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Veröffentlicht am 31.07.2025

Guter Abschluss

Shining Fragments
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„Shining Fragments“ von Kim Nina Ocker ist der dritte und finale Band ihrer spannenden New Adult Suspense Trilogie Kingsbay Secrets.
Der vermeintliche Traumjob bei der schwerreichen Familie Newton in Miami ...

„Shining Fragments“ von Kim Nina Ocker ist der dritte und finale Band ihrer spannenden New Adult Suspense Trilogie Kingsbay Secrets.
Der vermeintliche Traumjob bei der schwerreichen Familie Newton in Miami entpuppt sich für die junge Personenschützerin Charlie Blossom immer mehr als Albtraum. Sie gerät nicht nur in die blutige Familienfehde zwischen den Newtons und den Favreaus, sondern steht auch zwischen zwei verfeindeten Männern, die beide um ihre Gunst kämpfen. Während der charmante Gideon Newton der Golden Boy der Stadt und der begehrteste Junggeselle ist, kann sich Charlie auch der düsteren und gefährlichen Anziehung von Romeo Favreau, der zu einer einflussreichen und weit verzweigten Verbrecherfamilie gehört, nicht entziehen. Aber wem kann sie wirklich trauen und wer steckt hinter den mysteriösen Anschlägen, denen Charlie immer stärker in Gefahr bringen?

Mit diesem Finale werden endlich die vielen offenen Fragen beantwortet und der Kreis schließt sich. Kim Nina Ocker lässt ihre Story weiterhin unerwartete Twists einschlagen, von denen ein wirklich wichtiger mein Bauchgefühl zum Glück bestätigt hat. Der Schreibstil liest sich sehr gut und durch die wechselnden Perspektiven ist man noch näher an den Charakteren und ihren Emotionen dran.
Charlie hat sich im Vergleich zum ersten Teil ein ganzes Stück weiterentwickelt, auch wenn sie mich mit ihrer Sturheit und ihrer, meiner Meinung nach, zu hohen Vertrauensseligkeit, immer wieder in unnötig gefährliche Situationen bringt. Es wird schnell deutlich, für wen ihr Herz eindeutig schneller schlägt, und ich muss sagen, dass ich da komplett auf ihrer Seite bin.
Gideon und Romeo erscheinen auf den ersten Blick wie schwarz und weiß. Aber auf den zweiten Blick differenziert sich dieser Eindruck und mir hat sehr gefallen, wie die Autorin die Entwicklung ihrer Charaktere über die drei Bände aufgebaut hat. Der erste Eindruck ist eben nicht immer der richtige und oft lohnt ein zweiter, genauerer Blick.
Miami ist eine tolle Location für diese hitzige Romantic Suspense und ein weiteres Highlight waren die großartigen Nebencharaktere.

Mein Fazit:
Ein toller Abschluss und ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Berührend

Written on my heart
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"Written on my heart" von Cole Gibson ist eine gefühlvolle New Adult Romance, in der gezeigt wird, dass man nie die Hoffnung aufgeben sollte.
Ashlyn hat vor sechs Monaten so ziemlich alles verloren, was ...

"Written on my heart" von Cole Gibson ist eine gefühlvolle New Adult Romance, in der gezeigt wird, dass man nie die Hoffnung aufgeben sollte.
Ashlyn hat vor sechs Monaten so ziemlich alles verloren, was sie besessen hat und kämpft seitdem täglich um ihre Existenz. Ihr toxischer Stiefvater hat ihr nicht nur ihre wenigen Besitztümer genommen, sondern auch noch die Beziehung zu ihrer Mutter zerstört. Inzwischen hat Ashlyn zwar einen Job und ein heruntergekommenes Zimmer, aber in Sicherheit fühlt sie sich noch lange nicht. Als ihr fragiler Frieden erneut komplett zusammenbricht, bietet ihr ausgerechnet der mürrische Tätowierer Lane seine Hilfe an. Beide kommen sich dabei immer näher, doch eine Beziehung zu einem offensichtlichen Bad Boy ist so ziemlich das letzte, was Ashley jetzt braucht.

