Klappentext: Die zauberhaftesten Geschichten aus 1001 Nacht erwecken die Abenteuer des Orients zum Leben und entführen in die fantastische Welt des Morgenlandes. Das Hörbuch »Aladin und die Wunderlampe ...
Klappentext: Die zauberhaftesten Geschichten aus 1001 Nacht erwecken die Abenteuer des Orients zum Leben und entführen in die fantastische Welt des Morgenlandes. Das Hörbuch »Aladin und die Wunderlampe und weitere Märchen aus 1001 Nacht« versammelt Original-Hörspiele aus den 50er- und 60er-Jahren und begeistert kleine und große Hörer mit farbenfrohen Erzählungen von verschollenen Schätzen, dem mächtigen Vogel Roch sowie dem jungen Aladin und seinem gewitzten Dschinn.
Große, unvergessene Stimmen wie Eduard Marks und Hans Paetsch laden zu einer magischen Entdeckungsreise begleitet von atmosphärischer Musik:
»Aladin und die Wunderlampe«, Produktion: 1956
»Sindbad, der Seefahrer«, Produktion: 1956
»Ali Baba und die 40 Räuber«, Produktion: 1955
»Der Geist in der Flasche«, Produktion: 1967
»Kalif Storch«, Produktion: 1961
Hörspiele mit Hans Paetsch, Eduard Marks u.v.a.
1 CD | ca. 58 min
Bewertung:
Hier kann ich nicht allzu viel schreiben wie bei den anderen Märchen, da ich keine von diesen Märchen als Hörbuch kenne. Aladin, Ali Baba und Sindbad kenne ich nur aus Büchern. An "der Geist in der Flasche" konnte ich mich kaum erinnern bis zu diesem Hörbuch. Und "Kali Storch" kannte ich bis dahin noch gar nicht.
Aladin und die Wunderlampe: Die Musik finde ich sehr gut und der Erzähler, gesprochen von Max Schweigmann, finde ich auch sehr ansprechend. Hat mir sehr gut gefallen! Mir fehlte der ganze Abschnitt zur Heirat von Aladin und der Prinzessin. Plötzlich waren sie verheiratet und viele Jahre vergangen. Das fand ich nicht gut!
Ali Baba und die 40 Räuber: Da ist alles so, wie ich es kenne. Die Stimme der Räuber hat mir am meisten gefallen! Die haben super gepasst, wie man sich so Räuberstimmen als Kind vorstellt und waren auch sehr schön gemischt.
Kalif Storch: Am meisten irritiert hat mich der König in der Geschichte: Der ist kein bisschen verärgert oder genervt über seinen "Freund," der ständig was zu sagen hat. Wie er mit dem König spricht, würde sich keiner trauen! Und kein König wäre da so sanftmütig und freundlich! Sehr unrealistisch! Obwohl es ein Märchen ist, hat mich das schon gestört. So ganz aus der Luft gegriffen sollte ein Märchen nicht sein!
Fazit: Alles in allem ein besonderes Hörbuch für mich, da ich ein Fan von 1001 Nacht bin! Die ausgewählten Märchen allerdings treffen nicht 100%ig meinen Geschmack. Daher von mir nur 3,5 Sterne!
Info: Die Original-Hörspiele »Der Rattenfänger von Hameln und weitere Geschichten« bringen den Hörspiel-Charme der 50er- und 60er-Jahre zurück ins Kinderzimmer und verzaubern mit bekannten und beliebten ...
Info: Die Original-Hörspiele »Der Rattenfänger von Hameln und weitere Geschichten« bringen den Hörspiel-Charme der 50er- und 60er-Jahre zurück ins Kinderzimmer und verzaubern mit bekannten und beliebten Sprechern wie Hans Irle und Eduard Marks sowie atmosphärischer Musikuntermalung. Vorhang auf für die bekanntesten Sagengestalten und Handpuppen Deutschlands. Kleine und große Hörer können der zauberhaften Flötenmelodie des Rattenfängers von Hameln in die Welt der Sagen und Märchen folgen:
»Der Rattenfänger von Hameln«, Produktion: 1960
»Till Eulenspiegel«, Produktion: 1960
»Kasper und des Königs goldene Krone«, Produktion: 1960
»Kasper bei der Waldhexe«, Produktion: 1959
»Zwei kleine Osterhasen«, Produktion: 1962
Hörspiele mit Eduard Marks, Hans Irle u.v.a.
