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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2025

Teilweise verwirrend

Die Spur der Vertrauten
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Ich lese Dystopien sehr sehr gerne – vor allem hat mich die „Die Tribute von Panem“-Reihe damals mehr als begeistert. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, da es hier ebenfalls ein dystopisches ...

Ich lese Dystopien sehr sehr gerne – vor allem hat mich die „Die Tribute von Panem“-Reihe damals mehr als begeistert. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, da es hier ebenfalls ein dystopisches Setting gibt und eine interessante Storyline. Doch leider konnte mich die Geschichte nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hätte. Sie war teilweise sogar etwas verwirrend.

Die Storyline dreht sich um Claire und Goliath, die in einer Welt leben, in der das «Wir» über allem steht. In der jeder Mensch den Instinkt besitzt, dem Allgemeinwohl zu dienen. Individualität existiert nicht. Doch was passiert, wenn sie doch an die Oberfläche kommt? Goliath bleiben nur noch wenige Wochen, um das Leben eines anderen Menschen zu retten und damit ein «Tugendhafter» zu werden. Claire steht vor ihrem Abschluss an der Schule der Vertrauten. Claire weiß, was sie riskiert, wenn sie von diesem Weg abkommt. Doch dann verschwindet ein Schüler und niemand außer Claire scheint es zu bemerken. Wie soll man im Schatten bleiben, während man ermittelt? Claire und Goliath tun sich zusammen, um den Vermisstenfällen in ihrem Sektor auf den Grund zu gehen. Doch der Fall ist viel größer, als sie sich beide vorstellen können. Und dann beschäftigt Claire noch ein ganz anderes Geheimnis - eines, das sie in Lebensgefahr bringen könnte ...

Ich hatte anfangs meine Probleme, richtig in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil ist zwar schön bildlich und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, aber teilweise war es auch etwas verwirrend, so dass ich lange Zeit viele Fragezeichen im Kopf hatte und auch bis zum Ende nicht alles verstanden habe. Da das Buch ab einem Lesealter von 14 Jahren beworben wird, ist das etwas schwierig, denn der Schreibstil ist im Großen und Ganzen doch eher gewöhnungsbedürftig und nicht für Jedermann etwas.

Die einzelnen Figuren wurden interessant beschrieben, aber so richtig identifizieren konnte ich mich mit ihnen nicht. Aber für die Storyline und die Art des Buches waren sie dann schon passend. Aber hier handelt es sich nicht um typische Teenager, sondern um einzigartige Personen, die von der Autorin wirklich gut beschrieben wurden.

Auch die Welt selbst war mir anfangs etwas zu kompliziert. Erst nach und nach erfährt man mehr darüber, wie diese funktioniert und aufgebaut ist. Die Idee dahinter ist auch wirklich originell und für mich hat an dieser Stelle dann auch endlich etwas Spannung eingesetzt. Erzählt wird die Geschichte zudem wechselnd aus der Sichtweise von mehreren Figuren, so dass man einen noch besseren Einblick in die Welt erhält.

Das Ende war dann doch anders, als ich gedacht habe und auch wieder etwas verwirrend. Aber zum gesamten Roman war es dann auch wieder passend. Ich hatte zusammengefasst eine etwas andere Storyline erwartet und diese konnte mich nicht komplett abholen. Aber trotzdem wurde ich gut von dem Buch unterhalten und vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 09.08.2025

Interessante Dystopie - aber leider nicht ganz meins

Omni-X
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Ich lese sehr gerne dystopische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren, mit interessanten Figuren unterhalten und mich mitreißen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „OMNI-X“ nachdem ...

Ich lese sehr gerne dystopische Romane, die mich in eine andere Zeit katapultieren, mit interessanten Figuren unterhalten und mich mitreißen. Deshalb war ich sehr gespannt auf das Buch „OMNI-X“ nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Jedoch konnte mich das Buch am Ende doch nicht so überzeugen, wie ich mir das gewünscht hätte.

Die Geschichte dreht sich um eine Gesellschaft der totalen Überwachung, in der nur zählt, wie regelkonform man sich verhält. Die siebzehnjährige Ellie hofft, endlich den sogenannten „goldenen Status“ zu erreichen, um ihre Familie zu retten. Doch der soziale Aufstieg ist nur wenigen vorbehalten und sich gegen das System zu stellen, kann gefährliche Folgen haben … Als sie den charmanten Sam kennenlernt, dessen Status auf mysteriöse Weise immer bei „Gold“ stehen zu bleiben scheint, glaubt sie der Lösung all ihrer Probleme nah zu sein. Doch kann Sam wirklich ihre Rettung sein, oder stürzt er sie ins Verderben?

