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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.03.2026

Leider nicht mein Fall

Krakenkind
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Ich lese sehr gerne atmosphärische Thriller. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, vor allem, da mir bereits der Klappentext sehr zugesagt hat. Jedoch bin ich mit der Storyline nicht so gut klargekommen, ...

Ich lese sehr gerne atmosphärische Thriller. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, vor allem, da mir bereits der Klappentext sehr zugesagt hat. Jedoch bin ich mit der Storyline nicht so gut klargekommen, wie ich es mir erhofft hatte. Der Schreibstil war einfach nichts für mich. Es kann aber auch daran liegen, dass ich mit dem vierten Band erst in die Reihe eingestiegen bin. Vielleicht fehlen mir einfach die Vorkenntnisse, um mich besser mit den Hauptfiguren identifizieren zu können.

In diesem Band dreht sich alles um eine unaussprechliche Tat, die das vermeintlich friedliche Dorf in der Provinz Småland erschüttert. Schon bald muss die junge Ermittlerin Sanna erschreckend feststellen, dass die Bewohner des Dorfes unzählige Geheimnisse hüten. Und sie will sie ans Licht bringen.

Der Schreibstil ist dabei recht zackig ohne großes Geschnörkel und es geht gleich zur Sache. Das hat mir sehr gut gefallen. Doch danach hat die Spannung leider etwas abgenommen. Stattdessen werden in jedem Kapitel weitere, neue Figuren vorgestellt und deren Probleme. Das hat mich anfangs etwas verwirrt, da ich erst einmal alles richtig zuordnen musste.

Aber auch danach geht es mit dem Fall nicht wirklich weiter. So musste ich mich teilweise auch etwas durch die Storyline quälen und mich dazu zwingen weiter zu lesen. Aber die düstere Atmosphäre hat mich am Ball gehalten. Auch wenn am Ende die Spannungsschraube wieder etwas angezogen wurde, muss ich sagen, dass ich mir doch etwas mehr erhofft habe. Ich vergebe somit 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.10.2025

Bewegende Geschichte, aber Charaktere zu blass

Lebensbande
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Ich bin ein großer Fan von historischen Romanen, die mich in eine vergangene Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, als ich den Klappentext ...

Ich bin ein großer Fan von historischen Romanen, die mich in eine vergangene Zeit entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, als ich den Klappentext dazu gelesen habe. Doch leider konnte mich der Roman nicht so überzeugen, wie ich mir das gewünscht hätte.

In die Storyline habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil passt zu dem Genre und es ist auch ein sehr schöner Lesefluss gegeben. Jedoch hätte es mir auch ein wenig bildlicher sein können.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt. In der Vergangenheit aus der Sicht von Lene, die sich in den Holländer Joop verliebt und nicht mit ihm zusammen sein darf. Doch richtig vergessen kann sie ihn nie. In der Gegenwart wird die Story aus der Sicht von Nora erzählt, die ihre Lebensgeschichte aufschreibt und auch ein großes Geheimnis hat. Beide Storylines waren interessant, wobei mir die Geschichte der Vergangenheit ein wenig mehr gefallen hat.

Doch leider blieben mir beide Figuren einfach zu blass. So richtig identifizieren konnte ich mich leider mit keiner von Beiden. Ich konnte zwar mit ihnen mitfühlen, aber sie blieben mir zu fremd. Das fand ich sehr schade, denn das ist mir bei diesem Genre immer sehr wichtig.

Trotz allem wurde ich von der bewegenden Geschichte gut unterhalten. Jedoch im Hinblick auf die angegebenen Punkte kann ich leider nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Veröffentlicht am 23.09.2025

Teilweise verwirrend

Die Spur der Vertrauten
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Ich lese Dystopien sehr sehr gerne – vor allem hat mich die „Die Tribute von Panem“-Reihe damals mehr als begeistert. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, da es hier ebenfalls ein dystopisches ...

Ich lese Dystopien sehr sehr gerne – vor allem hat mich die „Die Tribute von Panem“-Reihe damals mehr als begeistert. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, da es hier ebenfalls ein dystopisches Setting gibt und eine interessante Storyline. Doch leider konnte mich die Geschichte nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hätte. Sie war teilweise sogar etwas verwirrend.

Die Storyline dreht sich um Claire und Goliath, die in einer Welt leben, in der das «Wir» über allem steht. In der jeder Mensch den Instinkt besitzt, dem Allgemeinwohl zu dienen. Individualität existiert nicht. Doch was passiert, wenn sie doch an die Oberfläche kommt? Goliath bleiben nur noch wenige Wochen, um das Leben eines anderen Menschen zu retten und damit ein «Tugendhafter» zu werden. Claire steht vor ihrem Abschluss an der Schule der Vertrauten. Claire weiß, was sie riskiert, wenn sie von diesem Weg abkommt. Doch dann verschwindet ein Schüler und niemand außer Claire scheint es zu bemerken. Wie soll man im Schatten bleiben, während man ermittelt? Claire und Goliath tun sich zusammen, um den Vermisstenfällen in ihrem Sektor auf den Grund zu gehen. Doch der Fall ist viel größer, als sie sich beide vorstellen können. Und dann beschäftigt Claire noch ein ganz anderes Geheimnis - eines, das sie in Lebensgefahr bringen könnte ...