1 CD | ca. 59 min
Klappentext: Sándor Ferenczy, Deutschlands erster großer Schallplatten - Produzent, vereint in seinen Hörspielen bekannte und beliebte Märchen- und Sagengestalten eigens komponierter Orchestermusik und großartigen Sprechern wie Eduard Marks und Hans Irle zu einem unvergesslichen Hörerlebnis für die ganze Familie.
Bewertungen:
Der Rattenfänger von Hameln: Dieses Märchen kenne ich zwar, habe es aber nie als Hörbuch gehört. Die Kindesentführung ist grausam, auch wenn es nicht so furchtbar rüberkommt. Dieses Thema spricht auch eine der heutigen gesellschaftlichen Themen an. Rache ist auch ein immer noch aktuelles Thema. Es hat mir gut gefallen, obwohl ich solche Ego - Typen, die auf Rache sinnen, nicht leiden kann.
Till Eulenspiegel: Der arme Wolf, der ja nur eine nicht wissende Nebenrolle gespielt hat, tat mir sehr leid! Noch ein Thema unserer Gesellschaft: Hochmut kommt vor dem Fall! Diesen Trieb, es jemanden zu zeigen, ist ein schwacher Charakterzug, wenn auch menschlich. Ebenso die hochmütige Angeberei des Wirtes ist mir zuwider. Aber ich finde es gut, dass es im Märchen widergespiegelt wird. Das ist ein großer Lehrschatz für Kinder.
Kaspar und des Königs goldene Krone: Mir ging etwas das immer wieder gesagte "Herr König" auf die Nerven! :) Aber mir ist bewusst, dass es aus einer anderen Zeit stammt und somit alltäglich war. Es hat mich doch stark an Dornröschen erinnert: Der Zauberer verflucht die Krone mit einer Bedingung. Die Ãhnlichkeit war für mich jetzt nichts schlechtes, es ist mir nur aufgefallen. :) Den Zauberspruch fand ich toll, richtig drollig! :D Die Großmutter von Kaspar hat erst geflüstert, dann wurde sie plötzlich laut und pampig ... diese Wechselspiel der Stimmlage hat mir sehr gut gefallen. :D
Witzig fand ich den Mini - Dialog zwischen dem König und Kaspar: "Wenn der aber nicht der Richtige ist..." "... dann habe ich meine Mütze wieder!" XD Denn die Krone des Königs und die Mütze von Kaspar wurden in einen topf verwandelt. warum ausgerechnet einen Topf? XD Keine Ahnung! Ich bin mir nicht sicher, ob der Satz "Jetzt brausen wir ab!" damals gängig war ... hört sich für mich schon etwas merkwürdig an. Alles in allem hat mir das Märchen aber sehr gut gefallen.
Kaspar bei der Waldhexe:: Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Märchen kenne ... allerdings erinnere ich mich auch nicht an alle. Der Kaspar hier hat eine tolle Stimme (gesprochen von Hans Irle), ebenso die Stimmlagen der Räuber sagen mir sehr zu (gesprochen von Benno Gellenbeck und Joachim Wolff). War mir jetzt nicht so zugetan.
Zwei kleine Osterhasen: Ich bin mir sicher, dieses Märchen kannte ich zuvor nicht! Es passt hervorragend zur jetzigen Jahreszeit. Von all den Geschichten hier ist das am besten erzählt worden (gesprochen von Peter René Körner). Die Stimme hat mich an meine Märchenzeit erinnert.
"Ich will dich nur mal aus Spaß runterschlucken!" XD Das war eine witzige Stelle, bei der die kleinen Osterhasen von der Katze fast verspeist worden wären. Doch die Katze hatte Mitleid mit ihnen. Der eitle Hahn war mir irgendwie sympathisch trotz seines Egos. "Wie soll die Welt aufwachen, wenn ich nicht krähe?" Die Handlungen des Hahns fand ich auch äußerst amüsant: Er verglich seine Uhr mit den Sternen? :D Etwas poetisch noch dazu! :D Der Endsatz hörte sich auch an wie eine Melodie: Und die Welt erwachte. Ein tolles Märchen!!!!
