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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2026

sechs wichtige Tage

Tage des Lichts
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"Tage des Lichts" erzählt vom Leben einer Frau mit dem Namen Ivy. Die Geschichte beginnt im England 1938. Ivy wächst in einer Familie mit vielen Künstlern auf. Ivy ist unsicher, welchen Weg sie ...

"Tage des Lichts" erzählt vom Leben einer Frau mit dem Namen Ivy. Die Geschichte beginnt im England 1938. Ivy wächst in einer Familie mit vielen Künstlern auf. Ivy ist unsicher, welchen Weg sie gehen will – sie denkt an Kunst, Tanz oder Abenteuer. Aber alles ändert sich, als am Ostersonntag ihr Bruder plötzlich stirbt. Das Buch zeigt sechs wichtige Tage aus Ivys Leben – über 80 Jahre verteilt. In diesen Tagen erkennt Ivy immer mehr, was sie wirklich fühlt und was sie im Leben will.
D Mittels poetischer Sprache werden wir ganz sanft durch die Erzählung geführt. Das Buch ist ruhig geschrieben, und schön zu lesen. Dennoch war das an einigen Stellen zu viel des Guten, und die Protagonistin blieb mir auch sehr fern.

Mir gefällt das Buch, weil es viel über Gefühle erzählt und zeigt, wie Menschen sich verändern. Von mir gibt es daher eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 27.12.2025

macht nachdenklich

Hazel sagt Nein
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Das Buch "Hazel sagt Nein" hat mich sehr berührt. Es ist ruhig, ehrlich und macht nachdenklich.

Hazel ist ein junges Mädchen, das eine schwere Erfahrung macht. Hazel ist mit ihrer Familie in ...

Das Buch "Hazel sagt Nein" hat mich sehr berührt. Es ist ruhig, ehrlich und macht nachdenklich.

Hazel ist ein junges Mädchen, das eine schwere Erfahrung macht. Hazel ist mit ihrer Familie in die Kleinstadt Riverburg gezogen. Am ersten Schultag in der neuen Schule wird sie vom Direktor ihrer Schule dazu aufgefordert eine sexuelle Beziehung mit ihm einzugehen. Sie sagt „Nein“, aber ihr Nein wird nicht gehört. Das Buch zeigt, wie verwirrend und schmerzhaft das sein kann. Man spürt Hazels Angst, ihre Scham und auch ihre Wut. Der Schreibstil ist sehr detailreich, so werden besonders die Gefühle sehr ausdrücklich beschrieben.
Gefallen hat mir, dass das Buch aus verschiedenen Blickwinkel geschrieben ist. Jedes der Familienmitglieder meint, das Richtige zu tun.

Ein Buch mit einer wichtigen Botschaft. Von mir gibt es eine Empfehlung.
Die Geschichte fühlt sich echt an.

Veröffentlicht am 27.12.2025

ruhiger Roman über starke Frauen

Die Riesinnen
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„Die Riesinnen“ von Hannah Häffner ist ein ruhiges, aber dennoch sehr eindrucksvolles Buch.
Liese, Cora, Eva - drei Frauen, die in einem Dorf leben, und herausstechen. Das Buch hält viele Schicksalsschläge ...

„Die Riesinnen“ von Hannah Häffner ist ein ruhiges, aber dennoch sehr eindrucksvolles Buch.
Liese, Cora, Eva - drei Frauen, die in einem Dorf leben, und herausstechen. Das Buch hält viele Schicksalsschläge bereit, aber auch viel Kraft.
Schon nach dem ersten Teil merkt man, dass es nicht nur um eine Geschichte geht, sondern um Gefühle, die viele Menschen kennen. Die Riesinnen stehen für Sorgen, Ängste und innere Lasten, die manchmal so groß werden, dass sie einen überwältigen.
Teilweise finde ich das Ausgangsszenario der Frauen für das Buch aber nicht ganz gelungen - es wirkt daher etwas unglaubwürdig.

Hannah Häffner hat einen sehr besonderen Schreibstil, der das Buch für mich auch sehr besonders gemacht hat. Die Sprache ist ruhig, poetisch und leicht zu lesen. Die Stimmung im Buch ist oft melancholisch, aber nicht hoffnungslos. Ich habe mich beim Lesen immer wieder nachdenklich gefühlt und musste über mein eigenes Leben nachdenken.

Veröffentlicht am 13.12.2025

Praxisnah

Geschwisterkinder
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Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch begeistert. Ich hatte zuvor schon ein paar Mal von der Autorin gehört, hatte aber bisher noch keine Gelegenheit ihre Arbeit kennen zu lernen. Und nach diesem ...

Von der ersten Seite an hat mich dieses Buch begeistert. Ich hatte zuvor schon ein paar Mal von der Autorin gehört, hatte aber bisher noch keine Gelegenheit ihre Arbeit kennen zu lernen. Und nach diesem Buch bin ich wirklich begeistert. Ich bin selbst Mama von zwei Kindern und Streit gehört bei uns zum Alltag dazu. Viele der beschriebenen Situationen kenne ich gut und häufig fehlen mir die passenden Werkzeuge um richtig zu reagieren. Im ersten Teil werden die Grundlagen vermittelt und ich finde es immer spannend Hintergründe über das eigene Verhalten und auch das meiner Kinder zu erfahren. Es fühlt sich dadurch alles klarer und nachvollziehbarer an. Der zweite Teil handelt von vielen Praxisbeispielen und auch hier habe ich mich in einigen Situationen wieder erkannt und hatte einige "Aha" Momente. Das Teilen eigentlich erst ab einem Alter von drei Jahren wirklich möglich ist wusste ich so nicht, aber habe es bei meinen Kindern schon häufig erlebt. Die Große teilt häufig schon sehr gerne, bei der Kleinen funktioniert das gar nicht. Und der dritte und letzte Teil war eine schöne Abrundung des Buches. Mit Begeisterung durfte ich feststellen, dass es von Martina Stotz auch Kinderbücher und noch weiteres Material gibt. Ich kann dieses Buch für Eltern von Geschwisterkindern auf jeden Fall empfehlen!

Veröffentlicht am 10.08.2025

ruhig und nachdenklich

Junge Frau mit Katze
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In diesem zweiten Buch der Autorin steht die Tochter aus dem ersten Band in Fokus, es ist aber keine Fortsetzung im klassischen Sinn - sprich man muss das erste Buch nicht gelesen haben.
Das ...

In diesem zweiten Buch der Autorin steht die Tochter aus dem ersten Band in Fokus, es ist aber keine Fortsetzung im klassischen Sinn - sprich man muss das erste Buch nicht gelesen haben.
Das Buch „Junge Frau mit Katze“ hat mich sehr bewegt. Es erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die mitten im Leben steht, sich aber oft verloren fühlt. Sie lebt allein, denkt viel nach und beobachtet die Welt um sich herum. Ihre Katze ist dabei eine wichtige Begleiterin – ruhig, unabhängig, aber immer da. Zwischen der Frau und der Katze entsteht eine stille, aber tiefe Verbindung.

Die Katze ist in diesem Buch nicht nur ein Tier. Sie ist wie ein Spiegel für die Frau – ruhig, stolz, unabhängig. Aber auch verletzlich. Zwischen den beiden herrscht ein stilles Vertrauen. Das hat mir sehr gefallen.

Die Nebenfiguren bleiben eher blass. Es geht fast nur um die junge Frau und ihre Sicht auf die Welt.

Mich hat das Buch sehr berührt, auch wenn es ein eher ruhiges Buch ist, gibt es eine Empfehlung von mir.