Band 1 „An Optimist’s Guide to Heartbreak“ war ein Highlight für mich. Ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen. Nach dem krassen Cliffhanger war ich sehr gespannt auf Band 2 und wurde leider total enttäuscht. ...
Band 1 „An Optimist’s Guide to Heartbreak“ war ein Highlight für mich. Ich habe das Buch in 2 Tagen verschlungen. Nach dem krassen Cliffhanger war ich sehr gespannt auf Band 2 und wurde leider total enttäuscht.
Ich fand es sehr langatmig und es gab zu viel Spice, was die Charaktere eindimensionaler wirken ließ. Es hat der Geschichte die Tiefe genommen, die ich so sehr im ersten Teil gemocht habe. Die Thematik rund um die Trauerbewältigung fand ich wieder schön und heilend. Auch wenn wenig Platz eingenommen hat. Ein paar Tränen habe ich zum Ende hin auch verdrückt 🥹 Da merkt man, dass mir die Charaktere doch sehr ans Herz gewachsen sind.
Fazit:
Ich hätte keinen zweiten Band gebraucht. Beziehungsweise nicht in dieser Form. Die Umsetzung hat mich nicht überzeugen können. Es kommt selten vor, aber ich war zwischendurch sogar kurz davor es abzubrechen 💔
Diese Rezension zu schreiben fällt mir echt nicht leicht. Ich wollte das Buch lieben. Alles hat mich von Anfang an angesprochen. Ein Auslandsemester auf einem Segelschiff? COUNT ME IN! Sowas habe ich noch ...
Diese Rezension zu schreiben fällt mir echt nicht leicht. Ich wollte das Buch lieben. Alles hat mich von Anfang an angesprochen. Ein Auslandsemester auf einem Segelschiff? COUNT ME IN! Sowas habe ich noch nie gelesen. Das klingt unglaublich cool. Uni, Tauchgänge, Forschung, Sonnenuntergänge über dem Pazifik, neue Freundschaften schließen – alles Themen, die ich liebe 🐢🦈🪸📚⚓🌊
Nur leider konnte mich die Umsetzung und die Geschichte nicht genug catchen. Das tut mir im Herzen weh.
Besonders war das Tempo der Geschichte ein Problem für mich. Es war sehr langsam und hat sich dadurch auch etwas gezogen, sodass ich sogar einzelne Passagen überflogen habe. Ich hätte mehr Tempo gebraucht.
Die Charaktere fand ich sehr interessant. Alle Studierende haben ihren eigenen Ballast. Sie wachsen im Laufe der Geschichte daran. Die Protagonisten Henriette und Lukas waren bis vor 6 Jahren beste Freunde und treffen sich auf der Sapient Sailor wieder. Es war schön zu sehen, dass sie jetzt eine neue Chance bekommen. Ganz mitreißen konnte mich ihre Liebesgeschichte nicht. Wie sehr ich das hasse es hier zu schreiben. Wenn man nur die Fakten anschaut, machen sie eine tolle Entwicklung durch, lernen sich wieder kennen und bekämpfen ihre Dämonen. Ihre Gefühle konnten mich aber nicht erreichen.
Dafür ist mir Kai (Lukas Mitbewohner) unglaublich ans Herz gewachsen. Seine Geschichte omg 😥❤️🩹 Ebenso fand ich Abi (Henriettes Mitbewohnerin) einen sehr spannenden Charakter. Die beiden konnten Henriette und Lukas sehr viel Halt geben und sind genau die Freunde, die ich bei so einem Abenteuer auch um mich haben möchte.
Das Ende! Wow! Das hat jetzt doch meine Neugierde auf den zweiten Band geweckt.
Fazit:
Unglaublich ansprechendes Konzept - Auslandsemester auf hoher See - leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.
Ich werde das Buch irgendwann nochmal re-readen. Vielleicht war ich einfach nicht in der richtigen Stimmung, um mich auf diese Geschichte mit außergewöhnlichem Setting einzulassen. Die Prämisse ist einfach zu gut, sodass ich dem Buch, so wie der Liebe von Henriette und Lukas, eine zweite Chance geben möchte.