Fazit: Dieses Hörbuch ist einzigartig mit seinen etwas ungewöhnlichen Märchen, die nicht so bekannt sind. 3,5 Sterne
Kurzmeinung:
Der Thrilleranteil war gut, der teils machohafte und derbe Erotikteil unnötig und ärgerlich! Hat mir die Lust am Lesen genommen.
Klappentext:
Rhodes kehrt nach Sparrow Falls zurück, um ...
Kurzmeinung:
Der Thrilleranteil war gut, der teils machohafte und derbe Erotikteil unnötig und ärgerlich! Hat mir die Lust am Lesen genommen.
Klappentext:
Rhodes kehrt nach Sparrow Falls zurück, um das Haus ihrer Kindheit zu renovieren – den Ort, an dem ein verheerendes Feuer einst ihre Familie auslöschte. Doch schon bald merkt sie, dass die Vergangenheit noch lange nicht begraben ist. Seltsame Unfälle, beunruhigende Botschaften und das Gefühl, beobachtet zu werden, lassen sie zweifeln: War das Feuer wirklich nur ein tragischer Unfall?
Auf der Baustelle trifft sie auf Anson Hunt, den besten Freund ihres Stiefbruders. Er ist verschlossen, aber wachsam – und ganz offensichtlich nicht erfreut, dass sie ständig in seiner Nähe auftaucht. Trotzdem entwickelt sich eine unleugbare Spannung zwischen ihnen, auch wenn Anson beharrlich Distanz wahrt. Als die Bedrohungen eskalieren und Rhodes‘ Leben in Gefahr gerät, steht ausgerechnet Anson an ihrer Seite. Widerstrebend vertraut sie ihm, denn er scheint mehr zu wissen, als er zugibt.
Während Rhodes die Schatten ihrer Vergangenheit ergründet, zieht sich die Schlinge um sie immer enger. Jemand in Sparrow Falls will um jeden Preis verhindern, dass sie die Wahrheit aufdeckt – und dieser Jemand hat sie schon immer im Blick gehabt. Still, geduldig, verborgen in der Dunkelheit. Und jetzt ist er bereit, ein tödliches Spiel zu beenden, das längst begonnen hat.
Autorin:
Catherine Cowles schreibt leidenschaftlich gern – und trinkt dabei am liebsten Diätcola. Ihre Liebe gilt allem, was niedlich und flauschig ist, besonders ihrem Hund. Schon seit sie lesen kann, steckt ihre Nase in Büchern, bis sie sich schließlich entschied, ihre eigenen Geschichten zu schreiben. Wenn sie nicht gerade schreibt, erkundet sie die Schönheit ihrer Heimat Oregon, hört True-Crime-Podcasts oder ist auf der Suche nach ihrem nächsten Book-Boyfriend.
Übersetzerin:
Patricia Woitynek studierte Germanistik an der LMU München und arbeitete nebenbei als Drehbuch- und Literaturgutachterin. Seit 2007 ist sie für verschiedene Verlage als Übersetzerin im Bereich Belletristik tätig. Zu den von ihr übersetzten Autorinnen gehören Meg Cabot, Mia Sheridan, Katie Mac Alister, Nalini Singh, L.J. Shen, Ana Huang, Catherine Cowles u.v.a. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern am Tegernsee.
Bewertung:
Ein Cover, das nichts verrät und mysteriös wirkt. Hat für mich einen Thriller-Touch, das gefällt mir sehr gut.
Mir gefällt auch, dass das Buch nicht foliert ist. Es bekommt natürlich deshalb schnell Knicke. Dieser neumoderne Trend mit den Farbausschnitten geht mir persönlich auf die Eierstöcke. Es sieht meistens schön aus, aber damit anfangen kann ich nichts. Wer hat denn so viel Platz, um alle Bücher mit Farbschnitt an den Seiten auszustellen? Nicht mal Buchläden haben die. Davon abgesehen würde das auch keinen Sinn machen. Selbst wenn ich die in mein Buchregal mit Farbausschnitt außen einsortieren würde, sehe ich ja gar nicht, um welche Bücher es sich handelt. Dieser Duftsticker ist nichtssagend und der Duft ja auch willkürlich. Verstehe den Sinn nicht.
