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Veröffentlicht am 24.08.2025

Hat mich überrascht, berührt und fasziniert

The Return of Ellie Black
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Die 17-jährige Ellie wird auf dem Heimweg von einer Highschool-Party heimtückisch von hinten attackiert, betäubt und entführt. Zwei Jahre später taucht Ellie wie aus dem Nichts in den Wäldern Washingtons ...

Die 17-jährige Ellie wird auf dem Heimweg von einer Highschool-Party heimtückisch von hinten attackiert, betäubt und entführt. Zwei Jahre später taucht Ellie wie aus dem Nichts in den Wäldern Washingtons auf. Wo war sie? Was ist in dieser Zeit passiert? Wie ist sie zurückgekommen? Detective Chelsey Calhoun macht sich auf die Suche nach Antworten auf all unsere drängenden Fragen, doch was sie entdeckt, ist viel komplizierter, als irgendjemand erwartet hätte…

Mit “The Return of Ellie Black” feiert Emiko Jean ihr Thrillerdebüt, das mich restlos begeistert hat.

Aus mehreren Perspektiven erzählt sie uns eine rasante und geheimnisvolle Geschichte, die ich mit Neugier verschlungen habe. Die Parts von Chelsey, der es unter anderem ein persönliches Anliegen war, Ellie zu finden, haben mich total abgeholt. Ich liebte ihren Enthusiasmus und konnte deutlich spüren, dass ihr die Suche nach Antworten ziemlich nahe gingen. Sie ist eine sympathische Protagonistin, die noch immer um ihre Schwester Lydia trauert, die ebenfalls im Teenageralter verschwand. Ganz klar, dass ihr Ellies Fall an die Nieren geht - und umso stärker ist ihr Wille, dieses Verschwinden und das ihrer Schwester endlich aufzuklären.

„Ich habe dir noch nicht viel von mir selbst erzählt. Was mich antreibt, was meinen Gerechtigkeitssinn ausmacht. Meine Schwester ist verschwunden und wurde ermordet, als ich auf der Highschool war. Ich denke, das ist der Grund, warum ich Polizistin geworden bin.“ (Zitat)

Wir haben es hier mit einem lockeren und angenehmen Schreibstil zu tun, dem Emiko Jean mit ihren mysteriösen Erzählungen genau die richtige Würze verliehen hat. Die Story hat mich direkt in den Bann gezogen und konnte mich spannungsmäßig immer wieder begeistern. Die Autorin behandelt zudem sensible Themen wie Missbrauch, Trauer und Gewalt. Mit Fingerspitzengefühl verwebt sie diese mit ihrer düsteren Story und erschafft eine Atmosphäre, die bis zum Ende anhält und auch im Nachhinein noch Gänsehaut erzeugt.

Fazit: Eine clever konstruierte und bewegende Story, die mich überrascht, fasziniert und tief berührt hat. Ich hoffe wir dürfen uns auf weitere Bücher von Emiko Jean freuen.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

McFadden liefert wieder voll ab!

Der Lehrer – Will er dir helfen oder will er deinen Tod?
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Die Bücher von McFadden lese ich mittlerweile blind, weil sie einfach immer abliefert! So auch wieder mit diesem Werk, das mich von Anfang bis Ende restlos begeistert hat. Denn die Story, die uns die Autorin ...

Die Bücher von McFadden lese ich mittlerweile blind, weil sie einfach immer abliefert! So auch wieder mit diesem Werk, das mich von Anfang bis Ende restlos begeistert hat. Denn die Story, die uns die Autorin hier in drei Teilen erzählt, könnte nervenaufreibender nicht sein. Die drei Erzählperspektiven wählt sie dabei geschickt und lässt ihre Leser wirklich aus allen denkbar möglichen Blickwinkeln auf die Story blicken. Und dennoch ist Mal wieder nichts, wie es scheint!

Eve ist eine strenge Lehrerin und attraktive Ehefrau. Dennoch ist ihre Ehe mit Nate eingeschlafen und die beiden leben nur noch nebeneinander her. Nate ist selbst Lehrer und äußerst gutaussehend. Er führt an seiner Schule das Ranking der hübschesten Lehrer an und genießt diesen Ruf in vollen Zügen. Doch vor einer Schülerin hat er großen Respekt: Addie. So hat sein Kollege Art erst kürzlich seinen Job gekündigt, weil er ein wenig zu hilfsbereit zu Addie war. Obwohl es tatsächlich nicht mehr als Hilfsbereitschaft eines Lehrers war, hat Addie es schwer, sich nach diesen Ereignissen wieder einzugliedern. Sie ist zurückhaltend geworden und dankbar über jede Person, die sich traut, mit ihr zu sprechen. Als sie Nate als Englischlehrer bekommt und dieser mehrfach Zeuge von fiesen Mobbingattacken gegen sie wird, steht er Addie zur Seite. Ein Fehler?