Inhalt:
Jeanie zieht nach Dream Harbour, um das Café ihrer Tante zu übernehmen. Sie baut sich in der Kleinstadt ein komplett neues Leben auf. Wie führt man so ein Café überhaupt und wie kann Jeanie die ...
Inhalt:
Jeanie zieht nach Dream Harbour, um das Café ihrer Tante zu übernehmen. Sie baut sich in der Kleinstadt ein komplett neues Leben auf. Wie führt man so ein Café überhaupt und wie kann Jeanie die Bewohner der Stadt für sich und das Pumpkin Spice Café gewinnen? Logan, ein Farmer, weckt sofort ihr Interesse. Er passt nicht wirklich zu den neugierigen, immer für Klatsch und Trasch offenen Bewohner. Es ist genau das Gegenteil. Ist es das, was ihn neben seinen Flannelhemden so attraktiv macht?
Meine Meinung:
Ich sag‘s direkt vorweg. Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Es war schön für Zwischendurch, wird aber auch nicht mehr in meinem Gedächtnis bleiben.
Die Liebesgeschichte von Logan und Jeanie hatte keine Tension, die ich sonst so gerne habe. Ich konnte die Funken zwischen den beiden nicht spüren. Es hat für mich sehr an Tiefe gefehlt. Die Beziehung, Probleme der Charaktere und Emotionen waren mir zu oberflächlich. Logans und Jeanies Liebesgeschichte ist trotzdem sehr süß und spicy, was hat mich etwas an einen Hallmark Movie erinnert hat (bis auf den Spice natürlich 😉).
Es ist genau das richtige, wenn man abends müde ist, aber noch lesen möchte, um vom Alltag abzuschalten.
Inhalt:
Infinity Alchemist ist eine Romantasy Geschichte. Die Protagonisten Ash, Ramsay und Callum kommen aus unterschiedlichen Schichten und haben deswegen nicht den gleichen Zugang eine Lizenz zum Praktizieren ...
Inhalt:
Infinity Alchemist ist eine Romantasy Geschichte. Die Protagonisten Ash, Ramsay und Callum kommen aus unterschiedlichen Schichten und haben deswegen nicht den gleichen Zugang eine Lizenz zum Praktizieren von Alchemie zu erwerben. Ash fängt an heimlich Alchemie zu studieren, obwohl dies ohne Lizenz strikt verboten ist. Ramsay, Doktorand des Colleges, erwischt ihn dabei und erpresst Ash ihn nicht zu verraten, wenn er Ramsay hilft das Buch der Quelle zu Suchen. Ash und Ramsay verbringen von nun an viel Zeit mit einander und entwickeln Gefühle. Auf der Suche nach dem Buch stellen sich mehrere Gefahren in ihrem Weg. Unteranderem Callum, der ehemalige Liebhaber von Ramsay. Ash findet sich in einem Gefühlschaos wieder, während er versuch das Buch der Quelle zu finden.
Meine Meinung:
Die Grundidee von Infinity Alchemist hat mir sehr gefallen. Ich habe zuvor noch nichts über Alchemie gelesen und fand es ausgerechnet deswegen sehr ansprechend. Dennoch wurde ich leider von der Umsetzung enttäuscht und werde versuchen das bestmöglich zu erläutern.
Welt der Alchemie:
Vorne im Buch gibt es eine Karte und auch eine Aufschlüsselung zu den Häuser, die mir wirklich sehr geholfen haben den Überblick zu behalten. Während des Lesens ist mir aufgefallen, dass die Fantasywelt recht grob beschreiben wird. Ich hätte gerne mehr Details über die Welt der Alchemie und auch die Häuser erfahren. Manche Häuser stehen mehr im Fokus, als andere, werden dadurch aber leider nur kurz angerissen und ich habe diese Informationen schnell wieder vergessen, da sie unwichtig wirkten. Später musste ich zurückblättern und nachlesen, was es mit dem Haus auf sich hat. In meinen Augen gab es mehrere Szenen, die über Seiten hinweg beschrieben wurden, aber weniger relevant für die Geschichte waren. Diese hätten gekürzt und die oben genannten Aspekte ausgeführt werden können.
