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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2025

Sport-Romance, die ihren Namen verdient hat

Downhill Dreams
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Ich liebe Sport-Romance, doch leider werde ich oftmals enttäuscht, wenn der Sport nur Nebensache ist und im Buch eigentlich nicht vorkommt. Das ist bei Downhill Dreams von Nadine Schojer definitiv nicht ...

Ich liebe Sport-Romance, doch leider werde ich oftmals enttäuscht, wenn der Sport nur Nebensache ist und im Buch eigentlich nicht vorkommt. Das ist bei Downhill Dreams von Nadine Schojer definitiv nicht der Fall. Dieses Buch verdient es wirklich als Sport-Romance bezeichnet zu werden, denn Moutainbiking ist im gesamten Buch präsent, sei es durch Rennen, Training oder einem detailierten "Beratungsgespräch". Sowas macht für mich auch eine Sports-Romance aus. Für mich perfekt umgesetzt. Es war auch mein erstes Buch zu diesem Thema und auch als Einsteiger konnte man hier sehr gut folgen. Die Autorin hat die Thematik sehr gut und verständlich beschrieben.

Mit den beiden Hauptcharakteren wurde ich schnell warm und ich mochte besonders Josies taffe Art und das sie sich nicht von Levis Erfolg und Ruhm einschüchtern lässt.
Ich mochte auch die Chemie zwischen den beiden, auch wenn die körperliche Anziehung hier sehr im Vordergrund stand. Etwas was ich sehr schade fand, denn so konnte ich die tiefen Gefühle der beiden nicht richtig nachvollziehen.
Das ist auch mein größter Kritikpunkt, denn mir wurden die beiden Charaktere vom jeweils anderen viel zu oft als heiß oder anziehend beschrieben. Für meinen Geschmack war es zu viel Spice, den dieses Buch nicht gebraucht hätte.
Ich hätte mir hier mehr tiefer gehende Emotionen gewünscht und auch, dass auf das ein oder andere Thema mehr eingegangen wird.

Auch empfand ich das Tempo im Buch etwas unstimmig, am Anfang spielt das Buch noch in Deutschland und es entwickelt sich so langsam vor sich hin, was ich gut fand. Ab der Mitte folgt ein Ortswechsel nach Amerika und dort wurde das Erzähltempo für mich sehr angezogen. Es ist viel in kurzer Zeit passiert. Auch das Ende hätte ich mir dann vielleich doch etwas ausführlicher gewünscht.

Für mich ist dieses Buch eine gelungene Sports-Romance, die man perfekt im Sommer lesen kann, die zwar etwas oberflächlich bleibt, aber dennoch einen sehr gut unterhält.

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Veröffentlicht am 12.02.2025

Etwas schwächer als Teil eins

Golden-Heights-Reihe, Band 2 - Unlock My Truth
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"Unlock my Truth" ist der zweite Teil der Golden Heights Reihe von Saskia Louis und er setzt nahtlos an den ersten Teil an, mit dem einzigen Unterschied, dass jetzt nicht Lexie und Logan im Vordergrund ...

"Unlock my Truth" ist der zweite Teil der Golden Heights Reihe von Saskia Louis und er setzt nahtlos an den ersten Teil an, mit dem einzigen Unterschied, dass jetzt nicht Lexie und Logan im Vordergrund stehen, sondern ihre beste Freundin Carly und ihr Bruder Ty.
An sich könnte man den zweiten Teil unabhängig vom ersten lesen, ich würde aber empfehlen auch Unlock my Heart vorher zu lesen, einfach für ein besseres Verständnis.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich liebe den typischen Saskia Louis Stil, der nur so vor Humor und Sarkasmus sprießt.
Leider muss ich sagen, dass mir der erste Teil besser gefallen hat und mich auch mehr angesprochen hat. Mich konnte die Geschichte um Ty und Carly nicht so richtig fesseln und in seinen Bann ziehen. Mir fehlte bei diesem Buch das gewisse Etwas.
Unlock my Truth ist ein schöner New Adult Roman, der zu unterhalten weiß und den man gerne mal für zwischendurch lesen kann. Gegen den ersten Teil kommt dieses Buch aber leider nicht an.

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Veröffentlicht am 13.03.2024

sehr gelungener emotionaler Anfang, leider lässt das Buch zum Ende hin nach

Nur ein Wort mit sieben Buchstaben
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"Nur ein Wort mit sieben Buchstaben" ist das erste Jugendbuch, welches ich von Ava Reed gelesen habe. Durch ihre New Adult Bücher ist mir ihr angenehmer und flüssiger Schreibstil schon bekannt, der auch ...

