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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2025

eher ruhiger zweiter Fall

Cold Case Academy – Ein tödliches Rätsel
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Der neue Fall der Cold Case Akademie verknüpft Deans Vergangenheit mit einem aktuellen Fall des FBI, bei dem junge Frauen gefoltert und ermordet werden. Und obwohl die Einheit aus Nachwuchs-Genies nicht ...

Der neue Fall der Cold Case Akademie verknüpft Deans Vergangenheit mit einem aktuellen Fall des FBI, bei dem junge Frauen gefoltert und ermordet werden. Und obwohl die Einheit aus Nachwuchs-Genies nicht an aktuellen Fällen arbeiten soll, bleibt ihnen eigentlich nichts anderes übrig. Zusätzlich steht die ganze Abteilung unter Beobachtung, was ihnen die Arbeit zusätzlich erschwert.

Der Fall beleuchtet verschiedene Facetten von Deans Vergangenheit und der seiner Vaters. Außerdem schafft er eine Verknüpfung zwischen den erwachsenen Teammitgliedern, die überraschend, aber stimmig war.
Die Wendung des Falls war sehr geschickt eingefädelt und kam sehr unerwartet, sodass das mein Highlight in diesem Band war.

Auch innerhalb des Teams kommt ordentlich Dynamik rein, nicht zuletzt weil bei einer Gruppe hochbegabter Teenager eben auch vieles an Gefühlen hochkocht. Trotzdem gefallen mir der Gruppenzusammenhalt und auch die Spannungen, weil sie ein bisschen Alltäglichkeit und Routine in die Grausamkeit dieses Lebens und der Sache selbst reinbringen.

Ich fands wieder ziemlich rund, durchweg unterhaltsam und eher dezent aber angenehm spannend. Ist jetzt kein Pageturner, aber mir gefallen die ungewöhnlichen Persönlichkeiten der Figuren und ihr miteinander.

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Veröffentlicht am 16.08.2025

Für mich der schwächste Band der Reihe

Die Blutbestie (Tom-Bachmann-Serie 5)
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Bin großer Fan der Reihe rund um Tom Bachmann und sein Team und vor allem auch der vorherige Band hat mich total begeistert. Leider greift dieser aktuelle Thriller die Nebenhandlung die im Vorgänger vorbereitet ...

Bin großer Fan der Reihe rund um Tom Bachmann und sein Team und vor allem auch der vorherige Band hat mich total begeistert. Leider greift dieser aktuelle Thriller die Nebenhandlung die im Vorgänger vorbereitet nicht, nicht entsprechend auf. Generell kommt die Nebenhandlung dieses Mal überrascht kurz. Vor allem da sie im letzten Band so vorangetrieben wurde, hat mir das dieses Mal irgendwie gefehlt.

Vielleicht liegt es daran, dass ich Band 4 unmittelbar zuvor gelesen habe, aber mir sind so ein paar kleinere Dopplungen aufgefallen. Ich weiß nicht, ob das ein größer angelegter Plan ist, um einen zukünftigen Plot vorzubereiten, aber das Thema Blut trinken/Vampirismus kam hier jetzt ähnlich wie im letzten Band auf.
Auch das „abklappern“ von gängigen Motiven vor allem sexueller Komponente und Kannibalismus, sowie Ritualmorden hat hier stark an den vorherigen Band erinnert. Mir ist schon klar, dass die Polizei vermutlich genau so vorgeht, aber vom Lesegefühl her hatte das Dejavu-Charakter.

Der aktuellen Fall fand ich zwar nicht schlecht, mich hat aber dieses Mal die Aufklärung am Ende nicht so richtig abgeholt. Es gab zwar eine kurze Erklärung, aber so richtig schlüssig und überzeugend fand ich das dieses Mal nicht; vielleicht weil es zum Ende hin alles knapp gehalten ist. Vergleichen mit den anderen Bänden ist dieser hier fast schon seicht und deutlich weniger brutal angelegt.

Ich fand diesen Band nicht so richtig mitreißend, wie ich es von der Reihe gewohnt bin. Ich bin zwar trotzdem zügig durch die Seiten gekommen, aber es ist mir dieses Mal deutlich leichter gefallen, das Buch auch mal zur Seite zu legen.

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Veröffentlicht am 03.08.2025

Zaunkönig

The Wren in the Holly Library – Der Kuss des Zaunkönigs
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Dieses Buch ist ein absoluter Eycatcher und war für mich ein klassischer Coverkauf. Der Klappentext klang zwar nicht schlecht, aber auch ein bisschen nichtssagend. Die Geschichte selbst hat mir dann aber ...

Dieses Buch ist ein absoluter Eycatcher und war für mich ein klassischer Coverkauf. Der Klappentext klang zwar nicht schlecht, aber auch ein bisschen nichtssagend. Die Geschichte selbst hat mir dann aber aber doch auch gut gefallen, auch wenn sie mich jetzt nicht völlig umgehauen hat.