Ich habe mich sehr gefreut, das Buch in der Leserunde zu lesen. Der Beginn ist fesselnd. Leider spaltet sich die Thematik nach ein paar Kapiteln in Thrilleranteil und Erotikanteil. Mir war natürlich bewusst, dass eine Liebesromanze eingebaut ist. Aber mir war nicht klar, dass dieser Anteil mehr in Richtung Dark Romance geht. Anfänglich noch harmlos geht es mit derben Wörtern wie „Fxxxxx“ und Machosprüchen wie „Braves Mädchen“ beim Fingern weiter. Hätte zu Beginn eine Warnung gestanden, hätte ich von dem Buch Abstand genommen. Der Thrilleranteil wird im Klappentext, sowie auf der Aufmachung groß gehalten. Daher war mit sowas nicht zu rechnen. Ich hatte eine gängige Romanze zwischen zwei Menschen erwartet. Auch manch Kommentar in der Leserunde „Also ich mag Romantik“ (nicht wörtlich) hat mich frustriert. Denn Romantik und Machoromantik sind nicht dasselbe. Es gibt wunderbare Liebesromane, die ohne derbe Sprüche und Machogetue auskommen. Natürlich folgen Sexszenen auf Sexszenen, die ich nach einmal unerwartet lesen seitenweise übersprungen habe.
Der Thrilleranteil hat mir dagegen gut gefallen. Es war spannend mitzuraten, wer hinter allem steckt. Aber auch dieser Anteil ist ausbaufähig: die Auflösung, wer dahintersteckt, kam wunderbar unerwartet, jedoch auch im negativen. Diese Person taucht aus dem Nichts aus, man konnte ihn gar nicht vermuten. Er blieb im Verlauf verborgen, was am Ende in kurzen Sätzen alles nacherzählt wurde, um ihn als Täter verständlich zu machen. Im Verlauf lernt man einige Personen kennen und bei manchen von ihnen wächst Misstrauen und man denkt in einem Moment „Er/Sie ist es!“ und im nächsten wieder nicht. Zu den Personen gibt es eine Geschichte, die wir im Verlauf miterleben können. Bei dem Täter gibt es das nicht. Der steht am Ende einfach als Täter fest. Ich kann es nicht besser erklären. Ich fühlte einfach bei der Enthüllung eine geschichtliche Leere. Das wäre nicht so, wenn diese Person wie die anderen im Verlauf eingebaut worden wäre.
Ab hier Spoilerangaben!
Leider wurde für mich auch schnell klar, dass die Serienmörderfälle von Anson und die Machenschaften gegenüber Rho zusammenhängen. So ganz habe ich das nicht verstanden bei der Auflösung. Es wird nicht richtig ersichtlich, wie der zeitliche Ablauf vom sogenannten Galgenmann und den Feuern ist.
Spoiler ende!
Die Protagonisten sind sympathisch. Ein wenig mehr Kante wäre schön gewesen. Die Beziehung zueinander verlief A-typsch, leider: Erst ist er schroff und unhöflich zu ihr (meistens ist es ja der Kerl – gähn), finden sich aber beide richtig heiß und ständig muss das auch ausgesprochen werden (wie heiß er/sie ist, wie gerne man sie unter sich haben oder von hinten nehmen will etc.) Wieso muss ich das durchweg lesen? Das hat mir die Leselaune verdorben (dazu schrieb ich ja oben auch schon). Dann nähern sich beide an und natürlich öffnet er sich nach zwei Jahren Zurückgezogenheit von einem Moment auf den anderen ihr gegenüber. Auch das ist leider total plump und unglaubwürdig. Hier findet keine Entwicklung statt, sondern ein Bombenanschlag. Sehr schade.
Die anderen Personen sind gut beschrieben, sodass noch Entwicklungsmöglichkeiten für weitere Bände besteht.
Was noch offen bleibt ist, was es mit Thea auf sich hat. Die Autorin hat sie mit merkwürdigen Handlungen dargestellt, für die Personen in der Geschichte und für die Leserschaft. Vielleicht hebt sich die Autorin Thea für Band 2 auf, ich weiß es nicht.