Cole Gibson verarbeitet in ihrem Buch eigene Erfahrungen und das lässt ihre emotionale Lovestory noch authentischer wirken. Ich konnte schnell mit Ashley und ihren Ängsten mitfühlen, auch wenn ich nicht jede ihrer Entscheidungen gut fand oder unterstützt hätte.
Lane ist ein tätowierter Grumpy mit einem riesigen Herzen, welches bisher ausschließlich seiner Familie gehört hat. Es ist praktisch unmöglich, sich nicht in ihn zu verlieben, da er keine Angst hat, sich auch verletzlich zu zeigen.
Die Handlung hat Höhen und Tiefen und wie gesagt, konnte ich Ashleys Aktionen nicht immer gutheißen. Trotzdem hat mich die Story definitiv berührt und sie zeigt, wie schnell das Leben aus den Bahnen geraten kann.

Mein Fazit:
Ich gebe gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Ende gut, alles gut

Marry the Millionaire
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"Marry the Millionaire" von Daniela Hartig ist der vierte und finale Band ihrer romantischen Wedding Dreams Reihe.
Lavender hätte nie damit gerechnet, dass ihre einstige große Jugendliebe und gleichzeitig ...

"Marry the Millionaire" von Daniela Hartig ist der vierte und finale Band ihrer romantischen Wedding Dreams Reihe.
Lavender hätte nie damit gerechnet, dass ihre einstige große Jugendliebe und gleichzeitig der Vater ihrer Tochter Grace erneut vor ihr stehen würde. Doch Liebe ist es nicht, die Ace antreibt, sondern eher die Wut über Lavenders Verschwinden und ihr Verschweigen der gemeinsamen Tochter. Um seine Rechte zu sichern, bietet er Lavender einen ungewöhnlichen Deal an. Lavender soll Ace für mindestens sechs Monate heiraten und ihn als Vater von Grace anerkennen. Dafür bekommt sie eine Million, aber keinesfalls sein Herz, welches sie ihm bereits vor sieben Jahren gebrochen hat.

Mit diesen vierten Band heißt es Abschied nehmen von den vier Freundinnen der Wedding Dreams Agentur.
Auch diesmal gibt es eine emotionale Lovestory, die genau zur Hauptfigur passt. Daniela Hartig hat einen leichten und flüssigen Schreibstil, der einen schnell mitfiebern lässt.
Lavender ist lieb, süß und schwebt immer ein wenig über den Dingen. Jetzt erfahren wir mehr zu ihrer Vergangenheit, die alles andere als einfach war.
Ace war Lavenders große Liebe, aber diese endete nicht glücklich. Ob die beiden jetzt eine zweite Chance bekommen, werden wir im Laufe der Handlung erfahren.
Lavender war seit dem ersten Teil einer meiner Lieblingscharaktere der Reihe. Mit Ace hatte ich es da etwas schwerer. Seine Motive sind undurchschaubar und ich wusste lange nicht, wie ich ihn einschätzen sollte. Lavender steht zu ihren Gefühlen, während Ace sich nicht in die Karten blicken lässt.

Mein Fazit:
Ein schöner Abschluss, der von mir gern eine Leseempfehlung bekommt.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Cosy Crime

Was früher blüht, ist länger tot
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„Was früher blüht, ist länger tot“ von Karen Finch ist eine amüsante Cosy Crime, die mitten im Herzen Englands spielt.
Im kleinen Örtchen Humbleham herrscht große Aufregung, denn schließlich haben sich ...

„Was früher blüht, ist länger tot“ von Karen Finch ist eine amüsante Cosy Crime, die mitten im Herzen Englands spielt.
Im kleinen Örtchen Humbleham herrscht große Aufregung, denn schließlich haben sich alle Einwohner große Mühe gegeben, um beim Wettbewerb „Rutland in Bloom“ den ersten Platz als schönstes Dorf zu gewinnen. Die Ankunft der Jury steht kurz bevor, aber dann wird die Ortspolizistin Helen Franklin zu einem mysteriösen Todesfall gerufen. Der Wirt des Pubs wurde offensichtlich mit einem Dartpfeil getötet. Doch noch bevor der Tatort richtig gesichert ist, fällt ein Schuss, der ein prominentes Jurymitglied tödlich trifft. Da es sich um einen Abgeordneten handelt, ist Scotland Yard zuständig. Und der beauftragte Sergeant ist ausgerechnet Ben Baxter, Ex-Partner und Ex-Freund von Helen. Jetzt heißt es professionell bleiben und persönliche Gefühle hintenanstellen, denn der Mörder ist offenbar noch nicht fertig und hat bereist die nächsten Opfer in Visier.

