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Veröffentlicht am 12.08.2025

I'm totally hooked!

Frag nach Andrea
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Donnerlittchen! Hat euch ein Buch schon mal eiskalt erwischt? Dann könnt ihr nachempfinden, wie es mir gerade geht. Im Vorfeld habe ich bereits mitbekommen, wie begeistert manche Leser waren. Sie sprachen ...

Donnerlittchen! Hat euch ein Buch schon mal eiskalt erwischt? Dann könnt ihr nachempfinden, wie es mir gerade geht. Im Vorfeld habe ich bereits mitbekommen, wie begeistert manche Leser waren. Sie sprachen davon, wie emotional, schockierend und beängstigend diese Story sei. Meine Messlatte war entsprechend hoch. Und jetzt, nach dem Zuklappen der Buchdeckel, hocke ich hier und weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen.

"Ist Luisa da?" ist ein Codewort für Notsituationen, das in Bars, Clubs und anderen Örtlichkeiten verwendet wird, um möglichst unauffällig nach Hilfe zu fragen, wenn sich jemand bedroht oder belästigt fühlt. "Frag nach Andrea" greift diese Thematik auf und packt somit wichtige gesellschaftliche Aspekte in die Geschichte rund um Meghan, Brecia und Skye, die eines gemeinsam haben: Sie starben durch denselben Mann.

Wenn ich an diese drei jungen Frauen denke, bekomme ich direkt Pipi in den Augen. Als Leser verfolgt man gewisse Handlungen und Ereignisse manchmal oberflächlich, aber wenn man sich IN die jeweilige Situation hineindenkt, richtig hineinfühlt, begreift man erst das ganze Ausmaß ebenjener. Und deswegen war ich so entsetzlich traurig und wütend darüber, was man den Frauen angetan hat. Was ER mit ihnen gemacht hat. Doch das Grauen endet nicht einfach mit dem Tod, denn Meghan, Brecia und Skye bleiben als Geister zurück. Sie erleben (unabhängig voneinander und jeweils aus der Ich-Perspektive) die Momente danach, schauen auf ihre Leichen herab, flüstern verzweifelt: "Komm zurück." und können nicht verstehen, was gerade passiert ist. An der Stelle mit dem Koyoten hatte ich eine krasse Gänsehaut!

Irgendwann wird aus Hoffnung Erkenntnis, aus Verzweiflung Wut, und es lodert der Wunsch auf nach Vergeltung. Also verfolgen sie ihren Mörder und den unzähliger weiterer Opfer, erleben im Stillen seinen Alltag mit, lernen seine ahnungslose Familie kennen und verstehen schließlich, dass ihre Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Was dann folgt, ist an Spannung, Drama und Nervenkitzel kaum zu übertreffen.

Zitat: "Falls es jemand wissen will, es dauert sehr lange, jemanden zu erwürgen. [...] Und nun kann ich berichten, dass es noch länger dauert, wenn man selbst diejenige ist, die erwürgt wird."

Schonungslos, ergreifend, schmerzlich - so würde ich den Schreibstil der Autorin beschreiben. Von Anfang an erschafft sie eine Atmosphäre, die einerseits fasziniert, andererseits bedrohlich wirkt. Man liest und blättert und vergisst dabei völlig die Zeit. Auch das Hörbuch kann ich euch empfehlen, mit Marylu Poolman als Sprecherin, die einen großartigen Job gemacht hat.

Fazit: Wooow, was für eine Achterbahnfahrt der Emotionen, was für ein geniales Katz-und-Maus-Spiel! I'm totally hooked! Mit so einem Kracher habe ich nicht gerechnet und bin überglücklich, ihn entdeckt zu haben. Tut euch selbst einen Gefallen und lest/hört diese rundum gelungene Thriller-Mystery-Story!

PS: Something wicked this way comes. (Zitat aus Macbeth)

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Beeindruckender Roman

Das letzte Aufgebot
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Für dieses Buch gibt es eine Altersempfehlung ab 13 Jahren - und das aus guten Gründen. Denn Moritz Seibert hat den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet ...

Für dieses Buch gibt es eine Altersempfehlung ab 13 Jahren - und das aus guten Gründen. Denn Moritz Seibert hat den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet und zugänglich für junge Leser gemacht.

In seinem Debütroman „Das letzte Aufgebot“ beleuchtet Moritz Seibert auf überraschend eindringliche Weise die letzten, sinnlosen Tage des Nationalsozialismus. Er schildert die aussprechlichen Ungeheuerlichkeiten, die junge Menschen im Zweiten Weltkrieg ertragen mussten, und macht die Absurdität dieser historischen Phase emotional greifbar. Es ist ein Buch, das nicht nur eine ergreifende Geschichte erzählt, sondern den Leser, egal welcher Altersgruppe er angehört, direkt in die moralische Zwickmühle der Hauptfiguren versetzt.