„Art ist kein Widerling. Als ich anfing, an der Schule zu arbeiten, war er der Erste, der mir geholfen hat. Und er hat nie etwas Unpassendes gesagt oder getan. Er war einfach ein guter Freund. Ich wusste, dass er Addie Nachhilfe gab. Ich habe sogar mal gesehen, wie sie nach der Schule in sein Auto gestiegen sind, habe mir aber wirklich nichts dabei gedacht. Niemand hat das.“ (Zitat)

McFadden hat mich mit ihrem mitreißenden Schreibstil wieder voll abgeholt. Ich war gefangen in ihrem Netz voller Intrigen und Geheimnissen und habe mich wortwörtlich in meinen Kokon zurückgezogen und die Welt um mich herum ausgeblendet, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Dabei konnte ich mal wieder gar nicht so schnell lesen, wie ich erfahren wollte, wie diese krasse Dreiecks-Geschichte wohl ausgehen wird. Und mal ehrlich: Wir kennen McFadden ja bereits so gut, dass wir wissen, dass ihre Geschichten am Ende nochmal für eine ordentliche Überraschung sorgen. Aber diese habe ich nicht kommen sehen! Uff! Genial, ausgeklügelt, einfach krass!

Fazit: Wahnsinn, wie diese Autorin Buch für Buch einfach nur abliefert! Als ob sie mich mit „Die Kollegin“ nicht schon aus den Socken gehauen hat, legt McFadden hier nochmal eine Schippe drauf und lässt mich verblüfft und begeistert zurück. Diese Frau hat ihre Berufung gefunden und wird mich als Fan garantiert nicht mehr los.

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Veröffentlicht am 12.08.2025

I'm totally hooked!

Frag nach Andrea
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Donnerlittchen! Hat euch ein Buch schon mal eiskalt erwischt? Dann könnt ihr nachempfinden, wie es mir gerade geht. Im Vorfeld habe ich bereits mitbekommen, wie begeistert manche Leser waren. Sie sprachen ...

Donnerlittchen! Hat euch ein Buch schon mal eiskalt erwischt? Dann könnt ihr nachempfinden, wie es mir gerade geht. Im Vorfeld habe ich bereits mitbekommen, wie begeistert manche Leser waren. Sie sprachen davon, wie emotional, schockierend und beängstigend diese Story sei. Meine Messlatte war entsprechend hoch. Und jetzt, nach dem Zuklappen der Buchdeckel, hocke ich hier und weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen.

"Ist Luisa da?" ist ein Codewort für Notsituationen, das in Bars, Clubs und anderen Örtlichkeiten verwendet wird, um möglichst unauffällig nach Hilfe zu fragen, wenn sich jemand bedroht oder belästigt fühlt. "Frag nach Andrea" greift diese Thematik auf und packt somit wichtige gesellschaftliche Aspekte in die Geschichte rund um Meghan, Brecia und Skye, die eines gemeinsam haben: Sie starben durch denselben Mann.

Wenn ich an diese drei jungen Frauen denke, bekomme ich direkt Pipi in den Augen. Als Leser verfolgt man gewisse Handlungen und Ereignisse manchmal oberflächlich, aber wenn man sich IN die jeweilige Situation hineindenkt, richtig hineinfühlt, begreift man erst das ganze Ausmaß ebenjener. Und deswegen war ich so entsetzlich traurig und wütend darüber, was man den Frauen angetan hat. Was ER mit ihnen gemacht hat. Doch das Grauen endet nicht einfach mit dem Tod, denn Meghan, Brecia und Skye bleiben als Geister zurück. Sie erleben (unabhängig voneinander und jeweils aus der Ich-Perspektive) die Momente danach, schauen auf ihre Leichen herab, flüstern verzweifelt: "Komm zurück." und können nicht verstehen, was gerade passiert ist. An der Stelle mit dem Koyoten hatte ich eine krasse Gänsehaut!

Irgendwann wird aus Hoffnung Erkenntnis, aus Verzweiflung Wut, und es lodert der Wunsch auf nach Vergeltung. Also verfolgen sie ihren Mörder und den unzähliger weiterer Opfer, erleben im Stillen seinen Alltag mit, lernen seine ahnungslose Familie kennen und verstehen schließlich, dass ihre Geschichte noch nicht zu Ende erzählt ist. Was dann folgt, ist an Spannung, Drama und Nervenkitzel kaum zu übertreffen.

