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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2025

Alien in Rocky Beach

Die drei ??? Meister des Lichts
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Ein Lichtspektakel sorgt in Rocky Beach für Aufsehen – doch etwas Unheimliches mischt sich unter die Show.
Der berühmteste Lichtkünstler des Landes gastiert in Rocky Beach und begeistert die Zuschauer ...

Ein Lichtspektakel sorgt in Rocky Beach für Aufsehen – doch etwas Unheimliches mischt sich unter die Show.
Der berühmteste Lichtkünstler des Landes gastiert in Rocky Beach und begeistert die Zuschauer mit einer atemberaubenden Lichtshow. Farben und Muster tanzen über den Himmel, das Publikum ist fasziniert. Doch plötzlich erscheinen am Nachthimmel seltsame Lichter, die nicht zur geplanten Inszenierung zu gehören scheinen. Sie bewegen sich merkwürdig, verhalten sich unberechenbar – und sorgen für erste Gerüchte über etwas Übernatürliches.
Justus, Peter und Bob werden schnell misstrauisch. Ihre Spürnasen schlagen an: Die Lichter könnten mehr sein als ein technischer Effekt. Ihre Ermittlungen führen sie bald in eine Richtung, die weit über Scheinwerfer und Bühnenmagie hinausgeht. Was hat es mit den unerklärlichen Phänomenen auf sich? Steckt eine neue Technologie dahinter – oder doch eine Verschwörung?
Die drei Detektive müssen tief graben, um die Wahrheit ans Licht zu bringen – und geraten dabei in ein Netz aus Theorien, Täuschungen und einem rätselhaften Fall, bei dem nichts ist, wie es scheint.


Ich bin bei diesem Fall etwas hin- und hergerissen. Die Grundidee war spannend, und es gab durchaus Momente, die mich gepackt haben. Gleichzeitig fiel es mir schwer, richtig in die Geschichte hineinzufinden – möglicherweise habe ich momentan einfach eine kleine Lese-Flaute und bin weniger offen für neue Folgen.
Das Thema rund um Aliens, Lichter und Verschwörungen war interessant, aber streckenweise auch recht verworren. Einige der Theorien wirkten auf mich zu weit hergeholt oder übertrieben. Trotzdem hatte die Folge ihren Reiz, besonders durch die Atmosphäre und die Frage, ob etwas Übernatürliches im Spiel ist – oder doch nur ein cleverer Trick dahintersteckt.
Ich werde den dazugehörigen zweiten Band erst nach einer kurzen Pause lesen. Vielleicht macht ein bisschen Abstand die Geschichte im Rückblick noch spannender.

Veröffentlicht am 01.08.2025

Howls Schloss

Das wandelnde Schloss
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In einem Land namens Ingari gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Die älteste von drei Schwestern wird niemals Glück haben, wenn sie sich aufmacht, ihr eigenes Schicksal zu su-chen. Sophie, die genau dieses ...

In einem Land namens Ingari gilt ein ungeschriebenes Gesetz: Die älteste von drei Schwestern wird niemals Glück haben, wenn sie sich aufmacht, ihr eigenes Schicksal zu su-chen. Sophie, die genau dieses Los trifft, fügt sich ihrem ruhigen Leben – bis sie der Zorn einer eifersüchtigen Hexe trifft und sie mit einem Fluch belegt. Von einem Moment auf den anderen steckt Sophie im Körper einer alten Frau.
Ihre einzige Hoffnung auf Rettung ist das geheimnisvolle, wandelnde Schloss, das von dem mächtigen, exzentrischen und angeblich herzlosen Zauberer Howl bewohnt wird. Doch der Fluch hindert Sophie daran, offen über ihr Schicksal zu sprechen. Also quartiert sie sich kur-zerhand als resolute Hausdame im Schloss ein – zwischen schwebenden Zimmern, Türen in andere Welten, einem frechen Feuerdämon und jeder Menge Magie.
Während Sophie versucht, ihre wahre Gestalt zurückzuerlangen, gerät sie mitten in ein Abenteuer voller Geheimnisse, vertrackter Zauber und ungeahnter Gefühle – und entdeckt, dass man manchmal nur durch Mut, Freundschaft und Selbstvertrauen seinen Weg finden kann.