In die Storyline habe ich leider sehr schwer hineingefunden. Der Schreibstil ist recht abgehackt, zwar sehr bildlich, aber trotzdem nicht ganz mein Fall. Deshalb hatte ich anfangs Probleme damit, was sich aber nach einiger Zeit gelegt hat. Zudem waren die Chat-Protokolle zwischen den Kapiteln teilweise etwas störend und anfangs auch verwirrend. Erst nach und nach erfährt man, wie diese mit dem eigentlichen Erzählstrang zusammenhängen.

Die Figuren kommen interessant rüber, aber mir blieben sie leider etwas zu blass. Ellie wirkt zwar authentisch und auch sympathisch, aber richtig mit ihr identifizieren konnte ich mich nicht. Die Geschichte selbst wurde unterhaltsam erzählt und die Zukunft wird auch wirklich gut dargestellt, so dass man sich inmitten dieser Welt wiederfindet, aber mir hat teilweise die Spannung gefehlt.

Zusammenfassend habe ich einfach etwas anderes erwartet nach dem Lesen des Klappentextes. Das ist aber meine persönliche Meinung und können andere Leser natürlich ganz anderes sehen. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 19.07.2025

Ich hatte etwas anderes erwartet

Wir sehen uns wieder am Meer
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Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit katapultieren, mich mit interessanten Figuren unterhalten und gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich auch auf ...

Ich lese zurzeit sehr gerne historische Romane, die mich in die Vergangenheit katapultieren, mich mit interessanten Figuren unterhalten und gleichzeitig etwas dazulernen lassen. Deshalb war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt, denn der Klappentext hat mich schon einmal sehr neugierig darauf gemacht. Jedoch wurde ich dann etwas enttäuscht, denn die Geschichte wurde mir etwas zu emotionslos erzählt. Es glich eher einer Aneinanderreihung von Ereignissen.

Die Geschichte dreht sich um drei mutige Frauen, die durch unverbrüchliche Freundschaft überleben: Im Jahr 1944 ist Norwegen von den Deutschen besetzt. Die junge Krankenschwester Birgit begegnet der 16-jährigen Nadia, die aus der Ukraine zur Zwangsarbeit in der Fischfabrik verschleppt wurde. Als Birgit sich dem Widerstand anschließt und Nadia einen Kollaborateur trifft, geraten sie in höchste Gefahr. Ihre Geheimnisse teilen sie nur mit dem ‚Deutschenmädchen‘ Tekla. Weit über den Krieg hinaus müssen die Freundinnen Entscheidungen fällen, die noch das Leben ihrer Kinder und Enkel prägen werden…

In die Geschichte habe ich anfangs etwas schwieriger hineingefunden. Der Schreibstil ist zwar angenehm, aber teilweise hat es etwas gestockt. Ich mag es generell etwa bildlicher – daran wird es gelegen haben, denn hier ist das eher weniger der Fall.

Die einzelnen Figuren wurden authentisch beschrieben, aber keine ist mir dabei richtig ans Herz gewachsen und mir blieben die Frauen auch etwas zu blass. Hier hätte ich mir gewünscht, eine bessere Bindung zu ihnen aufzubauen. Deshalb ist meine Meinung zu dem Buch recht nüchtern, denn mir fehlte einfach der richtige, emotionale Bezug zu der Storyline. Trotzdem blieb es interessant und die Infos über diese Zeit habe ich aufgesogen. Zusammengefasst hatte ich etwas anderes erwartet. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Spannender Plot, aber leider nicht ganz meins

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Ich lese gerne Crime-Bücher sowie historische Romane, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das beide Genres miteinander verbindet. Überrascht war ich erstmal, um welch dicken Wälzer es sich hier ...

Ich lese gerne Crime-Bücher sowie historische Romane, deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch, das beide Genres miteinander verbindet. Überrascht war ich erstmal, um welch dicken Wälzer es sich hier handelt, aber wenn die Storyline stimmt, dann ist das ja ein Pluspunkt. Doch leider habe ich mich etwas schwer getan.

