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Langeweile

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Viel Verwirrung und Kitsch

Große Träume auf kleinen Pfoten
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Die Journalistin Mina lebt in London und hat gerade eine gescheiterte Beziehung hindert sich, als sie einen beruflichen Auftrag erhält. Sie soll für ein Tierheim in Cornwall eine Reportage schreiben.Bei ...

Die Journalistin Mina lebt in London und hat gerade eine gescheiterte Beziehung hindert sich, als sie einen beruflichen Auftrag erhält. Sie soll für ein Tierheim in Cornwall eine Reportage schreiben.Bei ihrer Ankunft ist sie geschockt,als der Leiter des Tierheims Christoph ist,der Mann ,mit dem sie vor zwölf Jahren eine Nacht verbracht hat und den sie nie wiedersehen wollte.Doch die Begegnung mit der blinden Dackeldame Lilly bringt sie auf magische Weise wieder zueinander..Doch erneut gerät ihre Liebe wieder in Gefahr und wird einer harten Probe unterzogen…

Nach dem Klappentext war ersichtlich,dass es sich um eine Geschichte der seichteren Art handeln würde,sowas lese ich zur Entspannung zwischendurch gerne.

Mit dieser Geschichte konnte ich mich aber überhaupt nicht anfreunden. Es war ein ständiger Wechsel zwischen beruflichen und privaten Intrigen und zwischendurch wieder ziemlich kitschigen Liebesszenen.Das Einzige ,was mich durchhalten ließ ,waren die schönen Tierbegegnungen,welche mich berührten.

Es tut mir sehr leid ,ich kann leider nur zwei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 05.06.2025

Enttäuschend

Sputnik
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Es ist das nunmehr dritte Buch, welches ich von diesem Autor, den ich als Schauspieler sehr schätze, gelesen habe. Während mich das erste Buch, in welchem seine Mutter im Mittelpunkt stand, sehr begeistert ...

Es ist das nunmehr dritte Buch, welches ich von diesem Autor, den ich als Schauspieler sehr schätze, gelesen habe. Während mich das erste Buch, in welchem seine Mutter im Mittelpunkt stand, sehr begeistert hat, konnte mich die Geschichte um seine Schwester Ada nicht ganz überzeugen,trotzdem war meine Neugierde auf seine Lebensgeschichte groß.
Den Prolog fand ich erfrischend anders,die Erlebnisse im Mutterleib aus der Sicht des Babys inklusive der Geburt, das war für mich neu und brachte mich öfter zum Schmunzeln.
Im folgenden dreht es sich in drei Teilen um das Leben des Protagonisten,wie es war oder hätte sein können.Seine Kindheit,seine Jugend ,die Auseinandersetzung mit seiner Sexualität ( hätte ich nicht in dieser Ausführlichkeit gebraucht),Erfahrung mit Drogen und die ersten schauspielerischen Ambitionen.
Seine Eltern waren durch die Kriegserfahrungen noch sehr belastet,was sich beim Vater in häufig ausufernden Wutausbrüchen äußerte.Ansonsten stand sein Familienleben stellvertretend für die damalige Zeit.
Auch die politische Lage wurde am Rande thematisiert,RAF,DDR,Mauerfall wurden kurz gestreift.Ausgelöst durch die Fernsehserie Holocaust fanden die jüdischen Wurzeln innerhalb der Familie Erwähnung, hier hätte ich mir etwas mehr Ausführlichkeit erwartet.
Insgesamt gesehen konnte ich keine emotionale Nähe zu den Protagonisten aufbauen,ihre Bilder blieben blass.
Ich schätze den Autor als Schauspieler sehr und werde mich in Zukunft darauf fokussieren,ein weiteres Buch von ihm werde ich nicht lesen.Von mir daher leider nur zwei Sterne.

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Eine Frau kämpft sich zurück ins Leben

Dem Sturm entgegen
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Die Ärztin Enya hat ihre Mutter im Alter von zwölf Jahren, an deren 47. Geburtstag durch einen Unfall verloren. Nun ist sie selber fast zu alt und alle traumatischen Erinnerungen werden wieder wach. Als ...

Die Ärztin Enya hat ihre Mutter im Alter von zwölf Jahren, an deren 47. Geburtstag durch einen Unfall verloren. Nun ist sie selber fast zu alt und alle traumatischen Erinnerungen werden wieder wach. Als sie in einer stürmischen Nacht zu einer Unfallstelle gerufen wird, erinnert sie das Unfallopfer an ihren Sohn. sie gerät völlig in Panik und hat keinerlei Hilfe. Ihre Ehe zerbricht, und ihr Mann verbietet ihr den Kontakt zu ihrem Sohn. Völlig am Ende flüchtet sie aufs Land, wo sie eine Hausarztstelle übernimmt. Der Kontakt mit der einfachen Bevölkerung, hilft ihr, die Kraft zu finden, um ihr Schicksal in die Hand zu nehmen.