Ich war zunächst skeptisch – denn das Buch basiert auf dem Stoff meines absoluten Lieb-lingsfilms von Studio Ghibli. Ich hatte Sorge, dass mir das Original nicht gefallen könnte, weil es zu sehr vom Film abweicht. Doch das Gegenteil war der Fall: Das Buch ist ähnlich, aber gleichzeitig völlig eigenständig, was es unglaublich spannend macht.
Zwar erkennt man einige Szenen aus dem Anime sofort wieder, aber viele Dinge entwickeln sich in ganz andere Richtungen. Gerade das machte es für mich so besonders: Es fühlt sich an wie zwei parallele Versionen derselben Geschichte – mit eigener Magie. Die Handlung im Buch fand ich an vielen Stellen sogar tiefgründiger und überraschender als im Film. Ein absolut lohnenswerter Blick hinter die Kulissen einer bekannten Fantasywelt.

Veröffentlicht am 01.08.2025

One-Night-Stand mit einem Anwalt

Kodiak Echoes – Trust me
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Was als One-Night-Stand beginnt, endet in einem lebensverändernden Albtraum.
Als der junge Anwalt Finn Callahan nach Echo Cove reist, um seine Schwester im Kampf gegen Wilderei in Alaska zu unterstützen, ...

Was als One-Night-Stand beginnt, endet in einem lebensverändernden Albtraum.
Als der junge Anwalt Finn Callahan nach Echo Cove reist, um seine Schwester im Kampf gegen Wilderei in Alaska zu unterstützen, rechnet er nicht damit, ausgerechnet dort auf Keira Hale zu treffen – die Frau, mit der er eine unvergessliche Nacht verbracht hat. Doch Keira ist nicht nur distanziert, sondern auch gezeichnet von der Vergangenheit: Ihre Schwester Ada wurde vor zehn Jahren ermordet, der Täter nie gefasst.

Keira will zunächst nichts mehr von Finn wissen. Doch als er im Wildtierschutzgebiet zu arbeiten beginnt, fördert seine Recherche Hinweise zutage, die plötzlich Adas alten Fall in neuem Licht erscheinen lassen. Finn und Keira sind gezwungen, zusammenzuarbeiten – und während sie dem dunklen Geheimnis der Kleinstadt Stück für Stück näherkommen, wächst auch die Verbindung zwischen ihnen. Doch kaum beginnen sie, einander zu vertrauen, schlägt der Täter erneut zu. Dieses Mal ist Keira selbst in größter Gefahr …



Ein gelungener Abschluss der Duologie mit viel Spannung, Emotion und einer schlüssigen Auflösung. Ich habe bis zum Schluss mitgefiebert – besonders, weil ich zwischenzeitlich ganz andere Personen im Verdacht hatte. Interessanterweise hatte ich den wahren Täter in Band 1 schon einmal kurz auf dem Schirm, ihn dann aber wieder ausgeschlossen. Genau das hat mir gefallen: Der Schreibstil war so fesselnd, dass man selbst ständig mitraten wollte.

Finn war mir sehr sympathisch, und es war leicht, mit ihm mitzufühlen. Bei Keira war ich zwiegespalten – ich fand es irritierend, wie sehr sie sich selbst in ein Leben drängt, das sie eigentlich gar nicht führen will, nur um es anderen recht zu machen. Trotzdem war ihre Entwicklung nachvollziehbar und gut dargestellt.

Ein spannender, emotionaler Thriller mit einem Hauch Romantik – und einem stimmigen, wenn auch düsteren Finale.

Veröffentlicht am 01.08.2025

Wer ist Jack the Ripper

Stalking Jack the Ripper
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London, 1888. Audrey Rose Wadsworth, Tochter eines wohlhabenden Lords, lebt in einer Welt aus Eleganz, Etikette und gesellschaftlichen Erwartungen. Doch hinter der Fassade aus Teekränzchen und maßgeschneiderten ...

