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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.09.2025

Cozy Hexenbuch

Rewitched
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Ich bin eigentlich keine Fantasy/Romantasy Leserin, aber mich hat der Klappentext und das Cover sehr angesprochen. Ich hab das Buch zusammen mit meiner besten Freundin gelesen und sie ist in dem Genre ...

Ich bin eigentlich keine Fantasy/Romantasy Leserin, aber mich hat der Klappentext und das Cover sehr angesprochen. Ich hab das Buch zusammen mit meiner besten Freundin gelesen und sie ist in dem Genre mittendrin statt nur dabei. Somit hatte ich den besten Buddy für das Buch.

Mich bellt ihre Geschichte gleich in ihrem Bann gezogen. Eine Hexe, die sich nicht genug um ihre Magie bemüht hat und nun um ihre Magie kämpfen muss. Belle muss mithilfe eines Mentors eines Wächters und den Glauben an sich selbst verschiedene Aufgaben meistern, um ihre Magie zu behalten.

Rewitched hat mich verhext. Ich mochte das Setting, dass mir ganz starke Herbstvibes gegeben hat, die starken Protagonisten, die ein oder andere Wendung die ich so nicht habe kommen sehen und das Gefühl, dass unter uns bestimmt die ein oder andere Hexe ihren Zauber webt.

Mit persönlichen war der Romanceanteil zu wenig. Da hätte ich mir ein bisschen mehr gewünscht. Ob das Magiesystem gut ist kann ich nicht beurteilen, da ich zu wenig in dem Genre lese, aber ich kann sagen das Buch hat mich verhext und das ist genau das was ich wollte

4,5⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.08.2025

Ganz starke Grey’s Anatomy Vibes

Love Sick
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Das Buch hatte mich schon bei dem Cover! Ich sehe nur schon den Ansatz eines Krankenhaus-Settings und ich bin hin und weg! Ich weiß nicht ob es an Dr. Stefan Frank, Mr. Dreamy oder Marc Meier liegt, aber ...

Das Buch hatte mich schon bei dem Cover! Ich sehe nur schon den Ansatz eines Krankenhaus-Settings und ich bin hin und weg! Ich weiß nicht ob es an Dr. Stefan Frank, Mr. Dreamy oder Marc Meier liegt, aber bei dem Setting hat man mich einfach.

Grace und Julian lernen sich nicht unter den besten Umständen kennen. Beide fangen als Assistenzärzte in der Gynäkologie an und über Grace gibt es das Gerücht, dass sie ihren Platz nur bekommen hat, weil sie sich hochgeschlafen hat. Und Julian glaubt den Gerüchten. Von da an, sind beide wie Katz und Maus und streiten bis zum umfallen, merken aber nach und nach, dass sie sich gegenseitig helfen können und es passiert was nicht passieren sollte. Aus Hass wird das Gegenteil. Nur kursieren immer wildere Gerüchte über Grace und in Kombination mit traumatischen Erfahrungen aus der Vergangenheit ist das nicht der Mix aus dem Vertrauen in sich selbst und andere heranwächst.

Na holla die Waldfee. Ein Krankenhaus ist rein Klatsch und Tratsch mäßig schon eine Hausnummer für sich. Was da nicht alles breitgetreten wird. Ist man Außenstehender und nicht Teil des Gerüchts, dann weiß man nicht was solche Gerüchte mit einem anstellen können (vor allem mental). Ich habe teilweise so mit Grace gelitten. Sie ist wirklich drauf bedacht kein Futter für den Klatsch zu liefern, aber alleine ihre Existenz reicht schon. Dass wirklich nur so wenig die Gerüchte hinterfragt haben und so viele sie verurteilt haben, fand ich ganz schlimm. Das war ja schon fast wie Hetze.
Das hatte sie einfach nicht verdient. Und trotz ihrer Vergangenheit fand ich ihre Stärke wirklich bewundernswert. Das hätte nicht jeder so lange ertragen.

Die Wortgefechte und Sticheleien zwischen Grace und Julian im ersten Drittel fand ich köstlich. Man merkt da schon die unterschwellige Anziehung. Naja jeder hat halt eine andere Lovelanguage 😉

Wie emphatisch Julian auf Grace eingeht hat mir sehr gefallen, alles war im Konsens und ohne Druck. Auch wie beide sich unterstützen und besser werden war schön zu lesen.

Für mich eine gelungene Story, die sich sehr flott weg gelesen hat, sehr viele Einblicke in die Gynäkologie und den Krankenhausalltag gegeben hat, aber mir wieder vor Augen geführt hat, dass bei solchen Gerüchten vor allem die Frauen den Kürzeren ziehen und Gerüchte auch Karrieren/Leben zerstören können!

4,5⭐️

Veröffentlicht am 15.08.2025

Starker Abschluss der Reihe

Ever Since I Found You
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Tate und Cassie haben mein Herz eroberte. Für mich, war der Teil der Stärkste der Reihe.

Der Goodboy, der sich nicht binden will und die Unschuldige, die nur eine Romanze für einen Sommer möchte. Die ...

Tate und Cassie haben mein Herz eroberte. Für mich, war der Teil der Stärkste der Reihe.

Der Goodboy, der sich nicht binden will und die Unschuldige, die nur eine Romanze für einen Sommer möchte. Die Avalon Bay bietet dafür den besten Ort.