Fazit:
Die Geschichte liest sich fließend. Der Schreibstil ist leicht. Die Autorin hat ein Händchen für Thriller. Dieses könnte sie noch gut ausbauen, dann könnte sie sicher mit richtigen Thriller-Geschichten mithalten. Mir scheint, sie weiß nicht so recht, auf welches Genre sie sich beziehen soll. Ich denke, sie möchte beides unter einem Hut bringen. Und solche Art Kombi scheint auch von vielen gewollt. Mir ist die derbe Romantik zu widerlich. Hätte es den guten Trilleranteil nicht gegeben, hätte ich abgebrochen.
Kurzmeinung:
Der Einstieg war fesselnd - die Idee hat mich gelockt, aber es blieb leider spannungslos. Schade! Und zu viel Happy End bei allen Personen.
Klappentext:
Versehentlich landet Erins Lieblingsbuch ...
Kurzmeinung:
Der Einstieg war fesselnd - die Idee hat mich gelockt, aber es blieb leider spannungslos. Schade! Und zu viel Happy End bei allen Personen.
Klappentext:
Versehentlich landet Erins Lieblingsbuch in einem von Londons öffentlichen Bücherregalen. Als sie es sich zurückholt, entdeckt sie, dass jemand auf ihre Notizen am Rand geantwortet hat. Der geheimnisvolle Fremde lädt sie ein, ihn am Rand von Große Erwartungen von Charles Dickens zu treffen. Zum ersten Mal seit dem Tod ihrer besten Freundin beginnt Erin sich zu öffnen.
Zufällig entdeckt James in einem öffentlichen Bücherschrank eine Ausgabe von Wer die Nachtigall stört. Die am Rand notierten Gedanken der mysteriösen Fremden berühren ihn so, dass er darauf antwortet und das Buch zurück ins Regal stellt. Zum ersten Mal, seit er das Mädchen verloren hat, das er liebt, beginnt James sich zu öffnen.
Was aber wird passieren, wenn Erin und James herausfinden, dass sie einander keineswegs Fremde sind?
Autorin:
Tessa Bickers hat an der Universität Bournemouth Journalismus studiert und arbeitete anfangs als Moderatorin einer Frühstücksradiosendung. Anschließend wechselte sie in den Bereich People-Journalismus und interviewte einige der größten Namen im Showgeschäft, darunter Leonardo DiCaprio und die Schauspieler/innen von „Sex and the City“.Ihre kreative Ader lebte Tessa als Singer-Songwriterin aus. Nach einigen gescheiterten X Factor-Teilnahmen trat sie mit ihrer Band Tess and the Tellers beim Glastonbury Festival und bei Secret Garden Party auf. Mittlerweile hat sie ihre Gitarre gegen eine Tastatur getauscht und schreibt nun Bücher anstatt Lieder. "Wir treffen uns im nächsten Kapitel" ist ihr Debütroman.
Übersetzerin:
Heike Reissig
Bewertung:
Das Cover reißt eine Leseliebhaberin wie ich sehr mit, und auch die Geschichtsidee dazu hat mich motiviert, das Buch zu lesen. Der Titel passt sehr gut zum Konzept, tut der Originaltitel „Der Buchtausch“ aber auch. Den hätte man auch direkt übersetzt lassen können. Ich mag diese Extra-Betitelungen der deutschen Verlage nicht. Völlig unnötig! Die Aufmachung insgesamt, auch die Bildchen an jedem Kapitelanfang sind wunderbar aufeinander abgestimmt.
Hier fällt außerdem auf, dass es eines der wenigen Exemplare ist, dass angemessen mit Taschenbuchpreis ausgegeben ist, obwohl es eine kleine Klappbroschüre ist. Überwiegend werden solche Bücher größer gemacht, um auf den Broschürepreis von jetzt 16,99 € zu gehen. Das ist positiv zu erwähnen!
Der Leseverlauf zu Beginn war sehr flüssig, die Geschichte einfangend und fesselnd. Die Erzählung handelt von den Ich-Versionen von Erin und James. Gerade der Beginn bietet eine unerwartete Sicht zur Sachlage (mehr geht nicht wegen dem spoileralarm). Leider verging die Leselust bei mir nach drei Kapiteln, es war schwer, mich ans Buch zu halten. Die Idee wird nach wie vor eingebaut, aber es kommt keine richtige Spannung auf.
