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Veröffentlicht am 17.12.2025

Nicht so meins – die Charaktere blieben mir fern und die Geschichte flach

Maple-Creek-Reihe, Band 1 - Meet Me in Maple Creek
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Ich bin echt enttäuscht. Die Charaktere sind mir ferngeblieben, die Story hat mich nicht mitgerissen. Ich hätte gerne ein herantasten der Zwillinge an den jeweils anderen miterlebt. Mir ging es zu schnell ...

Ich bin echt enttäuscht. Die Charaktere sind mir ferngeblieben, die Story hat mich nicht mitgerissen. Ich hätte gerne ein herantasten der Zwillinge an den jeweils anderen miterlebt. Mir ging es zu schnell von dem Unbekannten Dasein zur geschwisterlichen führsorge, auch wenn ich glaube, dass besonders zwischen Zwillingen eine unsichtbare Verbindung besteht. Ich fands unrealistisch, wie sie ihn als Brudi betitelt hat.

Tatsächlich habe ich mir auch mehr Spannung erhofft. Die Hintergrundgeschichte von Lil und Joshka hätten den Spannungsbogen stärker oben halten können. In Joshkas Charakter habe ich mehr Potenzial gesehen. Es hätte ruhig darker sein können.

Das Einzige, was mich catchen konnte waren die grandiosen Herbstvibes und generell das Setting. Außerdem ist die Gestaltung des Covers sehr gelungen.

Fazit:
Ich werde die Dilogie leider nicht beenden. Dafür kann ich euch aber die Lakestone Campus of Seattle Trilogie und die Mondia Dilogie der Autorin empfehlen. Die haben mich gecatcht und überzeugt.

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Veröffentlicht am 07.04.2024

Konnte mich nicht so ganz überzeugen

A Place to Love
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A Place to Love ist der erste Band der Cherry Hill Reihe von Lilly Lucas.

Ich habe vor ein paar Tagen spontan zum Buch gegriffen, da ich New Beginnings von Lilly Lucas geliebt habe und eins meiner Wohlfühlbücher ...

A Place to Love ist der erste Band der Cherry Hill Reihe von Lilly Lucas.

Ich habe vor ein paar Tagen spontan zum Buch gegriffen, da ich New Beginnings von Lilly Lucas geliebt habe und eins meiner Wohlfühlbücher ist.

Worum geht es?
Die McCarthy Schwestern führen mit ihrer Mutter eine Pfirsichfarm in Cherry Hill. Die 25-jährige June (Juniper) hat sich vor ein paar Jahren von Henry getrennt, nachdem ihr Vater unerwartet verstorben und die Verantwortung für die Farm der Familie übernommen werden musste. Henry taucht mitten in der Erntezeit auf der Obstfarm auf und bringt Junes Leben gewaltig ins Schwanken.

Meine Meinung:
Das Setting hat mir sehr gefallen. Die Obstfarm mit dem Baumhaus und den ganzen Pfirsichbäumen konnte ich mir richtig gut vorstellen. In dem Buch gibt es den Second Chance Trope. Leider habe ich gemerkt, dass es mich hier nicht so richtig gepackt hat. Die Gefühle von June und Henry konnten mich emotional nicht erreichen. Dadurch wirkten sie etwas zu unnahbar für mich.

Fazit:
Insgesamt versprüht das Buch schöne Vibes und ist ein schneller read für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Raus aus L.A. und ab nach Westport

It happened one Summer
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Inhalt:
Nachdem Piper, ein It-Girl aus Hollywood, im Gefängnis landet, schickt ihr Stiefvater nach Westport. Ihre Schwester erklärt sich bereit sie zu begleiten, um zu helfen ein Auge auf die Bar der Familie ...

Inhalt:
Nachdem Piper, ein It-Girl aus Hollywood, im Gefängnis landet, schickt ihr Stiefvater nach Westport. Ihre Schwester erklärt sich bereit sie zu begleiten, um zu helfen ein Auge auf die Bar der Familie zu werfen. Der leibliche Vater der Schwestern ist dort aufgewachsen und hat ihre Mutter genau in dieser Stadt kennengelernt. Piper passt überhaupt nicht nach Westport und wird es nicht lange dort aushalten. Das ist zumindest das, was Brendan glaubt. Er ist einer der Fischer. Piper ist festentschlossen ihn und auch alle anderen vom Gegenteil zu überzeugen.