Zitat: "Falls es jemand wissen will, es dauert sehr lange, jemanden zu erwürgen. [...] Und nun kann ich berichten, dass es noch länger dauert, wenn man selbst diejenige ist, die erwürgt wird."

Schonungslos, ergreifend, schmerzlich - so würde ich den Schreibstil der Autorin beschreiben. Von Anfang an erschafft sie eine Atmosphäre, die einerseits fasziniert, andererseits bedrohlich wirkt. Man liest und blättert und vergisst dabei völlig die Zeit. Auch das Hörbuch kann ich euch empfehlen, mit Marylu Poolman als Sprecherin, die einen großartigen Job gemacht hat.

Fazit: Wooow, was für eine Achterbahnfahrt der Emotionen, was für ein geniales Katz-und-Maus-Spiel! I'm totally hooked! Mit so einem Kracher habe ich nicht gerechnet und bin überglücklich, ihn entdeckt zu haben. Tut euch selbst einen Gefallen und lest/hört diese rundum gelungene Thriller-Mystery-Story!

PS: Something wicked this way comes. (Zitat aus Macbeth)

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Beeindruckender Roman

Das letzte Aufgebot
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Für dieses Buch gibt es eine Altersempfehlung ab 13 Jahren - und das aus guten Gründen. Denn Moritz Seibert hat den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet ...

Für dieses Buch gibt es eine Altersempfehlung ab 13 Jahren - und das aus guten Gründen. Denn Moritz Seibert hat den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet und zugänglich für junge Leser gemacht.

In seinem Debütroman „Das letzte Aufgebot“ beleuchtet Moritz Seibert auf überraschend eindringliche Weise die letzten, sinnlosen Tage des Nationalsozialismus. Er schildert die aussprechlichen Ungeheuerlichkeiten, die junge Menschen im Zweiten Weltkrieg ertragen mussten, und macht die Absurdität dieser historischen Phase emotional greifbar. Es ist ein Buch, das nicht nur eine ergreifende Geschichte erzählt, sondern den Leser, egal welcher Altersgruppe er angehört, direkt in die moralische Zwickmühle der Hauptfiguren versetzt.

Der Protagonist Jakob ist ein 15-jähriger Junge, der in einem kleinen Dorf lebt. Sein Vater ist bereits an der Front, und Jakob muss mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder irgendwie zu Hause zurechtkommen. Obwohl der Krieg für die Dorfbewohner zunächst eine ferne Bedrohung zu sein scheint, sind die Jugendlichen durch eine unerbittliche Propaganda in einer Illusion der Sicherheit gefangen. Sie glauben an den bevorstehenden Sieg, selbst als die Niederlage des Regimes absolut unausweichlich ist. Mir stellen sich jetzt noch die Nackenhaare auf bei der Vorstellung, wie leichtfertig das nahende Unheil abgetan wurde.

„Wir sind mitten im Krieg, aber bei uns findet er nicht statt.“

Kurz vor Kriegsende werden alle verfügbaren „Kämpfer“ eingezogen – auch Jugendliche in Jakobs Alter. Dieser skrupellose und verzweifelte Akt, bekannt als „das letzte Aufgebot“, soll die tragische Illusion eines finalen Sieges aufrechterhalten und die jungen Männer zu Helden machen. Doch Ernüchterung macht sich breit. Jakob steht vor einer fast unlösbaren Entscheidung: Soll er seine Familie und seine große Liebe Maria verlassen, um in den Krieg zu ziehen? Ist er für oder gegen die Menschlichkeit? Held oder Verräter? Jakobs Entscheidung hat weitreichende Folgen - und bald muss er erkennen, dass der Glaube allein nicht zum Sieg führen kann. Seibert verknüpft in diesen Passagen Jakobs äußeren Kampf mit einem inneren Drama, das mir sogar ein paar Tränchen abverlangt hat. Wer dabei nichts empfindet, ist innerlich tot. In meiner Seele hat das definitiv Spuren hinterlassen.

Fazit: „Das letzte Aufgebot“ ist ein überaus wichtiges Buch, das die fatale Verblendung und die zerstörerische Kraft des Krieges aus einer sehr persönlichen Perspektive beleuchtet. Mich lässt dieser Roman nachdenklich und etwas traurig zurück, und ich hoffe, dass viele Menschen ihn noch lesen und vor allem verstehen werden. Gehört in jedes Buchregal und in jede Schule!