Der Protagonist Jakob ist ein 15-jähriger Junge, der in einem kleinen Dorf lebt. Sein Vater ist bereits an der Front, und Jakob muss mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder irgendwie zu Hause zurechtkommen. Obwohl der Krieg für die Dorfbewohner zunächst eine ferne Bedrohung zu sein scheint, sind die Jugendlichen durch eine unerbittliche Propaganda in einer Illusion der Sicherheit gefangen. Sie glauben an den bevorstehenden Sieg, selbst als die Niederlage des Regimes absolut unausweichlich ist. Mir stellen sich jetzt noch die Nackenhaare auf bei der Vorstellung, wie leichtfertig das nahende Unheil abgetan wurde.

„Wir sind mitten im Krieg, aber bei uns findet er nicht statt.“

Kurz vor Kriegsende werden alle verfügbaren „Kämpfer“ eingezogen – auch Jugendliche in Jakobs Alter. Dieser skrupellose und verzweifelte Akt, bekannt als „das letzte Aufgebot“, soll die tragische Illusion eines finalen Sieges aufrechterhalten und die jungen Männer zu Helden machen. Doch Ernüchterung macht sich breit. Jakob steht vor einer fast unlösbaren Entscheidung: Soll er seine Familie und seine große Liebe Maria verlassen, um in den Krieg zu ziehen? Ist er für oder gegen die Menschlichkeit? Held oder Verräter? Jakobs Entscheidung hat weitreichende Folgen - und bald muss er erkennen, dass der Glaube allein nicht zum Sieg führen kann. Seibert verknüpft in diesen Passagen Jakobs äußeren Kampf mit einem inneren Drama, das mir sogar ein paar Tränchen abverlangt hat. Wer dabei nichts empfindet, ist innerlich tot. In meiner Seele hat das definitiv Spuren hinterlassen.

Fazit: „Das letzte Aufgebot“ ist ein überaus wichtiges Buch, das die fatale Verblendung und die zerstörerische Kraft des Krieges aus einer sehr persönlichen Perspektive beleuchtet. Mich lässt dieser Roman nachdenklich und etwas traurig zurück, und ich hoffe, dass viele Menschen ihn noch lesen und vor allem verstehen werden. Gehört in jedes Buchregal und in jede Schule!

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Actiongeladen, temporeich, voller Nervenkitzel

Worst Case
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Ich habe auch die Vorgängerbücher der Autorin verschlungen, die übrigens beide Stand-Alones sind. Das Thema Fliegen finde ich irre interessant und setze mich nicht nur in puncto Urlaub ins Flugzeug, sondern ...

Ich habe auch die Vorgängerbücher der Autorin verschlungen, die übrigens beide Stand-Alones sind. Das Thema Fliegen finde ich irre interessant und setze mich nicht nur in puncto Urlaub ins Flugzeug, sondern lasse mich gern auch von Fachwissen berieseln. Ich erinnere mich zudem gut an den 80er-Jahre-Film "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug", den meine Eltern immer wieder sahen. Was mir damals nicht klar war: Es war eine brillante Parodie auf "Airport", einen Katastrophenfilm (und ein Buch) aus den 70ern, der von einem Flugzeug handelt, das in einem schrecklichen Schneesturm landen muss – aus heutiger Sicht fast schon rührend altmodisch. Heute jedoch gibt T. J. Newman dem Reisekatastrophen-Genre mit ihren Büchern "Absturz", "Flug 416" und dem kürzlich erschienenen "Worst Case" eine frische Perspektive. Dass sie selbst als Flugbegleiterin tätig war, merkt man ihren Geschichten durchaus an, in denen sich immer wieder kleine Sidekicks und nützliches Wissen finden lassen.

In 10.670 Metern Höhe über Minnesota erleidet ein Verkehrspilot einen tödlichen Herzinfarkt. Mit fast 300 Menschen an Bord und einem im Bad eingeschlossenen Copiloten stürzt der Jet ab, während eine Flugbegleiterin vergeblich versucht, ihn zu kontrollieren. Was folgt, ist eine Kaskade des Grauens, die selbst die wildesten Vorstellungen übertrifft.