Meine Meinung:
Ich hatte echt meine Schwierigkeiten mit der Stimme, die die Hörbuchsprecherin bei Piper gemacht hat. Klar die Intention war dahinter, dass Piper das typisch überspitzte reiche It-Girl darstellen sollte, aber ich fand es echt zu viel. Zwischendurch habe ich sogar überlegt, ob ich deswegen das Hörbuch abbrechen soll. Ich habe es dann doch durchgezogen, da ich nicht auf das Buch umsteigen konnte und ich schon wissen wollte, wie es weitergeht.
Die Bellinger Schwestern sind ein sehr erfrischendes Duo, die ganz schön die etwas verschlafene Stadt aufwirbeln. Der Stiefvater hat es satt und möchte Piper eine Lektion erteilen. Sie realisiert während ihres Aufenthaltes, dass sie vieles mehr sein kann als das Hollywood-It-Girl. Vor ihrer Abreise warnt ihre Mutter sie davor, nicht ihr Herz an einem Fischer zu verlieren. Das geht gewaltig in die Hose. Brendan hat schnell ihre Aufmerksamkeit. Jetzt stellt sich die Frage, wie sie ihren Gefühlen entgegentreten möchte. Im Laufe der Geschichte merkt man regelrecht, wie sich für Piper die Prioritäten verändert haben. Sie ist nicht mehr der gleiche Mensch. Brendan hat mit seiner eigenen Geschichte zu kämpfen. Dadurch sind die beiden sich doch ähnlich, als man vermuten mag.
“It Happened One Summer” ist eine schöne RomCom. Wie oft in dieser Sparte sind die Handlungen vorhersehbar. Ich denke, dass ich da momentan etwas Spannenderes, überraschenderes und außergewöhnliches suche und dem Buch deswegen nur solide 3 Sterne geben kann. Es ist eine schöne leichte Geschichte für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 08.09.2025

leider enttäuschend

A Pessimist's Guide to Love
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Band 1 „An Optimist’s Guide to Heartbreak“ war ein Highlight für mich. Ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen. Nach dem krassen Cliffhanger war ich sehr gespannt auf Band 2 und wurde leider total enttäuscht. ...

Band 1 „An Optimist’s Guide to Heartbreak“ war ein Highlight für mich. Ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen. Nach dem krassen Cliffhanger war ich sehr gespannt auf Band 2 und wurde leider total enttäuscht.

Ich fand es sehr langatmig und es gab zu viel Spice, was die Charaktere eindimensionaler wirken ließ. Es hat der Geschichte die Tiefe genommen, die ich so sehr im ersten Teil gemocht habe. Die Thematik rund um die Trauerbewältigung fand ich wieder schön und heilend. Auch wenn wenig Platz eingenommen hat. Ein paar Tränen habe ich zum Ende hin auch verdrückt 🥹 Da merkt man, dass mir die Charaktere doch sehr ans Herz gewachsen sind.

Fazit:
Ich hätte keinen zweiten Band gebraucht. Beziehungsweise nicht in dieser Form. Die Umsetzung hat mich nicht überzeugen können. Es kommt selten vor, aber ich war zwischendurch sogar kurz davor es abzubrechen 💔

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Hat mich leider zwiegespalten zurückgelassen

Fighting Through Deep Waters
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Diese Rezension zu schreiben fällt mir echt nicht leicht. Ich wollte das Buch lieben. Alles hat mich von Anfang an angesprochen. Ein Auslandsemester auf einem Segelschiff? COUNT ME IN! Sowas habe ich noch ...

Diese Rezension zu schreiben fällt mir echt nicht leicht. Ich wollte das Buch lieben. Alles hat mich von Anfang an angesprochen. Ein Auslandsemester auf einem Segelschiff? COUNT ME IN! Sowas habe ich noch nie gelesen. Das klingt unglaublich cool. Uni, Tauchgänge, Forschung, Sonnenuntergänge über dem Pazifik, neue Freundschaften schließen – alles Themen, die ich liebe 🐢🦈🪸📚⚓🌊
Nur leider konnte mich die Umsetzung und die Geschichte nicht genug catchen. Das tut mir im Herzen weh.

Besonders war das Tempo der Geschichte ein Problem für mich. Es war sehr langsam und hat sich dadurch auch etwas gezogen, sodass ich sogar einzelne Passagen überflogen habe. Ich hätte mehr Tempo gebraucht.

Die Charaktere fand ich sehr interessant. Alle Studierende haben ihren eigenen Ballast. Sie wachsen im Laufe der Geschichte daran. Die Protagonisten Henriette und Lukas waren bis vor 6 Jahren beste Freunde und treffen sich auf der Sapient Sailor wieder. Es war schön zu sehen, dass sie jetzt eine neue Chance bekommen. Ganz mitreißen konnte mich ihre Liebesgeschichte nicht. Wie sehr ich das hasse es hier zu schreiben. Wenn man nur die Fakten anschaut, machen sie eine tolle Entwicklung durch, lernen sich wieder kennen und bekämpfen ihre Dämonen. Ihre Gefühle konnten mich aber nicht erreichen.

Dafür ist mir Kai (Lukas Mitbewohner) unglaublich ans Herz gewachsen. Seine Geschichte omg 😥❤️‍🩹 Ebenso fand ich Abi (Henriettes Mitbewohnerin) einen sehr spannenden Charakter. Die beiden konnten Henriette und Lukas sehr viel Halt geben und sind genau die Freunde, die ich bei so einem Abenteuer auch um mich haben möchte.

Das Ende! Wow! Das hat jetzt doch meine Neugierde auf den zweiten Band geweckt.

Fazit:
Unglaublich ansprechendes Konzept - Auslandsemester auf hoher See - leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.
Ich werde das Buch irgendwann nochmal re-readen. Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung, um mich auf diese Geschichte mit außergewöhnlichem Setting einzulassen. Die Prämisse ist einfach zu gut, sodass ich dem Buch, so wie der Liebe von Henriette und Lukas, eine zweite Chance geben möchte.

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