desto mehr öffnet sich Lara und lernt Leo besser kennen.
Doch nur Lara steckt in der Zeitschleife, für Leo ist die jeden Montag wieder eine Fremde.
Ich kann verstehen, das Lara der Zeitschleife entfliehen will und welche Versuche sie dazu unternimmt. Doch ihr strukturiertes Vorgehen erweist sich immer wieder als nutzlos. Das würde auch bei mir zu Verzweiflung und Ärger führen. Ich mag aber, wie sie die Situation für sich selbst analysiert und ihrer nächsten Schritte ableitet, das hat mich richtig beeindruckt.

Auch Laras Mitbewohnerin Nalini und ihre Nachbarn Willi, Kurt und Isabell sind einfach toll. Sie geben der Handlung das besondere etwas und dämpfen Laras forsche und strikte Art. Eine tolle Ergänzung und Impulse von außen, die Lara in jeder Situation unterstützen.
So etwas wünscht sich doch jeder!

Ich mag die Entwicklung, die Lara macht und die Entspanntheit, die mit jeder Woch mehr zum Vorschein kommt. Sie merkt, dass ihre kleinen Ziele das große Ganze beeinflussen und nicht jedes Ziel den Aufwand wert ist.

Auch das Ende hat mir gut gefallen, war aber an einigen Stellen zu undurchsichtig und zu konstruiert. Das fand ich etwas schade.

Mein Fazit:
Eine etwas andere Liebesgeschichte, die mich zum lachen und zum weinen gebracht hat. Ich mag es, wie sich Lara entwickelt und wie toll sie mit Leo zusammen passt. Ein richtig schönes Buch!

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