„Ja. Sie haben mich richtig verstanden, Sir“ sagte er. „Atomare Abfälle sind jahrtausendelang giftig. Und ich weiß, dass mindestens einer unserer Castorbehälter beschädigt wurde und Risse hat und dass einer unserer Mitarbeiter radioaktiver Strahlung ausgesetzt war.“ (Zitat)

Die ersten Kapitel von T.J. Newmans neuem Roman sind purer Horror: Das Flugzeug streift eine Stromleitung, zerbricht und das größte Wrackteil trifft das Kernkraftwerk Clover Hill. Ein Leck entsteht in einem Gebäude, das Wasser zur Kühlung abgebrannter Brennstäbe enthält. Die drohende Überhitzung könnte den Mississippi und sein gesamtes Einzugsgebiet bis zum Golf von Mexiko in eine radioaktive Todeszone verwandeln. Der Roman ist de facto treffend benannt; es ist eine Serie von "Worst-Case-Szenarien", die uns gekonnt das Blut in den Adern gefrieren lassen, und doch wirkt alles erschreckend real. Trotz der extremen Ereignisse bleibt eine beunruhigende Plausibilität erhalten. Es gibt zwar Helden, die sich dem Unausweichlichen stellen, doch der Roman macht schnell klar, dass nicht alle überleben werden. Die Stadtbewohner schweben in unmittelbarer Gefahr und eine Flucht scheint aussichtslos.

Ich brauchte etwa die Hälfte des Buches, um wirklich „durchzudringen“. Mein Leseverhalten ist charaktergetrieben, und die zentralen Handlungsstränge nahmen für mich erst dann richtig Fahrt auf. Die zweite Hälfte ist absolut fesselnd, und das Ende ist zutiefst herzzerreißend. Der Roman bietet eine Fülle von Charakteren und Perspektiven, was die Unterscheidung zwischen zentralen und weniger wichtigen Figuren anfangs erschwert. Ein fortlaufender Countdown – "nur noch 16 Stunden und 38 Minuten bis zur totalen Zerstörung" – sorgt für ständigen Druck. Die Protagonisten haben einfach keine Chance auf Entspannung! Das Ende ist unfassbar traurig. Ob beabsichtigt oder nicht, ich war von Emotionen überwältigt!

Fazit: Actiongeladen, temporeich, voller Nervenkitzel - dieser Thriller liest sich wie ein Kinoblockbuster. Wer bis zur zweiten Buchhälfte durchhält, wird mit einem sehr spannenden Showdown belohnt.

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Veröffentlicht am 29.07.2025

Kraftvoll, dramatisch, spannend - eine außergewöhnliche Reihe!

Black Witch - Enthüllung
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Mit „Black Witch – Die Enthüllung“ liegt nun der vierte Band der epischen Fantasy-Reihe von Laurie Forest vor. Wer die letzten drei Bände verschlungen hat, wird nahtlos in den packenden Fortgang der Geschichte ...

Mit „Black Witch – Die Enthüllung“ liegt nun der vierte Band der epischen Fantasy-Reihe von Laurie Forest vor. Wer die letzten drei Bände verschlungen hat, wird nahtlos in den packenden Fortgang der Geschichte rund um Elloren Gardner eintauchen – spannungsgeladen, emotional und mit gewohnt starker Gesellschaftskritik.

Nach dem nervenaufreibenden Cliffhanger in Band drei setzt dieser Teil die Handlung unmittelbar fort. Elloren ist auf der Flucht – vor ihrer eigenen dunklen Macht und vor Vogel, dessen dämonische Energie drohend über allem schwebt. Alleine begibt sie sich in den gefährlichen Osten, in der Hoffnung, dem Zugriff dieser finsteren Macht zu entkommen. Dabei bleibt dem Leser kaum Zeit zum Luftholen: Die Autorin versteht es meisterhaft, eine düstere, intensive Atmosphäre zu schaffen, in der Gefahr, Loyalität und innere Konflikte eng miteinander verwoben sind.

Die Parallelen zur realen Welt ziehen sich auch durch diesen Band. Die Bewohner der Fantasiewelt Aerda erinnern auf erschreckende Weise an unsere moderne Gesellschaft. Gefährliche Ideologien, religiöse Fanatismen und rigide Vorurteile spannen ein Netz aus Intoleranz und Hass – Thematiken, die Laurie Forest gewohnt intelligent in ihre Handlung einwebt.

Zitat S. 275:

„Wie kann eine Religion ein ganzes Land so darauf einschwören, alles und jeden zu hassen?“
„So, wie es immer geschieht“, antwortet Sylla mit einem uralten Weltschmerz in ihren acht Augen und hält ihn weiter im Arm. „Indem sie einer unvollkommenen Erzählung nacheifern, als wäre es die reine Wahrheit.“

Ein zentraler Aspekt dieses Bandes ist der Gedanke des Zusammenhalts. Es braucht mehr als Heldenmut, um Aerda zu retten – es braucht Versöhnung, Vertrauen und Zusammenarbeit zwischen ehemals verfeindeten Gruppen. Der Weg dorthin ist steinig, und besonders Elloren muss schwere Entscheidungen treffen, die sie zugleich innerlich wachsen lassen.