Die Geschichte spielt im Jahr 1896 in Wien: Ausgerechnet bei dem Zaubertrick „Die zersägte Jungfrau“ stirbt die junge Bühnendarstellerin vor dem schockierten Publikum. Inspektor Leopold von Herzfeldt ermittelt, ihm dicht auf den Fersen ist die Reporterin Julia Wolf, seine unglückliche große Liebe. Rund um den Prater werden weitere Frauen getötet. Junge Dirnen und Dienstmädchen, die keiner groß vermisst. Jede der Toten ist anders verkleidet. Ist es ein und derselbe Mörder? Leo braucht Unterstützung und wendet sich an seinen Freund Augustin Rothmayer. Der Totengräber des Wiener Zentralfriedhofs schreibt an einem neuen Buch, „Was uns die Toten erzählen“, und ist in Experimente vertieft. Doch nur gemeinsam können Leo, Julia und Augustin das grausame Spiel des Mörders aufhalten.

Obwohl es sich hier um den vierten Teil einer Reihe handelt, habe ich trotzdem ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, denn der Autor lässt vergangene Ereignisse sehr gut in die Storyline einfließen, so dass es mir nicht so vor kam, als würden mir irgendwelche Infos fehlen. Auch der Schreibstil gefällt mir ganz gut und er ist locker-leicht sowie sehr bildlich. Einzig und alleine der Wiener Dialekt hat es mir etwas schwer gemacht.

Die Hauptfiguren Julia und auch Leo waren mir recht sympathisch und ich fand es gut, dass ihr Privatleben auch einen wichtigen Teil neben den Mordfällen eingenommen hat. Auch die anderen Figuren wurden gut beschrieben, wobei mir einige davon etwas zu blass vorkamen.

Die Geschichte selbst wurde zwar spannend und gut beschrieben, aber richtig mitgerissen wurde ich leider nicht. Man erfährt auch einige historische Infos aus dieser Zeit in Wien, was ich super fand. Aber die Storyline konnte mich leider nicht so abholen, wie ich mir das gewünscht hätte. Vielleicht lag es aber daran, dass ich die anderen Bände nicht gelesen habe, um mich richtig mit den Figuren zu identifizieren. Es gab auch einige Längen, die sich mittendrin sehr gezogen haben. Die Auflösung aber fand ich dagegen sehr gut ausgearbeitet. Ich hatte mir zusammengefasst wegen der Kritiken zu den ersten Bänden einfach etwas mehr erhofft. Ich vergebe für das Buch somit 3 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 11.06.2025

Kurzweilig ohne große Überraschungen

Ein Sommer in Salerno
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Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Salerno spielt. ...

Ich lese immer wieder gerne kurzweilige Wohlfühlromane, die mich an andere Orte entführen und mit interessanten Figuren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf diesen Roman, der in Salerno spielt. Jedoch konnten mich der Schreibstil und auch die Storyline leider nicht so mitreißen, wie ich mir das gewünscht hätte. Ich hatte einfach ein etwas anderes Buch erwartet.

Die Geschichte dreht sich um die Putzfrau Eléonore, die zwischen all den Haushalten und ihren Teenager-Zwillingen keine Zeit hat, das Dolce Vita in Salerno zu genießen. Auch Marco, von dem sie sich gerade getrennt hat, geht ihr nicht aus dem Kopf. Doch als Eléonore immer mehr in das Privatleben ihrer Kunden hineingezogen wird, gerät ihr routinierter Ablauf außer Kontrolle. Könnte das die langersehnte Chance für einen Neuanfang sein?

Der Schreibstil ist locker-leicht, aber die Art und Weise der Erzählung kommt mir schon eher wie Tagebucheinträge vor. Das war etwas gewöhnungsbedürftig. Es hat sich eher wie die Abhandlung der Arbeitszeit der Hauptfigur angefühlt gepickt mit ein paar private Einblicke in ihr Leben. Mir hat dabei das gewisse Etwas gefehlt, um mich richtig zu fesseln. So ist die Geschichte leider etwas dahingeplätschert und hat mich nicht richtig fesseln können, dabei hätte die Grundidee richtig Potential gehabt. Ich mag es zudem etwas bildlicher.

Die einzelnen Familien/Personen, bei denen Eleonore putzt, blieben zudem etwas blass. Eleonore selbst war mir jedoch sehr sympathisch und ich kann mich gut mit ihr identifizieren. Es gab zwar gefühlsmäßig bei ihr ein ziemliches Auf und Ab, aber das ist auch menschlich. Auf jeden Fall habe ich mit ihr mitgefiebert, so dass sie am Ende auch endlich ihr Happy-End erhält.

Die Storyline blieb so recht kurzweilig. Zusammengefasst war das ein kurzer Einblick in das Leben einer sympathischen, warmherzigen Person ohne große Überraschungen. Ich vergebe für das Buch 3 von 5 Sternen.

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