Die Charaktere Erin und James sind an sich gut ausgebaut, trotzdem konnten beide mich nicht richtig emotional greifen. Es gibt Momente im Verlauf, da konnten sie mich packen, aber das waren mehr Ausnahmen als die Regel. Leider! Die anderen Charaktere sind für meinen Geschmack genau richtig ausgeschrieben; nicht zu ausführlich, aber auch nicht bloß für den Moment. Sie spielen im gesamten Verlauf eine Rolle; die einen mehr als die anderen.
Das Hin und Her zwischen Erin und James war okay, hat mich jedoch nicht kribbelig gemacht. Das Ende kommt – wie leider so oft – mit einem Happy End daher. Gut, es gibt viele Hindernisse bis dahin, daher mangelt es hier nicht an Glaubwürdigkeit. Mehr langweilt es mich, ja nervt mich sogar! Auch bei den Nebencharakteren gibt es einige Herausforderungen zu meistern – was einerseits realistisch wie im wahren Leben ist, andererseits zu gewollt von der Autorin rüberkommt. Auch hier am Ende reihenweise Happy Ends für alle – als ob es eine Lotterieausschüttung an alle Charaktere in der Geschichte gibt. Das wirkt dann wiederum unrealistisch auf mich. Es gibt nun mal nicht überall und bei jedem Menschen ein Happy End. Hier ist das Wollen der Autorin über das echte Leben gekommen. Ich verdenke es ihr nicht, jedoch erwarte ich von einem literarischen Roman einen gesunden Realismus, sonst kommen wir zur Sparte Fantasie.
Fazit:
Mir hat im Ganzen der Zauber gefehlt, den ich beim Anblick des Buches und beim Lesen des Klappentextes erhofft hatte. Realismus und Unwirklichkeit treffen hier gleichzeitig aufeinander, was ich in (Hör)Büchern selten gleichauf erlebe. Manchmal wiegt das eine schwerer, manchmal das andere. Am Ende jedoch wird es für meinen Geschmack an Realismus zu unrealistisch. Beim Genre bin ich mir unsicher: Das Werk kann auch als einfacher Roman statt Liebesroman deklariert werden. Dafür ist der Liebesanteil zu gering und die Gefühlsfacette insgesamt größer. Es geht um Liebe, Trauer, Arbeit, Krankheit ...
Es ist keine schlechte Geschichte, aber auch keine, die man unbedingt lesen muss. Selten kann ich so klar und ohne Zweifel ein Okay, also drei Sterne, vergeben.
"Ein Job bedeutet gar nichts. Liebe schon. Eine Leidenschaft zu haben. Das bedeutet Zuhause. Das bedeutet Leben. Genau daraus ist das Leben gemacht. Der Rest ist nur Füllstoff."
(Seite 291)
Kurzmeinung:
Das Konzept ist für mich nicht überzeugend umgesetzt. Mehr Chefkoch wäre hier hilfreich. Gibt schlechtere, aber auch bessere Kochbücher.
Klappentext:
Liebe geht durch den Magen - das weiß ...
Kurzmeinung:
Das Konzept ist für mich nicht überzeugend umgesetzt. Mehr Chefkoch wäre hier hilfreich. Gibt schlechtere, aber auch bessere Kochbücher.
Klappentext:
Liebe geht durch den Magen - das weiß keiner besser als Moderatorin Jana Ina Zarrella. Um in der kochbegeisterten Familie Zarrella bestehen zu können, musste sie ihre Liebsten mit gutem Essen überzeugen. Jahrelang kam nur die Familie in den Genuss ihrer Fusion-Küche. In ihrem ersten Kochbuch zeigt Jana Ina Zarrella nun gemeinsam mit Johann Lafer, wie einfach es sein kann, gesunde und familiengerechte Rezepte zu kochen. Die Einflüsse der brasilianischen Küche von Jana Ina, Giovannis Liebe für italienische Gerichte und Johann Lafers Expertise für die deutsch-österreichischen Rezepte bereichern jede Familienküche. Damit kann man alle Lieblingsmenschen verwöhnen und glücklich machen. Ganz nach dem Motto: einfach - lecker - gesund!
