Eine berührende Geschichte über Verantwortung und Familie
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Schon von der ersten Seite an hat mich dieses Buch begeistert.
Der Schreibstil ist so leicht und fließend, dass man kaum aufhören kann zu lesen.
Im Mittelpunkt stehen Chloe und Warren – zwei Menschen, ...
Schon von der ersten Seite an hat mich dieses Buch begeistert.
Der Schreibstil ist so leicht und fließend, dass man kaum aufhören kann zu lesen.
Im Mittelpunkt stehen Chloe und Warren – zwei Menschen, die unterschiedlicher kaum sein könnten und doch beide dasselbe Ziel haben: die Vormundschaft für ihre Geschwister. Um das zu erreichen, nehmen sie an einem Programm teil, das ihnen Unterstützung bieten soll. Als Teil davon müssen sie für einige Monate zusammenleben. Anfangs führt das natürlich zu einigen Startschwierigkeiten, doch nach und nach zeigt sich: Hinter jeder harten Schale verbirgt sich auch ein weicher Kern.
Besonders beeindruckt hat mich, wie die Autorin ernste Themen wie Verlust, Sucht oder finanzielle Sorgen einfühlsam in die Handlung einwebt, ohne dass die Geschichte zu schwer oder bedrückend wirkt. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und glaubwürdig – getragen von kleinen Gesten und ehrlichen Gesprächen statt von großen Dramen. Das hat mir sehr gefallen, auch wenn das Tempo dadurch stellenweise etwas ruhiger war.
Für mich ist es eine berührende und tröstliche Geschichte über Verantwortung und darüber, wie Familie auch außerhalb der Blutsverwandtschaft entstehen kann. Ein wirklich schönes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe – von mir gibt es 4 Sterne.