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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.08.2025

ruhig und nachdenklich

Junge Frau mit Katze
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In diesem zweiten Buch der Autorin steht die Tochter aus dem ersten Band in Fokus, es ist aber keine Fortsetzung im klassischen Sinn - sprich man muss das erste Buch nicht gelesen haben.
Das ...

In diesem zweiten Buch der Autorin steht die Tochter aus dem ersten Band in Fokus, es ist aber keine Fortsetzung im klassischen Sinn - sprich man muss das erste Buch nicht gelesen haben.
Das Buch „Junge Frau mit Katze“ hat mich sehr bewegt. Es erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die mitten im Leben steht, sich aber oft verloren fühlt. Sie lebt allein, denkt viel nach und beobachtet die Welt um sich herum. Ihre Katze ist dabei eine wichtige Begleiterin – ruhig, unabhängig, aber immer da. Zwischen der Frau und der Katze entsteht eine stille, aber tiefe Verbindung.

Die Katze ist in diesem Buch nicht nur ein Tier. Sie ist wie ein Spiegel für die Frau – ruhig, stolz, unabhängig. Aber auch verletzlich. Zwischen den beiden herrscht ein stilles Vertrauen. Das hat mir sehr gefallen.

Die Nebenfiguren bleiben eher blass. Es geht fast nur um die junge Frau und ihre Sicht auf die Welt.

Mich hat das Buch sehr berührt, auch wenn es ein eher ruhiges Buch ist, gibt es eine Empfehlung von mir.

Veröffentlicht am 20.07.2025

ein ruhiges, aber starkes Buch

Die Probe
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Das Buch „Die Probe“ wurde von Katie Kitamura geschrieben. Es geht um eine Schauspielerin, die sich auf ein neues Theaterstück vorbereitet. Dabei lernt sie einen jungen Mann kennen, der sagt: ...

Das Buch „Die Probe“ wurde von Katie Kitamura geschrieben. Es geht um eine Schauspielerin, die sich auf ein neues Theaterstück vorbereitet. Dabei lernt sie einen jungen Mann kennen, der sagt: „Ich bin dein Sohn.“ Doch sie weiß: Sie hat nie ein Kind bekommen.
Dieses Treffen bringt vieles durcheinander. Auch ihr Mann taucht wieder auf. Was ist echt? Was ist nur gespielt?

Das Buch ist ruhig geschrieben, aber trotzdem spannend. Man weiß nie genau, was wirklich passiert. Die Sprache ist einfach, aber mit viel Tiefgang. Es geht viel um Identität, also wer man ist, wie man sich vor anderen zeigt.
Das Buch lässt aber auch sehr viel Interpretationsspielraum zwischen den Zeilen offen - manchmal eine Spur zu viel für meinen Geschmack.

„Die Probe“ ist ein besonderes Buch. Es ist nicht laut oder voller Action. Aber es bringt einen zum Nachdenken. Von mir gibt es eine Empfehlung für das Buch.

Veröffentlicht am 12.07.2025

einfaches, aber hartes Leben

Die Frau des Farmers
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In diesem Buch erzählt Helen Rebanks von einem Tag in ihrem Leben auf dem Bauernhof in England. Sie ist die Frau von James Rebanks, einem bekannten Bauern und Autor. Doch in diesem Buch steht ...

In diesem Buch erzählt Helen Rebanks von einem Tag in ihrem Leben auf dem Bauernhof in England. Sie ist die Frau von James Rebanks, einem bekannten Bauern und Autor. Doch in diesem Buch steht sie selbst im Mittelpunkt.
Helen steht früh auf, kocht für die Familie, kümmert sich um die Tiere und macht viele Arbeiten auf dem Hof. Sie schreibt ehrlich über ihren Alltag – über schöne, aber auch anstrengende Momente. Man merkt: Das Leben auf dem Land ist hart, aber auch voller Liebe und Sinn.

„Die Frau des Farmers“ ist ein ruhiges und ehrliches Buch über das Leben auf dem Land. Es zeigt, wie wertvoll einfache Dinge sein können.