Autorin:
Jana Ina Zarrella arbeitet als Moderatorin und Werbegesicht und präsentiert sehr erfolgreich ihre eigene Modelinie auf HSE. Die kochbegeisterte Familie ihres Mannes Giovanni verwöhnt sie am liebsten mit ihrer brasilianisch-italienischen Crossoverküche.
Co.-Autor:
Johann Lafer blickt auf eine über 40jährige kulinarische Karriere zurück. In zahlreichen TV-Sendungen, Büchern und Magazinen beweist er seit Jahren, dass er ein Meister seines Faches ist.
Bewertung:
Das Cover ist nichts herausragendes, es wirkt frisch, hat mich aber nicht in den Bann gezogen - ebenso wenig der Titel. Ich kann gar nicht erklären, wieso ich mich nach zögern doch für das Buch entschieden habe. Ich habe auch danach wieder einen Zöger-Moment gehabt. Also dringend lesen wollte ich es nicht. Aber ich hatte Lust nach langer Zeit wieder etwas anderes in der Hand zu halten. Eine Launenentscheidung. Was der Chefkoch Johann Lafer mit dem Buch zu tun hat, war mir vorher nicht ersichtlich. Die Einleitung beantwortet diese Frage zum Glück.
Die Einleitung ist groß mit verschiedenen Kapiteln: Tricks und Tipps, Hintergründe der Familie und Rezepte, Lebensmittel, Küchenwerkzeuge etc. Die Einleitung ist abwechselnd von Jana und Johann oder beide zusammen. Es ist Platz für einen Wochenplan, für mich lächerlich. Wenn man das den Lesern anbieten möchte, sollte die Vorlagen auch für mehrere Wochen reichen, sonst fühle ich mich veralbert.
Nach der Einleitung folgen:
Frühstück, Snacks und Smoothies
Suppen und Salate
Einfach und lecker für jeden Tag
Süße Schlemmereien
Wenn Zarrellas feiern
Das Buch verspricht exotische Rezepte, die ich - bis auf Ausnahmen - nicht finde. Vorbild für Kinder sein passt für mich bei einigen Zutaten nicht zusammen, wie Löffelbiskuits, die es nur mit Bodenhaltungseiern gibt (und ich habe reichlich gesucht, da ich selbst nur Bioeier kaufe, auch was verarbeitete Produkte angeht).
In der Einleitung steht, dass kein Haushaltszucker verwendet wird, steht aber in einigen Rezepten. Gesunde Ernährung steht groß im Vordergrund, was sich nicht in allen Rezepten widerspiegelt.
Fazit:
Mir fehlt eindeutig etwas mehr Input vom Chefkoch. Die Rezepte sind dem Konzept gegenüber nicht ganz ausgereift. Die Idee einer exotischen Mischküche ist toll, nur kann mich das Buch hierzu nicht begeistern. Dennoch sind ein paar tolle Tipps und Rezepte dabei.
Für meinen Geschmack ist das Buch etwas zu teuer, was wohl daran liegt, dass die Autorin eine bekannte Persönlichkeit ist. Für mich eines der schlechteste Gründe, Preise zu bemessen.
Abschließend möchte ich auf die vielen Kritiken anderer Leser eingehen. Diese sind genervt von berühmten Persönlichkeiten, die plötzlich ein Koch-/Backbuch veröffentlichen. Das geht an der Realität vorbei. Wieso sollten solche Menschen keine Bücher veröffentlichen dürfen? Das ist absurd, wenn man richtig darüber nachdenkt. Ob einem diese Werke zusagen, ist ja eine andere Frage und darf auch kritisiert werden, wie jedes andere Werk auch. Genau darum geht es ja: Den Inhalt kritisieren und nicht die Person, die es rausgibt. Wenn ich in einem anderen Bereich tätig bin und dann ein Buch veröffentliche, habe ich das Recht auf die gleichen Kritikpunkte wie alle anderen. Für mich ist das ein Belegt dafür, wie unsere Gesellschaft heute ist. Alle müssen ihren Platz haben und auch dort bleiben, dasselbe gilt für Meinungen und Vorurteilen. Ansonsten hagelt es Shitstorms und Deformierungen. Das ist schade wie ärgerlich.