Ich mochte die Verstrickung von Fantasy und irischem Folklore und mir haben die Anspielungen auf die Geschichten aus Graves Büchern gefallen. Die Figuren sind alle recht undurchsichtig, mit meterdicken Schutzwällen umgeben und offenbaren immer nur wenig von sich selbst. So dauert es auch bis zum Ende des Buches um das Magiekonzept zu durchsteigen, das Kierse umgibt.

Vieles um den Krieg zwischen Menschen und magischen Wesen wird mur angedeutet, ebenso wie alles, was die Reviere, die jeweiligen Interessengruppen und ihr Konflikte angeht. Das hätte für meinen Geschmack gerne vertieft werden könnten.

Es wird sich viel auf die Beziehung zwischen Kierse und Grave konzentriert, aber so richtig kam das alles nicht in Gänge, stattdessen kamen Ex-Liebeleien und kleinere Hinternisse aufs Tableau, die aber alle zumindest in diesem Band noch nicht so richtig irgendwo hinführten.

Insgesamt kein schlechter Start, aber an vielen Stelle noch ausbaufähig bzw. mir etwas zu oberflächlich. Hat sich aber schön und unkompliziert lesen lassen.

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Veröffentlicht am 25.07.2025

Der Traum von den Sternen

Das zweite Gedächtnis
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Ken Follett hat mit „das zweite Gedächtnis“ einen soliden Roman zwischen Raumfahrtsgeschichte und Agententhriller vorgelegt. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, wobei die Passagen aus der Studentenzeit ...

Ken Follett hat mit „das zweite Gedächtnis“ einen soliden Roman zwischen Raumfahrtsgeschichte und Agententhriller vorgelegt. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt, wobei die Passagen aus der Studentenzeit der Hauptfiguren mehr sie Charakterbildung unterstützen als die Handlung vorabtreiben.

Luke, Protagonist und gedächtnisloser Held der Geschichte, war für mich der einzige, der tatsächlich plastisch und greifbar dargestellt wird, seine Freunde und Wegbegleiter sind eher blasse Gestalten, deren Gedanken und Motive nur oberflächlich abgebildet werden. Dadurch war zumindest für mich auch relativ schnell klar, wer hier zu den Guten gehört und wer nicht. Ein bisschen mehr Komplexität hätte mir gut gefallen.

Luke legt auf der Suche nach seinem Gedächtnis und damit auch ein Stück weit nach sich selbst einiges an Strecke zurück, dadurch ist die Handlung durchgängig von neuen Erkenntnissen durchzogen. Das Spannungslevel liegt für mich im soliden Mittelfeld und auch wenn es gegen Ende zunehmend knapper wird, kommt echter Nervenkitzel hier eher nicht auf. Dafür passiert zwischenmenschlich super viel und Luke wird gezwungen seine Beziehungen zu hinterfragen.

Das Buch liest sich auch wie eine ziemlich Hetzjagd, hat mich aber einfach nicht so 100% abgeholt. Ich fand jetzt nicht schlecht, aber mir hat einfach das gewisse Etwas gefehlt. Reicht für mich nicht an die historischen Romane des Autors heran. Ic h schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.

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Veröffentlicht am 22.06.2025

Dieses Mal ein eher seichter Krimi

Ihr werdet sie nicht finden
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Ich hatte so Bock auf dieses Buch, da ich die letzten Thriller von Winkelmann wirklich stark fand. Thematisch fand ich, dass dieses Buch weniger von der aktuellen Brisanz seiner letzter Thriller hatte, ...

Ich hatte so Bock auf dieses Buch, da ich die letzten Thriller von Winkelmann wirklich stark fand. Thematisch fand ich, dass dieses Buch weniger von der aktuellen Brisanz seiner letzter Thriller hatte, aber trotzdem interessant klang. Leider hat es mich aber eher nicht mitreißen können. Das soll nicht heißen, dass das Buch schlecht war, aber es war für mich eher ein ruhiger Krimi.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen erzählt und verknüpft einen aktuellen Vermisstenfall mit einem Cold Case von vor sieben Jahren. Die Idee selbst fand ich ziemlich stimmig. Und es wird viel klassische Ermittlungsarbeit betrieben, was ich sehr authentisch fand. Aber so richtig kommt dabei keine Spannung auf, einfach weil generell eher wenig passiert.

Die Rückblenden zum Verschwinden von Jonas Tochter fand ich unterm Strich interessanter und spannender als die aktuelle Ermittlung, die eher schleppend in Gang kommt und dann auch relativ schnell eine andere Richtung annimmt.

Die Entdeckungen und Enthüllungen innerhalb der Ermittlung fand ich teilweise etwas unglaubwürdig, ohne genau festmachen zu können, woran das genau lag. Aber irgendwie kam mir die Auflösung ziemlich übertrieben vor. Die Charaktere bleiben auch alle einfach sehr blass und das Ende fand ich einfach nicht so 100% zufriedenstellend.

Es ist schon gut geplottet und liest sich auch locker weg, aber mir hat hier dieses gewisse Etwas gefehlt. Ich schwanke zwischen 3 und 4 Sternen.

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