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Veröffentlicht am 17.11.2025

Kampf gegen die Dämonen

Heart of the Damned – Ihr Versprechen ist sein Untergang
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Eigentlich hätte Scarlett nie auf Ren treffen dürfen. Sie ist eine Diebin und eine Gestaltwandlerin, Ren dagegen der König von Lethia.
Trotzdem kommen sie sich immer näher, kämpfen gemeinsam gegen unbekannte ...

Eigentlich hätte Scarlett nie auf Ren treffen dürfen. Sie ist eine Diebin und eine Gestaltwandlerin, Ren dagegen der König von Lethia.
Trotzdem kommen sie sich immer näher, kämpfen gemeinsam gegen unbekannte Gegner und Dämonen, doch die Gefahr kommt immer näher. Können sie sich wirklich gegenseitig vertrauen und den anstehenden Kampf überstehen?

Meine Meinung:
Das Cover ist schön, die Schnörkel und die Schrift sind gut aufeinander abgestimmt. Der Farbeschnitt gefällt mir auch sehr gut, mit dem zweiten Band sieht es bestimmt richtig toll aus.
Ich mag den Schreibstil von Julia Pauss sehr. Die Autorin schreibt flüssig, detailreich und trotzdem charakterbezogen, was viel Spaß beim Lesen erzeugt.

Scarlett ist eine taffe und clevere Frau, die aus schwierigen Situationen immer das Beste heraus holen kann. Als sie jedoch auf Ren trifft und dieser sie zwingt seine Verlobte zu spielen, indem sie ihre Gestaltwandlerfähigkeiten einsetzt, muss sie dafür einiges opfern. Doch der wortkarge König, der alles tut um seinem Volk zu dienen, macht es es Scarlett mit der Zeit einfacher und sie kommen sich näher.
Mir hat die Entwicklung der Beziehung richtig gut gefallen. Es ging nicht zu schnell, sondern hatte ein angenehmes Tempo. Ich fand es toll, wie sie sich immer besser kennen gelernt haben und sich dabei aufeinander verlassen mussten. Denn die Verräter haben ihnen das Leben nicht einfach gemacht und eigentlich konnte man niemandem trauen.
Ren als König fand ich genial. Er hat fair agiert und wollte immer das Beste für sein Volk. Scarlett hat ihn dabei toll unterstützt und es war bemerkbar, wie sie sich dabei weiterentwickelt haben. Scarlett hat ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt und Ren hat auch gelernt, seine Wünsche ernst zu nehmen. Das war sehr toll umgesetzt!

Die Weltenbildung, Lethia und die Dämonen waren gut beschrieben, standen aber nicht so sehr im Vordergrund. Trotzdem war die Einarbeitung der dämonischen Fähigkeiten gut gelungen. An der ein oder anderen Stelle haben mir aber leider Erklärungen und Kontext gefehlt.

Das Ende war absolut gelungen! Nach einigen Längen im Mittelteil konnten die letzten Kapitel vieles wieder gutmachen. Besonders der Cliffhanger hat mir gefallen!
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe.

Mein Fazit:
Ein interessanter erster Teil mit einer starken Protagonistin und einem grumpy König. Viele Kämpfe und Dämonen sorgen für Spannung und Vorfreude auf den zweiten Teil!

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Veröffentlicht am 28.10.2025

Kopenhagen im Herbst

Copenhagen Cinnamon 1. Delicate
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Als Jonna ins Copenhagen Cinnamon stolpert, findet sie dort nicht nur einen Job sondern auch eine Wohnmöglichkeit. Mads, der für beides verantwortlich ist, kommt Jonna immer näher, doch etwas scheint ihn ...

Als Jonna ins Copenhagen Cinnamon stolpert, findet sie dort nicht nur einen Job sondern auch eine Wohnmöglichkeit. Mads, der für beides verantwortlich ist, kommt Jonna immer näher, doch etwas scheint ihn zurück zu halten. Können sie zusammenfinden?

Meine Meinung:
Das Cover ist herbstlich gestaltet und strahlt mit den goldenen Elementen nur so. Es bildet den hygge Vibe direkt ab und passt perfekt zum Inhalt.
Der Schreibstil von Stefanie Neeb ist flüssig, gefühlvoll und klar. Das sorgt für Tiefe und einen guten Lesefluss.

Jonna ist eine quirlige, ehrliche und sarkastische junge Frau, die ihren Weg noch nicht ganz gefunden hat.
Als sie jedoch zufällig in das Café Cinnamon stolpert, das Mads gehört, schlägt sie eine andere Richtung ein.
Mads, der sehr zurückgezogen lebt und niemanden an sich heranlassen möchte hat jedoch gegen den lockigen Wirbelwind keine Chance und die beiden kommen sich näher.
Mir hat das Tempo des näher kommens und die Gespräche zwischen den beiden sehr gut gefallen. Man merkt, wie die Vergangenheit ihre Spuren hinterlassen hat und das es für beide schwierig ist sich auf etwas neues einzulassen. Besonders schön fand ich die Ehrlichkeit und die Kommunikation zwischen den beiden, sodass immer klar war, war um aufeinander einlassen so schwierig ist.
Das hat viel Tiefe und gefühlvolle Momente geschaffen, die ich richtig gerne mochte.