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Veröffentlicht am 30.07.2025

Actiongeladen, temporeich, voller Nervenkitzel

Worst Case
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Ich habe auch die Vorgängerbücher der Autorin verschlungen, die übrigens beide Stand-Alones sind. Das Thema Fliegen finde ich irre interessant und setze mich nicht nur in puncto Urlaub ins Flugzeug, sondern ...

Ich habe auch die Vorgängerbücher der Autorin verschlungen, die übrigens beide Stand-Alones sind. Das Thema Fliegen finde ich irre interessant und setze mich nicht nur in puncto Urlaub ins Flugzeug, sondern lasse mich gern auch von Fachwissen berieseln. Ich erinnere mich zudem gut an den 80er-Jahre-Film "Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug", den meine Eltern immer wieder sahen. Was mir damals nicht klar war: Es war eine brillante Parodie auf "Airport", einen Katastrophenfilm (und ein Buch) aus den 70ern, der von einem Flugzeug handelt, das in einem schrecklichen Schneesturm landen muss – aus heutiger Sicht fast schon rührend altmodisch. Heute jedoch gibt T. J. Newman dem Reisekatastrophen-Genre mit ihren Büchern "Absturz", "Flug 416" und dem kürzlich erschienenen "Worst Case" eine frische Perspektive. Dass sie selbst als Flugbegleiterin tätig war, merkt man ihren Geschichten durchaus an, in denen sich immer wieder kleine Sidekicks und nützliches Wissen finden lassen.

In 10.670 Metern Höhe über Minnesota erleidet ein Verkehrspilot einen tödlichen Herzinfarkt. Mit fast 300 Menschen an Bord und einem im Bad eingeschlossenen Copiloten stürzt der Jet ab, während eine Flugbegleiterin vergeblich versucht, ihn zu kontrollieren. Was folgt, ist eine Kaskade des Grauens, die selbst die wildesten Vorstellungen übertrifft.

„Ja. Sie haben mich richtig verstanden, Sir“ sagte er. „Atomare Abfälle sind jahrtausendelang giftig. Und ich weiß, dass mindestens einer unserer Castorbehälter beschädigt wurde und Risse hat und dass einer unserer Mitarbeiter radioaktiver Strahlung ausgesetzt war.“ (Zitat)

Die ersten Kapitel von T.J. Newmans neuem Roman sind purer Horror: Das Flugzeug streift eine Stromleitung, zerbricht und das größte Wrackteil trifft das Kernkraftwerk Clover Hill. Ein Leck entsteht in einem Gebäude, das Wasser zur Kühlung abgebrannter Brennstäbe enthält. Die drohende Überhitzung könnte den Mississippi und sein gesamtes Einzugsgebiet bis zum Golf von Mexiko in eine radioaktive Todeszone verwandeln. Der Roman ist de facto treffend benannt; es ist eine Serie von "Worst-Case-Szenarien", die uns gekonnt das Blut in den Adern gefrieren lassen, und doch wirkt alles erschreckend real. Trotz der extremen Ereignisse bleibt eine beunruhigende Plausibilität erhalten. Es gibt zwar Helden, die sich dem Unausweichlichen stellen, doch der Roman macht schnell klar, dass nicht alle überleben werden. Die Stadtbewohner schweben in unmittelbarer Gefahr und eine Flucht scheint aussichtslos.

Ich brauchte etwa die Hälfte des Buches, um wirklich „durchzudringen“. Mein Leseverhalten ist charaktergetrieben, und die zentralen Handlungsstränge nahmen für mich erst dann richtig Fahrt auf. Die zweite Hälfte ist absolut fesselnd, und das Ende ist zutiefst herzzerreißend. Der Roman bietet eine Fülle von Charakteren und Perspektiven, was die Unterscheidung zwischen zentralen und weniger wichtigen Figuren anfangs erschwert. Ein fortlaufender Countdown – "nur noch 16 Stunden und 38 Minuten bis zur totalen Zerstörung" – sorgt für ständigen Druck. Die Protagonisten haben einfach keine Chance auf Entspannung! Das Ende ist unfassbar traurig. Ob beabsichtigt oder nicht, ich war von Emotionen überwältigt!

Fazit: Actiongeladen, temporeich, voller Nervenkitzel - dieser Thriller liest sich wie ein Kinoblockbuster. Wer bis zur zweiten Buchhälfte durchhält, wird mit einem sehr spannenden Showdown belohnt.

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