London, 1888. Audrey Rose Wadsworth, Tochter eines wohlhabenden Lords, lebt in einer Welt aus Eleganz, Etikette und gesellschaftlichen Erwartungen. Doch hinter der Fassade aus Teekränzchen und maßgeschneiderten Kleidern verbirgt sie ein dunkles Geheimnis: Gegen den Willen ihres strengen Vaters und entgegen aller Konventionen studiert sie heimlich Forensik bei ihrem Onkel – zwischen Seziertisch und Vorlesungssaal.

Als eine Reihe grausam verstümmelter Leichen auftaucht, beginnt Audrey gemeinsam mit dem brillanten, aber undurchschaubaren Thomas Cresswell zu ermitteln. Schon bald erkennen die beiden, dass sie einem der berüchtigtsten Serienmörder der Geschichte auf der Spur sind: Jack the Ripper. Während ihre Nachforschungen sie tiefer in die düsteren Schatten Londons führen, stößt Audrey nicht nur auf verstörende Wahrheiten, sondern auch auf ein Geheimnis, das ihr eigenes Leben erschüttert.



Anfangs war ich überrascht, wie detailliert das Buch geschrieben ist – doch gerade das macht den Reiz aus. Die Atmosphäre ist düster, aber fesselnd, und obwohl die Geschichte nichts für Zartbesaitete ist, konnte ich nicht aufhören zu lesen. Ich hatte früh einen Verdacht, wer hinter den Morden steckt, und erkannte viele Hinweise sofort wieder. Dass Audrey das nicht gleich durchschaute, wirkte glaubwürdig – im echten Leben übersieht man oft das Offensichtliche. Die Spannung hielt bis zum Schluss, vor allem weil die genauen Beweggründe erst spät enthüllt wurden. Ein spannender historischer Thriller mit einer mutigen Protagonistin, einer düsteren Kulisse und einem cleveren Zusammenspiel aus Wissenschaft und Mord.

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Veröffentlicht am 12.07.2025

Tara die Post ist da

Post, Mord und Provinzgeflüster - Der Mörder ohne Adresse
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Ein schockierender Fund im beschaulichen Luxemburg: Der Bürgermeister liegt leblos im strömenden Regen vor seinem Haus – war es ein tragischer Unfall oder steckt doch mehr dahinter? Sully Morland, einst ...

Ein schockierender Fund im beschaulichen Luxemburg: Der Bürgermeister liegt leblos im strömenden Regen vor seinem Haus – war es ein tragischer Unfall oder steckt doch mehr dahinter? Sully Morland, einst ein brillanter Fallanalytiker in Deutschland, hat sich nach dem Tod seiner Frau aus dem aktiven Dienst zurückgezogen. Jetzt arbeitet er als Aushilfsbriefträger, um Abstand zu gewinnen – bis er ausgerechnet bei einer seiner Touren über die Leiche stolpert. Instinktiv erkennt Sully: Hier stimmt etwas nicht.

Polizistin Claire Bofferding ist zunächst wenig begeistert von seiner Einmischung. Doch schnell wird klar, dass Sullys Erfahrung und sein Spürsinn wertvoll sind, denn der Fall nimmt eine unheimliche Wendung. Weitere mysteriöse Vorfälle erschüttern das Dorf, Menschen verunglücken auf rätselhafte Weise, und immer wieder berichten Augenzeugen von einer gespenstischen Gestalt – dem Tod persönlich, der durch die Straßen zieht.

Während Claires Vorgesetzte zögern und keine Ermittlungen aufnehmen wollen, wendet sich Claire aus Frust an Sully. Widerwillig lässt er sich erneut in die Welt der Kriminalfälle ziehen – auch wenn er sich geschworen hatte, nie wieder dorthin zurückzukehren.


Ein spannender Serienauftakt mit düsterer Atmosphäre, einem Hauch Übersinnlichem und einem Ermittler, der mehr mit sich selbst kämpft, als er zunächst zeigen will. Die Hauptfiguren werden gut eingeführt, und man spürt: Da kommt noch einiges auf uns zu. Besonders Sullys Hintergrund und sein beruflicher Rückzug machen neugierig. Der Fall selbst ist packend konstruiert und bietet reichlich Gelegenheit zum Miträtseln. Durch Sullys Beruf als Postbote ist viel Potenzial für neue Begegnungen und Geschichten gegeben – eine perfekte Grundlage für eine langlebige Krimireihe mit Suchtfaktor.