Ich hatte anfangs meine Probleme, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist zwar schön bildlich und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, aber teilweise war es auch etwas verwirrend, so dass ich lange Zeit viele Fragezeichen im Kopf hatte und auch bis zum Ende nicht alles verstanden habe. Da das Buch ab einem Lesealter von 14 Jahren beworben wird, ist das etwas schwierig, denn der Schreibstil ist im Großen und Ganzen doch eher gewöhnungsbedürftig und nicht für Jedermann etwas.

Die einzelnen Figuren wurden interessant beschrieben, aber so richtig identifizieren konnte ich mich mit ihnen nicht. Aber für die Storyline und die Art des Buches waren sie dann schon passend. Aber hier handelt es sich nicht um typische Teenager, sondern um einzigartige Personen, die von der Autorin wirklich gut beschrieben wurden.

Auch die Welt selbst war mir anfangs etwas zu kompliziert. Erst nach und nach erfährt man mehr darüber, wie diese funktioniert und aufgebaut ist. Die Idee dahinter ist auch wirklich originell und für mich hat an dieser Stelle dann auch endlich etwas Spannung eingesetzt. Erzählt wird die Geschichte zudem wechselnd aus der Sichtweise von mehreren Figuren, so dass man einen noch besseren Einblick in die Welt erhält.

Das Ende war dann doch anders, als ich gedacht habe und auch wieder etwas verwirrend. Aber zum gesamten Roman war es dann auch wieder passend. Ich hatte zusammengefasst eine etwas andere Storyline erwartet und diese konnte mich nicht komplett abholen. Aber trotzdem wurde ich gut von dem Buch unterhalten und vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Interessante Dystopie - aber leider nicht ganz meins

Omni-X
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Ich lese sehr gerne dystopische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren, mit interessanten Figuren unterhalten und mich mitreißen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „OMNI-X“ nachdem ...

Ich lese sehr gerne dystopische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren, mit interessanten Figuren unterhalten und mich mitreißen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „OMNI-X“ nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Jedoch konnte mich das Buch am Ende doch nicht so überzeugen, wie ich mir das gewünscht hätte.

Die Geschichte dreht sich um eine Gesellschaft der totalen Überwachung, in der nur zählt, wie regelkonform man sich verhält. Die siebzehnjährige Ellie hofft, endlich den sogenannten „goldenen Status“ zu erreichen, um ihre Familie zu retten. Doch der soziale Aufstieg ist nur wenigen vorbehalten und sich gegen das System zu stellen, kann gefährliche Folgen haben … Als sie den charmanten Sam kennenlernt, dessen Status auf mysteriöse Weise immer bei „Gold“ stehen zu bleiben scheint, glaubt sie der Lösung all ihrer Probleme nah zu sein. Doch kann Sam wirklich ihre Rettung sein, oder stürzt er sie ins Verderben?

In die Storyline habe ich leider sehr schwer hineingefunden. Der Schreibstil ist recht abgehackt, zwar sehr bildlich, aber trotzdem nicht ganz mein Fall. Deshalb hatte ich anfangs Probleme damit, was sich aber nach einiger Zeit gelegt hat. Zudem waren die Chat-Protokolle zwischen den Kapiteln teilweise etwas störend und anfangs auch verwirrend. Erst nach und nach erfährt man, wie diese mit dem eigentlichen Erzählstrang zusammenhängen.

Die Figuren kommen interessant rüber, aber mir blieben sie leider etwas zu blass. Ellie wirkt zwar authentisch und auch sympathisch, aber richtig mit ihr identifizieren konnte ich mich nicht. Die Geschichte selbst wurde unterhaltsam erzählt und die Zukunft wird auch wirklich gut dargestellt, so dass man sich inmitten dieser Welt wiederfindet, aber mir hat teilweise die Spannung gefehlt.

Zusammenfassend habe ich einfach etwas anderes erwartet nach dem Lesen des Klappentextes. Das ist aber meine persönliche Meinung und können andere Leser natürlich ganz anderes sehen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Ich hatte etwas anderes erwartet

Wir sehen uns wieder am Meer
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Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit katapultieren, mich mit interessanten Figuren unterhalten und gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich auch auf ...

Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit katapultieren, mich mit interessanten Figuren unterhalten und gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich schon einmal sehr neugierig darauf gemacht. Jedoch wurde ich dann etwas enttäuscht, denn die Geschichte wurde mir etwas zu emotionslos erzählt. Es glich eher einer Aneinanderreihung von Ereignissen.

Die Geschichte dreht sich um drei mutige Frauen, die durch unverbrüchliche Freundschaft überleben: Im Jahr 1944 ist Norwegen von den Deutschen besetzt. Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden…

In die Geschichte habe ich anfangs etwas schwieriger hineingefunden. Der Schreibstil ist zwar angenehm, aber teilweise hat es etwas gestockt. Ich mag es generell etwa bildlicher – daran wird es gelegen haben, denn hier ist das eher weniger der Fall.

Die einzelnen Figuren wurden authentisch beschrieben, aber keine ist mir dabei richtig ans Herz gewachsen und mir blieben die Frauen auch etwas zu blass. Hier hätte ich mir gewünscht, eine bessere Bindung zu ihnen aufzubauen. Deshalb ist meine Meinung zu dem Buch recht nüchtern, denn mir fehlte einfach der richtige, emotionale Bezug zu der Storyline. Trotzdem blieb es interessant und die Infos über diese Zeit habe ich aufgesogen. Zusammengefasst hatte ich etwas anderes erwartet. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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