Leider ist Mads für mich sehr blass geblieben. Er hat sich selten aus seinem Schneckenhaus getraut und wenn, dann nur um Stress abzulassen. Das hat dafür gesorgt, dass ich keine Bindung zu ihm aufbauen konnte.
Ganz im Gegenteil zu Jonna, die eine sehr sympathische Frau ist und für eine tolle Stimmung im Café gesorgt hat.

Das Café und die Herbststimmung waren einfach nur toll und auch das Setting in Kopenhagen hat mir unglaublich gut gefallen! Am liebsten würde ich für einen Pumpkin Spice Latte dorthin reisen.
Zum Glück geht die Reihe weiter, sodass ich die Welt der Cinnamon Clique noch nicht verlassen muss.

Mein Fazit:
Ein perfektes Buch für den Herbst mit hygge Vibes und Pumpkin Spice. Ich fand das Buch und vor allem Jonna wirklich toll, aber das besondere etwas hat mir leider gefehlt.

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Veröffentlicht am 27.10.2025

Eine Vision und ein Schicksal

Velvet Falls, but the Gods forgot to die (Velvet-Dilogie 1)
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Velvet ist eine talentierte Dämonenreiterin, die sich immer wieder in gefährliche und chaotische Situationen wiederfindet. Als sie plötzlich in einer Vision das Sterben von verschiedenen Göttern sieht, ...

Velvet ist eine talentierte Dämonenreiterin, die sich immer wieder in gefährliche und chaotische Situationen wiederfindet. Als sie plötzlich in einer Vision das Sterben von verschiedenen Göttern sieht, muss sie mit ihrem Exfreund zusammenarbeiten, um die Götter retten zu können. Doch welche Ziele verfolgt Kash? Kann Velvet ihm wirklich trauen?

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön gestaltet. Dunkel, mit Neoneinflüssen und mit tollen Zeichnungen. Auch der Farbeschnitt und die Buchklappen sind sehr schön und gefallen mir richtig gut.
Der Schreibstil von Julia Dippel war zuerst etwas ungewohnt. Die Autorin schreibt sehr Temporeich, mit vielen Wendung und Informationen. Zu Beginn bin ich gar nicht richtig mitgekommen und hatte das Gefühl, dass mir der Kontext fehlt.
Das Buch spielt in unserer Welt, zusätzlich gibt es aber auch das Reich der Götter, in der Kash lebt.

Velvet dagegen lebt als Dämonenreiterin in der USA und geht dort auf Einsätze um Dämonen zu eliminieren. Die taffe, selbstsichere und sarkastische junge Frau liebt es zu kämpfen und macht am liebsten ihr eigenes Ding.
Dass sie zu Verhinderung des Göttersterbens mit ihrem Exfreund Kash zusammenarbeiten muss, findet sie mehr als schlecht.
Aber auch der gut vernetzte und undurchschaubare Göttersohn ist nicht begeistert von der Aussicht, Velvet wieder in seiner Nähe zu haben.
Doch die beiden arbeiten gut zusammen und kommen dem Ziel gemeinsam näher.

Ich mag es, wie ihre Vergangenheit in die Handlung eingebunden wird. So konnte ich gut nachvollziehen, weshalb sich die beiden nicht mehr mögen und was hinter der Trennung steckt.
Ich fand die Aufarbeitung sehr gelungen und auch den weiteren Verlauf ihrer Beziehung.
Das Misstrauen ist nicht unbedingt gerechtfertigt und es ist für beide schwer über die Vergangenheit hinwegzukommen, auch wenn die Anziehung noch immer vorhanden ist.
Die gemeinsame Mission fand ich unterhaltsam und auch immer wieder witzige, besonders die Auftritte von Monty.

Aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass mir die Arbeit der Dämonenreitern und die Welt der Götter zu wenig erklärt wurde.
An manchen Stellen fiel es mir deshalb schwer, Dinge einzuordnen und Zusammenhänge zu erkennen. Für mich wären mehr Details hilfreich gewesen.

Das Ende war überraschend und der Cliff Hanger sehr gelungen.
Ich habe die letzten Kapitel sehr gemocht und freue mich schon auf den zweiten Band!

Mein Fazit:
Eine Dämonenreiterin und ein Göttersohn, allein diese spannende Kombination verspricht ein tolles Romantasy Buch!
Mir hat das Lesen viel Spaß gemacht, ich hätte mir aber noch weiter Details und Erklärungen gewünscht, um die Handlung noch besser verstehen zu können.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Antarktis und Pinguine ergibt Liebe

The Penguin Paradox
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Emerie darf in die Antarktis um dort Pinguin Forschung über das Partnerschaftsverhalten zu schreiben. Doch leider ist auch Beckett dort, der Technologe, den wie gar nicht leiden kann. Doch in der Zeit ...