Manche Abschnitte wiederholen sich. Teilweise ist das Lesen etwas langwierig dadurch. Man darf in diesem Buch keine Spannung oder großen Geschichten erwarten.

Wer sich für das Leben auf dem Bauernhof interessiert oder gern persönliche Geschichten liest, wird dieses Buch mögen.

Veröffentlicht am 27.06.2025

Kunst für die Kleinen

Mein magisches Museum und Vincent van Gogh
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„Mein magisches Museum und Vincent van Gogh“ ist ein liebevoll gestaltetes, interaktives Kinderbuch, das Kunstvermittlung und Kreativität verbindet.
In diesem Mitmach-Buch ab 6 Jahren schlüpfen ...

„Mein magisches Museum und Vincent van Gogh“ ist ein liebevoll gestaltetes, interaktives Kinderbuch, das Kunstvermittlung und Kreativität verbindet.
In diesem Mitmach-Buch ab 6 Jahren schlüpfen junge Leser:innen in die Rolle von Kunstentdecker:innen.
Professor Dell’Arte bemerkt kurz vor einer Van‑Gogh‑Ausstellung, dass mysteriöse Farbwichtel die Farben durcheinandergebracht haben. Nun heißt es: Kinder helfen, den Malstil von Vincent van Gogh zu entschlüsseln und seine Bilder zu „retten“.
Ich muss aber leider auch einige Punkte kritisch hervorheben:
Es gibt keine Auflösungen im Buch enthalten, das finde ich teilweise schade. Manche kreative Aufgaben (z. B. Farben mit rohen Eiern herstellen) sind recht aufwendig - somit sollten Eltern mit den Kindern gemeinsam das Buch durcharbeiten. Ich persönlich finde es einfach teilweise unpassend aufwendig gestaltet.
Im Großen und Ganzen aber ein tolles Werk mit kleinen Schwächen.

Veröffentlicht am 17.06.2025

auf den Spuren der Vergangenheit

Zypressensommer
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Julia lebt in Hamburg, und ihr geliebter Opa Gianni Conti ist vor kurzem gestorben. Hinterlassen hat er ihr einen Zettel mit einigen Notizen, die Julia auf Spurensuche in die Toskana führt, denn ...

Julia lebt in Hamburg, und ihr geliebter Opa Gianni Conti ist vor kurzem gestorben. Hinterlassen hat er ihr einen Zettel mit einigen Notizen, die Julia auf Spurensuche in die Toskana führt, denn ihr Opa war Italiener.
Gianni Conti hat generell nie über seine Vergangenheit in Italien geredet, weder mit Frau, noch Tochter noch sonst jemanden - ein wohlbehütetes Geheimnis.

Dass die Toskana als Ort für diesen Roman gewählt wurde, hat mir sehr gut gefallen - perfekt für einen Sommerroman.

Von der Autorin habe ich schon so einiges gelesen, dementsprechend hoch, war meine Erwartungshaltung. Leider bin ich nicht so ganz überzeugt.
Was mir absolut nicht gefallen hat, dass immer wieder italienische Begriffe und Phrasen ohne Übersetzung erfolgt sind. Das hat mich beim Lesen irrsinnig gestört.
Desweiteren finde ich die Geschichte zwischen Julia und Matteo, welches zu einer Liebesgeschichte wird, nicht authentisch aufbereitet. Zuerst siezen sich die ca 30jährigen, und dann urplötzlich sind sie ein Herz und eine Seele - das ist für mich nicht nachvollziehbar aufbereitet. Auch Julias Eltern finde ich nicht wirklich sympathisch.

Gut recherchiert hingegen finde ich die Geschichte in der Vergangenheit, zur Zeit des zweiten Weltkriegs - sehr spannend, und bedrückend. Diese Blickwinkel habe ich wirklich super in diesem Buch gefunden, und hätte mir noch mehr dazu gewünscht.

Ein gutes Buch, für mich aber in Summe leider eines der schwächeren Bücher der Autorin.