Meine Meinung:
Ich habe mich mit dem Buch ziemlich schwergetan, konnte keine wirkliche Beziehung zu der Protagonistin aufbauen. Es gab zwar interessante Passagen, aber insgesamt war mir die Geschichte suspekt und teilweise zu abgehoben.Durch die Ermittlungen zum nächtlichen Unfall, in welchen sie im Fokus der Polizei steht, erhielt das Buch teilweise einige Krimielemente, um dann aber wieder weitschweifig und relativ langweilig zu werden.Insgesamt gesehen,ein Buch was mich nicht abgeholt hat.

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Veröffentlicht am 26.04.2025

Viel Klischees - wenig Pariser Flair

Unter den Sternen von Paris
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Im Leben von Sophia läuft im Moment so ziemlich alles schief. Ihre geliebte Großmutter stirbt, sie muss die Scheidung von ihrem Ehemann Viktor verarbeiten,der sie weiterhin auf üble Weise belästigt und ...

Im Leben von Sophia läuft im Moment so ziemlich alles schief. Ihre geliebte Großmutter stirbt, sie muss die Scheidung von ihrem Ehemann Viktor verarbeiten,der sie weiterhin auf üble Weise belästigt und auch ihre berufliche Beförderung zerplatzt wie eine Seifenblase. Da kann sie nur wenig trösten, dass ihre Großmutter ihr eine kleine Bar in Paris vererbt hat. Sie reist dorthin, um ihr Erbe in Augenschein zu nehmen und es dann möglichst schnell zu verkaufen.Im Lokal trifft sie auf den charmanten Louis,der sie mit offenen Armen empfängt, aber das ein oder andere Geheimnis hütet.Nach und nach tauchen Zweifel auf,ob der Verkauf die richtige Entscheidung ist?

Meine Meinung:

Das wunderbare und sehr stimmungsvolle Cover, machte mich auf das Buch aufmerksam. Die Kurzbeschreibung versprach eine interessante Geschichte.mit viel Pariser Flair. Leider konnte das Buch meine Erwartungen in keiner Weise erfüllen.

Von Beginn an war mir die Protagonistin nicht sympathisch.Ihre unüberlegten und teilweise sehr verwunderlichen Handlungen, ließen mich das ein oder andere Mal entgeistert den Kopf schütteln.Statt Pariser Flair gab es ein geballtes Maß an Klischees, die teilweise völlig planlos und an den Haaren herbeigezogen wirkten.Ich konnte weder zu der Protagonistin, noch den anderen Personen eine Beziehung aufbauen, sie wirkten blass, die Dialoge blieben überwiegend sehr hölzern.

Der einzelne Lichtblick war der charismatische Louis . Er allein vermochte es aber nicht, die Geschichte wirklich aufzuwerten.

So bleibe ich,nach einer Geschichte, die viel Potenzial verschenkt hat, enttäuscht zurück.

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Veröffentlicht am 10.04.2025

Viel Drama,sehr oberflächlich behandelt

Die Garnett Girls
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Im Mittelpunkt, der von Drama geprägten Familiengeschichte,welche größtenteils auf der Isle of Wights spielt,stehen die exzentrische Margo und ihre drei Töchter. Ihr Mann, Richard, ihre große Liebe, war ...

Im Mittelpunkt, der von Drama geprägten Familiengeschichte,welche größtenteils auf der Isle of Wights spielt,stehen die exzentrische Margo und ihre drei Töchter. Ihr Mann, Richard, ihre große Liebe, war Alkoholiker und hat die Familie vor über 20 Jahren verlassen. Margo wurde damit nicht fertig und griff selber zur Flasche, ihre drei Töchter überließ sie mehr oder weniger sich selbst. Dass so etwas Spuren in einem Menschen hinterlässt, ist offensichtlich und somit ist klar, dass alle ihre Töchter therapeutische Hilfe benötigten und ihr Leben nicht wirklich in den Griff bekamen.
Am Anfang hat mir die Geschichte gut gefallen,obwohl ich zu keiner der Personen eine Bindung aufbauen konnte,am wenigsten zu Margo. dann jedoch wurde die Geschichte immer oberflächlicher, Nichtigkeiten wurden ausgewalzt, wichtige Themen kamen kaum vor. Was mich außerdem massiv gestört hat, war der Umgang mit Alkohol, der sehr verharmlosend dargestellt wurde.Ein Satz ist mir dabei ( sinngemäß) besonders im Gedächtnis geblieben „Es war eine gelungene Party, alle waren mehr oder weniger stark betrunken“Ich kann nicht verstehen, wie man nach so einer Vorgeschichte ein solches Verhältnis zu dieser Droge und der damit verbundenen Krankheit, haben kann.
Insofern läßt mich das Buch ziemlich unzufrieden zurück,eine Leseempfehlung vermag ich nicht auszusprechen.
Positiv möchte ich jedoch anmerken,dass Yara Blümel das Buch sehr gut gelesen hat.

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