Charaktere:
Ich fand es klasse, dass Ramsay ein Geschlechtswandler ist und dadurch in der einen Szene als er und in der anderen wieder als sie auftritt.
Ash wirkte oft sehr naiv und kindisch. Ich fand bei beiden, dass sie nicht altersgerecht gehandelt haben. Einerseits verhalten sie (besonders Ramsay) sich am Anfang sehr reif und dann kommt es später zu Momenten, in denen ich mich gefragt habe, ob sie nicht doch erst 12 sind. Das man auch mal als Erwachsener naiv ist will ich nicht leugnen, fand es in diesem Buch aber leider zu sprunghaft und konnte dadurch manche Handlungen nicht nachvollziehen.
Callum ist zwar erst etwas später dazu gestoßen, aber schnell zu meinem liebsten Charakter geworden. Er hat richtig Stärke in seinen Entscheidungen gezeigt.
Von den drei Protagonisten konnte ich bei Callum am ehesten eine Charakterentwicklung feststellen. Da aber Ash und Ramsay eine größere Rolle im Buch gespielt haben, ist es echt bitter, dass ich keine Entwicklung bei den beiden feststellen konnte bzw. konnte mich deren Entwicklung nicht überzeugen.
Bei der Liebesgeschichte fehlte es mir an Emotionen. Ich konnte die Anziehung und Gefühle der Protagonisten nicht spüren. Es wirkte etwas zu konstruiert.
Handlung:
Der Anfang des Buches war echt stark, hat aber schnell nachgelassen. Nicht nur einmal hatte ich das Gefühl, dass die Handlung vor sich her geplätschert ist. Sobald das Gefühlschaos ins Spiel gekommen ist, verlor die Suche nach dem Buch der Quelle an Bedeutung. Da ich nicht mit der Lovestory warm geworden bin, hat es mir sehr gefehlt. Dadurch gab es insgesamt eine Romancegeschichte ebenso wie eine Fantasywelt ohne Tiefgang. Es hat sich sehr gezogen, war aber nicht tiefgründig genug. Nicht so ganz das, was ich von einer Romantasy und Dark Academia Geschichte erwartet habe. Das Potenzial war da, wurde aber nicht ausgeschöpft. Ich war dennoch daran interessiert, wie die Suche nach dem Buch der Quelle enden wird und habe es deswegen durchgezogen dran zu bleiben.
Übersetzung:
Ein riesiger Faktor, der mich gestört hat war die Qualität der Übersetzung. Es gab so viele Fehler in dem Buch:
- Satzzeichen
- Ein Name taucht in 3 verschiedenen Schreibweisen auf
- Fehlende Absätze
- Und und und
Das ist sehr schade, da dadurch echt viel Potenzial verschenkt wurde und ich die Geschichte noch weniger genießen konnte.
Fazit:
Sehr oberflächlich ausgebaute Grundidee, die mich leider nicht überzeugen konnte.
An sich fand ich die Idee hinter der Geschichte des Fake-Datings zwischen Luc und Oliver sehr schön. Zwei Grundauf unterschiedliche Charaktere gehen eine "Fake" Beziehung ein und kommen sich näher. Die ...
An sich fand ich die Idee hinter der Geschichte des Fake-Datings zwischen Luc und Oliver sehr schön. Zwei Grundauf unterschiedliche Charaktere gehen eine "Fake" Beziehung ein und kommen sich näher. Die Skandale in seinem Leben, die ständig mediatisiert werden tun seiner Karriere keinen gefallen. Deswegen geht Luc einen Kompromiss mit Oliver ein und verspricht ihm, ihn auf sein großes Event zu begleiten, wenn Oliver ihm zur Seite steht und hilft sein Image aufzupolieren.
Ich finde, dass sich das Buch leider zu viele Handlungsstränge hatte, die sich wie ein Kaugummi unnötig in die Länge gezogen haben. Manche Handlungen hätte man in meinen Augen deutlich kürzen oder ganz weglassen können.
Aber vielleicht ist dieses Buch auch einfach nicht für mich gemacht. Da hat ja sowieso jeder seinen eigenen Geschmack. Vielleicht hast du ein ganz anderes Leseerlebnis als ich.