"Nur ein Wort mit sieben Buchstaben" ist das erste Jugendbuch, welches ich von Ava Reed gelesen habe. Durch ihre New Adult Bücher ist mir ihr angenehmer und flüssiger Schreibstil schon bekannt, der auch in diesem Buch wieder hervorsticht.

Die erste Hälfte des Buches, in dem die Geschichte von Mika geschildert wurde, empfand ich als sehr authentisch beschrieben. Mich haben die Geschehnisse um Mika sehr berührt und mitgenommen. Ich fand es sehr gelungen.

Leider ließ das Buch für mich ab der Hälfte ziemlich nach. Ich emfpand die Sichtweise von Jo eher als blass und oberflächlich. Für mich war sie ein nettes und sympathisches Mädchen, aber sonst fehlte es mir bei ihr sehr an Tiefgang. Für mich hätte es die Sichtweise von Jo auch gar nicht gebraucht, da ich das Gefühl hatte, dass sie dem Buch nichts relevantes dazufügen kann. Ich glaube, dass Buch hätte auch gut mit Mkas Sicht allein funktioniert.

Zwar war der Empfang von Mika in der Pflegefamilie sehr schön beschrieben und man hat sich nach den ganzen schlimmen Erfahrungen, die er machen musste, gewünscht, dass es ihm von nun an besser geht. Allerdings war es mir zu unrealistisch und es lief alles viel zu glatt ab.
Alle Familienmitglieder sind sehr zuvorkommend, verständnisvoll und nehmen Mika problemlos bei sich auf. Ich hätte hier eher mehr Probleme erwartet oder wenigstens etwas Drama und auch das man spürt, dass Mika vielleicht auch Probleme hat sich in sein neues Umfeld einzufügen.

Mein Fazit zu diesem Buch ist, dass es ein gelungenes Jugendbuch ist, welches sich mit sehr ernsten Themen auseinandersetzt und dabei auch sehr vielschichtig ist, was vor allem die unterschiedlichen Charaktere angeht. Die Schilderungen von Mikas Erlebnissen empfand ich als sehr berührend. Leider ließ das Buch ab der Hälfte nach und es wurde mir einfach viel zu unrealistisch, was ich sehr schade fand.

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Veröffentlicht am 31.07.2023

Perfekt für zwischendurch

The Perfect Fit
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The Perfect Fit ist eine eher lockere Story, die mich an typische RomComs erinnert hat. Das Buch liest sich locker und leicht und lief bei mir im Kopf wirklich wie ein Film ab. Der Schreibstil von Kara ...

The Perfect Fit ist eine eher lockere Story, die mich an typische RomComs erinnert hat. Das Buch liest sich locker und leicht und lief bei mir im Kopf wirklich wie ein Film ab. Der Schreibstil von Kara Atkins ist wirklich einer der Besten und sehr angenehm zu lesen.
Besonders das letzte Drittel des Buches konnte mich von sich überzeugen, es hatte eine gute Mischung aus Dramatik und Spannung.

Aber weshalb ist das Buch nur etwas für zwischendurch?
Die Story und auch die Charaktere waren bis auf wenige Ausnahmen sehr sympathisch. Aber ich muss leider sagen, dass mir im gesamten Buch der Tiefgang gefehlt hat.

Die Charaktere, allen voran auch die Protagonisten bleiben nach dem Beenden des Buches doch recht blass zurück. Mir fehlte es hier sehr an Tiefgang.
Caleb und Ellie werden eigentlich recht gut beschrieben, allerdings wird ihr Hintergrund nur recht spärlich beleuchtet und ich hatte das Gefühl, sie nicht richtig kennengelernt zu haben.
Für mich blieben sie recht eindimensional zurück und ich könnte jetzt nicht genau sagen, was die beiden eigentlich im Kern ausmacht, was ich sehr schade finde.
Denn ich mochte Ellie als Protagonistin sehr gerne. Sie war taff und chaotisch, behielt in stressigen Situationen aber einen kühlen Kopf. Sie hat ein großes Einfühlungsvermögen und man kann sie einfach nur mögen. Im starken Kontrast dazu stand eine Szene, die so gar nicht zu ihrem vorherigen Charakter passte und für mich dadurch auch irgendwie überzeichnet wirkte.
Ich hätte mir zu Ellie einfach viel mehr Hintergrund gewünscht, allen voran zu ihren familären Verhältnissen, denn diese wurden hier nur leicht angeschnitten.
Caleb empfand ich auch als sehr interessanten Charakter, er wirkte sehr unnahbar und kontrolliert. Aber er hat einen weichen Kern und möchte eigentlich nur das beste für seine beiden Freunde, Roan und Damian. Und obwohl er so unnahbar ist, vertraut er sich Ellie für meinen Geschmack doch recht schnell an. Dies passte widerum überhaupt nicht zu seinem Typ.
Ich hätte mir bezüglich der Charaktere einfach mehr gewünscht.