Etwas durchwachsen ist der lange Abschnitt, der sich der Liebe widmet. Hier wird das Erzähltempo deutlich gedrosselt, und nicht alle Passagen wirken in ihrer Länge notwendig. Insbesondere, wenn man auf die nächsten Wendungen und Entwicklungen der Haupthandlung wartet. Dennoch bringen diese Szenen wichtige emotionale Tiefe, und es gibt einige Momente, die zu Tränen rühren und die Charaktere auf eine Weise verbinden, die weit über Magie hinausgeht.

Der Schluss dieses Bandes ist – Laurie Forest-typisch – ein kleines Erdbeben: Spannend, dramatisch und mit einem neuen Cliffhanger, der das Warten auf den nächsten (und wohl abschließenden) Teil der Reihe zur Qual macht.

Fazit: „Black Witch – Die Enthüllung“ ist ein kraftvoller vierter Band einer außergewöhnlichen Reihe, der mit eindrucksvoller Fantasy, tiefgründigen Botschaften und emotionaler Wucht begeistert. Zwar gibt es kleinere Längen, doch insgesamt bleibt das Buch fesselnd und bewegt die Leser nicht nur auf inhaltlicher, sondern auch auf emotionaler Ebene. Ein Muss für alle Fans der Reihe – allerdings kein Einstiegspunkt für Neuleser, da die komplexe Handlung Vorkenntnisse erfordert. Wer mit Band eins beginnt, wird jedoch mit einer der spannendsten Reihen der modernen Fantasy belohnt.

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Veröffentlicht am 13.07.2025

Wendungsreich, faszinierend, sogartig! Buchtipp!

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
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Sloane führt ein recht einfaches Leben und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Als sie zufällig im Park auf Jay und seine Tochter Harper trifft, ist sie sofort angetan von den beiden. Kurz darauf ...

Sloane führt ein recht einfaches Leben und hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Als sie zufällig im Park auf Jay und seine Tochter Harper trifft, ist sie sofort angetan von den beiden. Kurz darauf lernt sie auch Jays Frau Violet kennen und die beiden freunden sich an. Sloane wird zum Kindermädchen und hat plötzlich eine ganz neue Lebensaufgabe. Ihr gefällt dieses neue Leben so sehr, dass sie Violet immer mehr kopiert und auch mit den dreien in Urlaub fährt. Doch was als harmlose Familienauszeit beginnt, endet in einem Albtraum, aus dem Sloane auch mit einer Lüge nicht entkommen kann…

Die Story wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Während wir zu Beginn erstmal Sloane begleiten, wechseln wir ab der Mitte zu Violet und am Ende auch zu Jay. Ich fand alle drei Perspektiven irre interessant. Und wer denkt, dass nur Sloane eine notorische Lügnerin ist, der sollte bis zum Ende warten. In dieser Geschichte ist rein gar nichts so, wie es zunächst scheint, und ich bin immer noch hin- und hergerissen von diesen völlig unerwarteten Ereignissen.

Sloane ist eine außergewöhnliche Protagonistin. Sie lügt, wenn sie den Mund aufmacht, und merkt es oft nicht einmal, denn ihr erfundenes Leben sprudelt einfach aus ihr heraus. Anfangs fand ich das merkwürdig, doch mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und sie hin und wieder dafür bewundert, sich ihr ideales Leben einfach auf Knopfdruck zu erfinden. Aber mit Sicherheit hätte ich Probleme mir zu merken, wem ich welche Lüge aufgetischt habe.

Mit Violet hat Sloane eine Freundin gefunden, die für sie wie eine Schwester ist. Doch auch sie hat ihre Geheimnisse und steht Sloane in so gut wie nichts nach. Die beiden haben sich praktisch gesucht und gefunden. Krass, was da abging...

Der Schreibstil der Autorin ist von Beginn an fesselnd und mitreißend. Ich war gefangen in diesem Lügenstrudel und konnte mich bis zuletzt nicht daraus befreien. So groß war meine Neugier, wie diese geschickt konstruierte Story wohl ausgehen würde. Die letzten Seiten waren ein wahres Lesefest, denn hier geht es wirklich Schlag auf Schlag.

Fazit: Ein wendungsreicher Thriller, der mich tierisch fasziniert und aufgrund zahlreicher Lügen völlig durcheinandergebracht hat. Hier kann man wirklich gar niemandem glauben - und genau das hat diese Story so unglaublich lesenswert gemacht. Genial!

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