Das Setting ist für eine Cosy Crime perfekt gewählt, denn das beschauliche Humbleham verkörpert mit all seinen schrulligen Bewohnern und Eigenheiten quasi das Abbild eines typisch englischen Krimis. Der Schreibstil von Karen Finch liest sich leicht und locker und die gesamte Handlung wird aus Helens Perspektive erzählt.
Helen hat aus persönlichen Gründen London und ihrer Stelle als Detective bei der MET den Rücken gekehrt, aber in manchen Momenten bereut sie ihre Entscheidung. Bei den anstehenden Mordermittlungen darf sie ihre alten Fähigkeiten zur Hochform auflaufen lassen und zeigen, was noch in ihr steckt. Ehrlicherweise konnte ich ihre Entscheidungen von damals überhaupt nicht nachvollziehen, vor allem, als aufgeklärt wird, warum sie manches getan hat. Das passt einfach nicht zu ihrem cleveren Charakter. Aber auch in der toxischen Dynamik mit ihrer eigenen Mutter habe ich mich oft gefragt, warum sie nicht für sich selbst einsteht.
Die Nebencharaktere decken die Bandbreite von liebenswert skurril bis bösartig manipulativ komplett ab, bleiben aber insgesamt oberflächlich. Der eigentliche Fall ist gekonnt konstruiert, auch wenn Kommissar Zufall hier der Hauptermittler zu sein scheint. Das Buch ist wie ein gemütlicher After Noon Tea und ich könnte mir eine Fortsetzung gut vorstellen.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Wer ist es?

My Italian Lovestory
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„My Italian Lovestory“ von Nina Bilinszki ist eine sommerliche Romance, bei der die Leser die Entscheidungen der Protagonistin selbst beeinflussen können.
Seit fünf Jahren war Emilia die meiste Zeit für ...

„My Italian Lovestory“ von Nina Bilinszki ist eine sommerliche Romance, bei der die Leser die Entscheidungen der Protagonistin selbst beeinflussen können.
Seit fünf Jahren war Emilia die meiste Zeit für ihr Studium und ihre Praktika unterwegs, die ihr bei der zukünftigen Übernahme des familieneigenen Weinguts auf Sizilien helfen sollen. Als ihr Vater jedoch dringend Hilfe benötigt, ist Emilia sofort zur Stelle. In den letzten Jahren hat sich aber so einiges verändert und die Reaktionen auf ihr plötzliches Erscheinen sind gemischt. Da ist zum einen ihr Kindheitsfreund Angelo, der sie überglücklich empfängt und der inzwischen eindeutig erwachsen geworden ist. Und da ist Paolo, ihr früherer Rivale und jetziger Vorarbeiter auf dem Weingut ihres Vaters, der sie immer noch in wenigen Sekunden zur Weißglut treiben kann. Beide Männer lassen die Schmetterlinge fliegen, aber für wen wird sich Emilia entscheiden?

Ich finde die Idee, dass man beim Lesen die Handlung selbst beeinflussen kann, absolut großartig. Es ist nicht nach jedem einzelnen Kapitel eine Entscheidung zu treffen, aber doch schon ziemlich häufig. Dabei geht es nicht nur um die Frage, Paolo oder Angelo, sondern auch um andere Dinge, durch die sich der Weg von Emilia meist sehr verändert.
Der Schreibstil von Nina Bilinszki liest sich leicht und flüssig und trotz der originellen Idee ist die Handlung an sich ein wenig seicht. Man muss sich zwischen einer Enemies-to-Lovers und einer Friends-to-Lovers entscheiden und nebenbei gibt es einige Dramen und Rätsel um das sizilianische Weingut. Insgesamt ist das Buch für den Urlaub und zum Entspannen aber absolut geeignet.
Ich hatte die Ebook-Version und ich würde auf jeden Fall das Print empfehlen. In der elektronischen Variante funktioniert das Springen zu den richtigen Stellen nicht immer reibungslos. Das stört leider das Gesamtkonzept.
Ein besonderes Highlight sind die versteckten Rezepte oder die Erläuterungen der lokalen Besonderheiten, die das Italien-Feeling noch verstärken.

Mein Fazit:
Von mir gibt es gern eine Leseempfehlung!

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