Das Trope Fake-Beziehung hat mich im ersten Augenblick sehr angesprochen und ich hatte mich schon auf peinliche oder emotionale Szenen gefreut. Leider muss ich sagen, lief es zwischen Ellie und Caleb viel zu glatt ab und die Fake-Beziehung war von Anfang an eigentlich keine. Von diesem Trope her hätte ich einfach mehr Dynamik erwartet. Dies war mir zu harmonisch.

Auch ging mir die Entwicklung der Beziehung zwischen Caleb und Ellie viel, viel zu schnell. Besonders wenn man bedenkt, dass das Buch nur über ein paar Tage bzw. Wochen spielt. Für mich absolut unrealistisch, besonders da gerade zum Ende hin, schon von großen Gefühlen gesprochen wurde.
Sie vertrauen sich auch recht schnell dem jeweils anderen an. Dies mag zwar bei Ellie, die auf den ersten Blick ein sehr offener Mensch zu sein scheint, recht gut passen, bei Caleb, der als sehr kontrolliert daherkommt, passte es für mich nicht. Hier sollte wohl die perfekte Verbindung der beiden zueinander erkannt werden.
Allgemein muss ich leider sagen, dass bei mir die Gefühle der beiden zueinander auch nicht wirklich übergesprungen sind. Ich konnte sie nicht richtig fühlen und vor allem in ihrer Tiefe nicht ganz nachvollziehen. Mir ging es einfach viel zu schnell.

Die spicy Szenen lassen demnach nicht lange auf sich warten, allerdings wirkte diese hier auf mich sehr aufgesetzt, sie war mir zu viel und in manchen Stellen fühlte ich mich beim Lesen auch etwas unangenehm.

In der Zusammenschau kann man sagen, dass man mit Perfect Fit ein gutes Buch für zwischendurch bekommt, dass einen unterhält wie eine gute RomCom, dass aber etwas weniger anspruchsvoll ist wie zum Beispiel die Seoul-Reihe der Autorin.

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Veröffentlicht am 12.04.2023

gelungener Debütroman mit kleinen Schwächen

DESTROY the hidden secrets (DESTROY-Reihe 1)
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Destroy the hidden Secrets ist der Debütroman von Aileen Dawe, der durch einen sehr sanften und romantischen Schreibstil besticht.

Der Prolog passt gut zu dem Genre "Romance Thrill". Mir hat er jedenfalls ...

Destroy the hidden Secrets ist der Debütroman von Aileen Dawe, der durch einen sehr sanften und romantischen Schreibstil besticht.

Der Prolog passt gut zu dem Genre "Romance Thrill". Mir hat er jedenfalls als Einstieg sehr gut gefallen und ich habe mich auf eine spannende und romantische Story gefreut.
Der Schreibstil war wie schon erwähnt sehr zart und sanft. Ich empfand ihn auch als sehr angenehm zu lesen und bin regelrecht durch die Seiten geflogen.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten Collin und Malia würde ich eher als Slow Burn bezeichnen, obwohl schon recht früh eine große Anziehungskraft zwischen den beiden zu spüren ist. An manchen Stellen konnte ich die intensiven Gefühle der beiden jedoch nicht so recht fühlen.

Mein absolutes Highlight an diesem Buch war die Clique bestehend aus Wren, Jolie und Lexie. Diese drei habe ich sofort in mein Herz geschlossen und ich freue mich schon sehr auf die weiteren Teile mit ihnen. Ein sehr interessanter und für mich doch noch sehr undurchschaubarer Nebencharakter war Blaine. Seine Handlungen konnte ich nicht so recht nachvollziehen und ließen mich bis zum Ende hin auch sehr verwirrt zurück.

Leider muss ich nach Beenden des Buches sagen, dass ich doch mehr Thrill-Elemente erwartet hätte. Es gab zwar zwischendurch ein paar Andeutungen, doch diese waren mir einfach zu wenig.

Und obwohl ich die Liebesgeschichte zwischen Malia und Collin wirklich gemocht hatte und dieses Buch auch wirklich gerne gelesen habe, so gab es im Mittelteil für mich doch einige Längen.
Dafür kam mir das Ende etwas zu rasant und ließ mich auch etwas irritiert zurück. Obwohl hier die Spannung schon etwas vorhanden war, flaute sie doch schnell wieder ab und auch die Auflösung von Malia’s Geheimnis wurde für meinen Geschmack etwas zu schnell abgearbeitet. Hier hätte ich mir mehr Erklärungen gewünscht.

Trotz der genannten Kritikpunkte werde ich dieser Reihe treu bleiben. Für mich ist Destroy ein gelungener Debütroman, der ein paar kleine Schwächen hat, der aber trotzdem Lust auf die Folgebände macht.

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