Die Entwicklung der Beziehung zueinander hat mir gut gefallen und auch wie beide im Laufe der Zeit sich weiter entwickelt haben.

Über das Wiedersehen von einiger Charaktere aus den vorherigen Bänden hab ich mich gefreut.

Für mich ein gelungener Abschluss der Reihe und jetzt hätte gerne einen Urlaub an der Ostküste der USA 🙂

Veröffentlicht am 15.08.2025

Liebe ist nicht optional

Wo Wind und Wellen sich berühren (Westcoast Skies 2)
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Keine Option. Schicksal. Und die Sterne in unseren Händen.

Ein sehr gefühlvolles Buch um die Freundschaft von Rina, Shane und Caden. Wenn aus Freundschaft durch Verbundenheit Liebe erwächst auch gegen ...

Keine Option. Schicksal. Und die Sterne in unseren Händen.

Ein sehr gefühlvolles Buch um die Freundschaft von Rina, Shane und Caden. Wenn aus Freundschaft durch Verbundenheit Liebe erwächst auch gegen konventionelle gesellschaftliche Normen.

Ich fand das Buch sehr berührend und echt. Ich konnte die jeweiligen Gefühle der Drei gut nachvollziehen, da nichts überspitzt dargestellt war. Jeder hat sein Päckchen von Problemen, welches er in die Freundschaft/Beziehung mitbringt. Wie die Bewältigung dieser gezeigt wurde, war toll.

Ich mochte, wie auch bei Band 1, den Schreibstil sehr gern. Die Geschichte wird von allen drei Protagonisten erzählt, für mich hat das der Geschichte viel an Tiefe gegeben.

Kleiner Kritikpunkt: ich hätte mir gewünscht, dass zum Schluss Rinas Geschichte mit ihrem Vater und der Uni besser aufgelöst worden wäre.

Ansonsten eine klare Empfehlung

Veröffentlicht am 14.08.2025

Traumhaftes Setting mit wichtigen Themen

Fleur de Lavande (Band 1) - Wie du liebst
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Das ist das erste Buch der Autorin für mich und ich weiß es wird nicht das Letzte sein: Gabriella Santos de Lima hat mich mit ihrem flüssigen Schreibstil, einer sehr tiefgründigen Charakterentwicklung, ...

Das ist das erste Buch der Autorin für mich und ich weiß es wird nicht das Letzte sein: Gabriella Santos de Lima hat mich mit ihrem flüssigen Schreibstil, einer sehr tiefgründigen Charakterentwicklung, einem Fernweh versprühenden Setting bei dem man den Lavendel fast riechen kann und einem sehr emphatischen Umgang mit wichtigen Themen überzeugt!

Viola ist Autorin und kämpft ganz schön mit dem Druck der sowohl auf ihr liegt als junge Schriftstellerin, aber auch als Frau. Die sozialen Medien sind Fluch und Segen zu gleich und Viola versucht nicht unter dem Druck zu zerbrechen. Hinzukommt, dass sie sich gerade getrennt und ihr Ex mit ihrer Schwester in die Kiste gehüpft ist. Insgesamt keine gute Kombination um an den eigen Selbstwert zu glauben und zu stärken.
Was könnte da mehr helfen als ein Sommer in Südfrankreich gemeinsam mit der besten Freundin. Wäre da nur nicht der große Bruder, Luc, der besten Freundin: Spitzensportler, mehr als normschön sowohl erfolgreich im Job und bei den Frauen.
Weit weg vom Alltag versucht sie alles um ihr Leben zu leben und kann dabei Luc nicht immer aus dem Weg gehen.

Am Anfang habe ich gedacht, wie viel
Pech kann man haben? Mir hat Viola spätestens auf der Flugzeugtoilette mehr als leid getan. Das hatte schon nichts mehr mit schlechtem Karma zu tun, aber meist ist es genau so im Leben, wenns einmal beschissen läuft, dann hört es nicht auf.
Ich konnte Violas Selbstzweifel sehr gut nachvollziehen, die heile und schöne Scheinwelt in den sozialen Medien lässt einen zweifeln und hinterfragen. Wenn dann alles zusammen kommt, dann kann das mehr als toxisch sein. Zu Beginn fand ich ihren Umgang damit nicht optimal, aber alte Muster abzulegen ist mehr als schwer. Wie sie im Laufe der Story (vor allem zum Ende hin) mehr Selbstvertrauen zu bekommen hat mir sehr gefallen.

Nach außen wirkt Luc sehr unnahbar und versucht sowohl Viola, als auch seiner Schwester aus dem Weg zu gehen. Man merkt, dass hinter seiner harten Schale des vermeintlichen Frauenhelds mehr steckt und ihn etwas umtreibt, das tiefer geht.
Nur kann er nicht immer weglaufen vor seiner inneren Unruhe.

Viola und Luc‘s Annäherungen beginnen sehr zart und vorsichtig. Mir hat es sehr gefallen, dass beide ihre Grenzen aufzeigen und diese Grenzen auch gelten. Man merkt relativ schnell, dass da eine gewisse Anziehung herrscht, beide aber so in ihrem Kopf und Ihren Zweifeln gefangen sind um dem ganzen zu trauen.

Die Kombination aus ernsten Themen und der Liebesgeschichte mit dem Setting hat mir sehr gefallen und mich teilweise an die „Alles“-Reihe von Kyra Groh erinnert.

Ganz klare Leseempfehlung
4,5⭐️