Emerie darf in die Antarktis um dort Pinguin Forschung über das Partnerschaftsverhalten zu schreiben. Doch leider ist auch Beckett dort, der Technologe, den wie gar nicht leiden kann. Doch in der Zeit dort stellt sich heraus, dass Emerie Beckett völlig falsch eingeschätzt hat. Finden nicht nur die Pinguine zusammen sondern auch sie?

Meine Meinung:
Das Cover und der Farbeschnitt sind toll gestaltet und gefallen mir richtig gut. Die beiden Personen auf dem Cover sind zusammen mit den Pinguinen sehr süß.
Aber noch besser gefällt mir allerdings der Schreibstil von Greta Milan.
Sie schafft es innerhalb von wenigen Seiten, den Protagonisten Leben einzuhauchen und sie interessant zu machen. Gretas Schreibstil ist humorvoll und angenehm, ich wollte gar nicht aufhören zu lesen.

Emerie ist eine sympathische und intelligente junge Veterinärmedizinerin, die Forschung an Pinguinen betreibt.
Dass sie nun in die Antarktis darf, ist ein Glücksgriff zumindest wenn man davon ansieht, dass der Technologe Beckett das Forschungsteam leitet und sie diesen nicht leiden kann.
Beckett dagegen kann nicht verstehen, was Emerie gegen ihn hat und der clevere, empathische Techniker normalerweise mit jeder Person zurecht kommt.

Ich fand die Spannung zwischen den beiden sehr interessant und vor allem die kleinen Streits waren unterhaltsam. Die Emerie sind Beckett sind sehr gegensätzlich, was dazu führt, dass es immer wieder zu Missverständnissen kommt. Während Emerie zu Beginn nichts hinterfragt, ändert sich das in Laufe der Handlung.
Mir hat es gut gefallen, dass Beckett Emerie aus ihrem Schneckenhaus herauslocken und sie richtig kennenlernen möchte. Ich habe direkt gemerkt, dass es ihm ernst ist und er sich auf sie einlässt. Emerie dagegen glaubt nicht an die Liebe, was es ihr erschwert, Bindungen einzugehen. Aber Beckett lässt nicht, das fand ich toll umgesetzt, den es hat ihn trotzdem nicht aufdringlich wirken lassen.

Das Ende hat mir gut gefallen, auch wenn es ein bisschen zu viel Drama war. Das hätte es für mich nicht gebraucht.

Mein Fazit:
Eine schöne Geschichte über die Liebe, Pinguine und das aufbauen von Bindungen. Emerie und Beckett sind ein interessantes Paar, das mir tolle Lesestunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 01.09.2025

Gefühle oder Logik?

The Charlie Method
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Charlie ist nach außen hin eine mustergültige Studentin. Doch sie hat einige Geheimnisse, die nicht jeder erfahren soll. Als Charlie dann Will und Beckett kennen lernt, bringen die beiden Eishockey Spieler ...

Charlie ist nach außen hin eine mustergültige Studentin. Doch sie hat einige Geheimnisse, die nicht jeder erfahren soll. Als Charlie dann Will und Beckett kennen lernt, bringen die beiden Eishockey Spieler ihr Leben komplett durcheinander.
Kann das gut gehen oder muss sich Charlie für einen Weg entscheiden?

Meine Meinung:
Das Cover ist ansprechend gestaltet, die Farben sind gut gewählt. Trotzdem ist es leider nicht ganz nach meinem Geschmack, es wirkt auch mich zu eintönig.

Aber da es um den Inhalt geht, wiegt dieser viel mehr. Und der hat mir deutlich besser gefallen.
Der Schreibstil von Elle Kennedy ist sehr angenehm zu lesen. Flüssig, humorvoll und trotzdem sehr gefühlvoll. Die Kombi gefällt mir richtig gut.

Charlie ist eine sympathische junge Frau, die ihren Platz im Leben noch nicht ganz gefunden hat. Sie will für alle perfekt sein, weiß aber gar nicht wer sie selbst ist.
Auch Will muss nach außen hin der perfekte Politikersohn sein und eigentlich passt Eishockey spielen gar nicht dazu.
Beckett dagegen geht alles entspannt an und nimmt vieles nicht ernst, die einzige Ausnahme ist Eishockey.

Die Beziehung zwischen den dreien entwickelt sich langsam und der innere Kampf ist besonders Charlie anzumerken, die sich in die Erstellung von Listen stürzt.
Allgemein muss Charlie mit vielen Themen innerhalb von kürzester Zeit umgehen, was mir richtig leid getan hat für sie.
Ich fand es zwar schön, wie die Beziehung zu Beckett und Will in dieser Zeit gewachsen ist, aber für mich war einfach zu viel in die Handlung gequetscht.

Das Ende war gelungen und hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:
Eine etwas andere Liebesgeschichte, die mir aber gut gefallen hat. Charlie, Beckett und Will passen gut zusammen, auch wenn ihre Beziehung etwas unkonventionell ist. Mal war anderes und ganz ohne Klischees.

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